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Hunde-Verbrüderung - bitte eure Erfahrungen

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    Wir haben seit 5 Tagen eine Hundedame zum "Probewohnen" bei uns - läuft eigentlich alles ganz gut. Keine groben Reibereien mit unserer Ersthündin (ebenfalls 5). Beides Windhunde - Ersthund größeres Kaliber - Zweithund eine kleinere Madame.


    Was mir die letzten Tage aber auffällt: unsere Ersthündin ist super interessiert an der Neuen - möchte immer wieder mal spielen. Wie es scheint, ist die kleine aber noch sehr ängstlich und bellt die große dann auch mal an. Das wird von Ersthündin im Schnitt sehr sozial mal so hingenommen. Ich versuche aber auch hysterisches Gebelle oder so zu unterbinden - am Ende habe ja ich hier das Kommando.
    Heute fiel mir dann aber auf, dass die Ersthündin beim Schlafen von der Ankunft der kleinen wirklich wenig begeistert war und sie auch angeknurrt hat. Die kleine hat sich dann auch einfach aufs Ohr gelegt und seither pennen beide friedlich vor sich hin. Die Frage die mir in dem Moment durch den Kopf geschossen ist: wird die Ersthündin langsam zickig, weil sie immer wieder von der neuen zurückgewiesen wird, obwohl sie ihr so schöne Augen machen würde? Oder war sie halt einfach nur im Schlafmodus?


    Wie sind eure Erfahrungen? Meistens machen ja sogar eher die Ersthunde Probleme - davon kann hier wirklich nicht die Rede sein. Ich hoffe die kleine lernt, dass die große ihr nix Böses will... Vll. braucht es auch einfach nur mehr Zeit... Viele Fragen ;-) Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen u. vll. auch den ein oder anderen Praxistipp, wie man der kleinen im Vertrauen aufbauen zur Großen helfen kann... ;-)

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  • Hallo :smile:


    Das Verhalten ist ganz normal. 5 Tage sind ja nun wirklich noch nicht lang. Da ist es ganz normal, dass deine neue Hündin noch nicht mit deiner Ersthündin spielen oder so mag. Vielleicht muss sie das sowieso erst lernen. Mein Rüde, der von der Straße kam, wusste gar nicht, wie man mit anderen Hunden spielt.


    Ich habe es bei meinen Beiden so gemacht, dass immer was schönes passiert ist, wenn ein Hund den anderen gesehen hat. Meistens gabs dann für beide ein Leckerlie oder auch mal Streicheleinheiten - natürlich nur, wenn die Hunde streicheln gut finden.


    Auch schöne Spaziergänge haben meine Hunde dichter zueinander geführt. Gemeinsames, regelmäßiges Gassigehen scheint Zusammengehörigkeit zu steigern.


    Falls deine neue Hündin schon soweit ist. Manche Hunde können ja nach 5 Tagen noch nicht so gut spazieren gehen, weil halt alles neu ist und der Hund verunsichert.


    Achso und das Anknurren ist total okay. Damit hat deine Hündin ja nur kommuniziert und die andere Hündin hat ja gut reagiert.

  • LieblingPia, danke für deine Antwort. Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass man selbst immer zu schnell zu viel erwartet. Ich war anfangs so begeistert, dass meine Ersthündin so cool und freudig war, dass es mich dann erstaunt hat, dass die neue Maus das gar nicht positiv quittiert hat... :headbash: Aber eigentlich ja nur logisch - für sie ist alles neu - wir, die andere Hündin etc.
    Ich möchte nur keinesfalls den Fehler machen, dass ich zwanghaft zwei Hund verbrüdere, die sich gar nicht gut finden... Zumal die kleine mit großen Hunde (anderer Rasse) schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, soll sie jetzt schon in den Genuss eines Lebens ohne Stress kommen und ihr restliches Leben genießen können. Meine Brummelkiste eins ist so und so gut drauf. ;-)

