hund schnappt nach baby!

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    hallo erstmal an alle!


    oh mann, ich glaub zu dem thema wurden sicher schon einige beiträge geschrieben. aber ich bin grad noch so geschockt das ich einfach mal schreib ohne vorher alles durchzuforsten...
    also, wir haben nen 5jahre alten beagle und ein 9monate altes baby, die freundschaft war von anfang an sehr einseitig wenn man das so sagen kann. aber ich hab einfach immer gehofft das gonzo sich einfach irgendwann an unseren neuen mitbewohner gewöhnt und ihn akzeptiert.
    hab die beiden eigentlich immer unter kontrolle und laß sie auch nie alleine, erst recht seit unser kleiner krabbelt.
    aber vorher in der küche ists dann passiert :( emil krabbelnd am boden, gonzo dauernd mir zwischen den beinen, weil küche könnte ja essen bedeuten. und dann kam emil ihm zu nah, er hat sich wohl bedrängt gefühlt, da war auch noch ein stuhl zwischen den beiden, also eng und zack! geknurrt und ins gesicht (!!!!!) geschnappt - so schnell konnt ich gar ned kucken. der kleine hat zum glück nur ein paar striemen am kopf. ich hab gonzo erstmal auf den rücken gedreht und aus reflex auf die nase gehauen *schäm*, danach hab ich ihn ins andere zimmer geschickt und erstmal nicht mehr beachtet.
    UND JETZT????? gonzo hat den kleinen auch schon öfter angeknurrt, wie schaff ichs den nur das er ihn endlich akzeptiert?????? bin total durch den wind, und das ganze macht mich echt fertig....


    sorry für den langen text, das verzweifelte gonzomonster (wie passend!)

  • ja aber irgendwas muß ich doch machen damit er kapiert das sowas auf gar keinen fall geht!!!!!
    und ich glaub einfach nur "och da warst du aber mal wieder mal ein böses hundilein" bringt da nicht wirklich was. klar das mit der schnauze war doof, aber das war einfach der totale mamareflex in mir....


    und mit "gefährliches Unterfangen" hört es sich grad so ein bißchen an als hätt ich das ganze geplant nur um gonzo bestrafen zu können, also das is blödsinn! mir liegt unendlich viel daran das die beiden sich verstehen, und das möglichst ohne gonzo "bestrafen" zuu müssen. aber was hättest du denn in meiner situation gemacht?


    grüsse. gonzomonster

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  • Ich glaube euch fehlt die gewöhnung vom hund zu kind das sollte man trainieren. Ist doch klar das er komisch reagiert er kennt das doch garnicht nicht alle hunde können mit kindern umgehen schon garnicht wenn der hund zuerst da war.


    Immer wenn der hund einfach nur am kind schnuppert und ganz ruhig ist kräftig aber ruhig loben ihn also nicht anheizen und das bis zur unkenntlichkeit üben.


    Und bitte pass auf dein baby auf du solltest sie niemals unbeaufsichtigt lassen auch nicht für ein kleinen moment!!!

    Mein Charly ich werde dich nie vergessen, wir werden uns wieder sehen!!

  • hm, nach neun monaten sollte ers aber schon langsam kennen, oder? ich hab ihn auch immer gelobt wenn er bei emil war und er darf ihn auch mal abschlecken. die erste zeit gabs leckerlis zum kennenlernen, emil und ich sitzen meisten dabei wenn er frißt. emil auf meinem schoß und ich streichle gonzo. machen wir nicht jeden tag, aber immer wieder, damit gonzo einfach merkt das von emil keine "gefahr" ausgeht...
    ich laße die beiden auch NIE alleine, waren sie ja gerade eben auch nicht. ich denke es war für gonzo einfach ne stressituation - zu eng, der dachte es gibt was zu essen. aber trotzdem hätte es nicht passieren dürfen! natürlich hätte ich auch noch besser aufpassen müssen.
    trotzdem muß ich irgendeine lösung finden wie gonzo emil besser akzeptiert...
    aber sicher hast du recht, anscheinend ist gonzo den kleinen immer noch nicht gut genug gewöhnt, vor allem seit er krabelt (seit 4 wochen). ist ja nochmal was ganz anderes...


    lg. gonzomonster

    • Neu

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  • Zitat von "gonzomonster"

    und mit "gefährliches Unterfangen" hört es sich grad so ein bißchen an als hätt ich das ganze geplant nur um gonzo bestrafen zu können, also das is blödsinn!

