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Frettchen- die taten mir leid.

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    Hallo,
    ich muss mich mal ausheulen bei euch.
    Heute habe ich auf dem Feld zwei Kinder gesehen, vielleicht zehn oder elf Jahre alt. Beides Jungs. Die sind auf die Wiese gelaufen und ich denke noch so "Schön, die lassen einen Drachen steigen".
    Als ich dann näher dran war habe ich gesehen, dass die Jungs keine Drachen dabei hatten, sondern Frettchen. Der eine hatte zwei und der andere eins. Die haben sie an einer Leine auf der Wiese laufen lassen.
    Das ist schon die erste Frage. Ich kenne mich mit Frettchen nicht aus, aber für mich gehören nur Hunde an die Leine, sonst nichts. Keine Katzen, keine Kaninchen und auch keine Frettchen.Wie seht ihr das?
    Ich habe mich dann richtig erschrocken als ich gesehen habe, dass der eine die beiden Frettchen an der Leine immer in die Luft gehoben hat, so dass sie sich gedreht haben. :rotekarte:
    Ich habe dann gesagt, er solle das lassen, sonst würde ich die Polizei anrufen. Er war etwas verdattert und ich meinte, es sei nicht schön, wenn er die Tiere am Hals so hoch zieht woraufhin er meinte, die haben ein Geschirr an. Trotzdem fand ich das nicht gerade gut. Die beiden waren dann wohl auch so verunsichert, dass sie die Frettchen kurzerhand eingepackt haben und abgezischt sind.


    Wie sieht das denn mit Frettchen aus? Finden die solche Gänge an der Leine gut?
    Und hätte ich da echt eine handhabe gehabt, die Polizei zu rufen? Oder hätte ich tatsächlich nur doof zugucken können? :( :

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  • Du hättest leider wirklich nur kicken können.
    Selbst bei Ratten, die gar nicht raus dürfen, gibt es keine gesetzliche Handhabe.


    Frettchen dürfen zwar, aber meist finden sie es nicht so prickelnd.
    Es bedeutet ja Stress, gerade, wenn es so gemacht wird.


    Das Tierschutzgesetz hat da noch Mangel, und so lange gibt es keine Handhabe.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Gehen wird das schon, habe ich auch schon gesehen. Sowohl bei Frettchen als auch bei Katzen. Aber man darf nicht erwarten dass die. wie ein Hund an der Leine, sich am Menschen orientieren. Es ist eher andersrum, dass der Mensch dem Tier folgt und die Leine dient nur als Notsicherung. Natürlich müssen die Tiere an das tragen eines Geschirres gewöhnt werden und es eignet sich auch nicht jedes Tier. Tiere
    die sehr unsicher und ängstlich sind, mit denen würde ich es gar nicht erst versuchen.

    Sabine mit Sandro, Yorkshire-Terrier, geb. Juli 2008
    und Bungee, Biewer-Yorkshire-Terrier, geb. 2009

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  • Gehen tut vieles, ob es gut für das Tier ist, steht aber auf einem anderen Blatt.


    Es gibt Fretten, die damit kein Problem haben und es spannend finden.


    Aber dafür sollte man die Tiere gut kennen und händeln können.
    Da die Kiddies die an der Leine herum gezerrt haben, war das wohl eher nicht der Fall.


    Letztendlich aber egal, weil mehr als mit den Haltern reden kann man nicht.
    Gesetzlich ist es ja nicht verboten.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Ich kenne sehr sehr viele Leute, die Freggels haben und alle gehen mit ihnen an der Leine spazieren. Das ist allerdings alles gut aufgebaut, die Tiere kennen es und haben kein Problem damit.
    Ist echt lustig, wenn auf einem Markt mehrere Frettchenhalter zusammen treffen und die dann mit 7-10 Freggels gleichzeitig spazieren gehen ^^


    Das was DU da beobachtet hast ist allerdings wirklich unmöglich. Klar sind Geschirre besser als HB, aber dran aufhängen sollte man kein Tier, egal ob Hund, Katze (kenne auch mehrere Katzen, die so regelmäßig spazieren gehen) oder Frettchen. Stimmt wohl aber auch, dass die Polizei da keine Handhabe gehabt hätte... Gesetze zur Regelung des Umgangs mit Frettechen wirds nicht geben :(

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Doch mit Frettchen kann man spazieren gehen wie mit Hunden. Das ist kein Ding....sofern sie es gewöhnt sind und es ist oft eine Charaktersache. Viele Frettchen mögen es, andere sind nicht so begeistert. Unser Tierparkfrettchen damals liebte es durch den Wald zu stöbern, seine Partnerin war dagegen eher ängstlich.
    Was der Halter da geamcht hat war natürlich nicht so toll, aber das spazieren gehen an sich ist okay....:)

    Theo | Pudelterriermix |*03/18

    Arya | Malinois | *20.03. 18


    Emmy, unvergessen und für immer im Herzen


    ~Die Liebe ist viel mächtiger als die Vernunft~

    Tyrion Lannister



  • Mein größter Albtraum: Kinder die allein mit Kleintieren (bevorzugt Kaninchen und Katzen) spazieren gehen.
    Djego hatte mal so ein Flexileinen(!)kaninchen erspäht und war zum Glück zu irritiert zum durchstarten. Ich war auch völlig perplex, so mitten im Ort auf Kaninchen zu treffen.
    Nicht auszudenken was da passiert wäre. :mute:


    Ich finde das ein Unding....

    Ich bin überzeugt,
    dass Hunde im Grunde denken,
    die Menschen seien verrückt.

    John Steinbeck

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