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Lautstarkes Spielen mit Spielzeug

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    Guten Abend ihr lieben,


    mein kleiner Willi (Norfolk Terrier) ist mittlerweile schon 7 Monate alt.


    Bereits vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass er beim Spielen mit mir und anderen Menschen (nicht beim Spiel mit anderen Hunden) sehr laut ist. Er quietscht sehr hoch(!), knurrt, jault und wedelt freudig mit dem Schwanz, während er hinter einem Stock, Ball, Frisbee o. ä. hinterher rennt und es fängt. Er macht diese komischen Geräusche auch wenn wir zusammen toben oder am Seil zerren und allgemein bei allem was ihm Freude macht (so deute ich es zumindest).


    Jetzt bin ich schon von meinem Nachbar darauf angesprochen wurden, was ich denn meinem armen Hund schreckliches antue, dass er immer so hoch quietscht und jault..


    Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, was ich jetzt machen soll. Einerseits freue ich mich, dass Willi so viel Spaß hat, aber andererseits will ich es mir mit den Nachbarn auch nicht verscherzen (ganz abgesehen von meinen Ohren die sehr unter den hohen Tönen leiden).


    Jetzt meine Frage an euch: ist dieses hohe quietschen und laute spielen normal und legt sich vielleicht irgendwann, mache ich vielleicht etwas falsch oder sollte ich das quietschen unterbinden?


    Oder habt ihr sonst einen Tipp was ich machen könnte?
    Vielen Dank vorab! :)

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  • Er wird doch wohl nicht 24 Stunden am Tag spielen und quietschen? ;)


    Solange es nicht mitten in der Nacht ist, würde ich da gar nichts machen und mich am Spiel des Hundes erfreuen. :ka:


    Den Nachbarn kann man das ja erklären =)

    Tanja
    mit Paco *2009
    und JayJay *02.05.2000 - †12.09.2011 für immer im Herzen.

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  • Ich würde drauf tippen, dass es jagdlich motiviert ist (Sichtlaut). Das gleiche Geräusch würdest du hören, wenn der Hund seinen ersten Hasen sieht und hinter her rennt, denn darauf trainiert ihr ihn gerade.


    Grundsätzlich würde ich bei einem Terrier (und auch bei vielen Jagd- und Hütehunden) auf unreflektiertes Werfen von Objekten verzichten. Damit schaltet man den Jagdtrieb des Hundes an und der Hund lernt, auf sich weg bewegende Objekte blitzschnell mit Hinterherrennen, Hetzen und Packen zu reagieren. Wenn dann irgendwann der Hase vorbei läuft, ist der Hund bestens vorbereitet und du hast keine Chance mehr, den Hund zu kontrollieren.


    Hetzen und Packen kann er ja schon, das ist die Genetik des Terriers, darauf wurde er züchterisch selektiert.
    Wichtiger wäre, erst mal das zu lernen, was man nicht gut kann, z.B. Ruheverhalten an bewegten Objekten (Standruhe), Impulskontrolle, Frust aushalten und auch ein gutes Abbruchsignal. Das sind alles Elemente des Anitjagdtrainings und das würde ich immer als erstes beibringen, damit ich das jagdliche Verhalten später auch kontrollieren kann.


    Gerade, wenn ein Hund in sehr jungem Alter jagdlich angeschaltet wird, ist es schwer, das nachher wieder rückgängig zu machen. Das speichert sich meistens sehr tief ab, zudem der Hund beim Hetzen Dopamin ausschüttet, das wie eine Glücksdroge im Gehirn wirkt und der Hund dieses Gefühl immer wieder haben will, es besteht eine starke Suchtgefahr (Balljunkie).
    Es besteht ebenso die Gefahr, dass der Hund dieses Beutefangverhalten später auch an anderen bewegten Objekten (Fahrradfahren, Joggern, Inlineskatern usw.) zeigt. Dieses Problem haben viele Terrierbesitzer, erst letztens gab es hier einen Thread zu einem Welsh Terrier, der genau diese Problematik gezeigt hat und der auch viel mit Frisbee werfen gepusht wurde.


