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    Hallo!


    Seit neuestem machen wir, mehr aus Spaß, etwas Dummyarbeit.

    Das Apportieren an sich klappt super, das Abgeben eher weniger - er kommt zwar gleich zu mir, "spuckt" mir den Dummy dann aber nur vor die Füße anstatt ihn mir anständig in die Hand zu geben. Bisher habe ich ihn den Dummy dann wieder aufheben lassen und ihn nur noch gelobt wenn er mit den Dummy dann aber auch wirklich in die Hand gegeben hat. Gleiches bei Bällen und CO - er bringt es mir, rennt damit auch nicht weg, er gibt es aber nicht sauber ab.


    Ich bin nun echt planlos wie ich dieses eigentlich einfache Problem nun lösen kann bzw mir fehlt ein guter Ansatz. Eventuell clickern? Das müsste ich aber auch erst aufbauen. Vielleicht gibt es auch gute Lektüre dazu?


    Liebe Grüße und vielen Dank euch im Voraus!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • ich hatte das bei meiner Hündin auch. Bei ihr habe ich auch ziemlich 'planlos' einfach los gelegt..


    Der Schlüssel war letztendlich, das rückwärts aufzubauen.

    Also Hund lernt erstmal einfach nur, das Apportel (den Dummy) festzuhalten. Und zwar so lange, bis man ihm das Apportel mit Kommando aus dem Fang nimmt.

    Ich übe mit meinen Hunden auch, dass ich das Apportel anfassen und leicht dran ziehen kann und sie trotzdem erst auf das Kommando los lassen.

    Anfangs steht der Hund dabei (fiel meinen leichter), dann sitzt er.

    Bei mir ist das mit 'halten' auch ein eigenes Kommando.


    Wenn der Hund dann beim Apport frühzeitig ausspuckt, gibts Kommando halten und ich warte, bis der Hund das Apportel wieder sauber hält.


    Was bei meiner Hündin, die ungern Dinge apportiert, auch gut geholfen hat: nicht statisch stehen bleiben, wenn sie mit Apportel kommt, sondern erstmal weiter bewegen. Anfangs bin ich selbst rückwärts gelaufen. Später habe ich mich dann eingedreht, so dass sie neben mir gelaufen ist. Dabei dann Geschwindigkeit verringern, bis man irgendwann steht und der Hund das Apportel noch im Fang hat.

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  • ne, ohne Clicker. Bei der Hündin mit viel Geduld |) Die war da wirklich grässlich drin.

    Beim Rüden wars viel einfacher, dem habe ich das Apportel in den Fang gegeben, leicht die Hand drunter gehalten und der hat gehalten.

  • ich baue das auch so auf wie von miamaus2013 beschrieben


    Apport ist Frimelarbeit ,grad das halten und in die Hand geben.

    Bei mir gibt es dafür auch Kommandos fürs halte und abgeben.


    Manche stellen das ausspucken zusätzlich noch unter Signal.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Luvi hat mit einem Handtarget gelernt in die Hand zu apportieren. Ich habe ihm beigebracht mit seiner Nase meine nach vorne gerichtete Handfläche anzustupsen. Die gleiche Geste mache ich aktuell wenn er ein Dummy oder einen Ball rein bringt und dann rennt er damit im Fang direkt auf die Hand zu. Wenn die Nase die Handfläche berührt, ist auch das Apportel in der Hand.

  • Wir haben den Apport auch aus verschiedenen Sequenzen aufgebaut. Einmal das Reinholen. Einmal das generelle Tragen. Einmal das Sitzen und Halten.


    Die Abgabe in die Hand bzw. das Halten bis zum Kommando fürs Ausgeben, haben wir statisch in Anlehnung an die Placeboard-Arbeit geübt. Sitzen, Nehmen, Halten, Abgeben. Keks.


    Wobei ich zunächst den Dummy selbst festgehalten und Pepper nur habe greifen lassen (da es für den Dummy Futter gibt, war der schnell sehr, sehr wertig und er wollte ihn haben). Dann habe ich den Dummy für Sekundenbruchteile los gelassen und sofort wieder abgeben lassen. Dann etwas länger - etc. pp. Zuerst hat er den Dummy nur aus der Hand bekommen, musste ihn sich aktiv daraus holen, dann habe ich angefangen ihn direkt vor ihm abzulegen (also noch auf dem begrenzten Raum des "Placeboards"), später dann weiter entfernt - und dann waren wir auch schon beim Apport.


    Das Kommando Apport gab es beim Greifen, das Kommando Aus beim Abgeben (auch wenn es zu Beginn nur Sekundenbruchteile waren).


