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Umgang mit anderen Hunden

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    Hallo :smile:


    In 4 Wochen zieht mein Welpe (deutscher Schäferhund - Hündin) bei mir ein. :D :D
    Sie ist dann 9 Wochen alt.


    Ich frage mich, wie ich das mit den Hundebegegnungen am besten anstelle?
    Soll ich sie das alles alleine erforschen lassen oder soll ich in bestimmten Situationen (großer Hund rast auf kleinen Welpen zu) eingreifen?


    Mir wäre es sehr wichtig einen gut sozialisierten Hund zu haben, den man ohne Probleme in der Freilaufzone laufen lassen kann und der gerne mit Artgenossen spielt.


    Habt ihr da Tipps für mich? :D


    LG Irene

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  • Zitat von "Irene08"


    Mir wäre es sehr wichtig einen gut sozialisierten Hund zu haben, den man ohne Probleme in der Freilaufzone laufen lassen kann und der gerne mit Artgenossen spielt.


    Ohne dir deinen Welpen madig machen zu wollen... meinst du, ein deutscher Schäferhund ist dafür gut geeignet?
    Gut sozialisiert, fein aber trotzdem sind das in der Regel keine" mir scheint die Sonne aus dem Po"-Hunde. [emoji6]


    Ich würde unkontrollierte Begegnungen vermeiden, schlechte Erfahrungen kann kein Hund gebrauchen. Und ja, da würde ich den Hund schützen, wenn er bedrängt wird.





    ... von unterwegs

  • Hallo,


    ich habe vor einem Jahr auch einen DSH-Welpen bekommen.
    Von Anfang an hatten sie viel Kontakt zu anderen Hunden. Ich habe sehr darauf geachtet das mein Welpe nicht bedrängt wurde und habe Kontakt zu bekannten Hunden erlaubt, gerade zu erwachsenen Hunden. Auf dem Hundeplatz durfte der Welpe von Anfang an mit gut sozialisierten Hunden jeden Alters Kontakt aufnehmen und spielen. Da die Kleine hier von Anfang an mit zwei Hunden aufgewachsen ist, gab es nie Probleme.
    Heute ist sie fast 14 Monate und ein ganz normaler und verträglicher Hund. Sie kommt mit allen klar und reagiert bei allen Begegnungen wie es sein soll. Wird sie, weil sie ungestüm ist, zurecht gewiesen geht sie weg und beschwichtigt. Dabei ist es egal wie groß der andere Hund ist. Allerdings habe ich immer ein Auge drauf und entscheide zu welchen Hunden sie Kontakt hat. Wir können auch angeleint ruhig an anderen Hunden vorbei gehen, selbst wenn diese an der Leine einen Aufstand machen. Das haben wir geübt und zwar sehr konsequent.
    Nur so kann es klappen.


    LG Terrortöle

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  • Egal was für ein Welpe würde ich immer nur kontrollierte Kontakte zulassen. Ich will schließlich wissen, welche Erfahrungen mein Welpe gerade braucht und machen soll.


    Auf keinen Fall würde ich einen kleinen Welpen allen möglichen Hundekontakten aussetzen, wo ich nicht weiß, wie der andere sich verhalten wird.


    Für mich zählt da eher die Qualität statt die Quantität, die den jungen Hund wichtige Erfahrungen machen lassen und sein Verhalten anderen Hunden gegenüber mitbestimmt.


    Im Zweifel lieber vereinzelt Kontakte zu Vorbild-Hunden, also erwachsenen Hunden, die mit einem Welpen ordentlich umgehen können.

  • Grundsätzlich würde ich einen Welpen vor herandonnernden Bulldozern schützen und versuchen, nur zu Dir bekannten und klar kommunizierenden Hunden Kontakt zuzulassen.


