Apportieren lernen

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    Huhu Leute,


    ich brauche mal hilfreiche Ideen :D
    Es geht um meinen Zweithund Sammy Chihuahua 1 1/2 Jahre und nicht die hellste Leuchte auf der Kerze, zumindest gegen meinen Ersthund Fred.
    Also Sammy ist leider leider ein kleiner Jäger und ich würde ihn gern mit Dummytraining mehr auf mich fixieren. Er lässt sich zwar abrufen, aber vielleicht kennt das der eine oder andere, ich muss ihn dann wirklich alle 2 min ansprechen, damit er nicht im Busch verschwindet. Ich hätte gern, dass er ein bisschen apportiert oder mal etwas im Maul rum trägt, denn das macht er zu Hause ständig. Er spielt total viel alleine mit seinem Stofftier und Quietschie, trägt das durch die Gegend und zeigt uns das etc. Jetzt habe ich es drinnen so gemacht, dass ich das Bringen geclickt habe. Leider klappt das nur 2mal und beim 3. Mal holt er es nicht mehr. Draußen kann ich gerade mal das Hingehen clicken, weil er das ins Maul nehmen gar nicht anbietet. Also wie bekomme ich es hin, dass er mal etwas anbietet? :???:
    Leider macht er das bei anderen Tricks auch nicht. Weder Pfötchen noch sonst irgendwas. Fred ist immer total kreativ und ich kann ihm ganz schnell etwas beibringen, weil ich alles clicken kann was er anbietet.

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  • Hallo,


    hört sich doch eigentlich ganz gut an. Da kann man doch was daraus machen.


    Zitat

    Draußen kann ich gerade mal das Hingehen clicken, weil er das ins Maul nehmen gar nicht anbietet. Also wie bekomme ich es hin, dass er mal etwas anbietet? :???:


    Erstmal würde ich alles Training in reizarmer Umgebung anfangen. Dann machst du es dem Hund nicht so schwer. Wenn es später sitzt, dann kann man es immer noch nach draussen verlegen.


    Zitat

    Jetzt habe ich es drinnen so gemacht, dass ich das Bringen geclickt habe. Leider klappt das nur 2mal und beim 3. Mal holt er es nicht mehr.


    Dann mach es für den Anfang nur zwei mal, besser noch ein Durchgang mehrmals am Tag - und dann: RIIIIIESEN PARY! Tolle Belohnung für den Hund! Egal, wie du belohnst - vielleicht mag er ja mit dem Spielzeug zergeln oder es "hetzen", nen Keks von dir bekommen, usw.


    Immer mit der Ruhe. ;) Wenn der Hund erstmal geschnallt hat, wie viel Spaß das zurückbringen machen kann, geht alles leichter. Und DANN kannst du auch mehr verlangen, als 1x bringen...

  • Versuch dich beim Gassi gehen interessanter zu machen als die Umwelt um ihn herum.


    Wenn er merkt, dass in unregelmäßigen Abständen immer wieder was tolles bei dir passiert, wird er zunehmend ein Auge auf dich haben um ja nichts zu verpassen.


    Wie ich es mit Blue gemacht habe, habe ich hier mal gezeigt.


    Fang aber erst mal mit leichteren Sachen an:


    -rufen, und wenn er schaut, fliegt ein Leckerchen.
    -rufen, und in die andere Richtung weg rennen.
    -dich einfach mal verstecken, wenn er nicht schaut
    etc.


    Mach ihm klar, mit dir Gassi gehen ist kein langweiliges dahin trotten, sondern da passiert immer mal was.


    Aber ihn nicht dauerbespaßen, sondern dosiert einsetzen, damit du interessant bleibst und er sich auf dich konzentriert.

