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Zu viel Beschäftigung und zu wenig Schlaf?

  • Hallo liebe Hundefreunde,

    mit 8 Wochen haben wir unsere Labrador Hündin vom Züchter abgeholt.


    Also die kleine ist nun 9 Tage bei uns und eigentlich läuft alles ganz in Ordnung ab, soweit ich das beurteilen kann. Bei einigen Dingen weiß ich jedoch nicht wie ich damit umgehen soll, bzw. wie ich reagieren soll. Ich habe mich im Vorfeld schon viel Informiert. Bücher gelesen, Online Trainings durchgearbeitet, die Rasse studiert u.s.w. Jedoch stehen in diesen Büchern selten Probleme und deren Lösung ( Oder nur Probleme und Lösungen die es bei uns nicht gibt) Die richtigen relevanten Fragen kommen ja leider erst, wenn schon ein Problem aufgetreten ist. Daher erhoffe ich mir hier ein paar Tipps von erfahrenen Hundehaltern. Wir waren heute übrigens schon das erste mal in der Hundeschule für ca. 30 Minuten um sie nicht direkt zu überfordern ( und nur mit ausgewählten Hunden) Leider bin ich super enttäuscht von dem Besuch dort. Ich habe mehrmals drum gebeten mir einige Fragen zu beantworten, um nicht bei den Dingen wo ich mir unsicher bin direkt etwas falsch zu machen- daher auch der frühe Besuch in der Hundeschule. Die Trainerin ist aber nicht auf mich eingegangen und sagte zu mir, sie habe keine Zeit und müsste jetzt mit anderen Hunden weiter trainieren. Und schon standen wir vor verschlossener Türe.


    Da ich sehr oft höre und gelesen habe, dass regelmäßige Ruhepausen enorm wichtig für die Entwicklung sind, versuche ich meine kleine auf ihre 15-20 Stunden zu bringen. Das ist jedoch wirklich schwer, da sie alles andere als schlafen im Kopf hat. Ja ich weiß, auch das müssen Welpen erst noch lernen… Und da kommen die Fragen auf. Sie hat eine Hundebox, an die wir sie seit dem ersten Tag gewöhnen. Das klappte schon erstaunlich gut in den Nächten. Sie nimmt es gut an.

    Am Tag bekomme ich sie nur leider außerhalb der Box nicht zum schlafen. Sie überdreht sehr oft und alles was wir bis jetzt versucht haben war zwecklos. Es wurde nur noch schlimmer. Dann habe ich versucht sie (liebevoll) in die Box zu bringen und hab die Tür geschlossen und mich einfach daneben zu setzten. Die ersten 2 Minuten hat sie gebellt und gejault (Ich habe das ignoriert) und ganz plötzlich ist sie einfach eingeschlafen. Durch diese Methode kommen wir mittlerweile auf ihre 15 Stunden. Immer wenn ich merke sie überdreht kommt sie da rein. Manchmal schläft sie direkt ein, manchmal macht sie 3 Minuten radau und bellt mich an. ( Ich verlasse übrigens nicht den Raum während der ganzen Zeit)

    Aber ist das denn auch richtig so? Mein Herz blutet jedes smal wenn ich die Tür verschließen muss. Eigentlich möchte ich das sie sich selbst den Platz zum schlafen aussuchen kann und es schafft auch außerhalb zu entspannen. Was sind also Lösungsvorschläge?

    Unser Tag sieht also so aus:

    8 Uhr aufstehen, nach draußen, danach Essen, dann etwas beschäftigen ( Knochen kauen oder Spielen)

    Um 9 Uhr schläft sie dann 45 Minuten, danach kurz raus, dann etwas Training (Sitz, Platz, Nein, Aus und Clicker- natürlich nicht alles auf einmal, mal das mal das) , raus, 1 Stunde schlafen, wieder kurz raus, etwas spielen, raus, um 13 Uhr gibt’s Mittag, raus und dann wieder ca. 30 Minuten schlafen, danach machen wir mittlerweile schon kleine 10-15 Minuten Ausflüge und dann geht das immer wieder so weiter. Um 18 Uhr Abendessen, kurzes Nickerchen, Kauknochen vor dem Schlafen gehen und 20 Uhr schläft sie dann.