    Nein, das habe ich nicht gesagt, aber wenn Dein Hund das Kind nur auf Grund Deiner Unterwerfungen in Deinem Beisein toleriert findet er es auch mal ohne dich. Das wäre das Gefährliche daran.

    Zitat von "gonzomonster"

    aber was hättest du denn in meiner situation gemacht?
    grüsse. gonzomonster

    Sei mir nicht böse, aber es wäre nicht zu einer solchen Situation gekommen. Wenn ich das "beschäftigungsmäßig" nicht 100%ig im Griff hätte würde ich trennen.
    Hund da - Kind da.... mindestens 3 meter Abstand, oder andere Räume.


    Gruß
    Herbert

  • In Gegenwart vom Kind, den Hund ganz besonders beachten, na ja fast schon übermässig "knuddeln!" Der Hund sollte die Gegenwart des Kindes mit etwas Positiven verknüpfen! Das Ganze ist ja ein grenzwertiges Verhalten, dass auch ganz schnell ins Auge gehen könnte, letzendlich begründet durch Eifersucht!
    Er muss lernen, dass es ihm sehr gut geht, auch wenn Dein Kind dabei ist, bzw. genau diesen Umstand positiv verknüpfen!
    Trotzdem schließe ich mich meinen Vorrednern an, niemals unbeaufsichtigt Baby und Hund alleine lassen!

    Liebe Grüße
    Britta

    Flat Coated Dino 1994-2003 und Flat Coated Sir- Bonny 2003-2016 für immer in meinem Herzen



    **Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


    -J.R.Ackerley-

  • Hallo Gonzomonster,
    diesen Text habe ich schon in einen Beitrag gestellt, finde ihn nur nicht mehr. Darum stelle ich ihn noch einmal hier rein.


    Das erzähle ich den Welpenbsitzern auf unseren Themenabenden,
    in unserem Hundesportverein.
    Zum Thema Welpen und Kinder.


    Eine Anmerkung: Kinder und Hunde
    Glauben Sie bitte nicht, dass für jeden wohlerzogenen Hund Kinder in der Hierarchie ranghöhere Plätze einnehmen. Kleine Kinder werden als die „Welpen der Alphatiere“ behandelt. Wenn Welpen oder Kinder einen Hund nerven, zum Beispiel, weil sie ihn nicht in Ruhe lassen, seinem Fress- oder Schlafplatz zu nahe kommen oder sich an seinem Spielzeug interessiert zeigen, dann wird er sie in ihre Schranken verweisen, knurrend oder schnappend. Hier haben die Erwachsenen die Aufgabe, dem Hund deutlich klar zu machen, dass aggressives Verhalten gegenüber Kindern absolut verboten ist. Sie haben aber in erster Linie darauf zu achten, dass eine solche Auseinandersetzung erst gar nicht stattfindet, dass also Kinder den Hund nicht auf seinem Schlafplatz oder beim Fressen stören oder probieren, ihm ein Spielzeug wegzunehmen. Bleiben Sie dabei, wenn Kinder und Hunde spielen und vermeiden Sie, dass sich die Situation hochschaukelt. Verbieten Sie Ihrem Hund auch, hinter Kindern herzurennen, und verbieten Sie den Kindern, den Hund dazu zu animieren. Er wird sonst auch fremde Kinder im Park oder auf der Straße „jagen“!
    Größere Kinder: Wann Kinder von einem Hund nicht mehr als Alpha-Welpen sondern als vollwertige Rudelmitglieder betrachtet werden, hängt mit mehreren Dingen zusammen:
    • wie vernünftig benimmt sich das Kind?
    • wie dominant ist der Hund?
    • wie gut hat der Hund sich in die Rudelordnung einzufügen gelernt?
    Ein zwölfjähriger kindlicher Junge kann sich nicht gegen einen aufmüpfigen Rottweiler durchsetzen, während ein zehnjähriges hundeinteressiertes Mädchen mit einem charakterlich „weichen“ Kleinhund möglicherweise wenig Dominanzprobleme hat. Beobachten Sie Ihr Kind und Ihren Hund. Machen Sie Ihren Kindern klar, dass Erziehung nicht Anschreien und körperliche Überlegenheit (wie Runterdrücken um den Hund ins Sitz zu bringen oder an der Leine rucken) bedeutet, sondern kluge Verwaltung der Futtervorräte. Das heißt: Auch Kinder sollten den Hund nicht einfach so streicheln, ihm Leckerlis geben oder zum Spielen auffordern. Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass der Hund dafür erst etwas tun muss. Überwachen Sie, ob Ihre Kinder klare und deutliche Befehle erteilen und ob der Hund der Aufforderung nachkommt. Zeigen Sie Ihren Kindern geduldig, wie man den Hund mit Leckerlis dazu veranlasst, einem Kommando zu gehorchen und verhindern Sie, dass Kinder den Hund durch eine Übermenge an Befehlen verwirren oder ermüden.
    Erstellt von Brigitte N.
    Lieben Gruß Brigitte

