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Pankreasinsuffizienz - oder doch nicht?

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    Hallo ihr Lieben,


    meine Zwergpudelhündin hatte vor dreieinhalb Jahren eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung, bei der fast ihr Leben verloren hätte. Laut damaliger TÄ wurde die BSD so schwer geschädigt, dass eine Insuffzienz entstand. Damals haben wir dann RC Intestinal Low Fat gefüttert, bis Kimi das irgendwann einfach nicht mehr gefressen hat. Sie ist generell ziemlich mäkelig, daher habe ich sie dann auf gekochtes Futter umgestellt, zu dem sie Enzyme bekommen hat.


    Nachdem ich damit aber auch nicht so richtig zufrieden war, habe ich das Futter in Absprache mit unserer "neuen" TÄ (wir sind zwischenzeitlich umgezogen) wieder umgestellt auf Dog Intestinal und Dog Sana Pferd von VetConcept. Enzyme bekommt sie nicht mehr, sondern eben "nur" das entsprechende Diätfutter.

    Allein da bin ich mittlerweile schon verwirrt, denn bei einer Insuffizienz müssten doch auch Enzyme gefüttert werden? Oder ist die BSD eben doch noch soweit in Ordnung? Wir nehmen zweimal im Jahr Blut ab, einmal werden nur die Pankreaswerte kontrolliert und einmal wird ein komplettes Blutbild gemacht. Alle Werte waren seit der einmaligen Entzündung immer in Ordnung. Zuletzt wurde vor drei Wochen alles gecheckt.


    Allerdings ist es so, dass sie immer mal wieder unter Bauchschmerzen leidet. Meist kommen wir dann gut mit Sab Simplex und im Zweifelsfall mit Novalgin aus, aber irgendwie gefällt mir das nicht. Irgendwas muss man doch noch tun können, wenn der Hund immer mal wieder scheinbar grundlos Bauchschmerzen hat? Ihr Bauch ist dann auch oft hart, quietscht, sie frisst vermehrt Gras und ist schlapp. Ihr Futter verweigert sie dann. Nach zwei bis drei Tagen ist alles wieder im Lot, sie frisst wieder normal und der Bauch ist weich.


    Unsere Hundetrainerin, auch TÄ, wundert auch die Geschichte mit den Enzymen, die Kimi aktuell ja nicht bekommt und meinte jetzt, wenn die Bauchschmerzen immer wieder vorkommen, sollte ich sie vllt doch noch mal in einer Klinik vorstellen. Ultraschall, Kontraströntgen, etc.


    Meine Frage nun an euch: Fällt euch noch etwas ein, was man überprüfen könnte? Hat jemand Erfahrung mit der Ernährung gemacht? Was hat bei euch geholfen?


    Vermutlich werden wir wirklich mal einen Termin in der Klinik ausmachen, aber meine Hoffnung ist, dass ich hier auch noch einmal ein paar Ideen sammeln kann, worauf man noch schauen könnte oder sollte.


    Danke schon mal für eure Hilfe.

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  • Elly hat eine Pankreasinsuffinzienz, ihre Pankreaswerte im Blut sind ok. Die Insuffizienz wurde über die Elastase im Kot nachgewiesen. Ich koche für Elly und gebe Enzyme zum Futter.


    Wieso Du dem Futter keine Enzyme zugeben sollst verstehe ich auch nicht. Evtl. einfach mal versuchen, ob es sich damit bessert? Die Enzyme kann man problemlos wieder ausschleichen.


    Einen Termin in der Tierklinik finde ich sinnvoll, dort gibt es noch ganz andere Diagnosemöglichkeiten.


    Ixabel ich wusste gar nicht, dass die Elastase nicht so aussagekräftig sein soll. Ich dachte immer, das sei ein sicherer Weg um eine Insuffizienz nachzuweisen. Hast Du da noch mehr Infos dazu? Das würde mich sehr interessieren.

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  • Ixabel ich wusste gar nicht, dass die Elastase nicht so aussagekräftig sein soll. Ich dachte immer, das sei ein sicherer Weg um eine Insuffizienz nachzuweisen. Hast Du da noch mehr Infos dazu? Das würde mich sehr interessieren.

    Leider nicht. Das hatte die letzte Tierärztin zu mir gesagt, ohne weitere Erklärung. Da sich das Problem bei uns dann anderweitig gelöst hat, hatte ich mich darüber nicht weiter informiert.

