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Zu viel Beschäftigung und zu wenig Schlaf?

  • Ja also wir schlafen natürlich nicht die 12 Stunden. Ich bleibe bei ihr im Raum und beschäftige mich anderweitig. Ich bzw. wir sind dabei jedoch seeeehr leise. Wäre es vielleicht besser wenn wir uns abends ganz normal weiter verhalten würden wie sonst auch? Und wenn sie wach werden sollte einfach raus gehen, danach zusammen ins Schlafzimmer wo sie dann weiterschlafen kann?


    Ja wir haben es seit heute morgen so gemacht wie ihr gesagt habt. Es wird wirklich besser. Sie versteht jetzt zwar noch nicht wieso wir sie nicht beachten und einfach unser Ding machen und rastet auch manchmal deshalb aus, aber dann ist auch gut und sie legt sich hin und SCHLÄFT OHNE ZWANG grinning-dog-face

    Hoffe dieses bellen wird die Tage besser wenn sie merkt das sie keinen Erfolg hat.


    Eine Frage habe ich aber noch. Theoretisch darf sie aufs Sofa, sie möchte auch drauf. Aber sie schafft es nicht von selbst hochzukommen. Und jedes mal wenn ich sie hoch nehme, macht sie nur Unsinn hier oben drauf. Das problem ist, in 1 Woche wird sie es schaffen hier hoch zu klettern. Ich möchte sie eigentlich bei uns hier drauf haben und nicht immer wieder runter heben müssen weil sie dann spielen will und beißt. Wie gehe ich da am besten vor?crying-dog-face

    Ich habe mich an ein Welpen Erziehungsbuch mit 8 Wochen Training gehalten, da gehts ab der 2. Woche schon richtig los. Aber werde jetzt mal gar nichts mit ihr machen und sie einfach ein bisschen ignorieren.

    Dieses Buch haben wir auch versucht. Wobei wir als Halter völlig gestresst waren ("Hast du heute schon häufig genug 'Sitz' geübt..?"). Wir haben das Buch dann weggelegt nach etwa einer Woche - das hat uns allen sehr geholfen.

    Ja ich lasse das jetzt auch komplett. Jetzt ist wirklich erstmal Ruhe angesagt. Es hilft wirklich jetzt schon.

  • Ja also wir schlafen natürlich nicht die 12 Stunden. Ich bleibe bei ihr im Raum und beschäftige mich anderweitig. Ich bzw. wir sind dabei jedoch seeeehr leise. Wäre es vielleicht besser wenn wir uns abends ganz normal weiter verhalten würden wie sonst auch? Und wenn sie wach werden sollte einfach raus gehen, danach zusammen ins Schlafzimmer wo sie dann weiterschlafen kann?

    Ich würde es mal probieren. Wenn es nicht klappt, also sie das zu sehr aufregt, kannst du ja wieder zurück zur alten Routine. Generell kenne ich es so, dass man noch mal kurz vor die Tür geht (auch mit ausgewachsenen Hunden) bevor man selbst schlafen geht. Bei uns ist das z.B. so um ca. 22 Uhr. Wenn man sie dafür jetzt wirklich aus dem Tiefschlaf wecken müsste, würde ich es aber wohl auch nicht machen.
    Als Ausgleich dann aber tagsüber die Schlafphasen ausdehnen, also z.B. drei Stunden statt einer Stunde etc.

  • Insgesamt hört sich das doch alles ganz gut an. Im Haus spiele ich mit meinen Hunden gar nicht und draußen eigentlich auch kaum. Bloß mal kurz zur Belohnung für einen Rückruf oder so.


    Was mir bei Euch fehlt: Das Spiel mit Gleichaltrigen und der Kontakt zu anderen Hunden generell. Nicht in Massen, aber doch unter der Woche regelmäßig, damit Dein Hund auch mal Hund sein kann. ;)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo Emiliy,


    ich habe gerade auch einen Welpe. Wird diese Woche 12 Wochen alt und ich habe sie mit 8 Wochen bekommen. Meine hatte auch Schwierigkeiten, bis ich angefangen habe sie zu ignorieren. Beispielhaft haben wir folgende Entwicklung hinter uns


    - Ersten Tage ankommen. Wenn sie was gekaut hat was sie nicht sollte habe ich "nein" gesagt und ihr etwas anderes alternativ angeboten. Hat sie nicht reagiert reicht es oft in die Haende zu klatschen

    - Von selber runterkommen habe ich so trainiert (da streicheln bei mir nicht hilft und ich auch keine Box will): In einen Raum sitzen und ignorieren (nicht lachen, nicht ankucken). Am Besten so wenig Dinge in dem Raum haben wie moeglich die sie nicht darf (Teppich kauen etc.). Kein Spielzeug, nur die Decke. Erst dauert es bis sie runterkommt aber dann geht das immer schneller

    - Dieselbe Ignorier-Uebeung in der Kueche mit Futter. Wenn es Zirkus gibt weil ich das Futter anricht, setze ich mich an den Tisch und ignoriere sie bis Ruhe ist

    - Die Ignorier-Uebeung fuer jeden Raum einzeln ueben


    Seit sie 10 Wochen ist, darf sie in alle Raeume, weil sie in allen gelernt hat runterzukommen. Da sie mehr in sich selbst ruht, kann ich sie inzwischen auch gut schmusen.