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  • Zitat von "lemmingstyle"

    Huhu Leute,


    ich brauche mal hilfreiche Ideen :D
    Es geht um meinen Zweithund Sammy Chihuahua 1 1/2 Jahre und nicht die hellste Leuchte auf der Kerze, zumindest gegen meinen Ersthund Fred.
    Also Sammy ist leider leider ein kleiner Jäger und ich würde ihn gern mit Dummytraining mehr auf mich fixieren. Er lässt sich zwar abrufen, aber vielleicht kennt das der eine oder andere, ich muss ihn dann wirklich alle 2 min ansprechen, damit er nicht im Busch verschwindet. Ich hätte gern, dass er ein bisschen apportiert oder mal etwas im Maul rum trägt, denn das macht er zu Hause ständig. Er spielt total viel alleine mit seinem Stofftier und Quietschie, trägt das durch die Gegend und zeigt uns das etc. Jetzt habe ich es drinnen so gemacht, dass ich das Bringen geclickt habe. Leider klappt das nur 2mal und beim 3. Mal holt er es nicht mehr. Draußen kann ich gerade mal das Hingehen clicken, weil er das ins Maul nehmen gar nicht anbietet. Also wie bekomme ich es hin, dass er mal etwas anbietet? :???:
    Leider macht er das bei anderen Tricks auch nicht. Weder Pfötchen noch sonst irgendwas. Fred ist immer total kreativ und ich kann ihm ganz schnell etwas beibringen, weil ich alles clicken kann was er anbietet.


    Ich würde differenzieren. Einmal würde ich den Hund seinen Vorlieben entsprechend dosiert beschäftigen, andererseits üben, dass der Hund draussen ansprechbar wird, den Abbruch trainieren und den Rückruf .
    Ausserdem Impulskontrolle.
    Ich würde nicht dazu übergehen, den Hund draussen dauerzubeschäftigen, dazu würd ich gezielte Einheiten auswählen.
    Deswegen würd ich auch nicht anfangen, ihm draussen irgendwas gezwungenermassen an Beschäftigung aufzutrainieren.
    Mein Labbi hat anfangs auch gejagt, wir haben also oben genannte Dinge trainiert und die ersten Monate war zusätzlich die SL dran. Die brauchen wir nicht mehr mittlerweile.
    Was genau tut er denn in den Büschen? Hasen jagen? Spuren verfolgen?

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Ich würde auch erst mal Zuhause ohne Ablenkung anfangen, dem Hund erst mal zu vermitteln, was Apportieren bedeutet. Der Einfachheit halber würde ich das auch rückwärts aufbauen, also erst das Halten, Tragen und dann erst das Bringen auf ganz kurze Distanz. Werfen würde ich den Dummy erst mal nicht, sondern lieber den Hund sitzen lassen, Dummy auf Entfernung ablegen oder verstecken, zum Hund zurück und dann schicken.


    Erst wenn das alles drinnen oder im Garten klappt, kannst Du in kleinen Schritten anfangen, das auf einem Spaziergang mal mit einzubauen (am besten mit Leine am Hund).


    Ob Du Deinen Hund damit draußen vom Jagen abhalten kannst, ist eher unwahrscheinlich. Jagdersatz heißt ja nicht, dass das Jagen damit uninteressanter wird, denn eine alternative Jagdbeschäftigung anzubieten ist nur ein Teil des Antijagdtrainings.


    Auf der anderen Seite steht eine gute Impulskontrolle, eine gute Frustrationstoleranz, ein gutes Abbruchsignal und ein guter Rückruf. Dies muss dann zusätzlich trainiert werden.


    Ebenso ist die Frage, welche jagdliche Motivation Dein Hund genau hat. Geht er auf Bewegungsreize, auf Gerüche, zeigt er bereits Appetenzverhalten am Anfang des Spaziergangs, wie gut ist der Grundgehorsam insgesamt.


    Könnte ja auch sein, dass Deinem Hund eine andere jagdähnliche Arbeit besser liegt wie z.B. das Trailen, Fährtensuche usw.


    Es ist sicher schwer, einen Hund mit irgendeinem Objekt zu anzufixen, dass er auf Spaziergängen nicht mehr ans Jagen denkt, vor allem, weil man sich sonst ja schnell im Suchtbereich bewegen würde, was es auf jeden Fall zu vermeiden gilt.


