Was haben eure Hunde heute gut gemacht/Was lief gut?

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    Ich bin gerade so begeistert. Wir haben noch ne kleine gemütliche abendrunde gedreht und Theo war so aufmerksam und hat super gehört, dass er zwischendrin ein paar Minuten frei laufen durfte. Beim 2. Mal zeigt sein Körper eine ernsthafte Spannung und er springt Richtung Böschung, ich rufe "stop", er zögert, ich wiederhole, er stoppt und setzt sich hin. War so ins starren vertieft, dass er kurz erschreckte, als ich neben ihn kam und dann gab's natürlich ne gute Portion leckerchen. Ein Eichhörnchen lief unten im Wald rum. Das war der erste Versuch ihn frei bei sowas zu stoppen.

    Für mich mehrere erfolge: er kriegt das kommando noch mit und hat sich für den gehorsam entschieden, obwohl er kurz nachdachte, ob er seinem trieb folgen soll.

    Das Ende des Weges war definitiv eine Grenze, d.g. Unser wegtraining der letzten wochen/Monate hat Spuren hinterlassen und zumindest in dieser Situation hat uns das glaube ich die wichtige Sekunde gebracht.


    Und als wäre das nicht genug:

    Er schnüffelt intensiv im Laub und ich bin mi sicher er chnüffelt nur. Kommt dann zu mir zurück, kaut aber was. Ich sage "aus", in dem.wissen, dass es sicher schon zu spät ist. Und was macht er? Popelt mit seiner Zu ge die zerrissenen Stückchen aus dem.Maul und lässt sie rausfallen. Es war ein Leckerli.

    Mein Held.

  • Wow, Leckerchen ausspucken ist grad für einen Hund, der mal fast verhungert wär, ja echt ne Riesenleistung!

    finde ich auch. Und v.a. Dann noch die schon zerkauten Krümel wieder ausspucken, da war ich echt baff. Ganz konzentriert hat er sie mit der zunge rausgepopelt. Wahnsinn. Gab dann natürlich ne gute Portion rinderlunge dafür 😁

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  • Heute in einem Wald im Norden.


    Strolch und ich schlendern gemütlich den hauptweg entlang wir genießen den herrlichen waldduft Strolch läuft offline (weil brav). Plötzlich oh so plötzlich hüpft dort gerade mal so ca. 10m entfernt vom Strolch ein leckerer Hasenbraten aus dem Gebüsch direkt in seiner Laufbahn. Der Liebe liebe Strolch nur :shocked: 🐇🤤 angespannt bis in die letzte Faser stand er da, ich brachte gerade so ein bleib raus und er blieb :applaus:, ich bin ganz ruhig zu ihm da wollte dieser Strolch doch glatt los düsen aber ein strenges nein reichte und er ließ sich sogar absetzen :party: . Nun saß der Strolch also da am Rande des hauptweges mittlerweile angeleint schaue ich auf und sehe ja sehe nichts der leckere Hasenbraten hatte wohl derweil andere Termine :ka: und hat sich von dannen gemacht. Nach einigen angespannten Meter in denen der Wald genauestens beobachtet wurde ob man nicht vielleicht doch noch den leckeren braten wieder findet entspannte sich die Lage und Strolch konnte wieder offline weiter friedlich und brav den Wald inhalieren :applaus: xD