    Ich würde das Ball und Stöckchen werfen komplett aus dem Programm streichen (auch aus gesundheitlichen Gründen, der Hund ist noch nicht ausgewachsen und diese Art von "Spiele geht sehr stark auf die Knochen, die ja nicht nicht ausgehärtet sind) und lieber den Hund durch Nasenarbeit/Suchspiele/Apportierspiele beschäftigen, weil ihr dann Teil des "Spiels" werdet und die Kooperation mit euch gefördert wird. Jagdalternatives Arbeiten, um den Hund sein Talent ausleben zu lassen, sollte anders aussehen und viel variantenreicher sein.
    Stupide einem Gegenständ hinter her zu laufen, ist keine gute Beschäftigung, das Gehirn ähnelt dann schnell einer Autobahn - es geht nur noch geradeaus und das möglichst schnell, für andere Umwelteindrücke aufnehmen und die Gegend genießen, mal eine Abzweigung gehen und neue Wege entdecken ist dann keine Zeit mehr.

  • Vielen Dank für eure schnellen Antworten!


    Nein, zum Glück quietscht der kleine nicht die ganze zeit, aber sobald man wild mit ihm spielt, geht es schnell los mit dem quietschen und dem jaulen.


    Heute haben wir ihm wieder eine flache Kiste voll Wasser in den Garten getan, damit er sich etwas abkühlen kann und auch da hat es nicht lange gedauert bis er anfing zu quietschen und nach dem Wasser zu schnappen. Ich werde morgen mal versuchen ein Video zu machen, vielleicht kann man das dann ja auch etwas besser beurteilen.


    Ja, das macht Sinn, dass das etwas mit dem Jagdtrieb zu tun hat und ich werde versuchen diese Spiele zu vermeiden. Was gibt es denn ansonsten noch für Spiele die man spielen kann die nichts mit jagen zu tun haben? Spielzeug im Haus und Garten suchen machen wir jeden Tag. Apportieren klappt auch schon sehr gut. Mit Nasenarbeit werde ich Mich morgen mal intensiv beschäftigen.


    Natürlich werde ich morgen auch noch einmal ausgiebig googlen, was man machen kann und nicht seinen Jagdtrieb fordert, aber vielleicht fällt euch ja auf die schnelle etwas schönes ein, was wir machen können?

    • Neu

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  • Direkt als ich die Überschrift deines Threads gelesen habe, dachte ich mir direkt, das ist garantiert ein Terrier. :lol:
    Die sind so laut beim Spielen, normalerweise aber auch, wenn sie mit anderen Hunden toben. Aussenstehende könnten meinen, die bringen sich um.


    Ob diese lauten Geräusche beim Spielen jetzt unbedingt etwas mit dem Jagdtrieb zu tun haben, glaub ich eher nicht.
    Meine Terrier haben alle durch die Bank hinweg spurleise gejagt.


    Laß ihn doch mehr mit anderen Hunden toben damit er sich auspowern kann.


    Richtig müde bekommt man einen Terrier mit Kopfarbeit, Suchspielen und Gehorsamkeitsübungen auf dem Hundeplatz.

  • Was gibt es denn ansonsten noch für Spiele die man spielen kann die nichts mit jagen zu tun haben?

    In absehbarer Zeit gilt dein Intresse eher der Frage:


    Wie kann ich meinen Hund vom jagen abhalten? Er läuft immer weg.


    Das was du jetzt tust ist ihn auf unkontrolliertes Jagen vorzubereiten.


  • Das was du jetzt tust ist ihn auf unkontrolliertes Jagen vorzubereiten.

    Es mag sein, dass man anhand meiner Beiträge denkt, dass ich meinen Hund den ganzen Tag Sachen hinterher laufen lasse.. Dem ist aber nun wirklich nicht so. Das waren alles nur Beispiele um zu zeigen, wobei er alles die Geräusche macht.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem Terrier niemals Bällchen spielen darf.


    @harry97 na das beruhigt mich jetzt wirklich, dass deine auch so laut spielen. Ich war wirklich teilweise schon sehr besorgt! :D

  • harry97 na das beruhigt mich jetzt wirklich, dass deine auch so laut spielen. Ich war wirklich teilweise schon sehr besorgt!