    Mit einem DSH würde ich eher auf das ignorieren anderer Hunde hinarbeiten, die sind in der Regel etwas... herrisch. Spielen tun die mit fremden Hunden eher selten, das fällt mehr unter Ego-aufpolieren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Natürlich ist der Schäferhund nicht dafür bekannt mit jedem und allem verträglich zu sein.
    Ich habe diese Rasse auch aus dem Grund gewählt, weil ich Hundesportlerin bin und in erster Linie einen Hund möchte, mit dem man gut arbeiten kann, aber ich finde das das eine nicht das andere ausschließen soll.
    Genau aus diesem Grund möchte ich ihm ja von Beginn an zeigen, dass Hundebegegnungen zum Alltag gehören und er sich da benehmen können muss. Und ich bin der Meinung, es ist besser einen Hund gut zu sozialisieren, als ihn von anderen Hunden fernzuhalten.


    Danke auf jeden Fall für deinen Tipp :)

  • Ansonsten hätte ich mir gedacht ich übe auch kontrollierte Begegnungen mit gut verträglichen Hunden am Hundeplatz. Auch möchte ich an einer Welpenspielgruppe teilnehmen und ich habe noch einen jungen Malinois daheim, mit dem der Welpe auch immer Kontakt haben wird.


    Wenn ich mit dem Welpen spazieren gehe, habe ich mir gedacht anfangs den anderen Hund daheim zu lassen. Ich möchte nicht, dass der Welpe sich immer das Verhalten vom anderen abschaut oder sich von dem anderen beschützen lässt.
    Was haltet ihr davon?

  • Grundsätzlich isolieren wäre fatal - aber nicht alles, was man draußen trifft, führt zu den gewünschten Lernerfahrungen.
    Deshalb lieber weniger Kontakte mit Hunden, die man kennt und einschätzen kann (wirste im Verein bestimmt ein paar haben) und von denen der Welpe lernt und im Alltag das ignorieren anderer Hunde üben.


    Edit: Kommt auf den anderen Hund an. Ein souveräner, braver Althund kann in meinen Augen niemals schaden. Zeigt der andere Hund noch nicht das von Dir gewünschte Verhalten, eher getrennt gehen.

  • Zitat von "Irene08"

    Ansonsten hätte ich mir gedacht ich übe auch kontrollierte Begegnungen mit gut verträglichen Hunden am Hundeplatz. Auch möchte ich an einer Welpenspielgruppe teilnehmen und ich habe noch einen jungen Malinois daheim, mit dem der Welpe auch immer Kontakt haben wird.


    Wenn ich mit dem Welpen spazieren gehe, habe ich mir gedacht anfangs den anderen Hund daheim zu lassen. Ich möchte nicht, dass der Welpe sich immer das Verhalten vom anderen abschaut oder sich von dem anderen beschützen lässt.
    Was haltet ihr davon?



    das kommt darauf an , was für ein verhalten dein ersthund zeigt. ich war immer froh , wenn sich die welpen an den alten orientiert haben. auch gegen beschützen durch den alten habe ich nichts.
    meine gedanken wären eher , der alte wird sauer wenn du auf einmal nur mit dem welpen gehst und er räumt ihn aus dem weg.

    viele grüße louisa

  • Das hat ja erstmal gar nichts mit der Rasse zu tun. Wichtig ist, dass der Kleine keine negativen Erfahrungen macht. Rabiate Hunde würde ich folglich in jedem Fall blocken und dem Welpen Schutz bei mir anbieten, z.B. indem ich mich hinhocke und er so zwischen meine Beine flüchten kann.


    Eine Gassibekanntschaft berichtete kürzlich von dem hier allseits beliebten Treffpunkt am Fluss, dort haben sich dann die Hunde, die quasi "Hausrecht" haben zusammengeschlossen und ihren damals noch Welpen ziemlich in die Mangel genommen. Sowas ist natürlich sch**** und sie riet mir dementsprechend auch davon ab, dort mit meinem Kleinen hinzugehen.


    Wohldosierten Begegnungen spricht allerdings nichts entgegen, auch mit mehr als nur einem Hund. Man sollte halt nur immer ein Auge drauf haben und sich der Kooperationsbereitschaft der anderen HHs sicher sein können, so dass hinterher keiner ankommt mit "Die müssen das unter sich ausmachen" und man selber dann versuchen kann, seinen Welpen aus der Meute wieder rauszukriegen.

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