Problem mit anderen Hunden.

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    Huhu ich hoffe jemand kann mir helfen =(.
    Und zwar hat Amy das Problem das wenn sie andere Hunde sieht, sofort anfängt zu fixieren, zu bellen, Zick Zack zu laufen, und wenn der Hund an uns vorbei ist bellt sie, den kurz hinterher zieht den Schwanz ein, und rennt weg.
    Wir lassen sie immer absitzen, wenn Hunde an uns vorbei gehen leider flippt sie, dann total aus ;(.


    Amy wurde damals von 3 Hunden gebissen, die ihr das halbe Ohr abgerissen haben ;( so haben uns die Vorbesitzer das erzählt.
    Wenn andere Hunde von der Leine sind, und auf Amy zugerannt kommen, bellt sie auch erst aber schnuppert ganz normal nur dadurch hat sie paar Hundefreunde gefunden.
    Wenn meine Schwester zu Besuch ist spielt siem auch ganz nomal mit den Hund von meine Schwester ohne Probleme.
    Seid wir sie haben hat sie das Problem gehabt.


    Uns wurde damals von ein Trainer geraten sie mit Leckerchen abzulenken, aber das klappte nicht und der andere sagte, man könnte da nichts mehr machen obwohl ich das nicht glaube.


    Amy ist jetzt 4 Jahre alt wir haben sie bekommen da war sie 2.
    Sie ist ein Labrador/Australian Shepherd
    Wir sind die 3 Besitzer die 1 Besitzer haben sie von so ein Hobbyzüchter gekauft.
    An den Ort wo wir damals gelebt haben hat sie sich mit fast allen Hunden verstanden, wir konnte sie auch ableinen sie hat ganz normal mit den Hunden gespielt.
    Aber hier sind die Leute leider alle ein wenig anders ;(.
    Wir ziehen Amy auch ein Maulkorb auf wenn wir durch unser Dorf gehen, aber im Wald nicht weil leider sind soviele Hunde da von der Leine, die einfach zu andere Hunde rennen das ich das nicht möchte.
    Ich finde Amy soll sich wehren können.



    Vllt hat jemand ja ein Tipp was wir machen können wenn wir Hunde sehen.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar.


    Falls ihr irgendwelchen Fragen habt könnt ihr gerne Fragen.

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

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  • Zeigen und Benennen kann gerade bei unsicheren Hunden oft Wunder wirken :gut:
    Dazu gibts schon einige Threads hier im Forum.
    Im Prinzip geht es darum, gleich von Anfang an eine positive Erwartungshaltung aufzubauen, wenn Hunde in Sicht kommen und dem Hund ruhiges Anschauen beizubringen.


    edit: Es kann evtl. sinnvoll sein das Z+B mit einem Trainer aufzubauen. Da muss das Timing gut sitzen und man muss die Körpersprache des Hundes beobachten. Ich persönlich fand es gut, dass mir das jemand gezeigt hat bei unserem kleinen Neuzugang. Meist reicht, wenn ein damit erfahrener Trainer mal eine Runde beim Spaziergang mitgeht (voraugesetzt man trifft da dann auch Hunde, sonst muss man Begegnungen arrangieren).

    Silvie mit
    Tessi (*31.03.2013, Appenzeller-Aussie-Mix)
    Pico (*ca. 2005, kleiner kroatischer Senfhund)

    Rosa (*ca. 2008, rumänischer Dauerpflegi)

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  • Was macht ihr denn, wenn euch andere angeleinte Hunde begegnen bzw. welchen Trainingsansatz habt ihr bisher verfolgt? Weicht ihr aus, bestätigt ihr ruhigen Blickkontakt, lauft ihr Bögen? Du schreibst, dass sie fixiert und bellt – wie reagiert ihr darauf? Wenn ihr sie "nur" absitzen lasst und ihr Leckerli vor die Nase haltet, ist es verständlich, dass sie das Verhalten weiterhin zeigt. ;)


    Gibt es in eurer Nähe eine Hundeschule, die "Social Walks" anbietet? Vielleicht wäre das etwas für euch. :smile:


    Zitat von "Angilucky2201"

    Wir ziehen Amy auch ein Maulkorb auf wenn wir durch unser Dorf gehen, aber im Wald nicht weil leider sind soviele Hunde da von der Leine, die einfach zu andere Hunde rennen das ich das nicht möchte.
    Ich finde Amy soll sich wehren können.


    Und ich finde, dass es äußerst kontraproduktiv ist, wenn euer Hund merkt, dass er sich "wehren" kann/soll. Es ist eure Aufgabe, euren Hund zu schützen, wenn sie Angst hat. Nehmt sie hinter euch, gebt ihr Sicherheit, blockt den fremden Hund. Wenn das bei euch in dem Wald nicht geht, weil da zu viele uneinsichtige Hundehalter unterwegs sind, die ihre Hunde nicht rechtzeitig ranrufen (können), geht – zumindest für die nächste Zeit, bis sie ruhiger ist – woanders spazieren.

