ANZEIGE

Veggie, Vegan oder Omnivor - was interessiert Euch daran?

  • ANZEIGE

    Hi Sunti


    Ich wünschte, diese Möglichkeiten zum Fleischkonsum gäbe es hier auch noch.


    Was ich schade finde, ist diese Wahrnehmung, dass Vegetarier und Veganer moralisieren. Fand ich hier im Thread gar nicht so. Die von Dir zitierte Mutmaßung war auch, wenn ich es recht im Kopf habe, keine generalisierte Unterstellung an alle „Mit-Fleisch-Esser“, sondern ein Erklärungsversuch dafür, warum manche Leute aggressiv darauf reagieren, wenn ein Anderer einfach nur was Anderes isst. Und das ist hier auch passiert. Und wurde hinterfragt. Was ich auch gut und richtig so finde.


    Dieser Thread entstand daraus, dass ich gefragt worden bin, a. warum ich kein Fleisch esse und wie ich das angefangen habe und b. warum ich es dann aber nicht wenigstens konsequenter mache - und beide Fragen kamen von Nichtvegetariern. Und das spiegelt den Großteil meiner Erfahrungen wieder. Also daraus, dass ich mich für mein Essen erklären sollte :ka:


    Was die „halbwitzigen“ Sprüche angeht: Die finde ich halt nervig, wenn sie zum 30. Mal kommen, obwohl sie schon beim ersten Mal nicht lustig waren. Es stören mich im Kollegenkreis aber eher Diskussionen und immer die gleichen Fragen in der Mittagspause. Ich hab bei meiner Arbeit vor der Pause Diskussionen und danach, in der Pause hab ich da eher keinen Bock drauf.


    Richtig ärgern tut mich aber die Wahrnehmungsverschiebung, dass es immer die „Veggies“ sind, die das Diskutieren anfangen. Oder wenn jemand meine Essensweise kritisiert, weil, wenn ich denn schon über mein Essen nachdenke, dann soll ich gefälligst alles möglichst richtig machen. Und das erlebe ich für meinen Teil nicht aus der Veganerecke.

    Mit dem Begriff „Gutmenschen“ tue ich mir prinzipiell schwer, weil der iso wenig greifbar diffamiert, ohne dass klar wird, was kritisiert wird. Da fühle ich mich bzw. Andere einfach nur abgewatscht ohne zu wissen, wofür :ka:

  • ANZEIGE
  • Da bekommt man ein Batzen Fleisch geschenkt und man soll es nicht essen ?

    Lieber den Hunden geben oder noch besser wegwerfen.

    Also falls das auf mich bezogen war... ich sagte nicht, dass MAN das geschenkte Fleisch nicht essen soll, sondern MAN es lieber den Hunden geben oder noch besser wegwerfen soll.

    Ich sagte, dass ICH es lieber Mia geben würde. Was DU oder MAN mit geschenktem Fleisch mach(s)t, ist mir völlig wurstegal. Das kannste essen, in die Tiefkühltruhe hauen, im Wald verbuddeln... echt, mir komplett gleichgültig.

    Und zur "veganen Szene": Man kann auch klasse vegan leben/essen, ohne irgendeiner Szene anzugehören. Von "der veganen Szene" (damit meine ich hier z.B. aktive Tierrechtler, die sich nackig in Käfige in der Innenstadt einsperren oder so) halte ich mich auch seit jeher fern, weil mir die Menschen dort bissel suspekt sind und ihre Art der "Öffentlichkeitsarbeit" so gar nicht meinen Vorstellungen entspricht.

    Aber das ist ja nicht schlimm, man muss ja zum Glück nicht Teil davon sein, sondern kann vegan mucksmäuschenstill und ganz für sich allein machen. :nicken:

  • Hi Sunti


    Was die „halbwitzigen“ Sprüche angeht: Die finde ich halt nervig, wenn sie zum 30. Mal kommen, obwohl sie schon beim ersten Mal nicht lustig waren. Es stören mich im Kollegenkreis aber eher Diskussionen und immer die gleichen Fragen in der Mittagspause. Ich hab da vor der Pause Diskussionen und danach, in der Pause hab ich da eher keinen Bock drauf.


    Richtig ärgern tut mich aber die Wahrnehmungsverschiebung, dass es immer die „Veggies“ sind, die das Diskutieren anfangen. Oder wenn jemand meine Essensweise kritisiert, weil, wenn ich denn schon über mein Essen nachdenke, dann soll ich gefälligst alles möglichst richtig machen. Und das erlebe ich für meinen Teil nicht aus der Veganerecke.