    Zu Beginn habe ich wie du auf Ruhe geachtet um sie nicht zu stoeren. Ich wollte ihr erst "antrainieren" das Ruhebeduerfnis zu entwickeln. In der 10 Woche, war dann "next level" wo ich dann meinen Taetigkeiten nachgegangen bin- und sie natuerlich hinterher. In dieser Zeit habe ich dann auf extra Ausfluege an dem Tag verzichtet, da es schon so genug ist.


    Allgemein lasse ich sie ab morgens bis 13/14 Uhr nur paarmal fuer eine Pipipause in den Garten raus und gehe manchmal erst dann fuer einen 10 Minuten Spaziergang. Das sind dann die Tage wo sie Ruhe/ Langeweile lernen muss. Wenn ich in der Zeit Lust habe mit ihr zu spielen, dann tue ich das, wenn nicht muss sie das aber auch akzeptieren und nicht rumjaulen. Wenn ich dann spiele, sind es 5 Minuten, mehr nicht.


    An anderen Tagen habe ich Lust shcon morgens um 9 eine Runde zu drehen. Dann mache ich das.


    Durch das zu-Ruhe-komm training passt sich meine zum Glueck inzwischen ruck-zuck an mich an.


    Und sie hat ein "Basic" Spielzeug und 2 Kauknochen. Die anderen Spielsachen sind spezial fuer wenn sie mit mir spielt. Da sie jetzt ruhiger ist kann ich auch ab und an mal mehr mit ihr spielen, Aufmerksamkeit schenken oder unternehmen ohne Angst zu haben sie direkt aufgeheizt zu haben.



    Und was ich noch angemerkt haben moechte: Bei der Aufregung des ignorieren-uebens kann es manchmal zu einem Pipi-Unglueck kommen. Hatte eine Seite einer Trainerin gelesen die geschrieben hat "In dem Alter gibt es wichtigeres als die Stubenreinheit. Bisher gab es keinen Hund der stubenrein werden sollte und es nicht (frueher oder spaeter) geworden ist". Das hatte mir damals selber den Druck genommen, und mit dem Credo sind wir gut gefahren.

    Meine Kleine ist aber gluecklicherweise binnen 2 Wochen stubenrein geworden.

  • Was mir bei Euch fehlt: Das Spiel mit Gleichaltrigen und der Kontakt zu anderen Hunden generell.

    Gestern waren wir ja in der Hundeschule, in der sie mit gleichaltrigen Welpen und auch eine die schon 12 Wochen alt war austoben konnte. Das hat super geklappt.

    Zu älteren Hunden hatte sie zwangsläufig auch schon Kontakt. Das hat ebenfalls sehr gut funktioniert und es gab keine Probleme.


    eiram :

    Die ignorier Übungen beim Futter zubereiten haben wir auch schon ab Tag 1 geübt. Morgens klappt es noch sehr schlecht, Nachmittags und Abends aber schon wirklich gut. Sie nimmt sich zurück und hat verstanden das sie so nicht ans Ziel kommt.

    Heute ist ja Tag 1 des ignorieren und heute war sie noch kein mal in der Box. Die steht jetzt wieder im Schlafzimmer für die Nacht (Wir haben auf dem Sofa geschlafen bei ihr )

    Das mit dem Pipi habe ich schon bemerkt, hab schon 3 Pfützen entdeckt (wie auch immer sie das geschafft hat) .

    Es zeigt sich schon Besserung… Hätte ich das doch vorher gewusst das es so einfach sein kann. Sie schläft gerade ganz friedlich neben mir auf dem Sofa 😊

    Und spielen versuche ich ab jetzt erstmal nur draußen zu machen, vielleicht merkt sie dann auch langsam aber sicher, dass draußen sein auch schön ist.

    Aber danke für die Tipps und wie dein Tagesplan so aussieht. Werde es mir zu Herzen nehmen und mich daran orientieren. Dann sehe ich ja ob wir damit gut zurecht kommen.

    Ich würde es mal probieren. Wenn es nicht klappt, also sie das zu sehr aufregt, kannst du ja wieder zurück zur alten Routine. Generell kenne ich es so, dass man noch mal kurz vor die Tür geht (auch mit ausgewachsenen Hunden) bevor man selbst schlafen geht. Bei uns ist das z.B. so um ca. 22 Uhr. Wenn man sie dafür jetzt wirklich aus dem Tiefschlaf wecken müsste, würde ich es aber wohl auch nicht machen.
    Als Ausgleich dann aber tagsüber die Schlafphasen ausdehnen, also z.B. drei Stunden statt einer Stunde etc.


    Okay ich versuche es. In Moment wird sie nur leider selbst wieder nach ca 1 Stunde wach, auch wenn ich ruhig bin und kein Krach mache

  • Aber wie gehe ich dann vor wenn sie anfängt das Sofa zu fressen oder den Tisch? Oder die Decke? Weil das macht sie ja wenn ich sie ignoriere... Hingehen damit sie aufhört? Oder einfach ignorieren ?


