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Ernährung in früheren Zeiten

  • Wildkaninchen hab ich hier noch nie gesehen. Eine Bekannte von uns ist Jägerin und hat nach jeder Jagd Wildschweine und Rehe im Angebot, aber Kaninchen fast nie.

    Wollte gerade schreiben, das "falsche" Revier :nicken:


    In Berlin gibt es Wildkanichen zu hauf, aber ob man die Essen will :hust:


    Im Tiergarten mitten in Berlin, sind sie eine richtige Plage, wie in anderen Orten von Berlin. Da werden teils Falkner eingesetzt. Bei dem Foto waren 20Stück auf der Wiese, links in den Büschen auch noch einige.


    So ist das dort Abends überall. Aber das ist eben regional sehr unterschiedlich. Mancherorts eine Plage, woanders wirklich kaum zu sehen.


    Wildhase kenne ich, das ist nicht so mild wie Kaninchen, sondern schon etwas kräftiger. Das sind so Erinnerungen aus Kindertagen. Ein richtiger Vergleich fällt mir jetzt nicht ein, aber ich fand es gut.

    Mein Opa war Jäger und sie hatten viele Bekannte. Ich habe den Großteil meiner Kindheit, Kaninchen, Taube und Fasan gegessen. Ab und zu Hase und eben sämtliches anderes Wild.


    ***


    Meine Großeltern essen bis heute kaum Fleisch, das ist von früher noch so drin, auch wenn man es sich jetzt leisten könnte.


    Es gibt 1x die Woche ein süßes Gericht (Eierkuchen, Griesbrei,...), 1x die Woche Fisch, 1x den klassischen Sonntagsbraten und den Rest der Woche hauptsächlich Eintöpfe, Eiergerichte (Senfeier, verlorene Eier,...), Pellkartoffeln oder etwas anderes vegetarischen.

  • Die Katholiken aßen ja prinzipiell Mittwochs und Freitags kein Fleisch, Mittwochs gab es bei uns als Kinder auch immer süß und Freitags gerne Fisch. Und es gibt im Katholizismus ja eine Menge Fasttage, auch wenn die heute wahrscheinlich so gut wie keiner mehr kennt. Nur die Adventzeit und die Fastenzeit vor Ostern sind glaube ich noch bekannt.

    Ich mag Nashörner! Sie sind wie Einhörner, nur fetter!


    Liebe Grüße von Duna und wilderbse!
    Duna *10.09.2014

  • Ich bin auch katholisch aufgewachsen, aber der Mittwoch war bei uns kein "Fasttag" - ausser dem Aschermittwoch.... Aschermittwoch und Karfreitag waren sogar "Fast- und Abstinenztage", d. h. es wurde verbreitet, man solle sich nur einmal richtig satt essen (fleischlos) und Alkohol gab es schon gar nicht. Da bei uns in der Familie niemand Fisch ass, gab es freitags meist Nudeln, Griess-/Kartoffel-/Mehl-Klösse mit Weckmehl in Butter (Semmelbrösel) und Apfelmus oder anderes Kompott, gerne auch mal gekochtes Trockenobst (was ich nicht mochte).


    Gruss

    Gudrun

    LEIKA (28.2.2003 - 2.6.2017, immer in unserem Herzen)


    "Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS!
    Michael Aufhauser - Gut Aiderbichl

  • Ich bin in einen Nonnen geführten Kindergarten gegangen.

    Freitags gabs immer ein Stückchen geweihten Käse.

    Das war schrecklich.

    Käse mit Löchern und saurem Geschmack habe ich lange mit Kirchen assoziiert.

    Wahrscheinlich der Ursprung meiner veganen Ernährungsweise.:D




  • Meine Großeltern essen bis heute kaum Fleisch, das ist von früher noch so drin, auch wenn man es sich jetzt leisten könnte.


    Es gibt 1x die Woche ein süßes Gericht (Eierkuchen, Griesbrei,...), 1x die Woche Fisch, 1x den klassischen Sonntagsbraten und den Rest der Woche hauptsächlich Eintöpfe, Eiergerichte (Senfeier, verlorene Eier,...), Pellkartoffeln oder etwas anderes vegetarischen.