  • Bei uns waren die Elastasewerte grenzwertig sodass wir seit jahren fettarm füttern aber ohne enzyme. Meine Tierärztin sagt solange wir sie rein übers füttern gut halten also ohne ständiges bauchweh und Durchfall ist es so ok. Wir merken hier aber auch sofort wenn sie was frisst was erwas fettiger ist.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Trace Gab es denn irgendwelche Verbesserungen oder Verschlechterungen je nach Futter und Enzymgabe oder hat sich da nie was verändert? Hat sie auch Durchfall oder "nur" Schmerzen? Wie reagiert sie auf das Sab Simplex? Also wie geht es ihr ohne und wie mit?
    (Ich frage nur aus Interesse, helfen kann ich da nicht. Sab Simplex hat bei "uns" leider gar nichts gebracht.)

  • Wieso Du dem Futter keine Enzyme zugeben sollst verstehe ich auch nicht. Evtl. einfach mal versuchen, ob es sich damit bessert?

    Das werde ich jetzt auch mal versuchen. Sie bekommt jetzt Enzyme mit ins Futter und mal schauen, ob es damit besser ist.
    Es hieß, wenn sie spezielles Diätfutter bekommt, braucht sie nicht extra Enzyme ins Futter. Sonst könnte sie auch "normales" fettarmes Futter bekommen und dann dazu Enzyme. Das käme quasi aufs Gleiche raus.

    Die Insuffizienz wurde über die Elastase im Kot nachgewiesen.

    Das ist interessant. Wurde hier nie gemacht.

    Gab es denn irgendwelche Verbesserungen oder Verschlechterungen je nach Futter und Enzymgabe oder hat sich da nie was verändert? Hat sie auch Durchfall oder "nur" Schmerzen? Wie reagiert sie auf das Sab Simplex? Also wie geht es ihr ohne und wie mit?

    Die regelmäßigen Bauchschmerzen hat sie erst seit ein paar Monaten. Auch nicht so wahnsinnig oft, aber in den letzten zwei, drei Monaten häuft es sich schon. Mit anderem Futter hattte sie sowas nicht, das hat sie aber alles nach einer Zeit konsequent verweigert.

    Sab Simplex hilft im Normalfall gut. Damit werden die Bauchgeräusche weniger und der Bauch wird wieder weich. Ohne das Sab Simplex passiert das nicht bzw. nicht so schnell.


    Wir haben hier einen Barfladen, der auch Futterberatungen anbietet. Barf kommt zwar nicht infrage, aber kochen wäre eine Alternative. Ich überlege ja immer noch, da mal anzufragen. Allerdings kostet eine Futterberatung für einen Hund mit Erkrankung 90€, also mMn zu viel, um es eben "einfach mal" zu machen.


    Aktuell geht´s ihr wieder gut. Ich weiß gerade nicht so richtig weiter. Einerseits möchte ich das auch nicht übertreiben und ihr die ganzen Untersuchungen antun, aber andererseits ist das ja auch kein Dauerzustand. Vermutlich werde ich es noch eine Zeit beobachten und dann weiter entscheiden.

  • Wenn Du Dich dafür entscheiden solltest, doch einmal eine Futterberatung in Anspruch zu nehmen, würde ich das eher von einer qualifizierten Ernährungsberatung machen lassen. Liegt preislich zwar teurer als die 90,-- Euro vom Barfladen, aber in diesem Fall wäre das Geld gut investiert.


    Seit ihrer Erkrankung koche ich für Elly und habe mir einen maßgeschneiderten Plan erstellen lassen. Die Ernährungsberaterin hatte eine tiermedizinische Vorbildung und konnte mich bezüglich Ellys Problematik super beraten.

  • Guten Morgen, ich klinke mich hier mal mit ein weil mein Problem ähnlich aussieht. Bei meiner Hündin haben wir eine Pankreasinsuffizienz auch nur über den Elastasewert festgestellt, welcher nach meiner Tierärztin aber sehr aussagekräftig ist. Die Blutwerte vom gleichen Tag (Kotprobe und Blutentnahme waren am gleichen Tag) zeigen aber sicher keine EPI an. Jetzt geht meine "Kleine" am Dienstag zur Bauch-Sono)

    unvergessen:
    Collie-Schäfer Mix: Senta 1976 - 1988
    Dobermann: Arko 1990 - 2001
    Shih-Tzu Hündin: Charisma 2001 - 2016
    Shih - Tzu Rüde: Billy 2004 - 2018

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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