TOTAL SAUER!!!

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    Hallo,
    Vor ein paar Tagen kam eine ach so tolle ehrenamtliche Mitarbeiterin eines Tierschutz-Vereins, weil ich einen Hund bei mir adoptieren möchte. Normalerweise kommt erst die Vorkontrolle des Umfelds, danach die Aufnahme des Hundes.
    Soviel dazu jedenfalls.
    Sie war mir zu Beginn schon total unsympathisch und schaute mich mit einem sehr genervten Blick an und meinte "Wird auch mal Zeit dass sie aufmachen, ne.. Ich wollt echt grade gehen" Soweit so gut.. Dachte ich mir. Aber das war nur der Anfang...
    Die Dame kam gleich rein und meinte "Wieso ist der Gang denn so schmal? Da wird der Hund sich aber nicht freuen..."
    Und notierte sich etwas. Gut, dachte ich mir.. Ganz ruhig bleiben es geht um den Hund - und ließ sie auch kommentarlos weiter inspizieren.
    Das eigentliche Dilemma begann im Garten. Ich habe da vor einer Woche meinen Kuhdung in bestimmten Ecken ausgestreut, damit da Pflanzen wachsen. Sofort meinte sie "Also ich würde an ihrer Stelle mich mal viel mehr um die Gartenpflege kümmern, ein Hund braucht ein solides Umfeld und keine einzige Müllhalde. Wenn das wirklich so weitergeht wird das leider mit ihrem Hund nichts" .. Wieder notierte sie sich etwas. Schon da war ich innerlich auf 180, und aber nur weil ich da nur paar alte Gartenstühle und Tische AM RANDE stehen hatte und Kuhdung in EINIGE ECKEN ausgestreut habe, bedeutet das noch lange nicht dass mein Garten eine einzige Müllhalde ist :mute: :???:
    Weiter ging es, und schon kam der nächste Kommentar zu meiner Einrichtung : "Wie stellen sie sich das eigentlich vor? Der arme Hund hat absolut keinen Raum hier, weil alles vollgestellt ist mit Möbeln. Ich möchte das hier in Zukunft nicht mehr sehen. Sowas geht doch absolut nicht...Sie haben doch keine Ahnung von einem Hund", was mich dazu veranlasste endgültig einen Schluss-Strich zu ziehen und sie gnadenlos rauszuschmeißen. Ab da meinte ich einfach nur "RAUS HIER EINFACH NUR RAUS!!!!!!!" Ich meine, was zu viel ist, ist nunmal zu viel.


    Tja und jetzt bin ich am Boden. Ich habe erfahren, dass der Hund von IHR SELBER dann doch adoptiert wurde. Ich will jetzt Aufklärung, und zwar sofort. Hatte jemand sowas ähnliches schonmal erlebt??
    Bitte ich brauche unbedingt Hilfe ich heule nur noch die ganze Zeit weil ich absolut verzweifelt bin.

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  • Aufklärung kannst du nur im Gespräch mit dem Verein etwas.


    Die gute Frau scheint beabsichtigt zu haben, dich zu vertrauen, damit sie den Hund bekommt, wenn ich das richtig lese.


    Blöd gelaufen, aber gibt es keine anderen Kandidaten?

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Zitat von "MaramitJule"

    Aufklärung kannst du nur im Gespräch mit dem Verein etwas.


    Die gute Frau scheint beabsichtigt zu haben, dich zu vertrauen, damit sie den Hund bekommt, wenn ich das richtig lese.


    Blöd gelaufen, aber gibt es keine anderen Kandidaten?


    Das kann es doch nicht gewesen sein ich bin hier kurz davor Randale zu machen ehrlich :sad2: Ich habe den Verein schon mehrfach angerufen aber die meinten dass das nun nicht mehr Rückgängig zu machen ist. Aber was sollte ich denn sonst tun? :dead2:

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  • Ich würde auch auf alle Fälle den Verein kontaktieren und diesen über das Erlebnis informieren. Allein schon, weil du nach dem Bericht vermutlich sonst gar keinen Hund mehr von denen bekämest. Und auch der Hintergrund, dass die Frau dann den Hund selbst übernahm, hat schon ein ziemliches Geschmäckle. :omg:

  • Na ja, unsere Erfahrungen mit dem Tierschutz vor ziemlich genau einem Jahr waren auch sehr "durchwachsen", um es mal positiv auszudrücken. Ich hab mir letztlich gedacht, dass ich mir das nicht mehr antue und mit Smilla ist dann ein Hund vom Züchter eingezogen. Die emotionale Achterbahnfahrt und das Ausgeliefertsein konnte ich mir auch nicht mehr antun. Ich hab damit abgeschlossen, zumal Smilla der Glücksgriff schlechthin ist =) . Ich kann mir kaum vorstellen, dass du was erreichen kannst. Besser für deine Nerven ist es wohl, damit abzuschließen und die Lehren draus zu ziehen...