    So ähnlich wird bei meinen Eltern schon immer und heute auch gegessen, ich habe das übernommen. Wenig Fleisch, viele Gemüsegerichte mit keiner oder sehr geringer Fleischbeilage. Eiergerichte und Milchspeisen, Eintöpfe usw. Fleisch am Sonntag wird nur als "Soßengrundlage" benötigt (Klöße brauchen viel Soße!). Als Kind mochte ich überhaupt kein Fleisch essen, ich war Erbsen- und Spinatfan. Aber da haben Eltern und Omas drauf bestanden, daß ich, wenn Fleisch auf den Tisch kam, ein Stückchen davon aß. Es galt als gesund und für Kinder unentbehrlich. Fisch gab es seltener, mein Vater hatte eine Aversion dagegen, ich brauchte auch Zeit, mich daran zu gewöhnen. Meine Mutter hat für sich und uns Kinder dann öfter mal Fisch gemacht. Nix exotisches, Makrele, Hering, Karpfen, selten Forelle.


    Übrigens, Dachs essen die Jäger hier. Er läßt sich sehr schwer jagen, mittels Baujagd und Jagdterriern, was ein großes Risiko darstellt. War die Jagd dann erfolgreich, wird der Dachs auch in großer Runde gegessen. Er soll wohl schweineähnlich schmecken.


    Schwan gibt es hier mangels größerer Stillgewässer nicht, ich habe aber alte Kochbücher, da wird von Spatz bis Frosch alles verwertet und da gehören auch Schwanenrezepte zu. Geraten wird, nur junge Schwäne zu essen, weil sonst "tranig und zäh". Die im Nachbarlandkreis stationierten Russen haben aber die Jungschwäne jeden Herbst von den dortigen Gewässern weggefangen und gegessen, allerdings nicht als Delikatesse oder des Prestiges wegen, sondern weil infolge Korruption in den untersten Rängen permanenter Hunger herrschte.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hase ist geschützt, das wird wohl nix.

    Feldhasen unterliegen dem Jagdrecht und werden dort, wo die Bestände in Ordnung bzw. hoch sind, natürlich auch bejagt. Der Feldhase steht auf der roten Liste, ist aber nicht so streng geschützt, wie z.B der Wolf.

    Finde es schwierig den Geschmack zu beschreiben...nach Hase eben. xD


    Dachse (gehören übrigens zu den echten Mardern) kann man gut essen, Schinken vom Dachs ist sehr beliebt, gilt als Delikatesse. Steinmarder z.B. lohnt nicht, ist zu wenig dran....da Allesfresser ist eine Trichinenuntersuchung Pflicht und das kostet natürlich.

    LG
    Nathy mit Elli, Carlson, Lübke, Sierra, Orca, Midna...und Scooby Doo. xD


    Meine Hunde

  • Habe zwei Bücher gefunden. Einmal das mit dem Schwanrezept (dass ich heute leider nicht gefunden habe)aus dem Jahr 1914 und einmal ein jüdisches Kochbuch aus dem Jahr 1888.


    Habe ein paar Bilder gemacht:


    Buch Nr 1:











    Und das jüdische Kochbuch:





    Was mich am meisten fasziniert ist wie viele Gerichte (auch der heutigen Zeit) schon in diesen alten Büchern stand.

  • Ich dachte immer, dass Rhabarberblätter giftig sind und man nur die Stiele verwenden kann...

    Und das Rezept mit dem gekochten Salat finde ich toll, auf die Idee, den mit Einbrenn und Semmelbrösel zuzubereiten wäre ich nie gekommen. Das muss ich mal nachmachen und kosten, das stelle ich mir wirklich gut vor.


    Übrigens tolle Bücher!

    Ich mag Nashörner! Sie sind wie Einhörner, nur fetter!


    Liebe Grüße von Duna und wilderbse!
    Duna *10.09.2014

  • Hinten im Register des Buches wurde erwähnt, dass Rhabarber bei falscher Zubereitung giftig sein kann, aber ich finde die Beschreibungen ausreichend um zu wissen was man tun soll.


    Ich finde die Bücher eigentlich auch toll. Da sind auch schon richtig tolle Rezepte der heutigen Zeit drin. Die wurden damals dann halt von den reichen Leuten gemacht.


    Von Ragout vom Hirsch bis zum Apple Pie viel sehenswertes drin. Nach einer Weile konnte selbst ich mit meinen 21 Jahren das altdeutsche relativ sicher lesen ;)


    Einziger Nachteil. Der Einband der Bücher löst sich, wisst ihr ob man den wieder ankleben kann?

  • Ich würd's einfach zu einem Buchbinder bringen, das lohnt sich

    Flauschige Abenteuer mit Mr Flauschig

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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