Rassespezifische Auslastung

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    Ich hab einen Jacky-Mix.


    Entgegen ihrer Veranlagung hat sie Null Jagdtrieb und ihre Nase ist ziemlich schlecht.
    Ausgiebig Gassi gehen (ca 2Std) allein reicht inzwischen im höheren Alter. Aber bis sie 4-5 Jahre alt war, musste ich mir echt was einfallen lassen, da konnte ich den ganzen Tag was mit ihr unternehmen und sie sah mich an mit diesem Blick "Und jeeeeetzt?"


    Inzwischen hat es sich auf ca 1-2Std spazieren am Tag, jeden 2. Tag 30min Tricks und zweimal im Monat Einsatz im Besuchshundedienst + regelmäßiges Training dafür eingependelt.


    Ich mache also überhaupt nichts rassespezifisches, sondern hab einfach ausprobiert, was dem Hund Spaß macht und was ihn auslastet.
    Wenn mein Hund auf gar nichts Bock hätte - wäre auch nicht schlimm :D

  • Hab zwei Jagdhunde. Einen Mix aus bayerischem Gebirgsschweißhund und alpenländischer Dachsbracke und eine Tiroler Bracke. Beide werden jagdlich geführt und wären ohne mehr als unglücklich. Ist halt mit nichts vergleichbar wie die Augen leuchten, wenn es zur Jagd geht.


    Aber auch mit den beiden mache nebenbei (auf ganz kleinem Spaß Niveau) so was wie Longieren, Agility, ZOS usw. und beide haben Spaß dran.

  • Ich habe eine kleine Husky-Dame und einen großen Husky-Mix. Mit beiden machen wir Zugsport am Rad und Roller. Einmal die Woche gehen wir zur Hundeschule. Unterordnung ist ein notwendiges Übel. Apportieren, Longieren und Mantrailing finden sie super und sind mit Feuereifer dabei. Die kleine Husky-Dame findet auch kurze, einfache Agilityeinheiten gut. Ansonsten gibt´s nur noch die normalen Spaziergänge auch mal mit kleinen Übungseinheiten.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

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  • Holly ist ein Mix aus Husky und British Collie.
    Ausgesucht bzw. angeschafft wurde sie, weil ICH eine bestimmte Vorstellung von Freizeitgestaltung hatte und den passenden (Charakter)Hund dazu haben wollte.


    Wir machen aktiv Zughundesport, abwechslungsreiche (Tages-)Wanderungen und unsere "Spaziergaenge" sind hauptsaechlich flotte Walkinglaeufe mit Pausen fuer Spiel, Schwimmen und Spass dazwischen. Gemuetliches Gassi gibts hier eher bei Krankheit oder Hitze.
    Unserer beider Leidenschaft ist flott laufen, bei jedem Wetter draussen sein und spontan immerwieder neue Routen entdecken.


    Holly mag absolut keine UO und starre Trainingsablaeufe wie es z. bspl. im Verein/Hundeschulen oft ist. Tricksen ist auch ueberhaupt nicht ihr Ding, wohingegen sie aber fuer Dummysuche und Apportieren mittlerweile ein Haendchen entwickelt. Wir machen so etwas dann in unseren Laufpausen.
    Ein Mal die Woche gibts Spass-Agi, was sehr locker und flockig aufgebaut wurde, so dass sie das eigentlich nicht als Training, sondern Laufen mit Hopsen verbunden hat.


    Grundsaetzlich ist sie ein (Dauer-)Laeufer, Schwimmer und Ab und Zu -Sprinter.
    Wieviel davon jetzt rassebedingt ist oder (auch) Charakterstaerke zeigt weiss ich nicht. Ich habe mich nur damals bewusst bei den Nordnasen und Zughunden umgesehen, weil sie einfach zu meinem Freizeitideal am besten passen.
    Das hat sich voll bestaetigt

  • Schäferhunde wurden seit 1899 im Verein als Dienst und Gebrauchshunde gezüchtet und auch die Hunde, auf denen die Zucht aufbaute sollten neben Treiben von Vieh vor allen Dingen das Hab und Gut des Halters bewachen. ;) Ob einem das nun gefällt oder nicht...




    Ich betreibe IPO und mir steht auch nicht der Sinn nach etwas anderem. Die Kombination der drei Sparten ist meiner Erfahrung nach Ideal für diesen Typ Hund. Ja, die sind auch bei andern Sachen gut dabei, aber ich habe deutlich entspanntere, zufriedenere Hunde nach einem guten Trainingstag.


    Verletzungsbedingt musste meine Hündin mal zeitlich länger aussetzen und nein... da hab ich nicht nochmal Lust drauf. Sollte ich irgendwann keine Lust mehr auf eine Art von Gebrauchshundesport haben, würde ich wohl schlicht und ergreifend andere Hunde kaufen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein Greyhound ist ein gemütlicher Geselle, er ist zufrieden, wenn er 1-2x in der Woche richtig fetzen darf. Dann ist er auch drinnen ein ruhiger, ausgeglichener Hund.
    Bei der Hitze gehen wir auch nur in der Früh eine größere Runde (~1h) und über den Tag verteilt immer nur kurze Pipirunden (~3x 10-15min) und am Abend dann nochmal eine halbe Stunde. Das reicht ihm völlig.
    Aber ohne die Möglichkeit seine Beine regelmäßig ordentlich zu strecken und seine Lungen mit Luft zu füllen, wäre er sicher unglücklich.
    Sonst hat er kein Interesse an irgendwelchen Tricks oder sonstwas. Ihm gehts nur ums rennen und hetzen ;)

  • meine Amstaff-Mix Hündin ist auch relativ zufrieden mit Gassi gehen. 3 Mal die Woche machen wir lange Spaziergänge um die 2-4 Stunden, die restlichen Tage eher normale Runden von 30 Minuten oder so. Bei der Hitze hängen wir auch viel im Garten rum und ich habe nicht das Gefühl das Bella das irgendwie blöd findet.
    Auch bei sehr schlechtem Wetter bevorzugt sie eher das Sofa als einen Spaziergang.


    Ansonsten kann ich sie mit Tricks und Co begeistern und beim Mantrailing ist sie genau in ihrem Element. Sie ist ein richtiges Nasentier und auch such verloren unterwegs treibt ihr ein Strahlen ins Gesicht.


    Wenn es nach Ihr ginge würde sie wahrscheinlich am liebsten den ganzen Tag Ball werfen spielen, aber da ich sie schon als Balljunky bekommen habe, haben wir das die letzten 2 Jahre unterlassen. Manchmal beim Schwimmen oder Freilauf auf dem Feld darf sie den Ball holen. Dann aber auch nur so 3-4 mal und dann muss gut sein.
    Eventuell würde sie sogar Spass beim OBI haben, das hab ich aber noch nicht probiert wollte es aber auf meine To Do Liste für 2016 setzen. Mal sehn ob wir beide dafür geeignet sind =)

  • .......Aber am zufriedensten ist sie nach dem GHS (Schutzdienst), wenn sie den Trieb, auf den sie gezüchtet wurde, absolut rauslassen kann.


    .....

    ....und ich dacht immer, Schäferhunde wurden ursprünglich zum Hüten gezüchtet........


    *denkonntichmirgradnetverkneifen..... *gg Ich schreib aber auch noch was Konstruktives, versprochen......

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