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Häufgkeit von Sozialkontakten mit Artgenossen?

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    Hallo zusammen,


    Newton ist mittlerweile fast ein Jahr alt und mitten im Hormonchaos. Bis vor ca. vier Wochen habe ich ihm täglich Sozialkontakte mit Artgenossen ermöglicht. D.h. ich bin mit ihm ins stadtbekannte Freilaufgebiet gefahren, wo man in einer Stunde sicher eine zweistellige Anzahl an Hunden trifft.


    Im Moment ist es aber so, dass ihn Spaziergänge dort eher stressen als dass sie ihm Spaß machen. Manchmal bekam er sogar Dünnpfiff davon... Ich glaube es liegt daran, dass er einfach noch lernen muss mit den Hormonen, die gerade in ihm toben, klarzukommen.


    Natürlich kommt es auch stark darauf an, was so an Hunden anwesend ist. Aber meistens ist es schon so, dass mindestens einer dabei ist, auf den Newton so abfährt, dass ich ihn anleinen muss bis er wieder einigermaßen klar im Kopf ist.


    Daher frage ich mich, ob es zur Zeit überhaupt sinnvoll ist, ihm wie bisher täglich Sozialkontakte zu ermöglichen. Natürlich muss er lernen, mit seinen Hormonen klarzukommen. Aber vielleicht wäre das in dosierterer Form sinnvoller?


    Einmal in der Woche haben wir Freilaufgruppe. Die ist gesetzt. Findet ihr, das wäre zu wenig? Wie oft haben eure Hunde so die Möglichkeit Sozialkontakte mit Artgenossen zu haben?


    Kann ich Newton diese Hormon-Chaos-Phase irgendwie erleichtern? Bisher habe ich es so gemacht, dass ich ihn aus der Interaktion rausgenommen hab, wenn ich merke, er ist nicht am Spiel, sondern eher sexuell interessiert. Habt ihr weitere Tipps für mich?


    Vielen Dank,
    Rafaela

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  • Kann ich nur "Qualität statt Quantität" zu sagen. Testosteron steigt proportional zum Status. Wer sich oft profilieren kann und auch sonst alles hinterhergetragen bekommt, denkt halt er ist der Größte und verhält sich eben auch so.

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

  • Balou war schon aus der Phase raus und gereift, als er zu uns kam. Deshalb kann ich dir da leider keine konkreten Tipps geben. Würde an deiner Stelle aber auch so handeln und ihn aus diesen Situationen rausholen, vorallem wenn es ihn stark stresst.


    Wir gehen mittlerweile gar nicht mehr auf solche "Hundewiesen" da es meinen Bub leider auch total stresst. So hat er hier seine täglichen Kontakte beim normalen Gassi. Es reicht ihm wenn wir ab und an mal nen Hund treffen. Mal treffen wir auch gar keinen am Tag. Auch schaffe ich es nicht immer zu unserer wöchentlichen Gruppe. M.m.n. brauch ein Hund nicht zwingend so viele Hundekontakte und auch nicht täglich. =) Aber da gehe ich auch eher von meinem Hund aus. Jeder muss da seinen Weg finden. Es gibt Hunde die Fremdhunde dringend brauchen und andere wieder nicht.


    Verhält er sich immer so bei Hundekontakt, also das er schnell sich reinstresst? Auch in eurer Spielgruppe? Oder nur bei Fremdhunden?

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  • Hallo,


    meine Hündin hat eigentlich jeden Tag Hundekontakt. Zu Hundewiesen fahre ich aber nie. Wir gehen spazieren, üben ein wenig und wenn es sich ergibt und der andere oder die anderen Hunde passen wird getobt. Ansonsten wird gegrüßt und weiter gegangen.
    Heute traf ich eine nette Frau mit einem Rüden. Wir kamen ins Quatschen und die Hunde nahmen Kontakt auf. Wir gingen ein Stück zusammen und schon rannten die beiden Vierbeiner über eine Wiese. Der andere Hund folgte meiner sogar in den Bach obwohl er lt. Frauchen eher wasserscheu ist.
    Es kamen uns noch etliche Hundehalter mit Anhang entgegen und wir konnten schnell noch das Heranrufen üben. Hat prima geklappt. :rollsmile:
    So etwas ist eher mein Ding als auf einer Wiese herum zu stehen und darauf zu achten das bei größerer Hundeanzahl nichts passiert. Meine kann nämlich eine richtige Dampfwalze sein und deshalb ist es mir lieber wenn ich entscheide wer mit wem agiert. Vor allem ist ja auf Hundewiesen gar nicht alles Spiel was danach aussieht. Da gibt es mir zu viel Rangeleien und Machtgehabe und zu viele Menschen die mal gar nicht reagieren.