    Jagdersatz ist für einen jagdlich motivierten Hund immer gut, er wird aber immer deutlich unterscheiden können, dass es nur ein Ersatz ist und der Reiz eines echten Kaninchens wird immer größer sein.
    ABER: mit Jagdersatzarbeit kann ich mir einen guten Grundgehorsam erarbeiten, den ich dann wiederum auch im echten Leben benutzen kann, um den Hund unter Kontrolle zu halten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    also erst mal danke für die vielen tollen Beiträge.
    Sammy ist erst seit Juni da und entsprechend ist der Grundgehorsam. Er kommt auf Pfiff zurück und ist auch meist abrufbar, aber eben bisher nur zu 90%.
    Wir reden hier übrigens auch von einem Chihuahua und nicht von einem richtigen Jagdhund :D Das Problem bei Sammy ist, dass er sich langweilt. Fred ist ausgesprochen gemütlich und schnuppert viel und in der Zeit läuft Sammy im Zickzack und hat alles abgeschnüffelt, Fred ist dann einfach noch nicht so weit und entsprechend langsam sind wir manchmal unterwegs. Dann versuche ich natürlich Sammy zu bespaßen und kleine Tricks zu üben, aber sobald ich dann aufhöre langweilt er sich und sucht sich selbst eine Beschäftigung (in den Busch gehen und stöbern). Ich kann und will ihn ja nicht permanent beschäftigen, ich möchte gern sein Verhalten umlenken. In der Wohnung trägt er so gern sein Stofftier rum und spielt damit. Ich würde ihm einfach gern draußen zwischendurch etwas anbieten womit er auch Spaß haben kann. Ich zwinge ihm ja nichts auf was ihm keinen Spaß macht, aber er ist draußen so abgelenkt, dass er wie gesagt keine Lust auf das Stofftier hat. Ich möchte ihm das nur irgendwie schmackhaft machen.
    Er ist der totale Hibbel und schnell frustriert, es ist schon besser geworden aber das legt er natürlich nicht so schnell ab.
    Zum Jagen:
    Zum einen verfolgt er Spuren im Gebüsch und sobald sich was bewegt geht er natürlich hinterher. Letztens hat er leider sogar ein krankes Eichhörnchen am Wickel gehabt (das saß wohl einfach am Wegesrand), das konnte ich aber noch retten, ihm ist auch nichts passiert außer dass es ganz geschockt war. Ich möchte so einen Jagderfolg einfach vermeiden.


    Leider üben wir das jetzt auch schon eine ganze Weile mit dem Clicker, sprich, er nimmt das Bringsel einfach nie ins Maul.

  • Ich würde mit Futterbeutel arbeiten, denn dann ist das "Bringen" für den Hund eine Selbstbelohnung.


    Der Futterbeutel kommt nur beim Üben zum Einsatz und steht ansonsten nicht zur freien Verfügung.


    Angefangen wird mit einem Wurf von 1 m. Dem Hund vorher zeigen, dass da was ganz besonderes (nichts was er im Napf findet) drinnen ist und er bekommt ein Probe-Leckerli. Anfangs wird der Hund den Futterbeutel nicht direkt vor die Füße legen. Der Hund wird jedoch schnell merken, dass er nur dann zum Ziel (Leckerli verabreichen) kommt, wenn der Hundehalter auch an den Beutel kommt.


    Belohnung nur dann, wenn der Hund tatsächlich bringt.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Hallo,


    das haben wir schon länger probiert, er checkt es leider nicht. Bisher geht er wie gesagt nur hin und geht kurz mit der Nase dran. Das ist alles. Wenn er es nur kurz ins Maul nehmen würde, würde ich ja schon weiter kommen, aber das macht er einfach nicht.

  • Versuch doch mal, eine Leine an den Futterbeutel zu machen, damit das Teil in Bewegung kommt und der Hund mehr Interesse daran hat. Wenn er dann heißt darauf ist, wird er auch rein packen und den Ansatz könntest Du ja dann auch clickern. Also erst mal das Hinterhergehen belohnen, dann das Anstupsen, dann das Reinbeißen, das Hochnehmen, das Tragen und dann kannst Du ihn samt Beutel mit der Leine in Deine Richtung angeln und ihn dort zur Belohnung aus dem Futterbeutel fressen lassen.

  • Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



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