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Hündin erbricht Futter, TA tippt auf leberentzündung

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    Hallo zusammen,
    meine 9 jährige Hündin hat sich am Sonntag ca. 6 - 8 mal übergeben, das erstemal direkt nach der Futtergabe.
    Dann in der Nacht von Monatg auf Dienstag, gegen 3:45 Uhr, sie hatte Abends nur ein paar aufgeweichte Haferflocken bekommen, kamen auch diese wieder raus mit ein wenig Blut.
    Montag Nachmittag zum TA, dort wurden die Blutwerte getestet und es sind ein paar zu Hoch, ich würde gerne eure Meinung dazu hören.
    Kurz zur Vorgeschichte, Hündin war wegen einer eingerissenen Kralle beim TA, auf meine Frage hin was man gegen die Blähungen machen könnte, fragte der TA was ich füttern würde, Trockenfutter - Marke Ald* Nord
    Das seit ich sie habe, bzw. seit sie kein Welpenfutter mehr bekam, sie hatte bis auf die Blähungen nie Probleme, dass Erbrechen nach der Aufnahme von Gras konnte ich in den letzten 9 Jahren an 4 Händen abzählen.
    Der Tierarzt gab mir den Rat, Rohfutter zu füttern, unter Zugabe von Reis, Kartoffenl oder Nudeln, er eminte sie sei auch dezent Übergewichtig, 2 - 3 Kilo.
    So im Internet bei einem Anbieter Lamm und Geflügelfleisch gekauft, beide Hunde mit gefüttert, ok aufgrund dessen das es hasstig runtergeschlungen wurde, kam es ein oder zweimal wieder hoch, kurz nach der Futteraufnahme.
    Als das Futter aufgebraucht war, mal was anderes versucht, Pansen (grün oder ungewaschen) und Rindergulasch, ab da an kam das Erbrechen häufiger vor als vorher in den letzten 9 Jahren.
    Für mich stellt sich jetzt die Frage, sollte ich wieder auf das alt bewährte Trockenfutter zurück greifen und Hoffen das es daran lag/liegt, dass das Rohfutter nicht vertragen wird?
    Also lieber hat meine Hündin ein wenig Übergewicht als das ich sie so leiden sehe wie jetzt, TA hält an der Gabe von Rohfutter fest. Bevor Nachfagen kommen, habe das rohe Feisch nie gekocht, sonder aufgetaut und dann so verfüttert.
    Was ich mir auch noch vorstellen kann, wir waren am 16 März mit unseren beiden Hunden, an einer Talsperre und besagte Hündin war der meinung sie müsste unbedingt schwimmen gehen, kurz darauf kam es dann dazu das sie auch ab und an ein wenig Urin verlor beim schlafen, sie ist allerdings auch schon seit 8 Jahren kastriert, wir waren über Ostern im Urlaub und mein Vater hatte so lange auf unsere Hunde aufgepasst, ihm war einmalig aufgefallen, dass der verlorene Urin ein lciht bräunliche Verfärbung hatte, war allerdings einmalig.


    ALB 3,2 2,5 - 4.4 g/dl PLT Alarm: MIC
    ALP 86 20 - 150 U/L WBC : 2.0 H 103 /mm3 <6.0 - 12.0> MVC : 59 N um3 <60 - 77>
    ALT 156 10-118 U/L RBC : 5.52 106 /mm3 <5.50 - 8.50> MCH : 21.6 pg <17.0 - 23.0>
    AMY 1100 200 - 1200 U/L HGB : 12.0 N g/dl <15.0 - 20.0> MCHC: 36.8 H g/dl <31.0 - 36.0>
    TBIL 0,4 0,1 - 0,6 mg/dl HCT : 32.5 N % <44.0 - 57.0> RDW : 15.4 % <14.0 - 17.0>
    BUN 9 7 - 25 mg/dl PLT : 313 103 /mm3 < 200 - 460> MPV : 8.4 um3 <6.7 - 11.1>
    CA 10,6 8,6 - 11,8 mg/dl
    PHOS 4,5 2,9 - 6,6 mg/dl WBC Alarme: EOS (6.2)
    CRE 0,6 0,3 - 1,4 mg/dl DIFF:
    GLU 95 60 - 110 mg/dl %LYM: 12.2 % <0.0 - 100.0> #LYM: 3.2 103/mm3 <1.0 - 3.6>
    NA+ 138 138 - 160 mmol/L %MO : 3.7 % <0.0 - 100.0> #MO : 0.9 H 103/mm3 <0.0 - 0.5>
    K+ 4,2 3,7 - 5,8 mmol/L %GRA: 84.1 % <0.0 - 100.0> #GRA: 22.9 H 103/mm3 <3.0 - 10.0>
    TP 7,8 5,4 - 8,8 g/dl
    GLOB 4,6 2,3 - 5,2 g/dl