    Das ausdauernde Tragen haben wir auch in der Bewegung geübt - Aufnehmen, Mitlaufen und dabei Halten. Mit Kommando Aus dann Ausgeben (entweder in die Hand, wenn wir soweit waren oder fallen lassen, aber eben erst nach Kommando).


    Schwerere Dummies werden / wurden hier auch besser gehalten, als leichte. Hilfreich waren auch die hantelförmigen Trainingsdummies für den richtigen, mittigen Griff.


    Zusammengebastelt ergibt das dann den vernünftigen Apport. :) (Zumindest für uns vernünftig, es gibt sicher noch bessere Möglichkeiten.)

  • Ich kann auch nur empfehlen den Apport rückwärts aufzubauen.

    Es gibt da mehrere Möglichkeiten, eine davon versuch ich dir mal zu beschreiben.


    1. halte das Dummy in deiner linken Hand, so das dein Hund, der an deiner linken Seite geht, es gut mit dem Maul nehmen kann. Du lässt das Dummy nicht los, während er es hat, bleibst aber in Bewegung. In deiner rechten Hand hast du Leckerli. Du sagst deinem Hund aus, nimmst das Dummy und gibst deinem Hund ein Leckerli.


    Das kann anfangs einige Wiederholungen brauchen, bis dein Hund das ein paar Sekunden hält im Laufen während du es auch fest hältst. Wenn das klappt, kannst du anfangen das Dummy auch mal los zu lassen. Wichtig immer nur sehr kurz, dann Aus sagen und darauf achten, dass es nicht runter fällt.


    Wenn dein Hund das Dummy im Laufen neben dir hält, ohne das du es noch fest hältst, kannst du zum nächsten Schritt übergehen.


    2. Laufe wie vorher mit deinem Hund, er trägt das Dummy. Nun sagst du nicht gleich Aus, sondern zuerst Sitz. Wenn dein Hund mit dem Dummy im Maul neben dir sitzt, nimmst du den Dummy ab und lobst.


    3. Dein Hund läuft neben dir mit dem Dummy im Maul, du sagst sitz und gehst nun vor deinen Hund, so dass du ihm gegenüber stehst. Nun das Kommando aus. Mach einige Wiederholungen und zögere die Abgabe immer weiter hinaus, bis du sicher bist, dass dein Hund es verstanden hat.


    4. Du lässt deinen Hund sitz machen und gibst ihm das Dummy (falls es noch besser mit vorher laufen klappt, kann man das natürlich noch etwas beibehalten), dann gehst du vom Hund weg ca. 2-5m und rufst ihn zu dir. Vor dir soll dein Hund wieder Sitz machen und warten bis du Aus sagst. Wenn die Schritte davor gut funktioniert haben, hast du nun so ziemlich alles was du brauchst für eine vernünftige Abgabe. Jetzt kann man die Distanz erweitern.


    Wichtig generell: nehme dir eine Baustelle vor und bearbeite dann möglichst nur die.

  • Das ausdauernde Tragen haben wir auch in der Bewegung geübt - Aufnehmen, Mitlaufen und dabei Halten. Mit Kommando Aus dann Ausgeben (entweder in die Hand, wenn wir soweit waren oder fallen lassen, aber eben erst nach Kommando).



    das habe ich mit Mia auch viel gemacht. Das war bei ihr echt wichtig, um überhaupt mal einen Fuß in die Tür zu bekommen, damit sie das Apportel mal länger als eine Zehntel Sekunde im Fang hält..

    Anfangs bin ich schnell gelaufen, dann immer langsamer, bis wir fast stehen geblieben sind..

  • as Apportieren an sich klappt super, das Abgeben eher weniger - er kommt zwar gleich zu mir, "spuckt" mir den Dummy dann aber nur vor die Füße anstatt ihn mir anständig in die Hand zu geben. Bisher habe ich ihn den Dummy dann wieder aufheben lassen und ihn nur noch gelobt wenn er mit den Dummy dann aber auch wirklich in die Hand gegeben hat.

    Wenn Du das jetzt schon mehrfach belohnt hast, dann hast Du Deinem Hund bereits beigebracht, dass das auf den Boden fallen lassen Teil der Übung sein muss! Ich würde da nix korrigieren, sondern reinmarkern, wenn der Hund den Dummy noch in der Schnute hat.


    Besser ist tatsächlich der Rückwärtsaufbau wie viele hier schreiben. Damit kannst Du erst Mal viele Dinge ausblenden, die Dir das Training erschweren. Der Hund muss nicht mit Beute in Deinen Dunstkreis, er kann das Dummy nicht auf den Boden schmeißen und Du kannst wunderbar die Ruhe reintrainieren, die man zur Abgabe braucht.

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