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Andere Hunde abblocken

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    Hallo,


    habe gerade den Thread gelesen mit den unverträglichen Hunden und ich muß diejenigen bewundern, die das so super hinkriegen.


    Ich bin Ersthundehalter und habe sicherlich auch ganz vieles falsch gemacht und lange gemeint, daß Hunde vieles untereinander alleine regeln.


    Da meiner ein ziemlicher Schisser ist, hatten wir oft so "Scheingangriffe" von anderen Hunden, und seit längerem versuche ich diese Hunde abzublocken. Ich habe meinem Hund beigebracht, daß wenn er unsicher ist, er hinter mich geht. Funktioniert auch ganz gut (leine ich ihn an, ist es eher schwieriger). Trotzdem kam es gerade heute morgen 2 x vor, daß Hündinnen sich hinlegten und dann wie der Blitz auf uns zugeschossen kamen und ich es nicht schaffe, diese so abzublocken, sondern die einen schnellen Bogen um mich machen und hinter meinem grummelnd herrennen, der dann Fersengeld gibt.


    Wie macht ihr das? Ich glaube, daß er derzeit nämlich auch so viel rumbellt und unsicher ist, weil ich das nicht gut regle. An der Leine hab ich eben auch immer wieder die Situation, das die entgegenkommenden nicht angeleint sind. Wie blockt ihr Hunde ab? Mit Geschrei, mit Rumfuchteln? Wie macht Ihr das, wenn die dann so schnell einen Bogen um Euch machen, bei mehreren Hunden wirds dann ganz kompliziert.


    LG Sabine, die noch viel lernen muß

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  • Ich kenne das Problem, ich habe 2 Hunde die eigentlich garkeinen Wert auf Fremdhunde legen. Die eine ist verletzt und darf nicht toben und die Andere hat vor stürmischen Hunden Angst. D.h. ich versuche Kontakt mit Fremdhunden so gut es geht zu vermeiden, da ich merke dass meine zwei sonst irgendwann zu Leinenpöblern werden.
    Aber mit 2 Hunden an der Leine ist es natürlich noch schwerer heranstürmende Hunde irgendwie zu blocken, d.h. ich habe es mir inzwischen angewöhnt dass ich meine Hunde, sobald ich einen Hund sehe anleine und ins Fuß neben mich nehmen. (Eigentlich sollte das für jeden anderen Halter Zeichen genug sein dass wir keinen Kontakt haben wollen). Leider reagieren viele Halter nicht darauf uns lassen ihre Hunde weiter munter offline laufen. Wenn es geht weiche ich dann aus, geht das nicht bleibe ich stehen und rufe dem Halter zu dass er seinen Hund auf die Seite nehmen soll weil wir keinen Kontakt wollen. Leider passiert hier auch oftmals nichts sondern der Halter ruft dann soetwas wie "der tut nix" und in der Zeit rennt sein Hund schon in uns rein. D.h. inzwischen rufe ich wirklich teilweise schon "Können Sie bitte Ihren Hund auf die Seite nehmen, meine haben eine ansteckende Krankheit". Solltest mal schauen wie schnell die Hundehalter reagieren könne.


    Du machst das zwar super, dass dein Hund das "Hinter dich" kennt, aber oftmals reicht es halt nicht.
    Deshalb reagiere ich inzwischen schon frühzeitig.
    Meine Hunde dürfen gerne Hundekontakt haben, aber mit ausgewählten Hunden und nicht mit Hunden die uns unbekannt sind uns einfach in uns reinbrettern. Das schadet meinen Hunden nämlich nur.
    Traurig dass viele Hundehalter so verantwortungslos unterwegs sind und auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen.

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

  • Ich mache einen deutlichen Schritt mit ausgestrecktem Arm und erhobener Hand (Handfläche zeigt nach vorne-wie beim Bleibsignal) nach vorne, fixiere den Hund und rufe "Hau ab". Meinen Hunden gebe ich ein Bleibsignal und stehe dabei seitlich vor Ihnen. Funktionierte bisher immer. Rennt der Hund einen Bogen und macht einen bedrohlichen Eindruck fliegt auch schonmal eine Leine oder ähnliches von mir - wenn der Besitzer nicht reagiert. In der Regel kennt man sich hier aber und nimmt die Bitte zum anleinen des anderen Hundes auch wahr.