    Mit dem Begriff „Gutmenschen“ tue ich mir prinzipiell schwer, weil der iso wenig greifbar diffamiert, ohne dass klar wird, was kritisiert wird. Da fühle ich mich bzw. Andere einfach nur abgewatscht ohne zu wissen, wofür :ka:


    Das geht mir auch echt übelst auf den Nerv.

    Noch heute - nach über 15 Jahren "Fleischabstinenz" und in einer Zeit, wo ich noch NIE ungefragt jemanden beim Essen meine Meinung über Fleischkonsum unterbreitet habe - werde ich auf Familienfeiern beim Grillen mit einem Augenzwinkern gefragt: "Na, vielleicht doch ein Stück Fleisch für dich?".


    Es. Nervt.



    Und wenn man sagt, dass es nervt ist man ja gleich der "unlustiger Vegatetarier, der ja gar keinen Spaß versteht" . Manchen "pöbeln" so lange rum, bis sie das Gefühl haben "der Vegetarier" entspricht genau ihrem Vorurteil, nur damit sie sich dann irgendwie bestätigt fühlen.



    Und zum Thema "Luxusproblem" - weil wir also ein Luxusproblem haben, sollen wir alles ungefragt konsumieren und nicht über unser Konsumverhalten nachdenken, sondern einfach dankbar sein?! Sorry ... aber nein.

    Mockingjay Shelties
    form follows function

  • ANZEIGE
  • Als ich vom Vegetarismus aufs Vegane aus gesundheitlichen Gründen umstieg, hat mich das extrem genervt die tägliche Nahrungsaufnahme neu zu denken und zu organisieren. Drum herum noch die Familie, die ganz anders essen wollte und sollte.

    Der Luxus, dass alles mögliche inklusive Informationsmöglichkeiten verfügbar ist, hat es enorm erleichtert.

    Blöd sind nur noch Urlaubsaufenthalte, Feiern...

    Jetzt gehts prima und sojafrei und weitestgehend ohne Verpackung.

    Meine erfahrungen will aber kaum jemand wissen, weil vieles im Supermarkt in Folie eingeschweißt offenbar auch gut schmeckt.

    Man tauscht sich lieber über die verschiedenen Hersteller aus.

    Ich befürworte eher eine Änderung der Ernährung als den Ersatz von bekannten Produkten in vegan.

    Das erzeugt Ekel bei mir und ändert das ungebremste Konsumverhalten nicht.

    Es sind lediglich hippe, neue Produkte, die den Herstellern Geld in die Kassen spülen. Der Inhalt ist so unduchsichtig wie Hundefertigfutter.




  • Da bekommt man ein Batzen Fleisch geschenkt und man soll es nicht essen ?

    Lieber den Hunden geben oder noch besser wegwerfen.

    Also falls das auf mich bezogen war... ich sagte nicht, dass MAN das geschenkte Fleisch nicht essen soll, sondern MAN es lieber den Hunden geben oder noch besser wegwerfen soll.

    Ich sagte, dass ICH es lieber Mia geben würde. Was DU oder MAN mit geschenktem Fleisch mach(s)t, ist mir völlig wurstegal. Das kannste essen, in die Tiefkühltruhe hauen, im Wald verbuddeln... echt, mir komplett gleichgültig.

    Und zur "veganen Szene": Man kann auch klasse vegan leben/essen, ohne irgendeiner Szene anzugehören. Von "der veganen Szene" (damit meine ich hier z.B. aktive Tierrechtler, die sich nackig in Käfige in der Innenstadt einsperren oder so) halte ich mich auch seit jeher fern, weil mir die Menschen dort bissel suspekt sind und ihre Art der "Öffentlichkeitsarbeit" so gar nicht meinen Vorstellungen entspricht.

    Aber das ist ja nicht schlimm, man muss ja zum Glück nicht Teil davon sein, sondern kann vegan mucksmäuschenstill und ganz für sich allein machen. :nicken:

    Ne das war nicht auf dich bezogen, das war er so eine Aktion aus dem Bekannten und Freundes Kreis.

    Wir hatten halt den Batzen Fleisch geschenkt bekommen und meine Veganen Bekannte stritten sich mit den anderen(Alles Esser) ob das nun gegessen wird oder verfüttert oder weggeschmissen wird.

    Und die ich fand die Diskussion so unnötig und Würdelos den Tier gegenüber

    Flauschige Abenteuer mit Mr Flauschig

  • Anzeige
    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ulixes


    Mich würden Deine Erfahrungen interessieren. Ich hab zwar derzeit nicht die Ambition, auf vegan umzusteigen. Aber trotzdem finde ich die Frage spannend, was da denn kommen könnte.