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Kaya war heute wieder toll am Fremdhund. Ich laufe mit ihr ohne Leine am Rand der Siedlung. Da sehe ich eine ältere Frau mit Hund an Leine und Geschirr. Ich dachte die Frau geht weiter, aber die bleibt stehen wie ein Stock. Ich lasse Kaya absitzen und leine an. Die Frau spricht mich an und sagt: "Das ist aber ein braver Hund". Ihrer sei ja aus dem Tierschutz und wäre ganz aggressiv zu anderen Hunden. Derweil steht der Hund zwar etwas ängstlich, aber recht ruhig bei ihr. Ich so: "Wollen Sie es mal probieren? Kaya ist echt toll mit anderen Hunden. Wenn er losgeht, weicht sie." Ich dachte, sie übertreibt, weil mir der Hund etwas ängstlich, aber eigentlich neugierig vorkam. Ich hatte einfach im Gefühl, dass das gut gehen würde. Meint die Frau: "Naja, so können sie ja mal hinlassen. Ihre sieht so nett aus." Ich bitte sie die Leine lockerer zu halten und leine Kaya ab, weil sie auch Kontakt aufnehmen wollte. Ausserdem wollte ich, dass Kaya ausweichen kann. Ich dachte ein positiver Kontakt tut dem Hund gut. Kaya macht langsam ein paar Schritte auf den Hund zu und der explodiert. So ein Bündel Angstaggression hab ich selten gesehen. Der stand zähnefletschend in der Leine. Kaya bleibt stehen. Ich ruf sie zurück und sie setzt sich ruhig bei mir ab. Die andere Hündin beruhigt sich, als wieder ca. 4m Abstand waren. Sag ich: "Ihr Hund hat wirklich große Angst." Ich frag sie, ob ich Kaya freigeben darf, weil ich wusste, dass sie eh nicht mehr zu dem Hund gehen würde. Sie ist dann im Bach rumgeplanscht und hat einen Kieshügel erklommen, während ich noch ein bisschen mit der Dame geplaudert und den Hund mit Pferdelunge gefüttert hab (hab vorher um Erlaubnis gefragt).

    Während ich die Situation so richtig falsch eingeschätzt hab, hat mein Hund alles richtig gemacht. :herzen1:

  • Das haben wir letztens irgendwie auch geschafft :lachtot: Opi bleibt stehen, dreht sich um und schaut uns an, als würde er sagen "seid ihr doof?" :lol:


    Schlaue Lilo-Maus :herzen1:

  • Ich schiebe nach: Der Pudel war heute beim Morgengassi perfekt. Total pudeltypisch verrückt-gut-drauf, aber perfekt. war entspannt, fröhlich, hat gehört, sich von unserer schlechten Laune nicht beeinflussen lassen... also, wo fange ich an?


    - so ziemlich leinenführig

    - Er fand am Bach hinter einem Baum eine Amsel. Ich sah nur, dass er hinter dem Baum wohl was sehr interessant findet, immer wieder vorsichtig mit der Nase rangeht, wieder zurückschreckt... zack, fliegt das Amselchen auf. Mein großer Jäger, was bin ich froh, dass er doch so vorsichtig ist und bisher nicht weiß, wie es nach "fangen" weitergeht. :lol: ("Das lebt ja!! :fear:")

    - Mensch und Hund (uns bekannt) gehen in Entfernung spazieren. Rückruf sitzt. :bindafür:

    - Rennt besagten Dackel an der Leine nicht über den Haufen - ist zwar bis zur Ermahnung etwas aufgeregt, aber gut kontrollierbar. Kriegen wir noch hin. :nicken: Und: springt zugehörigen Menschen nicht an!

    - Eichhörnchen (Supergau!!) hüpfen 30 Meter weiter quer über den Weg. Pudel ist an der Schlepp, stoppt aber selbstständig. Ich quietsche ein Lob, Pudel kommt angefetzt, wir freuen uns beide wie blöde, ich stopfe Kekse in den Hund und wir kehren an dieser Stelle dann um. Er dreht sich nicht einmal nach den Eichhörnchen um.

    - auf dem Rückweg kommt uns auf dem schmalen Weg (an einer für den Pudel eher gruseligen Stelle) ein Mensch mit großem blauem Regenschirm entgegen. Pudel weicht selbstständig einen halben Meter in die Wiese aus. Ich will nicht in die schon etwas höher gewachsene Wiese latschen, wenns nicht sein muss, bitte ihn, herzukommen. Seine Lefzen zittern, er starrt den Menschen an. Na gut, ich komme zu ihm. Pudel entspannt sich, nimmt Kekse, wir freuen uns. Hat er super gemacht! Bin sehr stolz. Situation erkannt, eingeschätzt, eine Lösung gesucht, sich durchgesetzt, um die Situation selbstständig bewältigen zu können. Standing Ovations für den Nudelpudel! :laola:


    :herzen1:

  • Einige von euch wissen vielleicht schon, dass wir mit Hundebegegungen an der Leine Probleme haben.


