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Hund will nicht alleine spazieren gehen

  • Hmmh - wirklich bindend zu raten ist schwierig, wenn man den Hund nicht sieht und nicht ganz sicher über den Grund ist.


    Wenn es bei Euch einen guten Trainer gibt oder Du einen sehr erfahrenen Hundehalter kennst, würde ich raten, den mal für eine Hausbesuch kommen und gucken zu lassen. Vielleicht hilft schon eine deutlichere Körpersprache bei Dir, damit sie mitgeht, vielleicht ist aber auch ein größerer Aufbau nötig.

    Magst Du schreiben, wo Du herkommst?

    Ich werde mal versuchen, meine Eltern für einen Trainer zu überreden... In Hamburg wohne ich

  • Passiert das alles auch, wenn jemand anderes aus der Familie alleine mit ihr gehen will?


    Scheint sich ein wenig routiniert zu haben. Wenn meine Trulla wüsste, wenn sie sich weigert gehen wir immer die Parkrunde, würde sie sich immer weigern.

    Andere Gehorsamkeitsaufgaben erfüllt deine Hündin? Oder ist sie eher eigenständiger? (Beim mantrailen sollte ja eigentlich die Kooperation geschult seinthinking-dog-face)

    Ja, bei mir geht sie noch am meisten mit.

    Du hast wahrscheinlich Recht damit, dass es zur Routine geworden ist. Die Frage ist nur, wie ich diese wieder brechen kann.

    Elli hat schon einen Dickkopf, aber für ein Leckerlie, das es nicht jeden Tag gibt, tut sie in der Regel alles. Nur ist sie manchmal noch sehr unsicher und tut dann lieber gar nichts als etwas falsches (zB beim trainieren eines neuen Tricks)

    Beim mantrailing arbeitet der Hund doch alleine und der Halter läuft nur hinterher - Wie wird da Kooperation geschult? Wir haben eigentlich damit angefangen um sie selbstbewusster zu machen (und natürlich auszulasten)

  • Auch beim Mantrailing findet ja ein Austausch statt - der Hund zeigt seinem Besitzer was an und der Besi reagiert und leitet den Hund an. Das ist schonmal richtig super.


    RedPaula wohnt doch in Hamburg, vielleicht hat sie einen Tipp für einen Trainer? :winken:


    Freunde von mir hatten sich vor ein paar Jahren eine unsichere Hündin zugelegt. Mit der Frau ist sie anfangs auch nicht mitgegangen (auch heute noch ungern, aber da sie hauptsächlich Hund für den Mann sein soll, stört das in der Familie nicht). Meine Freundin ist sehr, sehr freundlich, höflich liebe- und rücksichtsvoll. Die Hündin wollte aber, dass ihr klar und bestimmt gezeigt wird, wo es lang geht und kam daher mit der sehr sachlichen und bestimmenden Art des Manns einfach besser klar. Wenn die beiden meine sehr selbstbewusste und sture Hündin Ronja führen, ist das genau umgekehrt :D


    Deshalb ist ein Blick von Außen manchmal ganz gut - auch wenns nur eine Stunde ist - weil man das selbst gar nicht so merkt.

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