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  • Hallo,


    ich finde das hört sich doch ganz gut an. Solange es keine Reibereien gibt wird sich alles regeln.
    Hier ist auch immer mal wieder ein neuer Hund eingezogen, älter und auch jünger. Anfangs war es immer so das wir fast permanent ein Auge drauf hatten. Einschreiten war fast nie nötig. Habe ich nur gemacht wenn ein Hund sichtlich genervt war. Aufgepasst habe ich immer wenn es ums Fressen und um Spielzeug ging.
    Hier hat es immer so 4 Wochen gedauert bis sich alles eingespielt hatte.
    Dann kannten alle die Regeln, konnten den anderen einschätzen und gut.
    Im Moment wohnen hier 3 sehr unterschiedliche Charaktere, aber auch das funktioniert. Sollte mal einer über die Stränge schlagen reicht eine Ansage oder das entfernen eines begehrten Gegenstandes.
    Ich würde den beiden noch Zeit lassen und die Große ein wenig bremsen wenn die Kleinere noch unsicher ist.
    Ein Rückzugsort wäre bestimmt toll für die Neue, wo die Ersthündin nichts zu suchen hat. Das muss sie dann lernen zu akzeptieren.
    Bei uns hat das prima funktioniert, sogar mit den Katzen.


    LG Terrortöle

  • Für mich hört sich das alles ganz normal an und schon sehr gut. :gut:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Selbst wenn es mal eine Reiberei geben sollte, ist das noch lange kein Indiz, dass die Hunde nicht zusammenpassen. :)

    "Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave." (John Bradshaw)


    ***Waheela*** (*11. August 2008) Husky-Grönlandhund-Mix
    ***Amarok**** (* 19. Februar 2015) Alaskan Malamute

  • Meine Beiden leben seit 4,5 Jahren zusammen und mein Mädel knurrt immer noch ab und an wenn mein Rüde sie unsanft aus tiefen Träumen holt. Ich denke das ist als Normal zu verbuchen. Ich meckere ja auch wenn ich einfach so geweckt werde.


    Davon abgesehen sind meine Hunde Pech und Schwefel (passt farblich auch noch). :)


    Ich finde, dass das was du berichtest sehr positiv klingt.

  • Guten Morgen!


    Danke für eure positiven Rückmeldungen. :D Ich denke auch, dass sich alles gut einpendelt. Gestern lagen die Damen so gar schon Hintern an Hintern neben mir auf dem Sofa. Die neue Mausi hat sich dann zwar doch wieder umpositioniert, aber meine Ersthündin fand das eigentlich ganz gut. :smile: Ich denke, wir haben da schon ganz gut ausgewählt.
    Man muss sich eben erst an die neue Situation gewöhnen und sich auch selbst etwas entspannen, dass die Dinge einfach gut ihren Lauf nehmen werden. :gut:

  • Bei uns war es andersherum - unser ruhiger Altrüde wollte erstmal nicht mit dem kleinen Temperamentsbündel ( 6 Monate, Hündin, Bretone) im Haus spielen.


    Draussen ging es gleich- aber drinnen spielen ist normalerweise unter seiner Würde. Er ist drinnen sonst sehr ruhig. Ich hab am Anfang dann daneben gestanden, ihn motiviert und gelobt für jeden Ansatz von Spielen.
    Und irgendwann hat er gemerkt, dass es eigentlich Spass macht mit der Kleinen und prima bei Langeweile ist. Jetzt wird gerne gerauft - manchmal liegt er auf dem Rücken und sie darf ihn als Punchingball benutzen. Und wenn es zuviel wird, wird sie von ihm ordnungsgemäss zurechtgewiesen. Sollte sie mal so ganz überdrehen, beende ich das Spiel, aber meistens klärt er es selber.


    Das wird bei Euch auch noch, die Kleine braucht bestimmt nur noch ein bisschen Sicherheit, die du ihr geben kannst.


    Viel Glück und Lg,
    Trixi

    Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
    wie sie ihre Tiere behandelt.
    Mahatma Gandhi

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