Spanien mit Hund

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    Hallo,


    Wer von euch war denn schon mit Hund in Spanien? Habe da ein paar Fragen:


    -Gibt es/Gab es Probleme mit Streunern, oder verhalten die sich ungefährlich gegenüber fremden Hunden? (denke da an Territorialität)
    -Wie gerne sind Hunde überall gesehen? In Restaurants, öffentlichen Nahverkehr, Unis?
    -Findet sich leicht ein Hostel oder eine Wohnung mit Hund? Wie ist die Wohnungslage allgemein?
    -Wie ist das mit den Mittelmeerkrankheiten? Welche gibt es wo? Wenn ich im Osten Spaniens bin, besteht das Risiko dann trotzdem?


    Grüße,
    Steffi

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  • Mittelmeerkrankheiten gibt es meines Wissens nach in ganz Spanien, ich hab mich da mal wie bekloppt informiert, da Theo auch aus Spanien kommtt.
    Die Sandmücke gibt es glaube ich in ganz Spanien, ich hätte da irgendwie einfach immer ein ungutes Gefühl, trotz das es Halsbänder zum Schutz und so gibt

  • -Gibt es/Gab es Probleme mit Streunern, oder verhalten die sich ungefährlich gegenüber fremden Hunden? (denke da an Territorialität)


    Sicherlich gab es probleme und es gibt sie immer noch. Aber wenn du mich fragst, kein Problem. Wenn es mir zu Bunt wird, dann werden die fronten kurz geklärt.

    »Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Liebe, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!«

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  • -Wie gerne sind Hunde überall gesehen? In Restaurants, öffentlichen Nahverkehr, Unis?


    Ich kann nur dazu kurz was sagen, weil ich jahrelang in Barcelona gelebt habe. Hunde kann man in den allermeisten Fällen NICHT in Restaurants mitnehmen.


    In Regionalzügen habe ich zumindest ab und an Leute mit Hunden gesehen, also ist es vermutlich erlaubt.
    In Barcelona zumindest dürfen Hunde mittlerweise auch Metro fahren, aber im Prinzip nur mit Maulkorb.


    Bei Unis würde ich davon ausgehen, dass Hunde nicht erlaubt sind.


    Generell ist Spanien deutlich hundeunfreundlicher als Deutschland.

    Teddy (Pudel-Mix) †02.12.2014 - Wir werden dich nie vergessen, kleiner Plüschbär.
    Pepino Cucumberbatch (Havaneser-Mix) *ca. 2010 - Unser kleiner Sonnenschein.

  • Wie fahren seit vielen, vielen Jahren nach Spanien, nach Empuriabrava/Roses, immer mit Hund, wir hatten noch nie Probleme mit Streunern, da wurde sich kurz beschnüffelt und gut war`s.
    Ebenso wenig haben unsere Hunde eine chemische Keule um den Hals bekommen, wegen Sandmücken, etc., pp.
    Restaurantbesuche waren nie ein Problem, da sind Hunde genauso willkommen, wie auch in Bussen, oder Bahnen. In einigen Restaurants werden die Hunde sogar erst vom Personal mit Wasser versorgt, bevor unsereins was bestellen konnte. :gut:
    Egal ob wir ein Haus, oder eine Wohnung gemietet haben, das war/ist, alles völlig problemlos, trotz Hunden.


    Für uns die schönste Ecke in Spanien und die Hunde hatten/haben auch immer ihren Spaß. :smile:


    LG Tina

    Wenn mein Hund aufwacht,
    kann ich an seinem Blick erkennen,
    ob er von mir geträumt hat.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es kommt auch darauf an, wann man Spanien ist!
    In den Hochsaison Urlaubszeiten werden Hunde ganz generell ungern gesehen: sind in den meisten Restaurants, Parks und auch am Strand schlicht verboten und auch ernsthaft unerwünscht. Da verdirbt man sich den Urlaub, denn man ist ernsthaft eingeschränkt.
    In den anderen Zeiten werden Hunde meiner Erfahrung nach wenig oder gar nicht beachtet. (Selbst meinen Dalmatinerdamen gegenüber, die sonst überall eher abgeknutscht als abgelehnt werden, gab es immer wieder ängstliche Reaktionen und wenig freundliche Äußerungen."Hundefreundlich" würde ich persönlich Spanien nicht nennen wollen.)
    Die Gefahr durch Sandmücken besteht in ganz Spanien, am Mittelmeer. Da hilft nur ein Scalibor-Band, auf eine Mittelmeerkrankheit würde ich mich nie einlassen wollen.
    Mit Streunern aller Art hatten wir nie Probleme, weder an den Stränden, noch im Hinterland, aber, Steffi, du weißt ja, dass meine Damen da auch sehr verträglich sind.


    Wir haben uns aus all diesen Gründen inzwischen von der zweifellos wundervollen Gegend um Barcelona verabschiedet und sind in die Bretagne, an den Atlantik "umgezogen". Bei den Bretonen würde ich meinerseits jetzt ernsthaft von "hundefreundlich" sprechen!

  • SonPan: Danke für deine Einschätzung, das klingt ja nicht so rosig.


    @Kiki1 Danke für deinen Beitrag. Das klingt ja super!
    Ich nehme an ihr habe Ferienwohnungen/häuser gemietet, oder? Ich bräuchte aber eine richtige Wohnung, lieber noch WG.


    @tüpfels Wann ist denn Hochsaison in Spanien? Grob geplant ist gerade Oktober bis Februar, ist aber nicht fest.
    Irgendwas gegen Sandmücken würde es auf jeden Fall geben, aber wie zuverlässig hilft das. Würde mir total die Vorwürfe machen, wenn Socke dann irgendwas bekommt.
    Ich hatte wegen der Streuner gefragt, weil ich ja in der Ukraine mal mit welchen gearbeitet habe und die haben bei fremden Eindringlingen kurzen Prozess gemacht, da hätte verträglichkeit gar nichts geholfen :(

  • Die Urlaubs-Saison beginnt in den großen Tourismusgegenden mit den Osterferien und endet so etwa Ende September.
    Du wärest also mit Oktober bis Februar tatsächlich in der ruhigen Zeit, in der "Hund mitnehmen" noch am Besten geht.
    In dieser Zeit ist es bestimmt auch leicht eine Wohnung zu bekommen, steht ja eh alles leer.
    Das Scalibor-Band schützt so weit ich weiß, sicher gegen Sandmücken (Flöhe und Zecken), du musst es aber mindestens 2 Wochen bevor du dort ankommst anlegen, damit sich der Wirkstoff gleichmäßig über das Körperfett auf dem ganzen Hund verteilen kann. Unsere beiden vertragen dieses "Gift" noch am Besten, bei den spot-ons hatte Laika echt heftige Hautreaktionen.
    Die freilaufenden Hunde die wir bisher auf öffentlichen Wegen, bei Wanderungen im Hinterland, an den Stränden und in den Städten getroffen haben waren zwar teilweise interessiert, sind auch mal "gucken" gekommen, waren jedoch nie aggressiv. Selbstverständlich sind wir nie in geschlossene Territorien (Bauernhofeinfahrten, Zugangswege, Hinterhöfe) reingegangen. Viele der freilaufenden Hunde gehen den Menschen eh lieber gleich ganz aus dem Weg, werden wohl oft verjagt und/oder getreten.

  • Ach so, vielleicht ist es auch eine Idee für dich, auf einem Campingplatz ein Mobile-home zu mieten, manchmal sind die Campingplatzbesitzer ganz froh, wenn der Platz nicht so völlig ohne Bewohner ist. Vielleicht machen die dir einen guten Preis?

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