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Alte Zuchthunde abgeben

  • Ja, und dieser Platz dazwischen wird dann uU so ausgelegt, wie's einem grad in den Kram passt?


    Naja, egal. Ich bin nicht drin im Zuchtwesen und will das auch gar nicht sein, nachdem was man hier so liest. :ugly:
    Falls ich mal züchten sollte, dann klein und überschaulich und nicht die Zucht weiterbringend. :ugly: :D

  • Ja, und dieser Platz dazwischen wird dann uU so ausgelegt, wie's einem grad in den Kram passt?

    Ähm, ja, dieser "Platz" sollte individuell betrachtet werden. Oder wie soll da die Regel für aussehen? Es gibt massig Hunde, die keinen weiteren Hund im Haushalt brauchen und sich den Platz trotzdem teilen... das Leben ist hart. :roll:

  • Wollen wir jetzt 16 Seiten von neuem anfangen? Reicht es nicht, dass es ebenso unter den Welpenkäufern verschiedene Moralvorstellungen gibt und man das einfach hinnehmen muss?


    Ich finde deine moralischen Vorstellungen nicht mit Zucht, wie ich sie mir vorstelle, vereinbar. Entweder man tut was für die Rasse oder nicht, das geht meiner Meinung nach eben fast nur mit mehreren Hunden. Vorzugsweise in Zuchtmiete. Wenn ich dafür aber in 10 Jahren gesündere Hunde kaufen kann, kann ich den einen Hund verkraften, der das Sofa wechseln musste. Denn ich finde es wiegt schwerer, wenn davon kommende Generationen profitieren.


    Aber wenn man sich halt überhaupt nicht für Zucht als Ganzes interessiert und das auch mit Stolz sagt, der sieht halt nur jemand der seine Hunde abgibt und haut mit der Moralkeule drauf :ka: So kommts mir zumindest vor.

  • Mach mal halblang. Das ein mittelgroßer bis großer Hund, egal welcher Rasse, mit 8 Jahren so langsam seinen absoluten physichen Leistungszenit überschritten hat und etwas kürzer treten muss, ist völlig normal, selbst wenn er dann noch nicht alt ist und noch lange etwas kleinere Belastungen mitmachen kann.
    In dem Link von dir ist nur ein einziger Hund vermerkt, soweit ich das jetzt überblicken kann, von dem es heißt, er wäre 18 Jahren und würde noch in Geschirr laufen. Der stammt aber aus einer Hoardingsituation und somit ist das Geburtsdatum wahrscheinlich nicht zuverlässig bekannt (kann aber gut sein, dass der Hund jünger ist als geschätzt, wenn er so vernachlässigt wurde, das passiert häufiger mal), und außerdem steht da nicht, wie weit und wie lange der Hund noch mitläuft - die 20-30 km stehen bei anderen Hunden.

    So schauts aus. Man kann das nicht verallgemeinern. Mit Roots ist übrigens nie gezüchtet worden.


    Und Jaakko, der besagte Tophund, ist mit 11 zu uns gekommen und bis 13 noch problemlos im Gespann mitgelaufen. Er war bis 1 Woche vor seinem Tod (mit 15) von Topgesundheit. Wir haben ihn übrigens nicht genommen WEIL er ein Tophund war, sondern aus rein sentimentalen Gründen. Weil er Daikas Papa ist, weil er dort so deprimiert war und er so ein lieber Kerl war. Für mich war er ein reiner Traumhund *immer noch schwärm*!


    Hundeathleten sind halt wie Menschenathleten. Der Leistungszenit bei Ausdauersport so von 25 bis 35, die ganz Begabten bis 45 aber irgendwann gehts halt langsam wieder bergab. Man ist dann noch immer sehr aktiv und deutlich aktiver als der Durchschnittsmensch, aber mit Leistungsport ist halt nichts mehr.


    Wenn ich Profimusher sage meine ich nicht hauptberuflicher Sportler. Ich wüsste nicht, dass es im Schlittenhundesport in Mitteleuropa so was gibt. Das sind Leute die mit ca. 50 Hunden den Winter über Touristen herum kutschieren. Denen liegt auch sehr viel an ihren Hunden, aber sie müssen auch ihre Familie damit ernähren. Da kann man keinen Oldie dem Touristen im Schlittennkorb auf den Schoss setzten, damit er sich mal eben erholt. Und wenn ein Hund die 20km am Vormittag nicht mehr schafft schleift man ihn nicht mit, auch wenn er die ersten 5 km noch so motiviert ist.


    Und für unsere hobbyverhältnisse ist so ein Hund immer noch die totale Kanone (kein Wunder, bei dem Training das der intus hat!).