    Ist das vielleicht einfach zu viel Programm? Mein Gefühl sagt mir aber irgendwie, dass sie diese Beschäftigung auch braucht und ihr gut tut? Oder irre ich mich da? Soll sie lernen sich in diesem alter auch schon kurze Zeit selbst zu beschäftigen`? ( und damit meine ich nicht das Sofa aufzufressen)

    Sollen wir das spielen nach draußen verlegen? Das sie gar nicht mehr drin spielt und merkt das da Ruhe angesagt ist?

    Allerdings ist sie noch kein Fan von draußen. Wir gehen nur raus damit sie ihr Geschäft erledigen kann und 1 mal täglich gehen wir mittlerweile für 10-15 Minuten an neue Orte (Wiesen, Felder, Parks)

    Bellen und jaulen tut sie übrigens ebenfalls wenn wir am Tisch sitzen und essen

    Jaulen macht sie gerne wenn wir draußen sind und sie genug hat. Sollte ich dann auf ihre Wünsche eingehen oder auch ignorieren?

    Ich nehme an das vielen von den Dingen auch einfach normal sind für so ein kleines Baby, aber ich sage es einfach ganz ehrlich: Ich weiß es einfach nicht besser, woher auch? Irgendwann ist immer das erste mal, also seid nicht zu streng mit mir 😊

    Ich gebe wirklich alles, damit sie ein ausgeglichener, zufriedener Hund wird und ich suche auch weiter nach einer geeigneten Hundeschule für sie. Bis dahin würde ich aber gerne mein Gewissen etwas beruhigen und eventuell schon Änderungen vornehmen.

    Danke schon mal im Voraus.

  • Bei dem Ablauf ist sie ja in permanenter Erwartungshaltung.

    Lass das ständige clickern/üben/spielen/mini Ausflug an der Leine mehrmals tgl weg.


    Ja, alle paar Stunden raus zum lösen. Das heißt aber auch - Hund schnappen , raustragen , absetzen an Wiese o.Ä , lösen lassen und wieder rein. FERTIG. Danach wird nicht (immer) getobt, geclickert oder was weiß ich.

    Sonst kommt der Hund immer mehr in die angesprochene Erwartungshaltung von "ES PASSIERT ABER JETZT WAS???!!!!"

    In the blink of an eye, something happens by chance - when you least expect it - sets you on a course that you never planned, into a future you never imagined.

  • Das Programm ist viel zu viel. Ein Welpe der 9 Wochen alt ist, hat genug mit Alltagsgewöhnung zu tun. Da braucht man noch keine Kopfarbeit... Nichtmal Gassi-Gänge braucht es da groß. Die Löserunde von 10 Minuten mehrfach am Tag reicht völlig aus. Ansonsten wird der Welpe drinnen ignoriert. Die Bude ist welpensicher, so dass ihm gar keine Dummheiten einfallen können. Und bespielt wird er drinnen schon gar nicht. Geht eurem Alltag nach und lasst den Hund in Ruhe. Dann findet er auch schnell von selbst in den Schlaf.

  • Okay vielen Dank für die Tipps.

    Co_Co Ich dachte mir schon das es zu viel ist, merke es ja auch das sie von Tag zu Tag unruhiger wird. Ich habe mich an ein Welpen Erziehungsbuch mit 8 Wochen Training gehalten, da gehts ab der 2. Woche schon richtig los. Aber werde jetzt mal gar nichts mit ihr machen und sie einfach ein bisschen ignorieren.

    RafiLe1985 Gassi Runden finden so oder so nicht statt. Nur kurz raus zum lösen und wieder rein. Wenn wir mal einen Ausflug zu einer Wiese machen dann fahren wir dort mit dem Auto hin und bleiben auch nur 10-15 Minuten dort. Das ist bis jetzt 2 mal vorgekommen, ansonsten waren wir brav zuhause.