    Wir haben heute morgen drei Hunde gesehen. Einen Mischling, einen Labbi und einen Husky.

    Am Mischling und Labbi sind wir ohne Bellen vorbei. Er hat fixiert und die Leine hat sich gespannt. Ich hab die Hunde nicht gesehen, weil Regen und Kapuze - ich glaube deswegen war ich unterbewusst auch nicht angespannt und sofort gestresst nach dem Motto:"Oh Gott da kommt ein Hund, gleich gehts los" - und meinte:"Ares, komm", er hat sich abgewendet und erst dann hab ich den Hund gesehen. Beim Labbi haben wir einen U-Turn gemacht, um ihn nicht zu kreuzen, was auch super klappte.


    Beim Husky hatte ich ihn an eine Laterne angebunden, um sein Frühstück zu verstecken, damit er bisschen was dafür tut. Den Husky hat er leider von weitem gesehen und angebellt. Das lustige war, dass er sich dabei nicht in die Leine geworfen hat, sondern einfach dort stand und wuff wuff machte. Ich bin zu ihm hin, habe die Sicht blockiert, ihn ins Sitz gebracht und ihn belohnt, wenn er den Husky angeschaut aber nicht gebellt hat. Hat gut funktioniert.


    Für uns ein riesen Fortschritt...

  • Vielleicht ein bisschen OT, aber ich finde keinen passenden Thread und muss euch das erzählen, bin auch noch ein kleines bisschen geschockt:


    Gerade eben beim Mittagsgassi in den Weinbergen. Wir hören ein fürchterliches Quietschen. Schauen uns um. Ca 300m entfernt, ein Traktor mit Fahrer und daneben ein HH, den ich schon öfter beim Spazieren gesehen habe und flüchtig kenne. Seinen Vizsla konnte ich erkennen, seinen kleinen Terrier nicht. Ich bin mit Neo hingelaufen und da lag im hohen Gras der verletzte Terrier. Der ältere Herr (HH) sowohl als auch der Traktorfahrer beide unter Schock. Ich drückte dem HH, der im Gras bei seinem Hund saß und die Wunde zudrückte meinen Neo in die Hand (Hunde kennen und mögen sich) und bin mit dem Traktorfahrer zusammen am Traktor zum Ende der Feldstraße gefahren, um das Auto des HHs zu holen. Ich rase dann also mit dem Fremden Auto die Weinbergstraße entlang. Zurück am Unfallort angekommen hab ich die Hunde ins Auto gepackt, das Terriertier aufgeklaubt und bin mit dem HH (der noch immer schwerst unter Schock stand) in die Tierklinik, die zum Glück nur 5 Minuten entfernt liegt. (Bin natürlich ich gefahren, da HH schwer unter Schock stand)



    Neo war echt toll: als ich mit dem Auto ran fuhr, war bereits ein Kollege des Traktorfahrers eingetroffen. Neo ließ ihn aber nicht an sich, bzw zum im Gras liegenden HH und seinem Terrier ran. Ich haste aus dem Auto raus, zu Neo, diesen verbal abgebrochen und gut war’s. Der Wildfremde konnte dann, während ich das panische Terriertier aufgehoben hatte und dem HH am Beifahrersitz auf den Schoß setzte, meinen Neo ganz normal an der Leine zum Auto führen.

    Das zeigt mir, dass er zwar enormes Potential hat, sich aber von mir gut abbrechen und auch anweisen lässt.


    Das ganze spielte sich in wenigen Minuten ab, zum Glück war der Traktorfahrer extrem hilfsbereit und ja, auch ein Glück, dass ich das Schreien des Hundes gehört und schnell reagiert habe. Der arme HH. Der arme Hund. Den Verletzungen zufolge, die ich sehen konnte, hat es „nur“ zwei Beine erwischt. Eines war bis zum Knochen komplett offen. Kein schöner Anblick.


    Also Leute, bitte bei Traktoren aufpassen. Anleinen, ausweichen.


    Update soeben vom HH per Anruf bekommen:

    Der kleine Maxi wird es schaffen! So wie es aussieht konnten sie beide Beine retten, jetzt muss die Heilung abgewartet werden.


    Glück gehabt, Riesen Glück gehabt, Maxi!


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