    Grüsse,
    Iris + die Huskies "Dolina Volka", Daika (Hündin, 7 Jahre), Ebi(shkaja) (Hündin, 6 Jahre), Ewok (Rüde, 6 Jahre), Fritz (Rüde, 5 Jahre), Julius (Jungrüde), Jemma (Junghündin) und Katze Isis (18 Jahre)
    Berny (Terrierrüde) und Huskies Jaakko und Roots im Hundehimmel
    Photos und News der Hundebande

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Natürlich, wenn man den Schwerpunkt eben in der "Zucht" sieht, also dieses fiktive Ziel vom makellosen Endprodukt, dann ist das nicht sinnvoll. Das ist ja auch okay. Mein Punkt ist, man sollte das eben offen zugeben: "Mir geht's um's eigene Ego und um's Geld. Nicht so sehr um Liebe zum Hund."Denn genauso legitim wäre es dann, wenn ich als Einzelperson sage: "Ich habe meinen Hund als Sportbegleitung angeschafft. Jetzt ist er alt. Ich versuche ihn in gute Hände zu vermitteln." Was wäre in dem Thread wohl los?
    Die Züchter verdienen mit der Zucht eben nicht ihren Lebensunterhalt. Folglich gibt es keinen (aus der Sicht des Hundes) vernünftigen Grund, außer Kohle und Befriedigung des eigenen Egos.
    Und ja: Züchterei ist ein egoistischer Grund.

    Es geht überhaupt nicht um den makellosen Hund.
    Du scheinst eine sehr seltsame Auffassung von Zucht zu haben... Der Züchter macht den Job weil er die Rasse so gesund und perfekt wie möglich erhalten möchte, ja.
    Man beachte das 2wie möglich", denn wirklich perfekt gibt es nicht und das weiß auch jeder.
    Das Geld... Welches Geld? Viel bleibt nem Züchter nicht über, reich wird keiner mit vernünftiger Zucht. Allein was es kostet den Hund überhaupt die Zuchtzulassung machen zu lassen ist je nach Rasse nicht mit 1 oder 2 Würfen wieder drin.
    Aber mehr als 2 Würfe haben die meisten Hündinnen nicht.


    Die Liebe zum Hund....
    Wenn einem der Hund mehr oder weniger egal ist, dann würd man den einfach im Rudel mitlaufen lassen. Das ist nämlich am einfachsten!
    Egal wies dem Hund dabei geht.
    Aber diesen Weg gehen die Züchter eben nicht. Weil ihnen der Hund am Herzen liegt.


    Aber das ist doch eine sehr gute Entwicklung. Es wird darauf geachtet, auch von den Käufern, dass es dem einzelnen Hund sehr gut geht. Ich finde das positiv.
    Aber vielleicht kommen wir auch nicht zusammen, denn mir sind diese "hohen" Zuchtziele nicht nur egal, ich kann sie nicht mal nachvollziehen.

    Nein, das ist keine gute Entwicklung. Das zeigt nur das man immer mehr vermenschlicht und vor allem entweder nicht richtig nachdenkt oder aber wenig Ahnung von der Materie hat.
    Die eierlegende Wollmilchsau gibts halt nicht. Und als Züchter hast du eine Verantwortung der gesamten Rasse gegenüber, als Hundehalter eben nur deinem Hund gegenüber.
    Darum hinkt auch das mit dem Sporthund oben, denn der Sporthund befriedigt ja nur dein Verlangen nach Trophäen. Der Zuchthund hingegen ist die Basis damit Generationen von Menschen den möglichst passenden Hund bekommen können.



    Alle werden bei seriösen Züchtern nicht abgeben. Viele bleiben bis zum natürlichen Tod, aber eben nicht alle.


    Das mit den 1,5 Jahren und dann konzentriert man sich auf Hündin 2 ist absolut unmöglich für einen Züchter.
    Allein weil das Risiko extrem groß ist das der Hund sich doch nicht so entwickelt und damit die Linie verloren geht.
    Denn die Qualität der Nachwuchshunde aus vorangegangenen Verpaarungen gibts da doch garnicht! Bei deinem Beispiel muss ne Hündin aus dem ersten Wurf bleiben. Und vor allem zeigt es das du einen wichtigen Punkt vergessen hast:
    Zucht bedeutet nicht ständige Wurfwiederholungen!



    Ist für mich auch ein Abschieben, wenn der Hund keinen Gewinn mehr bringt.

    Kein Zuchthund bringt überhaupt nennenswerten Gewinn...



    Was mich tendenziell traurig macht an den Hunden, die plötzlich im Alter von 8 Jahren starke Differenzen mit den anderen Hunden im Züchter-Haushalt entwickeln und deshalb abgegeben werden müssen, daß sie wohl vorher auch nie so richtig geliebt wurden oder eine gute Zeit dort hatten, denn dann, so mein Empfinden, könnte man sie nicht mehr abgeben. Das hieße dann, der Hund hat 8 Jahre, die besten, als er noch jung war, lang nicht so glücklich verbracht, wie er hätte sein können, was ich traurig finde. Das er in ein gutes Zuhause kommt, bezweifel ich nicht, aber diese Empfindung bliebe

    Was? Das ist so verworren und strange das ich Kopfweh kriege!
    Hund A wird älter. Die jüngeren Hunde übernehmen irgendwann die Stellung, die Alte kommt damit nicht gut klar und beginnt zu leiden und/oder starke Unruhe ins rudel zu bringen.
    Um Hund A diesen Streß und das Leid zu nehmen sucht der Züchter ein neues Zuhause.
    Und du schließt daraus das der Hund nicht richtig geliebt wurde und nie richtig glücklich war?