    «I don't know half of you half as well as I should like,
    and I like less than half of you half as well as you deserve.»

    (Bilbo Baggins, The Fellowship of the Ring by J.R.R. Tolkien)

  • Zitat von "pardalisa"

    Was macht ihr denn, wenn euch andere angeleinte Hunde begegnen bzw. welchen Trainingsansatz habt ihr bisher verfolgt? Weicht ihr aus, bestätigt ihr ruhigen Blickkontakt, lauft ihr Bögen? Du schreibst, dass sie fixiert und bellt – wie reagiert ihr darauf? Wenn ihr sie "nur" absitzen lasst und ihr Leckerli vor die Nase haltet, ist es verständlich, dass sie das Verhalten weiterhin zeigt. ;)


    Gibt es in eurer Nähe eine Hundeschule, die "Social Walks" anbietet? Vielleicht wäre das etwas für euch. :smile:



    Und ich finde, dass es äußerst kontraproduktiv ist, wenn euer Hund merkt, dass er sich "wehren" kann/soll. Es ist eure Aufgabe, euren Hund zu schützen, wenn sie Angst hat. Nehmt sie hinter euch, gebt ihr Sicherheit, blockt den fremden Hund. Wenn das bei euch in dem Wald nicht geht, weil da zu viele uneinsichtige Hundehalter unterwegs sind, die ihre Hunde nicht rechtzeitig ranrufen (können), geht – zumindest für die nächste Zeit, bis sie ruhiger ist – woanders spazieren.


    Wir gehen mit Amy an der Seite, also halten viel Abstand und lassen sie absitzen.
    Na ja und wir versuchen oft die Hunde aus den Weg zu gehen ich weiß das ist falsch ;(.
    Wir hatten Damals auch versucht mit ihr einen Bogen zu laufen, leider hatte das nicht ganz gut geklappt, da sie auch Hunde anbellt die weit weg von uns sind;(.
    Außerdem hatten wir versucht wenn andere Hunde uns entgegenkommen, ein Leckerchen auf den Boden zu werfen damit sie es suchen mus,s und abgelenkt ist hat zwar recht gut geklappt, aber das Problem hat sich dadurch ja nicht gelöst ;(.


    Wir sind grade dabei ihr Schau beizubringen weil ich nicht möchte das sie die Hunde schon von weiten fixiert.


    Leider kenne ich keine die das anbietet ;(.


    Das Problem ist ja das sie nach vorne geht, warum das mit den hinter uns nicht richtig klappt.
    Natürlich hast du recht das wir Amy schützen müssen, aber ich habe halt Angst weil wenn ein großer Hund auf ihr zugerannt kommt, und sie kann sich nicht wehren ist nicht so toll ;(.
    Da wir ländlich wohnen ist es leider schwer andere Wege zu gehen, da hier fast alle meinen man brauch keine Leine mitnehmen :-x.

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

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  • Zitat von "Angilucky2201"

    Wir gehen mit Amy an der Seite, also halten viel Abstand und lassen sie absitzen.
    Na ja und wir versuchen oft die Hunde aus den Weg zu gehen ich weiß das ist falsch ;(.
    Wir hatten Damals auch versucht mit ihr einen Bogen zu laufen, leider hatte das nicht ganz gut geklappt, da sie auch Hunde anbellt die weit weg von uns sind;(.


    Ich finde das überhaupt nicht falsch, anderen Hunden großräumig auszuweichen. Nicht als Dauerzustand, aber zumindest solange, bis sie gelernt hat, an der Leine gelassen zu reagieren. Wenn sie trotz Bogenlaufen bellt, ist der Abstand nicht groß genug – ab welcher Entfernung fängt sie denn an mit ihrem Theater? Genau da würde ich ansetzen: Fremder Hund in "Wohlfühldistanz", deine Hündin bleibt ruhig = viel Lob, besonders gutes Leckerli, etc. – und dann nach und nach den Abstand verkleinern, bis sie merkt, dass "andere Hunde in Sicht" bedeutet, dass sie sich zu dir umgucken soll und dafür belohnt wird.


    Natürlich dauert das u.U. länger – du brauchst dafür eine Menge Geduld und musst bedenken, dass sie jedes Mal, wenn sie Erfolg hat, also aus ihrer Sicht den "Feind" vertreiben konnte, in ihrem alten Verhalten bestätigt wird.


    Zitat von "Angilucky2201"

    Außerdem hatten wir versucht wenn andere Hunde uns entgegenkommen, ein Leckerchen auf den Boden zu werfen damit sie es suchen mus,s und abgelenkt ist hat zwar recht gut geklappt, aber das Problem hat sich dadurch ja nicht gelöst ;(.


    Wir sind grade dabei ihr Schau beizubringen weil ich nicht möchte das sie die Hunde schon von weiten fixiert.


