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Rüde inkontinent, 22 Monate alt, Kastrationschip

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    Hallo zusammen,


    ich habe nun sehr viel recherchiert, aber leider nichts richtig passendes gefunden.


    Meine Nerven liegen blank! Mein Rüde (Labrador), der nicht mal 2 Jahre alt ist, ist nun seit ca. 2,5 Monaten inkontinent. Im September 2015 hat er einen Kastrationschip gesetzt bekommen für 1 Jahr. Ich bin nur noch am waschen und putzen. Es gibt Tage da ist die Decke auf dem Sofa wenigstens trocken bis auf ein paar Tropfen, dann gibt es wieder Tage an denen ist eine Pfütze in seinem Bettchen.


    Waren nun beim zweiten Tierarzt. Alle Blut und Urinwerte sind im grünen Bereich. Auch ein Ultraschall hat nichts ergeben. Seit 3 Wochen bekommt er nun als neuen Versuch Granufink, das hilft einfach gar nicht. Davor haben wir noch eine Silicumkur gemacht. Der Tierarzt möchte nun Propalin ausprobieren.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann das am Chip liegen? Meine Hoffnung ist ja einfach, dass das mit Auslauf des Chips wieder gut wird.


    LG

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  • Unser Paul, wird im Juli 13, musste mit 11 Jahren leider kastriert werden (ein geplatzter Abszess an der Prostata). Kurze Zeit nach der OP fing er an zu tröpfeln und konnte das Wasser nicht mehr so gut halten. Jetzt, 2 Jahre nach der OP, sind die Probleme nicht besser geworden. Wir haben es auch mit Granufink versucht aber ohne Erfolg.
    Letzte Woche haben wir ihn Akupunktieren lassen und damit wurde es besser.
    Ich kann dir nur von einer Kastration abraten, sollte sich nicht zwingend aus gesundheitlichen Gründen notwendig sein.
    Warte ab, bis die Wirkung des Chips nachgelassen hat - hoffentlich sehr bald. Ich denke, es wird dann besser werden.

  • Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann das am Chip liegen?

    Ja, ich habe gleiche Erfahrungen gemacht bzw. mache sie noch immer.
    Rüde, 14,5 Jahre, Kastrationschip aus med. Gründen.
    Massive Harninkontinenz...


    An deiner Stelle würde ich den Chip auslaufen lassen und nicht erneuern, wenn es keine zwingenden Gründe gibt.


    LG Themis

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  • Das Problem war einfach, dass er gefühlt kurz vorm Herzinfarkt stand vor lauter Trieb :-). Der wollte einfach nur noch auf alles drauf. Ich bin gespannt, wie es wird, sobald der Chip ausläuft.


    Habe im Internet auch Beiträge gefunden, in denen Tierärzte wohl auch vom Chip abraten, da wohl Inkontinenz im Verbindung mit dem Chip häufiger vorkommen kann.


    Ich hoffe wir haben bald eine Lösung, der Arme schämt sich ja auch jedes Mal.

  • Ich denke, dass die Inkontinenz mit dem Chip zusammen hängt.
    Da heißt es eigentlich nur warten, bis die Wirkung nach lässt und eine Kastration erübrigt sich dann wahrscheinlich.


    Was du aber machen kannst, wenn du sagst, dass dein Hund vorher sexuell übermotiviert war - jetzt unter der Chipwirkung nicht die Hände in den Schoß legen, sondern die bessere Ansprechbarkeit des Hundes dazu nutzen, für die Zeit nach dem Chip zu üben.
    Frustrationstoleranz, Abbruchsignal - alles von leicht bis schwer und in verschiedenen Themenbereichen.


    Der Chip, wenn er wieder ausgelaufen ist, tut ja zukünftig nichts für den Hund. Er ist lediglich als Testlauf für eine angedachte Kastration gedacht oder um eine "sexuelle Pause" fürs weitere Training ausreichend nutzen zu können.


    Wenn eine Kastration aus medizinischen Gründen für dich weg fällt, bleibt dir nur, den Hund erzieherisch unter eine bessere Kontrollierbarkeit zu stellen, damit er zukünftig gelassener mit sexuellen Reizen umgehen kann.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich kenne leider auch 3 Hündinnen und 2 Rüden die nach Kastration undicht geworden sind.
    Bei einem Rüden hat es sich nach Ende des Kastrationschips wieder gegeben, bei den anderen leider nicht. Die Hunde waren teilweise auch erst zwischen 2 und 5 Jahre alt.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13)


    Unser Fotothread

    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dassdas Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

  • Eine Bekannte von mir hatte eine Hündin, die nach der Kastration "undicht" geworden war.
    Sie hatte der Hündin dann Kürbiskerne gegeben, und damit hatte es ganz gut geklappt. Der Hund war dann damit "dicht" gewesen.




    Vielleicht wäre das eine Option?




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ich stehe seit gestern unter Schock. Wir hatten noch auf einen Wert aus der Blutuntersuchung gewartet und seit gestern liegt er vor.


    Der arme Kerl hat bereits jetzt eine Niereninsuffizenz, da ein Frühmarker bestimmt wurde, wissen wir nun dass seine Nieren zu 60% geschädigt sind. Müssen nun eine spezielle Diät beginnen und Medikamente geben. Er ist doch noch so jung....

  • Ich stehe seit gestern unter Schock. Wir hatten noch auf einen Wert aus der Blutuntersuchung gewartet und seit gestern liegt er vor.


    Der arme Kerl hat bereits jetzt eine Niereninsuffizenz, da ein Frühmarker bestimmt wurde, wissen wir nun dass seine Nieren zu 60% geschädigt sind. Müssen nun eine spezielle Diät beginnen und Medikamente geben. Er ist doch noch so jung....

    Oh weh, das tut mir Leid. Mein Bub ist nur wenig älter als eurer.


    Seid ihr noch in Kontakt mit dem Züchter? Bitte teilt ihm unbedingt diesen Befund mit. Sowas sollte er wissen.

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