    Qualitätskontrolle OK
    HEM 0 LIP 0 ICT 0


    Der Tierarzt tippt auf eine Leberentzümdung, ich sollte weiter Schonkost geben, was ich dann gestern abend auch getan habe, die Nacht gegen 2 Uhr fing meine Hündin wieder an die typischen Schmatzgeräusche zu machen, aber es blieb bei den Geräuschen.
    Dann gab meine Frau ihr gegen 5 Uhr wieder ein bisschen Schonkost und gegen 6:30 Uhr erbrach sie es dann wieder.
    Erneut den Tierarzt angerufen und gefragt wie weiter zu verfahren wäre, er riet mir ihr im laufe des Vormittages erneut Schonkost zu geben, sollte sie es bei sich bealten dann bräuchte ich nur Tabletten bei ihm abzuholen, sollte sie erneut erbrechen, dann müsste sie eine Spritze bekommen, die laut seiner Aussage sehr unangenehm ist, damit der Brechreiz unterdrückt wird, damit die Tabletten drinn bleiben.
    Ich wäre echt froh wenn der ein oder andere mal seine Meinung kundt tun könnte, damit man weiß wie man weiter vorgehen sollte, eventuell eine zweite Meinung einholen?


    Ich sage schon einmal vorab danke.

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  • Ich persönlich würde sie wieder so füttern wie vorher auch, wenn das immer gut vertragen wurde, wobei man über einen Trockenfutterwechsel nachdenken sollte, wenn der Hund vom bisherigen Futter Blähungen hatte. Ich denke, dass das Problem gar nicht vom Futter kam, sondern dass dein Hund draussen "irgendwas" erwischt hat. Da reicht oftmals schon, wenn ein Hund Wasser aus einem "verseuchten" Bach/Weiher/Pfütze trinkt.


    Wenn du beim Trofu bei jeder Portion etwas weniger gibst, dann nimmt dein Hund auch die 2-3kg ab. ;)

  • Sag mal, hat der TA sie nicht mehr alle?!???? Ich kann doch einen alten Hund nicht so mir nix - dir nix auf rohes Futter umstellen! Erstens bringt es ihm nix und zweitens ist sein ganzes Verdauungssystem seit Jahren auf mildes TroFu eingestellt. Zum Rohfüttern gehört so einiges mehr! Das arme eh schon angegriffene Verdauungssystem dreht durch!
    Mit den Blutwerten - die übrigens nicht vollständig sind - kann man nicht viel anfangen ohne Referenzwerte. Ich nehme an, die hat er selber gemacht?
    Gib Miniportionen Reis und Hüttenkäse, aber erst mal 12 h GAR NIX ausser Wasser.
    Such Dir einen anderen vernünftigen TA und laß ein geriatrisches Blutbild erstellen bei einem Labor. Das sind über 50 Werte, da kann man dann schon eher den Finger drauf legen, wo´s hakt. CPli und CRP nicht vergessen. Stuhl- und Urinprobe schadet auch nicht, um Nieren abzuchecken und Parasiten zu kontrollieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia
    Esse quam videri!

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  • @TrueType
    Blutwerte sind von ihm gemacht worden.
    Ich denke auch das ich zurück auf das TroFu wechsele, da ich 2 Hunde habe stand der Napf gefüllt in der Wohnung und sie konnten fressen wann sie wollten.
    Er wurde selten an einem tag leergefressen, haben sich das irgendwie eingeteilt was ich immer gut fand, es gab auch nie Fressneid unter den beiden.

  • Eigentlich finde ich es schon gut, wenn ein Tierarzt eine artgerechte Fütterung empfiehlt. Vielleicht war aber die Umstellung wirklich zu schnell.


