Funktioniert das?

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    Hallo,


    haben heute morgen eine Frau mit einem 1jährigen Eurasier getroffen. Damit der Hund im Freilauf immer schön in ihrer Nähe bleibt, wirft sie dauernd mini kleine Leckerchen um sich herum, die der Hund dann aufsammelt. Geht er mal kurz von ihr weg, ruft sie sofort wieder "Leckerchen" und wirft wieder welche. Ansonsten ist er an einer Flexileine.


    Fand das etwas befremdlich. Muß aber dazu sagen, daß mein Hund eher einen größeren Radius um mich hat. Nun frage ich mich, funktioniert das was sie da macht? Was ist denn wenn sie mal keine Leckerchen dabei hat? Fördert das die Bindung zu der Frau? Der Hund ist ja noch sehr jung und findet grad alles und alle toll, aber die Art und Weise fand ich doch sehr witzig.


    Eine Pfeife hat sie sich auch gekauft, meint aber, die wäre wohl umsonst. Ich hab ihr gesagt, daß man den Hund darauf trainieren muß, und dann mit ganz super tollen Leckerchen belohnen (Leberwurst oder ähnliches). Sie will aber weiterhin nur die kleinen Teile geben, weil die wenig Kalorien hätten. Aber bei der Menge????


    LG Sabine

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  • Wäre jetzt nicht so meine Methode. Ich will ja erreichen, dass mein Hund in Ruhe schnüffeln kann, ohne dauernd nach mir gucken zu müssen. Würde ich dauernd Leckerli werfen, würde mein Hund nur noch nach mir geifern. Das ist weder für mich noch für meinen Hund ein entspannter Spaziergang.
    Ich habe in dem Alter lieber kleine Einheiten gemacht, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Also zwischendurch mal 2 Minuten Leckerli suchen oder Spielie, zusammen rennen etc. Ich finde, dass das eher die Bindung fördert, als sinnlos Leckerli rumwerfen. Ihr Hund frisst eben gerne und guckt deswegen, ob was geflogen kommt. Will sie das so bis an sein Lebensende machen? Ich bin mir nicht so sicher, ob der Hund das wirklich mit "kleinen Radius einhalten" verbindet.

  • meine hunde haben einen radius von 10-15m. wenn ich futter in der tasche habe, liegt der radius bei 1m. ist das schwer sie wieder weg zu bekommen. bei meinen würde es auf jeden fall klappen. ich ab das ähnlich trainiert. sobals der abstand zu groß wurde,hab ich sie zurückgerufen und belohnt. später reichte ein stopp. irgendwann drehten sie sich nach einigen metern automatisch zu mir um und warteten. bei mila muss ich stänig weiter sagen, da sie sonst an der stelle stehen bleibt, auch wenn ich schon 200m weiter bin.

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  • Hallo,


    ich finde diese Methode doch recht befremdlich. Wie SkinBones schon sagte, hat das auch in meinen Augen nichts mit entspanntem spazieren gehen zu tun. Der Hund sollte sich doch, wenn er frei läuft, auch frei bewegen können, hier & da schnüffeln, etc. Dann kann sie ihn ja gleich anleinen, wenn sie ihren Hund so nah bei sich halten möchte.
    Wenn ich das bei meiner Hündin machen würde, würde sie mir die ganze Zeit vor den Füßen tänzeln und ich würd die Krise kriegen.
    Sehe das auch nicht als bindungsfördernd. Der Hund bekommt ja einfach so eine Belohnung ohne irgendetwas getan zu haben. (Such-)Spiele finde ich da viel besser und der Hund wird dabei auch ausgelastet - ist doch viel schöner etwas gemeinsam zu unternehmen, als sinnlos Leckerlie zu schmeißen :)

  • Nun frage ich mich, funktioniert das was sie da macht?


    ich wüsste nicht, wieso es nicht funktionieren sollte.
    Sie verknüpft ein Wort mit einer Belohnung, mehr macht sie ja eigentlich nicht.


    In wie fern es praktisch ist, ist natürlich eine andere Sache.
    Ich persönlich würde es auch anders lösen, aber heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert.

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Ich hät da ja eher die Befürchtung das der alles fressbare aufsammelt und mal was falsches erwischt.

  • Wenn man üben möchte, dass der Hund sich beim Spaziergang ausschließlich mit Nahrungsaufnahme beschäftigt. Ist halt kein Spaziergang im eigentlichen Sinn, wo der Hund Zeitung lesen, Gerüchte sortieren oder Umwelt wahrnehmen kann.

  • Warum glauben hier so viele, dass eine Bindung so nicht entsteht? Der Hund verknüpft den Menschen mit Leckerlis, das ist doch nichts Schlimmes?
    Vielleicht ist es nur ein Teil des Spazierganges bzw. Trainings? Was manche für Schlüsse ziehen...

    "Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave." (John Bradshaw)


    ***Waheela*** (*11. August 2008) Husky-Grönlandhund-Mix
    ***Amarok**** (* 19. Februar 2015) Alaskan Malamute

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