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Vanessa Bokr - Meinungen und Erfahrungen

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    Dieser Fall ist wirklich nicht so selten! Ich habe auch einmal einen ähnlichen mitbekommen, in einem anderen Hundeforum. Da ging es um einen jungen Doberman. Pärchen trennt sich, Dobi bleibt bei Frauchen, macht wegen falscher Haltung zunehmend Probleme, muß ganz schnell weg!!! - Irgendwohin, nur nicht zur Züchterin. Obwohl alle im Forum ihr dringend dazu raten, wird konsequent abgeblockt. Zum Glück konnte jemand aus dem Forum die Züchterin herausfinden, und der Hund wurde dann tatsächlich zurückgegeben, als diese vor dem Haus stand.


    Da gibt es wohl oft eine hohe Peinlichkeitsschwelle, weil die Halter durch die Rückgabe ihr Versagen eingestehen müßten.


    Dagmar & Cara

    Und wenn der Hund in ein Tierheim mit Motto Anti Züchter landen, werden auch mal gerne Abstammungs Unterlagen weggeschmissen oder die Züchter auch nicht informiert.

    Wenn das alles dann eintrifft, kann der Züchter auch gar nicht Wissen was mit dem Hund ist

    Flauschige Abenteuer mit Mr Flauschig

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  • Und wenn der Hund in ein Tierheim mit Motto Anti Züchter landen, werden auch mal gerne Abstammungs Unterlagen weggeschmissen oder die Züchter auch nicht informiert.

    Oftmals geben die Besitzer die Papiere auch gar nicht mit und da dann herauszufinden, woher der Hund stammt, ist teilweise mehr als aufwändig.

    Bei meinen TS Hunden hab ich die Züchter damals mit etwas Detektivarbeit anhand der Tättowierungen gefunden. An denen konnte man früher auf einen Blick erkennen, dass der Hund vom Züchter kommt. Mit den Chips heutzutage nicht mehr möglich.

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  • Einen solchen Hund hatte ich vor Jahren.... Tätowierung im Ohr, TH sagte bei der Vermittlung, der Hund habe Papiere, die ich aber nicht mitbekäme weil Hund unkastriert und sie nicht wollen, dass gezüchtet wird.... Jahre später habe ich den Züchter heraus gefunden, der dann auch aus allen Wolken fiel, weil er nicht informiert wurde. Obgleich das mit den Papieren einfach gewesen wäre...

  • Man muss auch fairerweise sagen, dass ich bei doch einigen Kandidaten von den Züchtern nicht erwarten würde, sie zurückzunehmen. Gerade bei den Hunden, die eben nichtmal von der Bezugsperson nach Monaten gefahrlos gehändelt werden können, muss man halt eine Anlage aufbauen, für Urlaubsbetreuung sorgen usw. Kann man meines Erachtens nicht vom jedem Züchter ewarten. Vor einiger Zeit wären solche Hunde dann halt auch einfach eingeschläfert worden. Jetzt werden sie halt zunehmend irgendwo verwahrt.

    Beispiel: Rottweiler von sehr renommiertem Arbeitslinienzüchter...trotz kompententer Sporthände dreht dieser völlig am Rad. Züchter und Besitzer sind sich einig, dass Eutha das Beste wäre. Aber nein, es kann ja nicht sein, was nicht sein darf und übermäßig enthusiastische Leute wollen den Hund "retten". Stellt sich heraus, dass sie den Hund nicht nur nicht retten können, sondern nichtmal aus seiner Box kriegen. Sämtliche Stellen für ebensolche Hunde wurden abtelefoniert, eine hat ihn übernommen. Joa der Hund ist absolut unführbar, sprich, auch nach Monaten kann eine Einzelperson ohne zusätzliche Sicherung keinen Maulkorb draufkriegen und er vegetiert jetzt halt so vor sich hin. Superleistung... Warum sollte der Züchter diesen Hund zurücknehmen?

    Patrick, you're a genius!" "Yeah, I get called that a lot." "What? A genius?" "No, Patrick." <Spongebob>

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das Problem ist, dass Züchter häufig gar nicht mehr mitbekommen, was mit ihrer Nachzucht passiert


    Wenn das alles dann eintrifft, kann der Züchter auch gar nicht Wissen was mit dem Hund ist

    Ja, natürlich kann man nicht ALLES abdecken damit.

