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Kastration - ja oder nein?

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    Ich befürchte zwar, dass das wieder in eine Grundsatzdiskussion ausartet, aber ich frage trotzdem mal :smile: Milo ist jetzt ein Jahr alt und ich mache mir natürlich schon länger Gedanken ob eine Kastration sinnvoll/nötig ist. Eigentlich läuft alles ganz gut. Er hat von sich aus keine Probleme mit anderen Rüden. Natürlich besteigt er ganz gerne mal andere Hunde (Rüden und Hündinnin), aber dass soll ja wie ich gehört habe auch eher Erziehungssache sein. Ich war heute wegen einer anderen Sache bei einer Heilpraktikerin und die legte mir ans Herz über eine Kastration nachzudenken. Der Grund: Es ist eine Zumutung für einen Rüden immer bereit zu sein, aber nie ran zu dürfen. Dadurch sollen sich später auch weitere Probleme wie Protastakrebs entwickeln können. Als Beispiel nannte sie auch das dauernde "Tropfen", was bei Milo tatsächlich der Fall ist. Seit ein paar Monaten tröpfelt er mir überall dieses grün-gelbe Zeug hin :dead: und ich habe es dann auf Bettzeug, Sofa und Co. Er leckt sich auch andauernd dort unten herum. Wäre das schon ein Grund für eine Kastration? Ich habe auch überlegt es erstmal mit einem Kastrationschip zu versuchen. Werde auf jedenfall nochmal eine Weile beobachten, es ist ja nichts dringendes. Aber ich würde gerne schon einmal ein paar Meinungen dazu hören.


    lg

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  • ganz Ehrlich.....du sagst doch das er keine Probleme hat, warum willst du dann so massiv in seinem Hormonhaushalt reinfunken?
    Das tröpfeln kriegt man gut im Griff. Ich habe einen 7jährigen intakten Rüden und wenn er mal eine leichte Entzündung hat und es tröpfelt, dann spüle ich mit verdünnter Calendula Ur Tinktur und gut. Das kommt höchstens 2mal im Jahr vor.


    Überlege es dir gut, denn so ein Schritt ist schon ne große Sache und sollte nur aus medizinischen Gründen erfolgen!!!



    LG

    Liebe Grüße von Yvonne mit Ihrer Fellnäschen Bootsmann

  • Unser erster Hund wurde kastriert, als er drei war. Es war das Beste, was wir machen konnten, denn er wurde viel entspannter. Ich finde das Argument gut, das unsere Rüden heute immer wollen aber nie dürfen- so kann man einen intakten Rüden nicht naturnah halten. Deshalb finde ich spricht nichts gegen das kastrieren.
    Auch weil es bei Katzen immer gemacht wird/ werden sollte. Bei Pferden meist auch - Hengsten geht es im Schnitt schlechter als Wallachen. Ich glaube, einen potenten Rüden will ich nie wieder. Die Gegenargumente, von wegen das ein Rüde kastrieren ein ach so überdenkenswerter Gedanke sei, kann ich im Hinblick auf Katzen und Pferde nicht verstehen. Einzig einen ängstlichen HUnd würde ich nicht kastrieren, den Testosteron mindert Ängstlichkeit.

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  • Sehe es ganz genau so wie eins über mir beschrieben.


    Ich würde mir nach dieser Aussage auch einen anderen Heilpraktiker suchen. Meiner Meinung hat er keine Ahnung was eine Kastration bewirkt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Unser erster Hund wurde kastriert, als er drei war. Es war das Beste, was wir machen konnten, denn er wurde viel entspannter. Ich finde das Argument gut, das unsere Rüden heute immer wollen aber nie dürfen- so kann man einen intakten Rüden nicht naturnah halten. Deshalb finde ich spricht nichts gegen das kastrieren.


    Auch weil es bei Katzen immer gemacht wird/ werden sollte. Bei Pferden meist auch - Hengsten geht es im Schnitt schlechter als Wallachen. Ich glaube, einen potenten Rüden will ich nie wieder. Die Gegenargumente, von wegen das ein Rüde kastrieren ein ach so überdenkenswerter Gedanke sei, kann ich im Hinblick auf Katzen und Pferde nicht verstehen. Einzig einen ängstlichen HUnd würde ich nicht kastrieren, den Testosteron mindert Ängstlichkeit.

    Nicht die einzige etwas fragwürdige Einstellung, die ich hier im Forum von dir lese. Aber gut, jedem das Seine. Als Hundetrainer weißt du ja bestens Bescheid.

  • Oh Gott immer diese komischen Leute die nicht lesen können- ich sage es noch ein letztes Mal, ich habe nie eine Ausbildung gemacht und dies auch nie behauptet.

  • @bLubb
    mit welchem Recht lässt du ohne medizinischen Grund deinen Rüden kastrieren?
    Sorry, holt euch Hündinnen oder Stoffrüden, wenn ihr nicht bereit seid auf einen Rüden einzugehen!!!



    Du bist Hundetrainerin.....lese ich gerade!!! UNGLAUBLICH!!! //////okay, also doch nicht




    Ich gebe meinen Vorredner Recht, dass ohne Medizinischen Grund nicht kastriert werden darf, aber ich denke es machen trotzdem alle, dann war der Rüde eben Hypersexuell.....
    Traurig.....

    Liebe Grüße von Yvonne mit Ihrer Fellnäschen Bootsmann

  • Aber was sagt ihr als Kastrationsgegner denn zu dem Argument: immer können aber nie dürfen? Das wäre ein Argument das mich überzeugen würde. Ansonsten habe ich bisher keine Meinung dazu.
    Und wegen der Heilpraktikerin, wir sind ja wegen einer anderen Sache da, bei der alle normalen TÄ bisher versagt haben. Im Grunde ist mir ihre Einstellung zur Kastration daher egal, hat mich nur zum Nachdenken gebracht.

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