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "arcalis"

    Ich würde auch auf alle Fälle den Verein kontaktieren und diesen über das Erlebnis informieren. Allein schon, weil du nach dem Bericht vermutlich sonst gar keinen Hund mehr von denen bekämest. Und auch der Hintergrund, dass die Frau dann den Hund selbst übernahm, hat schon ein ziemliches Geschmäckle. :omg:


    Ich werde auf jeden Fall morgen nochmal anrufen. Vorallem wirklich sch**** finde ich, dass keine Begleitperson mit dabei war, die alles bezeugen konnte. So kann die nun behaupten was sie will, und sie wird trotzdem Recht bekommen oder was?




    Tss..... Und dann wundern die sich danach, wieso niemand mehr Hunde aus dem Tierschutz aufnehmen will. :/

  • Was die Dame veranstaltet hat ist kacke, aber wenn der Verein das okay findet, kannst du wenig dagegen tun.


    Ich mache selber immer mal VKs und würde es mir nie anmaßen, so mit jemandem umzugehen.
    Allerdings sehen das wohl manche Vereine ganz anders, und finden so ein Vorgehen okay.


    Allerdings würde ich von dort keinen Hund haben wollen denn wenn so schön die VKs laufen, möchte ich nicht wissen, was der Verein auch sonst so veranstaltet..
    Die Wohnungseinrichtung ist dem Hund ja nun mal völlig schnurz, wenn er genug raus kommt, ist er eh nur zuschlagen dort.
    Und dass der Garten gedüngt wird, ist absolut schlimm. Weil das ja den Hund später total beeinflussen wird.


    Ne im Ernst, ich würde mir einen vernünftigen Verein suchen, der mit offenen Karten spielt, statt so ein mieses Spiel zu unterstützen.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Zitat von "Lucy_Lou"

    Na ja, unsere Erfahrungen mit dem Tierschutz vor ziemlich genau einem Jahr waren auch sehr "durchwachsen", um es mal positiv auszudrücken. Ich hab mir letztlich gedacht, dass ich mir das nicht mehr antue und mit Smilla ist dann ein Hund vom Züchter eingezogen. Die emotionale Achterbahnfahrt und das Ausgeliefertsein konnte ich mir auch nicht mehr antun. Ich hab damit abgeschlossen, zumal Smilla der Glücksgriff schlechthin ist =) . Ich kann mir kaum vorstellen, dass du was erreichen kannst. Besser für deine Nerven ist es wohl, damit abzuschließen und die Lehren draus zu ziehen...



    Ich habe schon so lange nach einem Hund gesucht und dann ist mir dieser Hund besonders aufgefallen, zumal er ein Notfall war und kaum Interessenten hatte. Ich habe schon alles im Voraus besorgt und bezahlt, und jetzt SOWAS? :muede:

  • Zitat von "Lucy_Lou"

    Na ja, unsere Erfahrungen mit dem Tierschutz vor ziemlich genau einem Jahr waren auch sehr "durchwachsen", um es mal positiv auszudrücken. Ich hab mir letztlich gedacht, dass ich mir das nicht mehr antue und mit Smilla ist dann ein Hund vom Züchter eingezogen. Die emotionale Achterbahnfahrt und das Ausgeliefertsein konnte ich mir auch nicht mehr antun. Ich hab damit abgeschlossen, zumal Smilla der Glücksgriff schlechthin ist =) . Ich kann mir kaum vorstellen, dass du was erreichen kannst. Besser für deine Nerven ist es wohl, damit abzuschließen und die Lehren draus zu ziehen...


    Nur, weil es da hin und wieder echt komische Leute gibt, weiche ich aber doch nicht von meinem Vorhaben ab, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren ... Die Tiere können doch nix dafür, wenn sich da einer sein Ego aufpoliert. :???: Das sollte doch an der eigenen Einstellung zur Sache nichts ändern, oder? Find ich schade. :|


    Funzel:
    Ich würde mit der Leitung oder eben jemandem anderem aus dem Verein reden und mich sachlich über das wirklich unmögliche Verhalten beschweren. Wenn sie uneinsichtig sind würde ich woanders weitersuchen.

  • Man sollte das nicht verallgemeinern. Die überwiegende Anzahl der Vereine wird es vernünftig machen. Ich habe viele positive Erfahrungen gemacht, als ich mich vor 2 Jahren nach einem Hund umsah. Habe mit vielen telefoniert und immer sehr gute und ausführliche, ehrliche Beschreibung der jeweiligen Hunde bekommen. Die Leute haben sich Zeit genommen und am Ende habe ich meinen Traumhund gefunden :smile:


    Solche Erfahrungen tragen nur oft dazu bei, dass sich Leute dann nicht für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden. Was man dann sogar gut nachvollziehen kann.

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