Alles richtig gemacht und nun das Drama.....

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    Es tut mir sehr leid für euch und vor allem für Tupf.


    Ich würde genauso handeln und Tupf rennen, toben, wälzen lassen. Alles was ihm Spaß macht.


    Er darf keine Schmerzmittel mehr bekommen? Er hat aber ständig/oft Schmerzen? Was sollt/könnt ihr gegen die Schmerzen machen? So ist das dann ja auch keine Lebensqualität mehr, wenn er ständig mit Schmerzen rumlaufen muss.


    Ich drück euch die Daumen, das er noch eine schöne Zeit ohne Schmerzen hat.


    LG
    Sacco

  • Moin,


    ja, ich sehe es da auch wie mein Kind, ich bin sehr stolz auf sie, denn es ist keine leichte Entscheidung, die sie da treffen muss. Ich höre sie noch "ich entscheide mich für einen Dalmatiner, die gehören zu den Hunden die älter werden, Mama." :(


    Schmerzmittel darf er bekommen, und die Entscheidung, ob die Rute nun noch kupiert wird um die Nervenschmerzen abzustellen, steht noch offen. Nur Schmerzmittel gegen Nervenschmerzen darf er nicht haben.


    Er hat ja am Rutenansatz Anomalien, die Wirbel sstehen weit auseinander und sind verkantet und dadurch kommt es an der Stelle zu einer Nervenkompression - kann auch ein Gendefekt sein, niemand kann sich vorstellen, woher eine solch schwere Verletzung am Rutenansatz kommen sollte, die unbemerkt worden ist; einzige Lösung wäre noch eine OP. Aber wir wollten entscheiden ob Rutenerhaltend operiert wird, das ist sehr viel aufwändiger oder eben kupiert.


    Wäre die Krankheit heilbar gewesen hätte ich eine Rutenerhaltende OP vorgezogen, aber jetzt? :(


    Ich weiß gar nicht, wem mehr Mitgefühl gebührt, dem Tupf, der grad nur schmollt, weil er ruhig gestellt ist und Kragen tragen muss oder mein Kind, das so viele Träume hatte, den Hund so toll groß gezogen hat und nun so in der Luft hängt.


    Sundri *traurig*


    P.S. sobald wir die abschließende Diagnose schriftlich haben, wird sie sich an die Zuchtverbände und den Züchter wenden. Soweit ich weiß, tun sich da grade mehrere Leute zusammen, die einen Dalmi aus der Zucht haben, der in so jungen Jahren so schwer erkrankt ist bzw. eingeschläfert werden musste.


    Ich bin auch in Vererbung nicht so sehr bewandert, kann ein so schwerer Gendefekt unbemerkt auftreten? Sollte es da nicht Auffälligkeiten bei den Vorfahren geben müssen? Müsste der Züchter nicht irgendetwas davon wissen? Alles Fragen, die mich überfordern.


    Aber etwas für kommende Generationen und Besitzer tun - finde ich durchaus notwendig.

  • Das tut mir so Leid, ich finde gar kein Worte. Was für ein Alptraum.
    Deine Tochter macht es richtig - ein junger Hund soll sich seines Lebens freuen, auch oder gerade wenn es nur kurz sein wird/soll.
    Ich wünsche Euch alles Gute!

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  • Hallo,
    welch erschütternde Nachricht.Das mag man sich garnicht ausmalen. :( :
    Ich finde Eure Haltung zu dem auch richtig.
    Erschütterte Grüße und von Herzen alles Gute für Euch.
    LG Alex

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Zur Frage der Vererbung: ich glaube schon, dass es im Rahmen des Möglichen liegt, dass so ein schwerer Defekt plötzlich zu Tage tritt. Bei allem, was bisher über die Hunde dieses Züchters geschrieben wurde, kann ich es mir allerdings eher nicht vorstellen. Ich denke, die Suche nach Leidensgenossen wird zwar sehr schwierig, aber man könnte wahrscheinlich welche finden.
    Schlimm und traurig. Ein solcher Züchter, der nicht einmal helfen will und zum Schweigen verpflichten will, der beschmutzt das Ansehen aller seriösen Züchter innerhalb des VDH mit.