    Ich würde deinen Hund im Moment dann wirklich nur mit anderen zusammen lassen wo es funktioniert oder die er gut kennt. Wäre schade wenn er auf Grund seines im Moment vielleicht prolligen Verhaltens böse Erfahrungen machen muss. Manche erwachsenen Rüden hauen da ordentlich drauf und warnen auch nicht lange.


    LG Terrortöle

  • Hier gibt es auch nicht jeden Tag wahllos Kontakte zu Fremdhunden.
    Meist richte ich es so ein, dass wir ganz gezielt in der Woche bestimmte Hunde treffen und mit denen zusammen laufen.
    Also nur etwa die Hälfte der Tage insgesamt Hundekontakt und dafür dann "richtig".
    Entweder sind es Kontakte, die fürs Ausdauernde Spiel ideal sind und wo auch meist ein erwachsener Hund dabei ist, der die Jungspunden zur Not auch mal zur Ordnung ruft (die treffe ich eher spontan im Park) und an anderen Tagen sind es uns bekannte HH, die mit uns laufen und bei denen der Pups auch gezielt lernen soll, in Ruhe gemeinsam zu laufen.


    Grade die letzteren Treffen sind für Henry zwar auch fordernd und anstrengend aber ich merke, dass er wesentlich entspannter hinterher ist als nach den Toberunden.
    Und außerdem gibt es mittlerweile nach so aufregenden Nachmittagen einen Ruhetag - er kommt dann einfach wieder besser runter und ist beim nächsten Hundekontakt auch wieder klarer und besser lenkbar.


    Vielleicht liese sich sowas ja bei dir machen?
    Feste Gassi-Partner, die mit euch eine Strecke laufen, an der nicht tausend Hunde euch entgegen kommen und wo die Sache sich gar nicht erst so hochschaukelt?

  • Danke für eure Beiträge. :)


    Bei Hunden, die Newton regelmäßig trifft, zeigt er dieses Verhalten nicht. Da ist auch egal ob sie kastriert sind oder nicht. Bei Fremdhunden würde ich sagen betrifft das ca. 10% der Hunde. Meist sind es kastrierte Rüden oder intakte Hündinnen die er dufte findet.


    Wenn wir draußen unterwegs sind, unterbinde ich das Verhalten, sobald ich es erkenne. Ich blocke ihn dann, schicke ihn von dem anderen Hund weg und wir gehen weiter. In schlimmen Fällen leine ich ihn an.


    Die Freilaufgruppe nutze ich im Moment eher bewusst als Training. Er soll ja schon lernen, dass er klarkommt und auch, dass ich solches Verhalten nicht toleriere. Ich möchte nicht, dass er zu einem der Rüden wird, die alles besteigen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.


    Die Trainerin ist der Meinung ich müsste in diesen Fällen viel härter gegen ihn einsteigen. So nach dem Motto Leine schmeißen, auf die Seite legen, etc. Das sehe ich aber derzeit nicht ein. Bisher habe ich ihm alles mit Geduld und Konsequenz beibringen können.

  • Ich habe hier 2 Hunde die keinen großen Wert auf Artgenossen legen. Fremde Hunde sind ihnen nach kurzem "beschnuffeln" total egal.
    Außerdem bin ich der Meinung dass erwachsene Hunde gut auf ständigen Hundekontakte mit fremden Hunden verzichten können.


    Meine Hunde haben ca. 3x die Woche Kontakt zu uns bekannten Hunden, gemeinsames Gassigehen, Besuche bei den Haltern oder bei uns oder Hundewiese.
    Eigentlich machen alle Hunde beim Gassigehen oder bei Besuchen alle ihr Ding, sie brauchen einander nicht, ich glaube nicht dass das für meine Zwei irgendwie wichtig ist sondern eher für mich.
    Wenn wir auf der Hundewiese sind dann mit uns bekannten anderen Windhundehaltern, da wird dann kurz getobt, nach spätestens 30min sind die Hunde fertig.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13)


    Unser Fotothread

    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dassdas Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

  • Wir haben nicht täglich Hundekontakt, aber schon so 3-4 mal in der Woche. Davon dann zweimal auf dem Hundeplatz und je nach Häufigkeit ein oder zweimal mit dem Hund meiner Eltern.
    Theo liebt andere Hunde, wirklich. Er liebt es zu spielen und Renn und Tobespiele zu machen.
    Jeden Tag gibt's aber hier keinen Hundekontakt, er ist nach viel Hundekontakt immer sehr müde und ich hab ehrlich gesagt auch nicht den Nerv auf Hundewiesen zu gehen. Theo ist nämlich manchmal ein kleines Mobbingopfer und auf Hundewiesen ist das irgendwie alles so unkontrolliert.
    Ich denke er kommt aber sehr gut mit seiner Anzahl an Sozialkontakten klar:)
    Jeden Tag wäre mir für ihn zu viel, es gibt einfach auch Tage, da wird hier ein bisschen Ruhe gehalten oder mal auf dem Spaziergang trainiert, man kann ja nicht immer nur Halligalli machen.

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