    Bei uns gibt es solche schwierigen Umstellungen, wenn mein Mann eine akute Schubphase seiner CU hat. Weil wir jedesmal testen müssen, was er diesmal verträgt und ich gleichzeitig schon auf bekannte Reizstoffe weitestgehend verzichte. Und fructose-, lactose-, histaminarm und glutenfrei trotzdem nährstoffreich so zu kochen, dass es auch noch schmeckt, finde ich doch jedesmal sehr herausfordernd.

    Ein solides Grundwissen, wie man eine Ernährungsumstellung organisiert, könnte da echt helfen. Da kann ich jeden Tipp gut gebrauchen.

  • Mein Ur-Großonkel hat das mit der Kritik und den "witzigen Sprüchen" mal sehr beeindruckend gelöst. Jedes Mal, wenn in seiner Anwesenheit an meiner Entscheidung rumkritisiert oder Witze darüber gemacht wurden kam von ihm ein "Soll ich dir mal was vorsetzen, was du nicht essen magst oder wovon dir schlecht wird?!" an denjenigen, der mich kritisierte.


    Denn irgendwas hat doch jeder. Der eine mag keine Karotten, der andere keine Eier, der dritte keine Tomaten usw.


    Das hat dann so langsam den Stein ins Rollen gebracht, bei dem Verständnis in meiner Familie.


    Und über die Jahre kamen da ganz viele wirklich nette Gesten und Mehraufwand für mich zusammen. Meine Oma hat ein "falsches Schnitzel" erfunden, damit ich sowas wie Schnitzel essen kann nur eben ohne Fleisch. Als die ersten vegetarischen "Fleischersatz-Produkte" im Ladenregal standen hat meine Mutter absolut alles gekauft, was es gab :lol: und sie meinte dann ganz aufgeregt "Guck mal guck mal guck mal! Jetzt kannst du auch endlich wieder was Leckeres essen"xD


    Ich finde diese wachsende Akzeptanz wirklich schön und freue mich darüber.


    Auch in die andere Richtung hat sich etwas entwickelt. Ich grille zum Beispiel sehr sehr gerne. Im Garten zusammen sitzen, Familie und Freunde beieinander, Hunde springen dazwischen rum. Anfangs kamen sehr viele Kommentare, weil ich kein Fleisch aß. Mittlerweile ist es ganz normal, dass Gemüsespieße, gefüllte Pilze, Grillschnitten, Veggie-Burger, Salat und Gazpacho nicht nur auf dem Tisch stehen, und auch nicht mehr belächelt oder kommentiert werden, sondern, dass ich Leuten auf die Hände klopfen muss mit einem "Hey, bekomm ich vielleicht auch mal noch etwas davon ab?" (Ich bin nämlich die, die alles vorbereitet und auch noch am Grill steht und deswegen immer zuletzt am Tisch ankommt) Steaks und Bratwurst gibt es auch, aber aus unerklärlichen Gründen wird dann doch lieber das komische vegetarische oder vegane Zeug weggefuttert.:smile:


    Das freut mich sehr und ich bin darauf auch stolz, dass vegetarisches und veganes Essen in meinem Umfeld mittlerweile für alle Genuss bedeutet.

  • Das freut mich sehr und ich bin darauf auch stolz, dass vegetarisches und veganes Essen in meinem Umfeld mittlerweile für alle Genuss bedeutet.

    Das geht mir auch so! Ich bin da auch total glücklich, dass ich zumindest im privaten Rahmen absolut keine dummen Sprüche kassiere. Das war aber früher anders. Schule, Arbeit, etc.


    Es gibt ja auch Leute, die glauben, sie würden dran sterben, mal eine einzige Mahlzeit ohne Fleisch zu essen. Mein Cousin hat mal seinen Geburtstag gefeiert und weil er selbst Vegetarier war und auch viele Vegetarier eingeladen hatte, gab es für alle selbstgemachte vegetarische Pizza. Einige haben sich angestellt als wenn sie daran sterben würden.

    :ka:

    Ich hingegen habe mit meinem vegetarischen Chili oft sehr gute Erfahrungen gemacht. Das haben auch die nicht-Vegetarier total super gefunden! Und inzwischen ist es im Freundeskreis auch total normal, wenn man eingeladen wird zum Kochen und Essen, dass man vegetarisch isst, wenn ein Vegetarier dabei ist. Und es gibt oft ganz leckere Sachen!



    Und zum Thema "Luxusproblem" - weil wir also ein Luxusproblem haben, sollen wir alles ungefragt konsumieren und nicht über unser Konsumverhalten nachdenken, sondern einfach dankbar sein?! Sorry ... aber nein.

    Das hab ich auch so gelesen und deswegen ja nochmal nachgehakt. Leider keine Antwort bekommen. Ich kann irgendwie nicht glauben, dass das wirklich so gemeint war. Das wäre doch extrem kurz gedacht.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


ANZEIGE