  • Ach so, ok dann habe ich das falsch verstanden.


    Tun ihm die Nervenschmerzen auch weh? Oder sorgen die "nur" für diese Ausfälle?


    Das sind keine leichten Entscheidungen, die deine Tochter jetzt und später treffen muss. Ich wünsche euch viel Kraft für die Zeit.
    Eine, von meiner Seite aus, richtige Entscheidung hat deine Tochter schon getroffen. Die das Tupf sein restliches Leben, was hoffentlich noch einige Zeit ist, glücklich leben soll. Mit allem was für einen glücklichen Hund dazu gehört. Und das finde ich echt klasse.


    Wir haben bei unserem Rüden die Diagnose CES vor ca. 2 Jahren bekommen. Er war damals fast 4 Jahre alt. Er soll auch nicht mehr toben, springen, enge Wendungen machen usw. Quasie ruhiggehalten werden. Er macht das alles, zum Glück, von sich aus nur selten.
    Hätten wir die Diagnose bei unserer Hündin bekommen, die rennt/tobt/spielt für ihr leben gern, würden wir sie trotzdem machen lassen.


    LG
    Sacco

  • Ach Mensch, so ein Sch...
    Ich fühle mit euch und mag mir gar nicht vorstellen wie schrecklich das Ganze für deine Tochter sein muss.


    Gendefekte können je nachdem wie sie genau vererbt werden Generationen überspringen oder auch bei einem Geschlecht gehäuft auftreten. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, abhängig davon ob der Defekt zB dominant oder rezessiv vererbt wird und ob nur ein Gen oder mehrere beteiligt sind. Es ist also durchaus möglich das die Eltern augenscheinlich gesund sind (evtl auch die Großeltern) und nur Träger des Defekts sind. In der weiteren Verwandtschaft müssten dann aber Auffälligkeiten zu finden sein.

  • Nun ja, auch mein eigener Mix ist mit 5 Jahren an einer Nebenniereninsuffizienz erkrankt, woran er dann plötzlich verstarb, wollten wir nicht mehr wissen. . Ich kenne auch ausreichend Mischlinge, die schwer krank sind.


    Solche Defekte vererben sich auch unabhängig von der Rasse.


    Ich glaube allerdings, dass sich Besitzer von Mischlingen nicht so oft auf die Suche nach solchen Krankheiten begeben. Zumindest weiß ich, das in der TiHo eindeutig mehr Rassehunde untersucht werden als Mischlinge und ich glaub nicht, dass es daran liegt, dass diese gesünder sind, sondern das immer noch viele der Meinung sind, "lohnt nicht".


    Höre ich auch oft, wenn manche mitbekommen, das Lucas Physiotherapie mit Wasserbad bekommen hat oder das wir alle möglichen Untersuchungen gemacht haben, um seinen seltenen Anfällen auf die Spur zu kommen. "Bei nem Mischling?" Und dann so ein empörter Blick - da könnt ich immer...... :fluchen:


    Sundri


    P.S. aber ich denke, das ein moderner aufgeschlossener Züchter von heute mehr Anforderungen erfüllen muss als Hunde zu erzeugen. Abseits von FCI und VDH und allen anderen, denke ich, das so mancher Hund nicht in die Zucht gehört, der darinnen ist. Eben erzählte mir meine Tochter, das die Mutter ihres Tupfs gegen Getreide allergisch ist - ich würde damit nicht züchten, es erklärt warum so viele Allergien auf dem Vormarsch sind. Am Ende tut es den Tieren nicht gut. Aber das - ist meine Meinung. Bei den Verbänden steht die Gesundheit nicht an erster Stelle, leider.

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