    Es wird immer Leuts geben, die sich Schlupflöcher suchen, wie überall woanders auch.

    Aber wenn ein Grossteil der Züchter und Halter grundsätzlich zu seinen Hunden steht, kann man mit Sicherheit mehr abfangen, als momentan.

    Nur weil was nicht absolut perfekt funktionieren wird, heissts ja nicht, dass man es nicht wenigstens versuchen kann.

  • Aber wenn ein Grossteil der Züchter und Halter grundsätzlich zu seinen Hunden steht, kann man mit Sicherheit mehr abfangen, als momentan.

    Naja, aber wenn man bedenkt, dass gerade Mal 1/3 der Hunde - wenn es überhaupt noch so viele sind - aus seriöser Zucht stammen.

    Ich fürchte, viele Produzenten und Händler werden da einfach vom Radar verschwinden und da Zugriff zu bekommen, dürfte schwer werden und dann von Lischen Müller, die ihren schicken Dobermann für 150€ ausm Kofferraum gekauft hat, weil sie sich nen serösen Züchter nicht leisten konnte, ebenso wenig wie den Besuch einer Hundeschule zu erwarten, dass sie da finanziell aufkommt, dürfte einfach auch wenig realistisch sein.


    In der Theorie stimme ich dir vollkommen zu, Halter und Züchter oder Produzent sollten dafür Verwantwortung übernehmen, was sie da auf die Menschheit losgelassen haben. In der Praxis seh ich da aber eher schwarz oder halte es für wahrscheinlicher, dass man dann halt so lange sucht, bis man einen TA findet, der es mit der Ethik nicht so ernst nimmt.

  • Kommt noch dazu: Wenn der Züchter/Tiervermittler jederzeit mit in die Pflicht genommen werden könnte, für den Hund aufzukommen, müsste man ihm fairerweise (formaljuristisch vermutlich auch) das Recht zugestehen, einzugreifen, wenn beim Halter was aus dem Ruder läuft. Inkl. der Möglichkeit, das auch zu prüfen. Alleine, dass das gut funktioniert, kann ich mir nur schwer vorstellen.


    Und es würde die Möglichkeit nicht unterbinden, dass die Hunde auch in Zukunft in zu wenigen, überfüllten Einrichtungen untergebracht werden - dann halt in Kombination Züchter (ggf. Produzenten eingeschlossen) und Halter. Hier sind ja auch sowohl Tiere aus dem Tierschutz als auch bezahlt von Privat untergebracht worden - die HhF ist auch kein Verein.


    Würde Frau Bokr jetzt ein geeignetes Objekt finden, sie selbst oder einer ihrer Partner die Berechtigung nach §11 zum Führen einer tierheimähnlichen Einrichtung erwirken können (was durchaus möglich und sogar realistisch ist - es gab zumindest nach den vorliegenden Informationen kein Verfahren gegen sie wg. Tierquälerei und keinen Entzug der Hunde), dann ja, könnte sie weitermachen. So lange sie die Auflagen erfüllt. Ob und wie intensiv das nachgehalten würde :ka:


    Das ist der Haken im System Tierschutz, den ich hier die ganze Zeit meine: So lange der für Abgabetiere zu einem guten Teil privat von einzelnen Köpfen finanziert wird, können die Vereine (und Unternehmen) das größtenteils nach eigenen Plänen (und denen ihrer Finanzierenden) aufziehen. (Das würde sich auch nicht ändern, wenns die Halter und Züchter täten - im Gegenteil, die Suche nach kostengünstigen - oder finalen - Möglichkeiten würde wohl stärker. Die Tendenz zur Kosteneinsparung sieht man im regionalen Tierschutz für Fund- Beschlagnahmungstiere ja auch).


    Natürlich mit rechtlichen Rahmenbedingungen. Deren Einhaltung durch völlig überlastete Ämter (die noch ganz andere Sorgen haben) überprüft werden muss. Deren Auftraggeber gar nicht mal unbedingt ein reelles Interesse daran haben, da zu strikt vorzugeben. Denn wenn im Zweifelsfall dann Tiere beschlagnahmt werden würden, hätten die Behörden die Verantwortung für diese Tiere.


