Dummytraining: Wie aufbauen?

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    Hallo,
    ich möchte mit meinem apportierfreudigen Rüden, der sich schnell ablenken lässt von Wildspuren, die Dummyarbeit in Angriff nehmen.


    Wer hat Tipps und Tricks für mich als Anfänger? Wie fange ich so etwas am besten an?


    Vielen Dank schon einmal

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  • Ich kann dir zwar nur sehr bedingt Tipps geben, aber ich schließe mich mal als stille Mitleserin an... ;-) Ich hätte da nämlich auch großes Interesse, vielleicht machen wir mal nen Kurs zusammen?


    Liebste Grüße von der Candelaria :)

  • Am besten mit dem klassischen Rückwärtsaufbau.


    Dummy nehmen und wieder geben. Dann Halten (nach und nach verlängern) und dann kurze Wege neben Dir her tragen und auf Kommando wieder geben. Und auch rückwärts gehen, den Hund samt Dummy zu Dir locken (evtl. schon absitzen lassen) und auf Kommando gibt er es Dir.


    Parallel dazu entweder das Neben- oder Vorsitzen (auch mit Dummy im Maul) üben. Ich mache es mit Nebensitzen, weil ich den Hund dann später beim Einweisen passend ausrichten kann. Also der Hund hat gelernt, auf Kommando am linken Bein zu bleiben, egal, wie ich mich bewege.


    Dann kannst Du den Hund eigentlich schon Absetzen, den Dummy ein paar Meter direkt vor ihm ablegen, den Hund auf Kommando schicken und ihn den Dummy bringen lassen.


    Im weiteren Verlauf kannst Du weiter variieren, indem Du die Strecke zum Dummy verlängerst oder einen abwirfst und der Hund muss sich die Stelle merken (Markieren) oder mehrere auslegen, die er alle nacheinander bringen soll.


    Oder Du bringst noch richtiges Einweisen (Rechts- und Links-Kommandos) bei und kannst ihn gezielt zu einem Dummy schicken.


    Wichtig ist immer, dass der Hund erst mal eine gute Standruhe hat und nicht sofort geworfen wird und der Hund darf sofort hinter her rennen.


    Also lieber anfänglich detailliert und sauber arbeiten, um Fehler oder zu hastiges Arbeiten zu vermeiden und am Ende hast Du mit einem sauberen Aufbau auch deutlich mehr Möglichkeiten, das ganze nach und nach zu erweiteren und zu erschweren.

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  • Ich kann dir zwar nur sehr bedingt Tipps geben, aber ich schließe mich mal als stille Mitleserin an... ;-) Ich hätte da nämlich auch großes Interesse, vielleicht machen wir mal nen Kurs zusammen?


    Liebste Grüße von der Candelaria :)


    Hey Candy!!! :) Klar können wir gerne machen :)


    LG, Dein Jamie



    Danke gorgeous2000! :)
    ps.:

    Wichtig ist immer, dass der Hund erst mal eine gute Standruhe hat und nicht sofort geworfen wird und der Hund darf sofort hinter her rennen.


    Das müssen wir eh so machen (Jagdtrieb)....
    Hast du noch ein Tipp was für ein Dummy sich gut eignet? (Futter oder normal?!)

  • Also lieber anfänglich detailliert und sauber arbeiten, um Fehler oder zu hastiges Arbeiten zu vermeiden und am Ende hast Du mit einem sauberen Aufbau auch deutlich mehr Möglichkeiten, das ganze nach und nach zu erweiteren und zu erschweren.

    Das kann ich nur unterschreiben - vor allem, weil ich es selber falsch gemacht habe. Ich fand es so toll, wie artig mein Hund wartet und wie begeistert sie dann sucht und apportiert, dass mir anfangs die partymäßige Belohnung wichtiger war als das saubere Ausgeben. Also hatte ich einen Hund, der mir den Dummy immer mit Anlauf vor den Latz geknallt hat. Es hat ewig gedauert, bis ich da ein (immer noch hampeliges) Vorsitz etabliert gekriegt habe.


    Deshalb würde ich beim nächsten Hund auch nicht mit Futterdummies anfangen. Das Gefrickel mit dem Reißverschluss verzögert bloß die Belohnung und fördert das Gehampel. Vorsitzen lassen, Dummy rausnehmen, Belohnung reinstopfen - das ist viel eleganter. Und wenn man vorher ohne Aufregung "Vorsitzen und halten" geübt hat, ist diese Handlungskette für den Hund auch total selbstverständlich und naheliegend.

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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