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Hilfe mein Hund ist nur noch auf mich fixiert!

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    Hallo liebe Hundefreunde,
    ich habe ein schreckliches Problem mit meiner kleinen Nala! Erstmal Sorry falls es einen solchen Thead schonmal gibt aber über die SuFu habe ich nichts gefunden was wirklich zu meinem Problem gepasst hat.


    Kurze Vorgeschichte:
    Ich habe Nala mit 10 Wochen von einer Züchterin gekauft und seither sind wir ein Herz und eine Seele. Bisher hatte ich auch keine Schwierigkeiten mit ihr weil sie eigentlich ein absolut ruhiger Hund ist. Sie bellt nicht, interessiert sich beim Gassi gehen für keine fremden Hunde oder Menschen. Sie hört (fast immer) aufs Wort und tappst den ganzen Tag treudoof hinter mir her. Sie ist eigentlich immer bei mir da ich sie bei meiner Arbeit im Hotel mitnehmen kann. Dort läuft sie auch frei herum da sie sich nie wirklich weit von meiner Seite enternt und sich wie gesagt für keinen der Gäste dort interessiert. Auch zuhause ist das kaum anders allerdings sieht sie dort in meiner Mutter auch eine Art Bezugsperson und geht ab und zu auch mal zu ihr aber ihre Hauptbezugsperson bin ich.
    Nun, im Grunde genommen war das bisher auch kein Problem. Doch jetzt war ich vor 1 Monat wegen meiner Arbeit für eine Woche im Ausland und konnte sie nicht mitnehmen. Und da setzt mein Problem an.


    Das Problem:
    Meine Mutter rief mich schon am 2 Tag an das Nala nicht Gassi wollte und wenn schon nach 5-10Min. wieder heim mochte. Tag 3 kam der Anruf das sie nicht mehr frisst und kaum trinkt und an Tag 5 hat sie sich ganz geweigert das Haus zu verlassen und nur noch gejault. Seit ich wieder zu Hause bin lässt Nala mich nicht mehr aus den Augen sie ist richtig fixiert und beobachtet mich bei allem was ich tue ganz genau. Sie wird regelrecht panisch wenn ich sie jetzt für mehrere Stunden alleine lassen muss z.B. wenn ich zum Arzt muss etc. dann fängt sie sofort an zu jaulen und an der Tür zu kratzen was sie vorher nie getan hat. Sie frisst nicht einmal mehr wenn ich den Raum verlasse, dann hört sie nämlich auf und läuft mir hinterher.
    Sie ignoriert jetzt auch komplett meine Mutter und meinen Bruder. Aber das schlimmste ist das sie jetzt anfängt alle fremden Personen die mir zu nahe kommen erst genau zu beäugen und dann anzuknurren.


    Ich weiß eigentlich nicht was ich tuen soll, ist das nur eine Phase? Oder wird es immer so bleiben? Sollte ich eine Tiertrainerin kontaktieren?
    Außerdem mache mir ehrlich gesagt sorgen das ich Nala zu sehr an mich gewöhnt habe. Das sie so empfindlich reagieren würde hatte ich nicht geahnt.


    Was sollte ich jetzt tun? Habt ihr einen Rat für mich??

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  • Zitat

    Sie ist eigentlich immer bei mir da ich sie bei meiner Arbeit im Hotel mitnehmen kann.


    Sie kennt also kein Alleinsein, sie wsr noch nie ohne dich und dann soll sie das plötzlich für eine Woche aushalten. Woher soll sie wissen, dass du wiederkommst? Erfahrungswerte hat sie ja da keine, wenn sie immer bei dir war.
    Das hättest du kleinschrittig aufbauen müssen. Erstmal damit angefangen, dass sie dir zuhause nicht ständig hinterherlaufen darf, sondern es auch mal erträgt, wenn du aus dem Raum gehst. Dann übe Alleinsein (bzw. bei deiner Mutter sein) zuerst minutenweise, dann länger.

  • So eine Abhängigkeit schmeichelt Einem zwar, aber Du hast ja nun selber erlebt, das es auch Nachteile haben kann!
    Ich würde daran üben, das sie etwas selbstständiger wird!
    Zuhause Alleinbleibe -Training, wie mit einem Welpen, sie auch mal auf ihrem Platz lassen, wenn Du das Zimmer wechselst, usw.
    Später dann auch bei Deiner Mutter "alleine" lassen.
    In ganz kleinen Schritten, kann sich schon etwas länger hinziehen.

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

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  • Sie ist jung und sie kann das lernen - sie muß das lernen. Beispiel Arzt....


    Ich würde das nicht als "Phase" abtuen, das gibt sich von alleine nicht.
    Das wird eher schlimmer werden wenn man nicht gezielt trainiert.
    Wenn Du Dich sicherer fühlst, frag einen Trainer.


    Ich hab meinen gezielt alleine gelassen, erstmal ein paar Minuten allein im Nebenzimmer, dann das Haus verlassen... aber vor der tür stehen geblieben und gewartet bis es drinnen still wurde.
    also nicht wieder zu ihr rennen wenn sie ruft, erst wenn sie still ist.
    und dann so lange ruhig bleiben, bis sie sich beruhigt hat, nicht begrüßen und betüddeln....

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

  • In Miniminiminischritten das Alleinsein aufbauen. Am besten unter Anleitung von ner guten Trainerin, damit Du sie an den richtigen Stellen unterstützt und an anderen richtig ignorierst.


    Es fängt an damit, das man ne Tür kurz hinter sich zu macht. Dann geht man kurz aus der Wohnung - und kommt wieder zurück. Das ganze 50 Mal am Tag.
    Dazu gibt es Übungen, die das Selbstvertrauen Deines Hundes stärken können und Übungen, es mal auszuhalten, wenn Frauchen draussen einige Meter entfernt ist. das würde ich aber nicht auf eigene Faust machen. Hol Dir Hilfe.


    Normalerweise trainiert man das über Wochen mit einem Welpen. Bei einem erwachsenen Hund dauert es länger. Ganz allein würde ich sie erst Mal nicht mehr lassen - das ist purer Stress für den Hund und wird alles nur verschlimmern.


    Meine ist auch so ein Mamakind. Ich kann sie bei ausgewählten anderen Leuten lassen, hab das aber immer geübt - und zwar bei jedem einzelnen Haushalt. Trotzdem ist es so, dass ich sie eigentlich nur bei Leuten lassen kann, die einen Hund haben, mit dem meine Kröte spielen kann. Bei anderen liegt sie nur vor der Tür, ist unruhig, früher gab's auch Wolfsgehuel - trotz kleinschrittigem Üben.
    Auch bei uns gab es früher Rückschläge (nach Krankheit, oder wenn wir länger woanders waren) aber nicht in so krasser Form wie bei Dir.


    Das wird viel Arbeit. Ich wünsche viel Kraft und viel Geduld!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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