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Ohrenpflege beim Welpen

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    Hallo zusammen.
    Wir haben seit kurzem unseren Rico, ein Labradoodle (12 Wo.) Er ist eigentlich total unkompliziert, aber ich habe totale Probleme mit der Ohrenpflege. Er ist unser erster Hund und bin totaler Neuling. Ich habe mich wirklich sehr gewissenhaft auf seinen Einzug vorbereitet und habe vom ersten Tag die Körperpflege mit ihm geübt. Ganz behutsam mit Leckerchen und auch nur eine Minute, dann langsam gesteigert. Alles klappt schon sehr gut, nur eben die Ohrenpflege ist schwierig. Er lässt mich dran mit einem feuchten Tuch aber die Haare lässt er sich nicht zupfen. Ich krieg es auch nicht hin. Jetzt war ich mit ihm beim Tierarzt und der hat dann einen Teil der Haare entfernt. Der arme Kerl hat so gefiept..... Hat jemand einen schlauen Tipp. Der TA sagte, da muss er sich dran gewöhnen. Ich weiß ja auch wie wichtig das ist, aber ich habe total Angst, daß ich sein Vertrauen verliere.....


    LG Adrianus

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  • Ich würd ihn da jetzt nicht mit Gewalt dran gewöhnen, sonst wird das später gar nichts mehr.
    Versuche doch vorerst nur die Ohren mit einem feuchten Tuch zu reinigen, damit er sich schon an die bevorstehende Prozedur gewöhnt.
    Warum müssen die Haare in den Ohren in dem Alter denn schon entfernt werden?
    Das haben meine Hunde erst mit fünf/sechs Monaten kennengelernt, beim ersten Trimmen.

  • Also Fellpflege ist bei uns ja ein großes Thema und ich habs immer dann gemacht, wenn der Hund neben mir gepennt hat. ;) Ganz kurz während dem Kraulen ganz zufällig ans Ohr und mal reingeschaut. Ganz sanft und so schnell wieder vorbei, dass der Hund nichts bemerkt hat. Und das dann mit der Zeit weiter ausbauen. Zur Steigerung hab ich dann in ner ruhigen Sekunde mit den Fingern ein paar Haare ausgezupft.

    Grüße Steffi & der Mini-Tibi
    (Tibet-Terrier, *Mai2013)

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  • Kommt auf den Hund an. Ich habs geübt, falls es nötig wird. Aber zum Glück blieben die wenigen Haare in den Ohren. Bei anderen Tibetern ist es dagegen absolut nötig. Wenn nicht, entzünden sich die Ohre häufiger.

    Grüße Steffi & der Mini-Tibi
    (Tibet-Terrier, *Mai2013)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Unser Tierarzt hat auch gesagt, die Haare müssen raus, sonst gibt's Entzündungen. Rico hat auch echt reichlich da drin sitzen und die sind richtig lang und dicht.
    Ok. Dann muss ich da wohl mit viel Geduld am Ball bleiben.


    Danke

  • Unser Charly hasst auch die Ohrenpflege - da er fast täglich schwimmt und sich im Matsch suhlt, muss ich abends ran, Babyfeuchtuch über den Finger ab ins Ohr damit, danach noch einmal mit einem trockenen Kosmetiktuch nachreiben - er mag es nicht, sein Ohr zittert. Aber der Dreck muss raus ... er hält still, ich mache zart, er vertraut mir.


    Haare im Ohr auszupfen stell ich mir zudem auch schmerzhaft vor ... eventuell könntest Du Deinen Hund während der Prozedur ein leckeres Joghurt/Quark schlabbern lassen - sozusagen als Ablenkung und natürlich als Tauschgeschäft für das Leid?


    Ansonsten wäre vielleicht so ein Nasenhaarschneider eine Alternative? Mein Mann hat so ein Ding, es brummt, kürzt, zupft aber nicht aus.


    Ich glaub, das würd ich probieren. Das tut ja nicht weh und der Hund könnte sich daran gewöhnen.

