Hündin greift alle Hunde an

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,

    Meine Eltern haben eine 9 Monate alte Mischlingshündin (Hoher Anteil Herdenschutzhund, u.a Kuvasz). Von Beginn an war sie 2x in der Woche in der Hundeschule, im Freilauf, spazieren mit anderen Hunden. Auf der Arbeit war sie immer mit anderen Hunden zusammen. Es gab nie Probleme. Zwei mal hat sie mal geknurrt, weil ein anderer Hund ihr Leckerli geklautes hat, aber sonst nichts.


    Am 28.9 wurde sie das erste mal läufig und seit dem fällt sie alle Hunde an. Wirklich alle. Sie knurrt, geht nach vorne, stellt sich über die Hunde und „beißt“ in den Hals. (Es kam noch nie zu Bissverletzungen, da die Trainer schnell Eingriffen). Jetzt kommt sie natürlich nur noch an die Leine und hat einen Maulkorb bekommen, damit nichts weiter passieren kann. Andere Hunde meiden wir, da sie die von Anfang an fixiert und nach vorne will (wir versuchen dann jetzt immer, dass sie uns anguckt oder machen einen Richtungswechsel um sie abzulenken)

    Des weiteren hat sie aus dem nichts unsere Hühner totgebissen (davor fand sie die zwar interessant, hat sie aber meist immer ignoriert)


    Wir wissen nicht was los ist und finden keinen Hinweis, wieso sie jetzt plötzlich so aggressiv geworden ist.

    Kann eine Läufigkeit sowas verursachen? Ist sie unterfordert ? Kein Vertrauen in uns?


    Vielleicht könnt ihr uns ja helfen crying-dog-face

  • Der Hund wird erwachsen

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • ANZEIGE
  • Der Hund könnte scheinschwanger sein, da reagieren manche Hündinnen aggressiv, wobei ich denke, dass das Erwachsenwerden und die Rasse- bzw. Mischlingseigenschaften dieses Hundes den größeren Teil zu diesem Verhalten beitragen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Der Hund wird erwachsen

    also hat sie einfach keine Lust mehr auf so viel Trubel und wäre zu Frieden wenn sie nur bei uns ist?

    Vermutlich habt ihr nicht das ideale Umfeld für diese Sorte Hund.

    Ich empfehle einen HSH erfahrenen Trainer

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Die Genetik des Hundes kommt mit dem Erwachsenwerden nun durch und die ist beim HSH nunmal nicht hundewiesentauglich.


    Deine Eltern haben da vermutlich einiges in der Erziehung und Führung versäumt, diesen Typ Hund bekommt man nicht mit Hundespielstunden "nett sozialisiert".



    Was wird mit der Hündin denn im Alltag so gemacht, wie lebt sie?




    Dass ihr sie sichert und keinen Kontakt mehr zulasst ist eine gute Maßnahme für den Anfang.

    Wie es trainingsmäßig am sinnigsten weiter geht können die HSH Experten hier im Forum sicher sagen.

    Ein HSH erfahrener Trainer wäre bestimmt auch nicht verkehrt. Wo kommt ihr denn ungefähr her, vielleicht kann jemand einen Trainer empfehlen?

  • Sie lebt bei meinen Eltern im Haus, hat einen großen Garten und direkt angrenzend Wald.

    Wir machen mit ihr Fährtentraining und sonst das normale Programm (Trickkiste füllen, lange Spaziergänge). Es gibt aber ehrlich gesagt auch Tage, an denen meine Eltern nicht viel mit ihr Unternehmen. Der Bruder wohnt hier in der Nähe und der ist super lieb. Bei uns schläft sie viel und ist sehr gerne draußen und bewacht alles.


    Laut Rassebestimmung ist sie zu 12,5% deutsch drahthaar, 12,5 Prozent Schäferhund und 75% Mischling (Kuvasz, Kangal, Laika, Serra de Estrela, Riesenschnauzer)


    Wir kommen aus Niedersachen, Richtung Osnabrück

  • In so einem Fall übers Forum Tipps zu geben, ist nicht so gut.


    Ihr braucht wen, der sich das alles mal vor Ort anschaut und sich vor allem mit diesem Hundetyp auskennt.

    Bis dahin - wie schon einige geschrieben haben: gut sichern, auch mit Maulkorb, solche Hundekontakte meiden wie der Teufel das Weihwasser und abwarten, was der Trainer sieht und sagt.

  • So einen ähnlichen Fall haben wir gerade als Neuzugang in der Hundeschule.

    Die Besitzerinnen waren mit ihrer inzwischen 10 Monate alten Hündin vorher in einer anderen.

    Durch und durch ein HSH, wurde er ihnen als Colli-mischling :hust: verkauft. Die vorherige Trainerin fand ihn auch so süß und plüschig und hat die ersten Anzeichen nicht erkannt oder erkennen wollen. Immer druff auf die anderen- wie niedlich.

    Jetzt nach der ersten Läufigkeit ist das Unglück groß. Genau wie die Löcher, die der Hund nun reißt.

    Nun gehen vor allem die Besitzerinnen durch eine harte Schule, denn sie müssen nun lernen ihren Hund als das zu erkennen, was er ist und damit umgehen.

    Ich rate euch genau wie die anderen vor mir: zu einem Trainer, der Ahnung hat

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!