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einem altem Hund höfliche Hundebegegnungen beibringen

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    Hallo an alle!


    In letzter Zeit stelle ich mir diese Frage und würde gerne dazu mal eure Meinungen hören:
    Kann man einem alten Hund noch höfliche Hundebegegnungen beibringen? (Bogen machen, Tempo verlangsamen, Blick abwenden etc)


    Mein Charly ist 14, kommt aus dem Tierschutz (schlechte Haltung) und ist seit bald eineinhalb Jahren bei mir. Er hat Probleme (Angstaggression) mit anderen Hunden, welche wir dank dem Training mit einer tollen Hundetrainerin schon wesentlich mindern konnten.
    Bei Hundebegegnungen verhält er sich eigentlich genau so, wie er es von anderen Hunden total daneben findet: er glotzt und geht schnurgerade (mit hocherhobener Rute) auf den anderen Hund zu (sofern er den anderen Hund kennenlernen möchte). Jedoch ist er dann zum Glück nicht aufdringlich. Wenn der andere Hund einen Rückzieher macht, akzeptiert er es sofort. Es kommt jedoch so selten vor, dass ich das eigentlich kaum üben kann (oder gar muss?).


    Bei normalen Hundebegegnungen (wo sowieso kein Kontakt erwünscht ist) versuche ich ihn auch immer zu bestätigen, wenn er den Blick vom anderen Hund abwendet. Je nach Hund, gelingt ihm dies gut oder weniger gut. Dann lenke ich ihn mit einem Leckerchen vor der Nase ab. Denn wenn er den anderen Hund zu lange anschaut, steigert er sich nur rein und regt sich dann auf - oder der andere Hund regt sich (zurecht) auf.

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

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  • Huhu,


    du sprichst 2 verschiedene Dinge (für mein Verständnis) an.


    Den ersten Absatz habe ich so verstanden, was der Hund von sich machen soll.


    Zur Kommunikation gehört aber das starren, gerade drauf zu laufen, geduckt, etc. etc.
    Das einem Hund aberziehen kann man nicht.


    Man kann höchstens an den Ursachen arbeiten und Management betreiben, wie du es ja schon machst.
    Wenn er lernt, sich auf dich zu konzentrieren (eventuell auch durch Kommando, ohne dass du mit dem Leckerlie vor der Nase herum wedelst), ist er besser händelbar.
    Ansonsten kannst du ja selbst die Richtung ändern, Bögen oder Winkel laufen, damit er eben gar nicht die Gelegenheit hat, zu starren.


    Sollte ich nun etwas völlig missverstanden, entschuldige.
    Dann brauch ich noch mal Hilfe, worum es dir genau geht.

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

  • würd es mit "Zeigen und Benennen" versuchen.
    damit klappt es bei meinem Hund sehr gut und er lenkt bei Hundesicht auf mich um.
    mußt nur leckerlie nehmen was wirklich gut für den Hund ist, also wurst, käse, leberwurst, ...

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  • Huhu,


    du sprichst 2 verschiedene Dinge (für mein Verständnis) an.


    Ja, genau. Ich habe das etwas ungenau geschrieben. Das eine ist, das was der Hund von sich aus macht und das andere ist das Mangement meinerseits.


    Zur Kommunikation gehört aber das starren, gerade drauf zu laufen, geduckt, etc. etc.
    Das einem Hund aberziehen kann man nicht.


    Das beantwortet meine Frage :-) Wenn er es also selber nie gelernt höflich anderen Hunden zu begegnen (so wie er es selbst auch verlangt), ist es also nicht möglich, dass er das noch lernt.


    Unsere Nachbars-Dackelhündin hat es in meinen Augen total gut drauf, wie man Hunden und Menschen begegnet - oder auch nicht. Sie ist eine Meisterin im Konfliktvermeiden. Läuft immer in Bögen wenn ihr etwas ungeheuer ist, und im Ernstfall unterwirft sie sich und flirtet wie verrückt. Und wenn es ihr reicht, geht sie einfach. Das sind alles Strategien, die selbstsicher machen. Und das kennt mein Hund nicht mal im Ansatz.