    Ixabel Und ja ich finde es auch sehr komisch, aber seit 4 Nächten schläft sie nun von 20- 08 Uhr morgens durch... Ohne einmal raus zu müssen. Weiß auch nicht wie das möglich ist



    Aber wie gehe ich dann vor wenn sie anfängt das Sofa zu fressen oder den Tisch? Oder die Decke? Weil das macht sie ja wenn ich sie ignoriere... Hingehen damit sie aufhört? Oder einfach ignorieren ?

    nerd-dog-face

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Huhu :)


    meiner Meinung nach müssen Welpen in dem Alter noch gar nichts können außer schlafen und ankommen.

    Wir haben bei Woche 11 langsam mit Sitz angefangen, aber auch nur, weil er es so schön angeboten hat.


    Das mit der Box finde ich auf Dauer nicht ideal - ich finde es super, wenn Hunde diese kennen. Aber sie ist ja quasi den ganzen Tag darin wenn sie schlafen soll, verstehe ich das richtig? Hier hat Kontaktschlafen für die nötige Entspannung gesorgt.


    Wenn deine Maus Mist baut biete ihr doch ein Alternativverhalten an. Tausch die Couch gegen ein Zergel aus, bald wird sie wissen worauf sie rumkauen darf und worauf nicht.


    Viel Erfolg euch!


    Achja - selbst so eine Autofahrt ist ein riesen Input für Welpen. Meinem wäre das auch zu viel Programm gewesen.

  • Und ja ich finde es auch sehr komisch, aber seit 4 Nächten schläft sie nun von 20- 08 Uhr morgens durch... Ohne einmal raus zu müssen. Weiß auch nicht wie das möglich ist


    Aber wie gehe ich dann vor wenn sie anfängt das Sofa zu fressen oder den Tisch? Oder die Decke? Weil das macht sie ja wenn ich sie ignoriere... Hingehen damit sie aufhört? Oder einfach ignorieren ?

    Meine Idee wäre jetzt erst mal, dass sie wirklich über Nacht erstaunlich lange schläft und deshalb tagsüber wacher ist als andere Welpen. Schlaft ihr selbst auch von 20 bis 8 Uhr? Sonst würde ich abends oder morgens noch mal kurz zum Pipi machen raus. Also je nach dem, wann es bei euch in den Tagesablauf passt.
    Ich kenne es bei Hunden im Vergleich zum Menschen eher so, dass sie häufigere und dafür kürzere Schlafphasen haben. Nun kommen mir die Schlafphasen bei deiner Beschreibung am Tag sehr kurz vor (jeweils eine Stunde oder wie lang sind die?) und dafür in der Nacht sehr lang.

    Gegen Anfressen von Sofa und Tisch finde ich einen Welpenauslauf gut.

  • Du bist viel zu verkopft.


    Wenn sie anfängt etwas anzunagen nimm sie halt weg und gib ihr etwas, das sie benagen darf. Ansonsten hilft wegräumen was sie nicht haben darf enorm.


    Üben --- muss sie gar nicht. Sie muss erstmal Welpe sein und von straßenrein auf stubenrein wechseln- das fordert schon genug. Nach dem Essen, Schlafen oder Spielen raus, Ebenso wenn sie unruhig wird und sich Ecken genauer anschauen möchte. Hundi schnappen, raus auf die nächste Wiese und sie gucken, schnüffeln und sich lösen lassen.


    Kei Clickern, kein Kommando üben, kein zwanghaftes sozialisieren und kein zwanghaftes das muss sie jetztaber lernen weil Entwicklungsfenster.

    stör mich nicht, ich schau mir grad die Welt mit der Sichtweise und Sichthöhe meines Hundes an ;-)

  • Ich habe mich an ein Welpen Erziehungsbuch mit 8 Wochen Training gehalten, da gehts ab der 2. Woche schon richtig los. Aber werde jetzt mal gar nichts mit ihr machen und sie einfach ein bisschen ignorieren.

    Dieses Buch haben wir auch versucht. Wobei wir als Halter völlig gestresst waren ("Hast du heute schon häufig genug 'Sitz' geübt..?"). Wir haben das Buch dann weggelegt nach etwa einer Woche - das hat uns allen sehr geholfen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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