    Das Aldi-Futter ist jetzt nicht so der Bringer. Und wenn ein Hund langsam in die Jahre kommt, kann es schon sein, dass er etwas hochwertigeres braucht.


    Ich würde mal gekochte Schonkost geben (Hühnchen, Reis, Karotten, matschig gekocht), dann langsam umstellen auf das, was Du langfristig geben möchtest.


    "Tip" auf Leberentzündung finde ich nun nicht so aussagekräftig. Vielleicht wäre auch ein Ultraschall des Abdomens sinnvoll.


    Liebe Grüße,
    Birgitta

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • ihm war einmalig aufgefallen, dass der verlorene Urin ein lciht bräunliche Verfärbung hatte, war allerdings einmalig.

    Hi,
    eine verschleppte Blasenentzündung kann unter Umständen auch zu Übelkeit und Erbrechen führen.



    Ansonsten ist eine komplette Ernährungsumstellung bei einem alten Hund natürlich fatal....da gebe ich @TrueType völlig recht. Stell dir mal vor, du bist seit Jahren Vegetarier und bekommst plötzlich ein blutiges Steak vorgesetzt. Was meinst du, was passiert? Nach dem Verzehr ungewohnter Nahrung kann es zu übelsten Verdauungsproblemen kommen inklusive Krämpfe und Koliken.


    Zum Glück hat deine Hündin das rohe Fleisch gleich wieder erbrochen.
    Sag deinem TA, dass man einen Hund.....und besonders einen alten.....langsam an ungewohnte Kost heranführt, damit die Enzymtätigkeit sich auch langsam entwickeln kann. Ich bin allerdings der Meinung, dass bei zunehmenden Alter, wo ja viele Körperfunktionen sowieso schon etwas nachlassen......keine Hammer-Umstellung stattfinden sollte. Aldi-Futter hin oder her =)


    Vielleicht ist ein Tag lang fasten gar nicht so schlecht. Du kannst deiner Hündin leicht gesalzene (warme) Fleischbrühe anbieten, ein paar Salzstangen oder etwas Zwieback.....und abwarten. Der Magen ist vermutlich noch etwas gereizt.
    Vielleicht noch mal auf den Urin schauen ( Farbe und wie oft gepinkelt wird).

    Audrey mit Ashley, die nicht mehr an meiner Seite ist, aber für immer in meinem Herzen.

  • Ich würde keine so krasse Futterumstellung machen!
    Ich würde dem Hund mind. 12 Stunden kein Futter anbieten, genügend Wasser zur Verfügung stellen.
    Dann langsam mit Schonkost anfangen, am besten Morosche Karottensuppe mit gekochter Pute und ein wenig Hüttenkäse. Das Ganze in kleine Portionen aufteilen und dem Hund viele kleine Mahlzeiten am Tag davon anbieten. Wenn das drin bleibt kannst du auch langsam matschig gekochten Reis oder zerdrückte gekochte Kartoffen dazu geben. Meine Zwei brauchen das damit sie nicht zu viel Gewicht verlieren.

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

  • Ja wenn ich das mal gewußt hätte das diese Futterumstellung so fatale Folgen hat, hätte ich es so nicht gemacht, aber davon hatte der TA nun gar nichts gesagt.
    Heute noch bei einem 2 TA gewesen, auch wegen 2 Meinung, nach Röntgen, stark vergrößerte Leber, Bauchspeicheldrüse ohne Befund, allerdings ist auf dem Röntgenbild noch etwas zu sehen, wo der TA sich nicht sicher war ob es sich dabei um die gallenblase handlet oder eventeull einen Tumor.
    Bekommt die nächsten 3 tage Infusionen, damit die Leber ausgeschwemmt wird, am Freitag erneuter Test der Leberwert und dann noch ein Ultrschall vom Bauchraum um abzuklären ob Gallenblase oder halt Tumor.

  • Ja dauerte heute ungefähr 75Min. ab Morgen wohl ca. 90 Min.!
    Zu dem Röntgenbild, es ist nicht eindeutig z sagen ob es die Gallenblase ist, da die Leber wohl so stark vergrößert ist das sie sich ziemlich im Bauchraum ausgedehnt hat.
    Wird dann wohl am Freitag geklärt werden was es letztendlich ist, ich hoffe auch auf die Gallenblase.

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