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Das beantwortet meine Frage :-) Wenn er es also selber nie gelernt höflich anderen Hunden zu begegnen (so wie er es selbst auch verlangt), ist es also nicht möglich, dass er das noch lernt.


    es ist möglich, dass er es lernt
    aber das dann halt durch souveräne Hunde und innerartliche Kommunikation eventuell
    aber halt nicht durch Management deinerseits, meiner Meinung nach

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • würd es mit "Zeigen und Benennen" versuchen.


    Das finde ich auch eine sehr gute Methode. Ich habe sie allerdings noch nicht ausprobiert. Ich hätte es komisch gefunden einem damals 12 Jahre alten Hund mit reichlich schlechten Erfahrungen weiss zu machen, ein anderer Hund wäre was tolles. Er wurde seit er bei mir ist noch von zwei grossen Hunden überfallen. Danach hatte ich vor freilaufenden Hunden auch Schiss.


    Inzwischen wäre mein Hund vielleicht so weit, dass ich das mit ihm üben könnte. Nachdem er gelernt hat, dass ich ihm Schutz biete (ich musste das auch lernen), wurde er ruhiger. :-)

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Mein Hund ist ja noch vergleichsweise jung, aber auch bei ihr frage ich mich, ob sie das lernen kann und wenn ja, wie. Dass sie es von anderen Hunden lernt, glaube ich nicht, denn: Bei ihr ist es so, dass sie sich wunderbar höflich und langsam nähern kann, wenn der andere Hund das auch tut und dabei deutlich vormacht, wie es geht. Ich weiß also, sie hat das in ihrem Verhaltensrepertoire. Aber es kommt sehr selten zum Einsatz, weil sie meistens auf Hunde trifft, die selbst eine andere Vorstellung von Hundebegegnungen haben. Da gibt es auf der einen Seite die Unverträglichen, dazwischen die Draufrenner und Anspieler und andere und ganz am Ende stehen die Unsicheren, bei denen mein Hund sich dann freut, dass sie auch endlich mal wen ärgern kann. :dagegen:
    Bliebe also nur der Mensch als Lehrer und danach habe ich hier im Forum schon öfters gesucht und gefragt: Meist wird geraten, mit dem Hund gemeinsam hinzugehen und vor allem das häufige Blickabwenden zu fördern, wie du es ja schon tust.


    Dafür, wie dann der wirkliche Kontakt aussieht, so du ihn denn mal zulassen willst und kannst, ist eben nicht nur dein eigener Hund zuständig sondern auch das Gegenüber. Das erschwert das Üben noch mal.

  • Das hört sich doch nach einer super Entwicklung bei euch an! Dazu jetzt noch ein paar entspannte Gassipartner und dann wird das!


    Mich würde noch interessieren, ob es einen Unterschied zwischen Freilauf und an der Leine + bei ihm bekannten und unbekannten Hunden gibt. Und auch, ob bzw. wie sehr er mit seinem aktuellen Verhalten bei anderen Hunden aneckt/ wie sich Begegnungen aktuell so abspielen. =)

    "The fear of death follows from the fear of life. A man who lives fully is prepared to die at any time". (Mark Twain)


    Beauci-Mix Kenai: 21.09.2000 - 11.01.2016


  • Mich würde noch interessieren, ob es einen Unterschied zwischen Freilauf und an der Leine + bei ihm bekannten und unbekannten Hunden gibt. Und auch, ob bzw. wie sehr er mit seinem aktuellen Verhalten bei anderen Hunden aneckt/ wie sich Begegnungen aktuell so abspielen. =)


    Was für ihn gar nicht geht sind:
    - angeleinte Hunde, die zu ihm hin wollen --> das beunruhigt ihn und er kuckt im Vorbeilaufen immermal wieder weg
    - freilaufende Hunde, die hergesaust kommen --> die knurrt er an
    - glotzende Hunde --> da wird zurück geglotzt oder verbal abgemahnt


    Was für ihn geht:
    - vorsichtige kleinere Hündinnen --> da ist ein Kennenlernen möglich
    - Hunde, die ihn ignorieren (es kann sogar ein Bernhardiner sein) --> da ist ein Vorbeigehen ohne hörbare Erregung möglich


    Mein Hund war bei den Hundekontakten immer angeleint. Als er mal ohne Leine war, hat er sich aus dem Staub gemacht während ich mich um den anderen Hund kümmerte ;-)
    Ich glaube, inzwischen geht er lieber solange er noch kann. Er greift an, wenn der andere Hund schon zu nah dran ist.


