Mein Hund hat angefangen zu jagen.

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    Hallo,
    Ich habe 2 Hunde auf dem Lande in der Wildnis. Rico ist jetzt 1.5 Jahre alt, Mischling wohl mit Terrier und hat Probleme.
    Sein Jagdinstinkt ist jetzt so stark, er jagd alles was sich bewegt, klettert über 1,8m Zaun.., jagt aggresiv Katzen und Hühner und ist heute Blutverschmutzt und Satt von unberechtigtem Spaziergang zurück gekommen.
    Er wird jetzt mehr und mehr Feind im Hause. Mit dem erstem Opfer unter eigenen Tieren, wird er leider Sterben. Kann man noch was machen? Ich denke vor allem über Kastration.


    Wie ändert sich der Jagdinstinkt nach Kastration?? Vor allem was abhauen vom Hof betrifft.


    Danke
    mfG

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  • Kastration wird daran wohl nichts ändern.
    Ich habe kastrierte Hündin die Sicht- und Spurjäger war.


    Wir haben nach diesem Buch trainiert.
    http://www.amazon.de/gp/aw/d/3981082125/ref=mp_s_a_1_1?qid=1428175705&sr=8-1&keywords=pia+gröning+antijagdtraining&pi=AC_SY200_QL40&dpPl=1&dpID=41mI16wUHgL&ref=plSrch


    Mittlerweile steht sie selbst bei flüchtendem Rehen still und schaut nur und hetzt nicht mehr hinterher.

  • Was heißt hier sterben?! Dann bitte lieber an Leute abgeben, die ihn händeln können. Wenn er schon Jagderfolg hatte inklusive töten und dabei über 1,80 m Zäune geht hilft zunächst mal nur ihn NICHT unbeaufsichtigt auf dem Hof laufen zu lassen bzw sicher anzuleinen. Um einen Trainer werdet ihr nicht drum rum kommen... Kastration ist sinnlos, die beeinflusst den Jagdtrieb nicht!

    Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.


    Doris Day



    LG von dem Familienrudel
    Juno (*23.03.2014)
    Dante (*05.01.2013)
    Nala (*13.11.2009)
    Baghira (*20.11.2006)

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  • Mir stellen sich gerade die Nackenhaare hoch: der Hund ist 1,5 Jahre, in dem Alter erwacht normalerweise der Jagdtrieb, der Hund ist ein Terriermischling, da kann man eigentlich mit Jagdtrieb rechnen.
    Der Hund muß sterben, falls er eines der eigenen Hoftiere tötet. Der Hund soll kastriert werden, damit der Jagdtrieb abrupt aufhört?


    Hab ich das soweit richtig verstanden?


    Wie wird dieser Hund denn beschäftigt, ausser, daß er den ganzen Tag alleine auf dem Hof verbringt?
    Und wie ist deine Einstellung zu Hunden, wenn du schon androhst, daß der Hund evtl. sterben muß, wenn er unerwünschtes Verhalten nicht von alleine wieder abstellt?
    Fragen über Fragen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Kastration kann sogar kontraproduktiv sein - der Hund hat sozusagen nix mehr, was ihn vom jagen ablenkt.


    Deine Beschreibung von Rico lässt vermuten, dass sein Jagdtrieb schon eine Weile ersichtlich war - was hast du denn bisher unternommen, ihn unter Kontrolle zu bringen? Was machst du mit dem Hund, wie ist sein Grundgehorsam, wird er irgendwie beschäftigt, hat er einen Job ausser jagen? Wie sicherst du ihn, warum kann er immer wieder allein streunen gehen?


    Natürlich kann man da was machen, ausser den Hund killen - in erster Linie muss er vernünftig gesichert werden! Also jegliches Streunen verhindern, Hund nicht mehr einfach draussen ums Haus rumlaufen lassen, und auf Spaziergängen Schleppleine dran! Dann an einem verlässlichen Grundgehorsam arbeiten: Rückruf und Stoppsignal haben oberste Priorität. Daneben auch mehr mit dem Hund gemeinsam unternehmen, damit er sieht, dass auch Kooperation Spass machen kann.


    Den Hund zu töten, weil man ihn nicht erziehen und sichern mag, wird doch wohl nicht ernstlich in Erwägung gezogen?

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

  • Er wird jetzt mehr und mehr Feind im Hause.

    Dieser Satz stört mich ganz besonders!
    Der Hund wird unbequem und wird somit zum Feind im Hause.

  • Ich kann hier nur den Kopf schütteln.
    Sucht dem Hund entweder bitte ein neues Zuhause mit Leuten, die ihn verstehen und händeln können oder investiert das Geld für die Kastra in einen guten Trainer der euch zeigt, wie ihr mit der jagdlichen Motivation eures Hundes umgehen könnt.
    Das zweit erfordert allerdings viel Geduld und Training.

    Viele Grüße von Katha
    Lina ~25.5.2012~ & Ylvie ~23.01.2015~ Labrador Retriever &
    Jack ~15.05.2011~ Katerchen



    A Labrador Retriever says: Show me what you want, forget the why and I will get out to do it my way.


    Oreoschnute und Schokokugel

  • Ich habe den seit einem Jahr, ist 14 Monate alt. Ähnliche Geschichte, Mutter ähnlich groß, vom Bau wie Dobermann.Er ist 53cm hoch, hat wie man sieht Längeres Fell am Gesicht, Bart geschnitten, wird sonst 10cm lang, Hat starke Jagdinstinkte. Beim laufen geht sein Hintern immer noch von Seite zur Seite. Wie bei Welpen.

    Der Hund hatte im Dezember schon solche Anzeichen und dann wartet man lieber bis zur BuS-Zeit und will dann den Hund einschläfern lassen? Hast Du in der Zeit denn irgendwas mit dem Hund gemacht - oder es einfach laufen lassen?



    Ich merke jetzt schon, er ist eigenwillig, wenn im was nicht passt oder etwas will, bellt er und knurrt auf mich. Sowas ist neu für mich :). Er knabber ständig an den Händen und Hose(sogar Blut hatte ein Gast an der Hand(scharfe Milchzähne)) natürlich flehend, nicht aggressiv. Das stört und ich bin mir nicht sicher, was dagegen zu tun ist. Er ist auch sehr gerne zwischen meinen Hühnern, jagt die nicht wie ein Schäferhund in diesem Alter. HSH soll es sein! Wirklich angenehmer Hund.

    Ich nehme mal an, dann hast Du beim zweiten Hund auch noch nix getan?
    Wenn Ihr einen Trainer besorgt, dann lass ihn da vielleicht auch mal gleich mitgucken ...

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