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  • Normalerweise geh ich strammen Schrittes auf den anderen Hund zu und mach Ausfallschritte nach vorne (ähnlich wie beim Basketball :) ) ich hab leider das Problem, dass meine dann meint mir helfen zu müssen :/ hinter mir bleiben und abwarten ist nicht ihr Ding...
    Dank drei unglücklicher Kontakte kurz hintereinander können wir mehr oder weniger wieder bei 0 anfangen und unsere ganzen Erfolge sind nur noch schöne Erinnerungen.
    Wir waren schon so weit, dass sie wenn auch nicht entspannt aber denoch bei mir geblieben ist ohne direkt Alarm zu blasen im Freilauf und sie eigentlich auch gut abrufbar war, wenn dann doch mal ein aufdringlicher Tutnix meinte Hallo sagen zu müssen.
    Momentaner Stand: Fixieren des anderen Hundes, sowohl an der Leine (ca. 5 m je nach Individuum auch mehr) als auch im Freilauf >/= 20 m). Ich bin grad ziemlich ratlos und außer der Schlepp und offenen Augen, damit ich sie rechtzeitig zurückrufen kann, ist mir bis jetzt auch noch nicht viel eingefallen...vor allem hab ich keine Idee wie ich das zu mir kommen und hinter mir bleiben trainieren soll. Hat da jemand evtl.Tipps?

    viele Grüße von Patti & Milla

  • Zum Abblocken stelle ich mich dazwischen. Einfach so, ohne Geschrei oder Gefuchtel. Ich stehe dem anderen Hund stumpf im Weg. Wenn der versucht, links vorbeizugehen, gehe ich auch einen Schritt nach links. Oder zwei.


    Ich habe allerdings einen Hund, der weder aggressiv noch besonders zerbrechlich ist, daher hat das Abblocken bei mir meist pädagogische Gründe und es ist kein Drama, wenn's mal nicht klappt. Diese Tatsache hilft sicherlich dabei, dem fremden Hund gelassen gegenüberzutreten.


    Ich wäre allerdings top zufrieden, wenn mein Hund dabei zuverlässig hinter mir bleiben würde, dann würde mein Auftreten nämlich auch was nützen. Aber mit einem Hampelhund, der wahlweise Spielaufforderungen macht oder nach alternativen Wegen Ausschau hält, geht das Ganze oftmals etwas sinnlos aus...

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • . Wie blockt ihr Hunde ab? Mit Geschrei, mit Rumfuchteln?


    Geschrei und Rumfuchteln signalisiert eher Unsicherheit und ist eher kontraproduktiv!
    Mit ruhigem und entschlossenem Auftreten habe ich da wesentlich mehr Erfolg!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Ich blocke nicht, ich splitte.


    Ich nehme meine Hunde und drehe um. Kommen die anderen hinterher, werfe ich Leckerlis nach hinten. Spätestens dann habe ich Ruhe.


    Blockieren heizt die anderen Hunde meistens noch mehr an.

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Ich blocke ganz ruhig ab. Ich stelle mich einfach vor Fini, und lasse den anderen Hund nicht zu ihr. Manchmal spreche ich den fremden Hund auch freundlich an und versuche ihn etwas abzulenken. Bleibe ich ruhig, bleibt Fini auch ruhig und überlässt mir das Feld.
    Will der fremde Hund unbedingt zu Finya und ich merke, dass sie Angst vor ihm hat, schicke ich ihn deutlicher weg oder halte ihn am Halsband fest, bis der Besitzer ihn abholt.


    Wenn ich hektisch werde, rumschreie, fuchtle oder sonst was, meint Fini mir zu Hilfe eilen zu müssen, schießt wie der Blitz nach vorne und kläfft wie bescheuert. Das ist dann nicht nur nervig, sondern auch mal gefährlich. Einmal ist sie bei so einem Spektakel getackert worden. Das brauch ich echt nicht mehr.


    Wenn möglich weichen wir allerdings auch lieber aus, als auf Konfrontation zu gehen :)

    Your Love is like a Soldier, loyal till you die. James Blunt


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin * Frodo - Überflieger Kleinpudel *


    Finya & Frodo im Wunderland

  • Wenn sich die Freiläufer nicht gut von mir abblocken lassen, haben mich schon oft Leckerli (ist ein getreidefreies Trockenfutter) gerettet, die ich sowieso immer dabei habe. Mit ein klein wenig Futter kann ich die Aufmerksamkeit etwas umlenken und den fremden Hund solange beschäftigen bis Hilfe kommt. Letztens kam einer total unverschämt und tiefergelegt daher gesaust, der sich von mir gar nicht abhalten lassen wollte, an meinen Hund dran zu kommen. Den habe ich dann mit einem kleinen Wasserfläschchen (das ich auch immer dabei habe) immer wieder zum Zurückweichen bewegt, bis er endlich dem Ruf seines Frauchens horchte.

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen da ich auch schon von einem Hund angefallen wurde.
    Der Hund war nicht angeleint und kam volles Karacho auf uns zu, Zähne fletschend und knurrend. Der Hund war Schäferhund Ähnlich, jedoch ziemlich dick befellt.. keine Ahnung was es war, jedenfalls groß und sehr stark.
    Der kam direkt auf mich zu, habe mich gerade hingestellt und meinen Arm schon so bereit gehalten das ich meinen Hund schützen kann und den anderen am Halsband packen kann.
    War vielleicht Zufall, aber ich hatte ihn am Halsband und hab dann versucht ihn wegzudrücken und hab ihn angeschrien.


    Ich glaube das wichtigste ist keine Angst zu zeigen, Hunde merken das.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

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