    Einfach nur Leckerli auf den Boden werfen ist tatsächlich einfach nur Ablenkung, keine Erziehung. ;) Zeigen & Benennen wurde ja schon empfohlen – vielleicht ist das für sie einfacher als ein "Schau", weil sie den fremden Hund dabei ja anschauen darf und ihre Umgebung im Blick behalten kann. Gerade bei einem unsicheren Hund hilft das oft.


    Zitat von "Angilucky2201"

    Das Problem ist ja das sie nach vorne geht, warum das mit den hinter uns nicht richtig klappt.
    Natürlich hast du recht das wir Amy schützen müssen, aber ich habe halt Angst weil wenn ein großer Hund auf ihr zugerannt kommt, und sie kann sich nicht wehren ist nicht so toll ;(.


    Gerade wenn sie nach vorne geht, würde ich ihr auf jeden Fall einen Maulkorb aufsetzen! Wenn sie zubeißt und du Pech hast, kannst du dich auf heftige Streitereien mit dem Ordnungsamt einstellen – und dabei ist es dann völlig egal, ob der andere Hund angefangen hat oder größer war. :/ Im Zweifelsfall heißt das für deine Hündin lebenslangen Leinen- und Maulkorbzwang.


    Ganz abgesehen davon sind solche Situationen auch mit heftigem Stress für deine Hündin verbunden und machen das Training unnötig schwer. Wenn sie merkt, dass sie sich andere Hunde durch "nach vorne gehen" vom Hals halten kann, warum sollte sie dann mit dir kooperieren und dein Training annehmen?

    «I don't know half of you half as well as I should like,
    and I like less than half of you half as well as you deserve.»

    (Bilbo Baggins, The Fellowship of the Ring by J.R.R. Tolkien)

  • Meinst du mit "sie geht nach vorne" dass sie angreifen und beißen will? Denn Lilly geht auch nach vorne wenn sie ihre Feinde sieht und versucht diese zu verbellen. Sie rennt gezielt hin und macht eine Riesenshow. Macht der "Feind" aber einen kleinen Satz auf sie zu rennt sie schreiend weg. Nach ein paar Metern dreht sie wieder rum und so geht es dann weiter... Bei ihr ist es reine Unsicherheit. Wir arbeiten auch noch dran...

  • Huhu :smile:


    Schau mal hier: http://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html


    Hier wird Zeigen und Benennen sehr gut erklärt. Es gibt viele Antworten auf verschiedenste Fragen und auch Erfolgsgeschichten.


    Ich selber trainiere meine Hunde in vielen Situationen mit Zeigen und Benennen und es ist ein toller Weg. Es macht den Hunden Spaß und gerade auch für unsichere Hunde ist dies ein toller Weg.

  • pardalisa
    Also wenn der HUnd so ca 20 cm von uns weg is,t bellt sie nur kurz kommt der Hund näher fängt das Theater an.
    Ich erinner mich auch an paar Situationen wo sie ruhig geblieben ist, da standen wir sehr weit weg, nur leider ist das nicht immer möglich, weil der Bogen echt schon sehr groß sein muss.


    Ich verstehe das es ein Hoch und Tief gibt ich wäre ihr auch nicht böse wenn es mal nicht klappt, ich werde auch nicht aufgeben.
    Das stimmt ich müsste nur 1-2 Hunde finden die da mitmachen, vllt von meine Schwester der Hund der ist ja oft bei uns.


    Ok da hast du natürlich recht.


    Vllt weil sie dann merkt das es eine Belohnung gibt wenn sie ruhig ist, und wenn sie nach vorne geht, gibt es keine Belohnung.
    Achja was ich auch noch sagen muss, das sie wenn wir z.B warte bis der Hund sich entfern,t sie sehr oft laut jankt das macht sie auch bei Hunde die sie kennt.


    Baily83 Sie will sich die andere Hunde halt wegschaffe,n indem sie laut bellt und nach vorne geht, also gebissen hat sie noch keinen kommt der Hund zu nah zieht sie den Schwanz ein und schnuppert mit den Hund.


    @LieblingsPia vielen Dank ;)

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

  • Ich finde, das klingt als wäre dein Hund sehr unsicher.
    Das Problem dabei ist immer, dass man dann als Mensch diese Sicherheit ausstrahlen muss.
    Sonst versucht der Hund selbst sich und sein Rudel zu verteidigen und reagiert eben agrresiv.
    Mein Hund hatte auch ein Zeit lang diese Phase, nachdem er heftig gebissen wurde. Wir haben dann immer zuhause mit ihm trainiert und ihm dadurch beigebracht, dass wir der "Boss" sind und die Autorität haben.
    dadurch fühlte er sich nicht mehr als führendes Rudelmitglied und reagierte nicht mehr aggressiv (ganz nach dem Motto: falls der andere Hund böse sein sollte, würden wir das dann ja klären ... ;-))
    Bei uns hat diese Methode gut geklappt - vielleicht probierst du es ja auch mal so?
    Wenn alles nichts hilft würde ich mir professionelle Hilfe holen - das ist ja kein Zustand, wenn du fremden Hunden immer ausweichen musst.. :/

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