    So lange diese Vereine (und Unternehmen) aktiv und notwendigerweise immer aggressiver Spendenakquise betreiben und ihr Anliegen rechtfertigen müssen, besteht die Gefahr, zum Einzelkämpfer zu werden. Mit öffentlicher Unterstützung und Bestätigung dafür. So lange wiederum Leute da sind, die Bedarf an dieser Hilfe haben und sie stellenweise auch moralisierend druckvoll einfordern, ist ein beständiger Druck da, die Leistung aufrecht zu erhalten. Und die Gefahr, sich immer weiter im „über die Kapazitäten gehen“ zu verrennen. Und die Gefahr, dass es dafür nicht geeignete Leute machen (aus welchen Motiven auch immer), ohne dass es eine realistische Handhabe gibt. Wie die auch immer heißen, der Name ist mittlerweile ja echt austauschbar, so oft, wie es schon passiert ist. Selten halt in so großem Rahmen.


    Aber wenn da nicht was an diesem System passiert, dann wird es solche Fälle wieder geben. Und das ist es, was mich persönlich dabei richtig, richtig ansickt. Aber hilft ja nichts - es ist leider so und ich sehe keine Änderung am Horizont.

  • ... Wobei das für mich jetzt ein Beispiel wäre, wo der Züchter sich seiner Verantwortung an einem ganz anderen Punkt entzogen hat - nämlich beim Verkauf eines solchen Hundes an solche Halter.


    Im Prinzip gibt es immer noch Verhältnismäßig wenig Hunde vom einigermaßen seriösen Züchter die so herumgereicht werden, auch weil die meisten ihre Hunde halt doch zurücknehmen. Aber es gibt sie und ich beobachte in den letzten Jahren auch im Bekanntenkreis vermehrt, dass Gebrauchshunde vom seriösen Züchter (von den andern fang ich garnicht erst an) vermehrt an Leute verkauft werden, die eigentlich einen Begleithund möchten. Je nach Umständen geht das dann von "ein bisschen" bis zu "katastrophal" schief.

    Die Leute die einen solchen Hund halten können und wollen werden einfach immer weniger und wenn man den Wurf dann kaum los bekommt, dann gehen bei vielen nunmal die Anforderungen stark nach unten..


    Heute erst gelesen und mich auf die Finger gesetzt - Mann hat noch nie einen eigenen Hund gehabt, die Exfreundin hatte aber zwei Malis. Somit hat er ja Hundeerfahrung. Die Neue hat dummer weise eine Tierhaarallergie, aber man würde jetzt jemanden suchen, bei dem man mal Probekuscheln kann. So oder so wird im Frühjahr aber ein Maliwelpe einziehen.. Einwände, dass man das Zusammenleben mit zwei erzogenen Exemplaren, um die sich jemand anders vorwiegend kümmert nicht wirklich als relevante "Hundeerfahrung" zählen kann, werden auch von der Community abgeschmettert, das wäre doch ganz schön viel Hundeerfahrung. Ausserdem ist man sich ganz doll sicher, dass man niemals einen Hund hergeben würde.

    Ganz ehrlich - der wird einen Züchter finden, der ihm einen Welpen verkauft. Dafür muss er nicht mal in die Kleinanzeigen schauen. Weil "hab einen schon mal in echt gesehen" immer noch besser für das eigene Gewissen ist als nichts. Kann man dann hoffen das es nicht total schief geht.

    Wenn die rechtliche Verantwortung mit dem Verkauf nicht einfach aufhören würde, dann würden sich das viele schon nochmal überlegen.

  • bordy fällt mir auch immer öfter auf muss ich gestehen.


    Ich hab damals angefangen mich zu informieren und wurde von den meisten wie eine behandelt, die nicht weiß was sie tut. Als Anfänger und erster Gebrauchshund nen Mali... Für die meisten undenkbar, nicht unmöglich, aber leicht hätte ich keinen Welpen bekommen.

    Theo | Pudelterriermix |*03/18

    Arya | Malinois | *20.03. 18


    Emmy, unvergessen und für immer im Herzen


    ~Die Liebe ist viel mächtiger als die Vernunft~

    Tyrion Lannister



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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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