    Also ich habe da aufgepasst und beim ersten Anzeichen, dass mein Welpe da zB den Türrahmen annagen will, laut in die Hände geklatscht und NEIN gerufen. Sofort hin und dann habe ich ihn abgelenkt mit zB irgendeinem Spielzeug.


    Zum ignorieren, also ich habe zB viel mit allen meinen Welpen gekuschelt, auch viel rumgelegen, aber auch immer mein Ding gemacht. Alles was so im Haushalt eben anfällt. Anfangs folgt einem der junge Hund noch in jeden Raum, muss mit auf Klo, muss mit in den Waschkeller. Das gibt sich bald von alleine, wenn er keine Angst mehr hat, dass man auf einmal weg ist.


    Wichtig fand ich für mich immer, dass auch meine Welpen mal was wollen dürfen. Also wenn sie mal spielen wollten habe ich mitgespielt, aber eben auch mal nicht. Und wenn ich sie ignoriert habe, obwohl ich genau wusste, dass sie jetzt gerne spielen wollen, habe ich sie ein paar Minuten ignoriert, aber dann den Anfang gemacht und sie von mir aus zum Spielen aufgefordert. Das Leben soll ja Spaß machen, aber ich wollte nicht, dass ich jede Erwartung des Welpen gleich erfülle, er musste dann einfach auch mal die paar Minuten Frust schieben, weil ich ihn ignoriert habe, denn man hat ja auch nicht immer Zeit und das sollte er lernen. Da ist aber auch nicht jeder Hund gleich. Meine Welpen waren oft mit wenig zufrieden, mal kuscheln, mal ein paar Minuten Fellpflege, auch wenns eigentlich noch gar nix zu kämmen gab, mal Krallen schneiden üben, Ohren sauber machen, Pfoten absuchen, auch mal einen Karton zerfetzen dürfen, aus Zeitungspapier eine Kugel formen mit Leckerchen innen drin, mal Füße baden üben, Treppen steigen, usw. Es gibt so viel was man am Anfang so nach und nach dem Welpen schon im Haus zeigen kann. Das zahlt sich alles aus, wenn er mal größer ist. Nur alles langsam, nicht gleich alles auf einmal.

  • Aber ist das denn auch richtig so? Mein Herz blutet jedes smal wenn ich die Tür verschließen muss. Eigentlich möchte ich das sie sich selbst den Platz zum schlafen aussuchen kann und es schafft auch außerhalb zu entspannen.


    Mach dir nicht so einen Kopf. Manche Hunde/Welpen schaffen es einfach nicht, außerhalb eines langweiligen Areals selber herunterzufahren und zu schlafen. Ich hatte auch so ein Exemplar, der mich die ersten 2-3 Monate wirklich zur Verzweiflung gebracht hat, obwohl er bei weitem nicht mein erster Hund war.

    Die Box hasste er abgrundtief (außer für nachts, da hat er gerne drin geschlafen), ich hatte daher so einen Metall-Laufstall für Wohnzimmer und Arbeitszimmer. In den ersten 2-3 Monaten habe ich ihn regelmäßig hineingesteckt, wenn ich merkte, dass er "drüber" war. Klar, anfangs hat er gemeckert, so wie bei dir, dann ist er schnell eingeschlafen. Ich habe in der Regel auch nicht den Raum verlassen, habe mich aber auch nicht künstlich benommen, d.h. ich habe ferngesehen, bin vielleicht auch mal raus aufs Klo, habe Spülmaschine ausgeräumt oder was auch immer.

    Als er so 6 Monate alt war, wurde es langsam besser und er suchte sich auch mal selber Stellen und schaltete ab, teilweise sogar im Laufstall, der offen stand, wenn er nicht drin war.

    Ab circa 8 Monaten musste ich ihn gar nicht mehr hineinstecken und als er so 10 Monate alt war, habe ich das Teil final abgebaut.


    Ich bin heute froh, dass ich es so gemacht habe. Mein Hund ist immer noch etwas reizoffen und tut sich manchmal schwer mit neuen Situationen (er hat null Angst, aber immer die Erwartungshaltung, dass jetzt was supertolles für ihn passiert), aber alles in allem ist er ein total normaler, alltagstauglicher Hund, der inzwischen im Haus problemlos pennt, auch wenn wir da sind.


    Viele haben Welpen, die das von selber können, das ist wirklich schön, aber man muss sich keinen Kopf machen, wenn man ein Exemplar anderen Typus erwischt hat, wenn man dann dafür sorgt, dass dieses die Ruhepause verordnet bekommt. Ich glaube, hätte ich das nicht gemacht, wäre meiner heute ein total überdrehter Knopf. Also tu, was am besten für deinen Hund ist, auch wenn sich das in der Situation nicht supertoll anfühlt. Ihr wohl noch 10 Jahre plus X zusammenleben, das soll doch für beide Seiten so angenehm wie möglich sein, oder?

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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