    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen,
    einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.


    Maxim Gorki

  • Zitat von "agi-maus"

    Ich glaube euch fehlt die gewöhnung vom hund zu kind das sollte man trainieren.
    Immer wenn der hund einfach nur am kind schnuppert und ganz ruhig ist kräftig aber ruhig loben ihn also nicht anheizen und das bis zur unkenntlichkeit üben.
    Und bitte pass auf dein baby auf du solltest sie niemals unbeaufsichtigt lassen auch nicht für ein kleinen moment!!!


    Da geb ich agi-maus recht.
    Als ich mit meiner Ältesten schwanger war,hatte ich auch Angst.
    Banny war auch ein sehr Mamabezogener und wollen wir mal sagen eifersüchtiger kleiner Pudelhund :freude: .
    Als das Kind dann da war,war ernicht sehr begeistert :/ Ich habe das eben auch so gemacht wie Agi-Maus das erläutert hat. Er hat keinem meiner Kinder jemals etwas getan. Immer ganz viel bestätigen auch wenn er nur mal nach dem Kind schaut.Den Namen des Kindes sagen und vieleicht das PositivWort LIEB oder is in ORDNUNG beibringen.... dann sehr viel loben.Das ist sehr wichtig,dass du die Kind-Hund Beziehung beim Tier richtig verknüpfst. Der Hund denkt eben anders.Dein Baby ist für ihn der Welpe des Chefs.
    Alles Liebe
    Sanny

  • danke für eure infos!
    tja, da hab ich wohl zu früh die leinen schleifen lassen und gedacht das gibt sich von selbst... also werd ich wieder anfangen gonzo jedes mal zu loben wenn er "brav" zu emil ist. ich denk das mit dem beim füttern dabei sein ist auch nicht schlecht, oder? vor allem halte ich dem moment auch unseren kleinen im zaum und er soll ja auch lernen das es bereiche gibt, die eben nur gonzo gehören... aber erklärt das mal nem baby ;-)
    hab vorhin noch mit gonzo im gang gespielt (ball geworfen) und hatte dabei auch emil aufm schoß damit er das positive spiel mit ihm verbindet und der tag nicht so ätzend für beide endet.
    ich selber bin auch mit hunden aufgewachsen und bins einfach nicht gewöhnt das es da probleme gibt. vielleicht haben wir gonzo in der zeit ohne hund auch zu sehr "vermenschelt", er durfte alles - auf die couch, ins bett, etc.
    ausm bett haben wir ihn noch vor der geburt von emil verbannt, und die couch ist dann wohl doch als nächstes dran, da hat er ihn auch schon ein paarmal angeknurrt...
    grad vorher hab ich nur echt die hoffnung aufgegeben das sich die beiden jemals verstehen werden :( aber jetzt bin ich doch wieder ganz guter dinge! danke!
    werd morgen auch mal unsere hundetrainering anrufen, vielleicht hat die auch noch ein paar tips für uns.


    lg. gonzomonster

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