  • Raus müssen die. Aber geh es mal anders an. in Ruhe kuscheln dabei Ohren kraulen, aufklappen, etwas nebenbei drinnenrumpobeln (die meisten Hunde lieben das) und wenn das total enspannt klappt auch mal den Hund etwas zurechtschupsen so dass du gut ins Ohr gucken kannst aber alles wirklich noch im Kuschelmodus. Dann deine Fingerspitzen in Babypuder tauchen (gibt mehr Halt) und dann erstmal die leicht erreichbaren Haare zupfen, immer nur sehr wenige Haare in die Fingerspitzen nehmen und dann zack raus. Wichtig ist dass die Ohrmuschel und der äussere Ghörgang gut belüftet werden können.


    Feuchttücher bringen zum einen nur Feuchtigkeit ins Ohr, die dort nichts zu suchen hat wenn da eh aufgrund der Haare schon Treibhausklima herrscht und zum anderen bekommt man Haare die damit schon rutschig gemacht worden sind wirklich nicht mehr so einfach raus.


    Ich hab das hier mit den Welpen abends beim kuscheln immer mal nebenbei gemacht, mit zunehmendem Alter und damit auch zunehmnder Fähigkeit mal stillzuhalten bin ich erst auf eine kleine Pnzette umgestiegen und erst wenn die Hunde sicher still liegen auf eine Arterienklemme. Ohne komme ich hier nämlich bei 2 von 3 Pudeljungs gar nicht zurecht. Baccio hat die wirklich so fest sitzen dass das auch nicht mit einer Pinzette geht.


    Natürlich entstehen beim Zupfen kleine Verletzungen aber wenn man da jeden Tag etwas macht sind es wirklich nur Mikroverletzunegn die nicht weh tun.


    Ich werde oft gefragt ob das Zupfen den Jungs denn nicht weh tut aber sie liegen dabei total entspannt auf dem Tisch und dösen vor sich hin, Andiamo grunzt sogar wohlig dabei. Kann also noch schlimm sein. selbst als Baccio hier einzog und mit ihm 2 total zugewucherte Ohren aus denen ich ungelogen teilweise 4cm lange Haare scheinbar noch aus dem Gehirn gezogen habe hat er eher erleichtert stillgehalten.


    Edit: Leckerlies gibt es hier übrigens nicht bei der Körperpflge da will ich Ruhe und entspannung und Leckerlies machen die meisten Hunde echt unentspannt und gierig und somit auch zappeliger. Bei mir gibts dann ab und an mal eine Bauchkraulminute zwischendurch oder einen Knutsch aufs Näschen. Kuscheln eben.

  • Danke Lockenwolf!


    Ich musste mir in einem anderen Forum schon anhören, wie brutal ich denn zu meinem Hund wäre. Ihm die Haare auszureißen. Da kriege ich sofort ein schlechte Gewissen. Aber als Pudelhalter weißt du auch was da so in den Ohren los sein kann. Wenn das jetzt drei Häärchen wären, würde ich ja gar nicht danach fragen. Heute gings schon ganz gut mit dem Tuch zu reinigen. Da kam schon einiges an Dreck raus und Rico fand es auch nicht schlimm.
    Das mit den Leckerlis macht auch keinen Sinn. Soviel Arme hab ich gar nicht um ihn dann in Ruhe zu bearbeiten. Heute habe ich ihm was interessantes zum drauf kauen gegeben und immer wieder den Bauch gekrault. Da ging es. Ums zupfen kommen wir aber wohl nicht drumrum.......

  • Wieso müssen die Haare überhaupt rausgezupft werden?

    Weil das so bei manchen Rassen - hier ist es der Pudel, eben zwingend notwendig ist.


    Beim Pudel wachsen die Haare auch in der Ohrmuschel und müssen entfernt werden, weil das Ohrenschmalz die Haare verklebt, verfilzt und so hässliche Ohrentzündungen entstehen.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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