    Alle meine Terrier haben so lautstark gespielt.
    Am schlimmsten ist es, wenn zwei Terrier zusammenspielen, da meint man, der Krieg bricht aus. :lol:

  • Doch, man darf schon mit Bällchen spielen. Aber halt sinnvoll, nicht nur stupides werfen und hetzenlassen. Das dreht den Hund hoch wie nix - und ein hochgedrehter Hund reagiert später u.U. auf jeden noch so kleinen jagdlichen Reiz. Ganz nach seinen Neigungen, Geräusche, Anblick von Tieren/Joggern/Skatern/Radlern, oder Spuren. Wenn mein Bossi so hochgedreht ist, dann hat er unterwegs nen Radius von 100 Metern, das ist ne Entfernung, auf die kein Terrier noch kontrollierbar ist - wenn der in so nem Abstand ist, und stößt auf eine Spur oder ein abgelegtes Rehkitz oder nen Hasen, ist man chancenlos, den noch zu halten. Und durch das Hochgedrehtsein geht er dann auch ohne nachzudenken hinterher. Ist er ruhig und bei mir, hab ich noch ne Chance, das abzubrechen. Aber ist er hochgedreht, geht der so schnell hinterher, daß man keine Gelegenheit mehr hat, einzugreifen. Und hast Du Deinen Hund erstmal auch nur 20 Minuten panisch gesucht, wirst Du wissen, was es bedeutet, Angst zu haben um ihn......


    Zum richtigen Bällchenspiel setzt man den Hund ab. Dann wirft man den Ball, während der Hund sitzenbleibt. Und DANN erst erhält der Hund die Freigabe, den Ball zu holen. Nennt sich Selbstbeherrschung üben, oder auch Impulskontrolle und Frustrationstoleranz - weil Hund net gleich hin darf, könnte es sein, daß er frustriert wird und dann laut wird oder losschießt, um dem Ding zu folgen. Genau das darf er aber nicht. Und er darf das Teil nur holen, wenn er ruhig (!) dasitzt, und auf Deine Freigabe wartet, nicht von alleine und ohne Deine Freigabe. Das ist sinnvolles Ballspiel mit dem Hund. Kann man auch mit Leckerlies machen (vom Hund wegrollen lassen, während er geduldig warten muß), oder dem Lieblingsspieli oder Zerrseil. Beim Zerrseil holt mein Terrier z.B. das Teil, bringt es mir, unbd dann wird bei mir zur Belohnung gezergelt auf Teufel komm ruas, das ist für ihn dann die ultimative Belohnung. Aber es wird nix ohne meinen Auftrag verfolgt oder gehetzt! Nichtmal ein Schmetterling oder die Fliege an der Wand! Alles, was Du jetzt (noch) erlaubst, bricht Dir relativ bald (in der Pubertät entwickelt sich der Jagdtrieb erst so richtig!) das Genick in Sachen Kontrolle des Jagdtriebes Deines Hundes, glaub mir.... Mit solchen Spielen wird er später bei jedem Blätterrascheln im Gebüsch in Selbigem verschwinden, eine Spur aufnehmen und abgehen. Und dann viel Spaß beim Suchen - des Hundes, wohlgemerkt.....


    Deswegen würde ich IMMER empfehlen, gerade bei jagdlich interessierten Rassen, dem Hund erstmal Impulskontroll-Training angedeihen zu lassen, Ruhe zu üben, ihn runterfahren zu können, ein Entspannungssignal einzuführen, bevor ich anfange, den Hund hochzudrehen. Denn hat er diese Voraussetzungen mal drin, dann kann ich ihn auch hochdrehen - weil ich weiß, wie ich ihn wieder unterkriege, und das schnell und effektiv.


    Das erinnert mich immer an das alte Märchen mit dem endlos kochenden Topf.....
    Der süße Brei – Wikipedia
    Da hat auch die Mama das Kommando zum Aufhören vergessen..... ERST muß man den Topf zum Aufhören bringen können, dann ist es ratsam, ihn koschen zu lassen :-) Ansonsten wird´s häßlich.....
    (oder an den berühmten Zauberlehrling von Goethe: "Die Geister, die ich rief......")

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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