    Bei den fremden Hündinnen war es so, dass er mit hocherhobener Rute auf die Hündin zuging, man hat sich seitlich auf Kopfhöhe kurz beschnuppert und dann hat selbstverständlich er als Erster hinten schnuppern dürfen. Andersrum geht mal gar nicht ;-) Er ist jedoch auch sehr vorsichtig dabei, reagiert auf das Zurückweichen des anderen Hundes und nimmt sich ebenfalls zurück. Er ist bei den wenigen Begegnungen also noch nicht angeeckt.


    Bei seinen Hundefreundinnen verläuft die Begrüssung ähnlich ab. Nach dem Beschnuppern ignoriert man sich gegenseitig. Beim gemeinsamen Spaziergang ist es dann so, dass mein Hund ab und zu genau an der gleichen Stelle schnuppern will wie seine Freundin. Dabei berührt man sich auch mal an der Seite (oder ist es freches ein Wegdrücken?)


    Wir gehen ja zum Social Walk der Hundeschule. Die Hunde laufen mit Abstand hintereinander. Da wurde er neulich auch mal von einem leicht erregbaren jungen Schäferhund angeblökt, weil wir wohl etwas zu dicht hinten drauf waren (10m). Ich denke, wenn mein Hund keine Angst hat (das war da der Fall), dann ist er wohl zu wenig rücksichtsvoll. So wie die alten Leute eben, die sich an der Kasse vordrängeln ;-)

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Meine war ja nun nicht alt, als sie zu mir gekommen ist, aber halt erwachsen. Ihre Form von Hundebegegnung sah so aus: Fixieren, Ducken, Anschleichen, Hinrasen und dabei wie gestört kläffen.
    An der Leine übrigens das gleiche - nur das Hinrasen ist da natürlich nicht möglich^^


    Bei ihr hat "Click für Blick" gut geholfen. Das unterbricht auf jeden Fall mal diesen nervigen Starrwettbewerb. Dafür muss die Entfernung anfangs natürlich groß genug sein. Meine konnte den Blick anfangs schlicht nicht abwenden - der Feind musste im Sichtfeld bleiben.


    Das Bogenlaufen und langsam annähern habe ich einfach mit ihr geübt. Hund auf die abgewandte Seite und Bogen gelaufen und JEDES Beschwichtigungssignal wurde gelobt bzw. gemarkert.
    Bei direkten Hundebegegnungen bin ich direkt daneben stehen geblieben und hab sie für gutes Verhalten gelobt (was bei deinem ja wegfällt, denn das kann er offensichtlich) oder sie notfalls rausgeholt.


    Mittlerweile kann sie die Bögen auch alleine laufen und zeigt eine ganze Reihe von Beschwichtungssignalen, die sie früher schlicht nicht einzusetzen wusste. Da hat ihr auch der Hund unserer Trainerin sehr gut weiter geholfen. Ein Hund, der die Hundesprache perfekt spricht und auf jede Regung deines Hundes richtig reagiert, ist goldwert!


    Wenn uns zu viele Hunde auf einmal entgegen kommen, ist sie meist verwirrt und bleibt unschlüssig stehen. Lasse ich sie dann alleine, fällt sie ins alte Verhaltensmuster. Hole ich sie dagegen ab und deute ihr den Bogen an, macht sie den Rest alleine :)

    Your Love is like a Soldier, loyal till you die. James Blunt


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin * Frodo - Überflieger Kleinpudel *


    Finya & Frodo im Wunderland

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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