    Lass mich raten: Du wirst niemals einen Hund abgeben, ja?
    Wenns Probleme gibt wird eben Management betrieben und getrennt.
    Wie glücklich das Rudeltier Hund damit ist ist dann Nebensache... Hauptsache nicht abgegeben.



    @Nebula wenn ein Hund sich im Rudel unwohl fühlt, sollte das aber doch oft vor dem 7./8. Lebensjahr auffallen und nicht zufälligerweise dann, wenn der Hund eh nicht mehr "brauchbar" ist: Und dann stellt sich doch die Frage, warum nicht vorher gehandelt wurde.

    Auch im normalen Mehrhundehaushalt kann es zu Problemen kommen wenn die Hunde älter werden.
    Der "Normale Hundehalter" geht dann lieber den Weg zur Trennung der Hunde im Haus weil er glaubt das es besser wäre...
    Grade Hündinnen mit sehr starkem Mutterdrang können zu einem großen Problem werden wenn sie keinen eigenen Wurf mehr haben dürfen, das geht so weit das sie die echte Mutter von den Welpen fernhalten um den Wurf selber aufzuziehen. Das geht natürlich nicht, im schlimmsten Fall sterben die Welpen weil die Mutterhündin nichtmal mehr zum Säugen hingelassen wird.
    Also bleibt nur die "Problemhündin" komplett wegzusperren....
    Das soll besser sein als eine Abgabe?

    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
    Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
    Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet


    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen

  • Und nochmal, es geht mir auch nicht um Fälle, wo eine Abgabe wirklich nötig ist. Sondern darum, wenn das Usus ist, die alten wegzugeben oder wenn, solange die Hündin zuchttechnisch wertvoll ist, über ihr Wohl hinweggesehen wird.

    Wir drehen uns wirklich im Kreis.


    Was, wenn während der Zuchtjahre NICHT über ihr Wohl hinweggesehen wurde? Sie lebte im Rudel, kannte es nicht anders. Wurde geliebt, gut betreut und medizinisch erstklassig versorgt. Und lebt nach dem Zuchteinsatz entweder bei einem der bereits bekannten Betreuer (kein grosser Züchter kommt ohne Hilfe und ein Beziehungsnetz aus, der schleppt nie alle Hunde an eine Show), oder an einen sorgfältig ausgewälten passenden Platz. Verliert das Rudel, ja, gewinnt aber sehr viel mehr individuelle Ansprache.


    "Nötig" aus tierschutzrechtlichen Gründen ist so eine Abgabe seltenst. Man hätte den Hund ohne weiteres tierschutzkonform weiter halten können. Aber wäre der Hund da wirklich besser bedient? Wie heisst es so schön, das Bessere ist der Feind des Guten. Viel individuelle Ansprache und Förderung ist auch was wert, auch mal mehr, als ein Mitlaufen im Rudel. Bei Spaniels und Retrievern sowieso, würde ich sagen.


    Viele befürworten eine Zucht auf Leistung oder wenigstens Gesundheit/Wesen. Aber wenn der Züchter dann selektiert, auch auf Nachzuchtebene, und entsprechend konsequent Hunde aus der Zucht nimmt und wenn es passt an gute Plätze vergibt, ist das Geschrei gross.


    Es gehen schon viel zu viele Hunde für die Zucht verloren, deren Linien im Interessen der genetischen Vielfalt erhalten werden sollten. Das Verdammen eines ein- oder zweimaligen Zuchteinsatzes von nicht allzu überragenden, aber genetisch interessanten Individuen im Rahmen eines grösseren Zuchtprogramms mit anschliessender "Pensionierung" trägt nicht gerade zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei. Aber es passt zu der modernen Mentalität, bei der "Hier und Jetzt" über alles gestellt wird - nach uns die Sintflut, ist doch egal.

    Hunde:
    Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
    Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
    Welsh Springers reloaded - die Bilder!

  • Es gibt Züchter die züchten mit Herz und Verstand, und ebenso behandeln sie ihre "Zuchttiere".
    Es gibt Züchter die wollen die Rasse "verbessern" oder erhalten.
    Es gibt Züchter die züchten ohne Herz und Verstand und so behandeln sie auch ihre Hunde.
    Es gibt Züchter die züchten nach den Vorgaben "Qualzuchten".
    Und es gibt die ganz schwarzen Schafe.



    Einen Hund abzugeben ist immer ein Einzelfall, Einzelschicksal und jedesmal steckt eine andere Geschichtel dahinter.
    Für mich gibt es deshalb kein Pauschalurteil, so wie es in keinem Lebensbereich eine Pauschalmeinung gibt.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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