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Spaziergang - wie reagieren?

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    Hallo,


    Ich grübel etwas wegen einer Hunde Begegnung während unserer Gassi Runde.


    Meine Junghündin, 7 Monate, lief ohne Leine bei mir. Auf einmal kam ein großer Hund samt Herrchen um die Ecke. Der schoss sofort zu uns, meine Havaneserhündin gab sofort Hackengas, ich habe gemerkt, es war ihr nicht geheuer. Ich rief sie, sie drehte auch sofort um, der große Hund wieder hin zu ihr, Schwanz steil nach oben. Er war nicht aggressiv oder so, aber mein Hund hatte Angst, weil der andere auch so ungestüm war.
    Das Herrchen lehnte die ganze Zeit über einem Zaun und schaute zu.
    Ich sagte ihm, das mein Hund noch jung ist und etwas Angst hat.
    Er darauf:jaja das sehe ich, der Schwanz ist etwas eingezogen. :???:


    Mein Hund schlug Haken wie ein Hase um Abstand zu halten und der Spazierweg war fast zu Ende, die Straße fing an.
    Ich hatte auch Angst, dass mein Hund vor Angst auf die Straße läuft.


    Wie hättet ihr reagiert? Ich frage mich, ob ich eine klare Ansage hätte machen sollen. Das ist aber ein entfernter Nachbar, dann hätten wir definitiv einen weniger. Oder war es eine normale Sache unter Hunden?


    LG

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  • ganz ehrlich, bei so nem kleinen ängstlichen Hund, hätte ich den wahrscheinlich hochgenommen und den anderen Hund auf Abstand gehalten und den Besitzer gebeten, seinen Hund zu sich zu rufen.
    Wahlweise soll kann man den Vorgang auch beschleunigen, wenn man vorgibt, der eigene Hund hat Zwingerhusten, Flöhe oder was ähnliches.


    Kein Hund muss sich von nem anderen Hund Angst machen lassen.

  • Kenne ich auch, gibt hier auch einen Hund. Einen Labbi, auch noch relativ jung der auf Kiwi manchmal draufzustürmt. Hab dem Besitzer schon 3 mal gesagt das mein Hund Angst hat, als es zum 4. Mal passiert ist hab ich ihm klar gemacht das ich keine Interaktionen zwischen seinem und meinem Hund mehr möchte da ich nun 3 mal schon sagen musste das ich es nicht will.


    ...von meinem sony via tapatalk.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

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  • [quote="Mandel"]......der Spazierweg war fast zu Ende, die Straße fing an.
    Ich hatte auch Angst, dass mein Hund vor Angst auf die Straße läuft.[\quote]


    Ich hätte das genau so gesagt: könnten Sie Ihren jetzt vielleicht lieber ranrufen, da vorne ist die Straße, nicht daß der Kleine noch überfahren wird, wenn er ausweicht.
    Mit nem freundlichen Lächeln, dann wird der das bestimmt machen.

  • Wenn es ein Nachbar ist wirst du ihn wohl noch öfter treffen von daher würde ich auch versuchen freundlich zu erklären, dass du nicht möchtest, dass der Hund so auf deinen zurennt. Ansich sollte sowas selbstverständlich sein. Leider sind viele der Meinung "Die regeln das unter sich. Der merkt schon, dass der keine Angst haben muss". Zur Not behauptest du halt, dass sie schonmal wegen sowas auf die Straße gerannt ist... wenns dadurch eher ankommt.


    Hier bei uns hat so ein Verhalten dazu geführt, dass ein kleiner Yorki im Winter vor Panik weggelaufen ist nachdem er gehetzt wurde und mehrere Tage lang nicht gefunden wurde. Zum Glück hatte er sich in einem Schuppen versteckt und wurde lebend gefunden.


    Mir fällt sowas auch immer schwer aber mittlerweile habe ich für ganz uneinsichtige HH eine Wasserflasche dabei um meinen Hund zu schützen (vor dem anderen Hund natürlich auch wenn meistens dem HH das Wasser ins Gesicht gehört ;) )

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also - ich hatte gestern ne ähnliche Begegnung, war aber die "andere" Seite. Meine große trabte freilaufend vor, nicht allzuweit von mir entfernt, und da kam dann ne Frau mit nem Welpen um die Ecke. Meine große blieb stehen, ich rief sie, sie zögerte. Ich rief nochmal, sie kehrte um, und stand dann so vor mir, dass ich sie hätte zu mir nehmen können - hab ich aber nicht, ich wollte dass sie von sich aus bis zu mir kommt und bin mir auch 100%ig sicher, dass sie das gemacht hätte. Die Frau mit dem Welpen allerdings schon total genervt. Ja sorry, Sie leben nicht allein auf der Welt, ich bin vielleicht auch gerade mit meinem Hund am Üben. Also ein paar Sekunden Zeit um meinen Hund anzuleinen hätt ich dann doch gerne. Zufällig hätte ich nämlich auch KEINEN Kontakt gewünscht, so oder so. Fliegen kann ich halt nicht und brauch ich und will ich auch nicht.


    SO. :D Deine Situation war ja nochmal ein bisschen ne andere. Ich hab neben meiner großen noch eine unsichere, kleinere Hündin, der würde ich es auch zutrauen, dass sie mal zunschmappt, wenn sie von fremden Hunden bedrängt wird. Und ich nehm sie dann im Notfall hoch, wenn ich die anderen Hunde nicht anders abschirmen kann, habe außerdem ein Kettenhalsband zum Werfen in meiner Jackentasche und trete durchaus auch fremde Hunde weg. Tut mir ja auch Leid, weils ja eigentlich die Schuld der Hundehalter ist, aber ich geh absolut nicht das Risiko ein, dass MEINE Hunde, mit denen ich die nächsten 15 Jahre durchs Leben gehe leinenaggressiv werden.


    Du musst auch echt Klartext sprechen. "Hm mein Hund hat irgendwie grad etwas Angst.." das reicht nicht, da sind die Leute einfach zu blöd für, das zu sehen bzw wenn man es selbst schon ausspricht, es zu verstehen. Da musse schon frech werden "Rufen Sie Ihren Hund sofort zurück sonst setzts!" Hatte mehrmals schonmal gelogen "Vorsicht die beißen!!" und die riefen ihre Hunde trotzdem nicht zurück, ja toll und wer darfs nachher bezahlen wenns passiert ist.............?? In Luft auflösen kann ich mich ja nicht

  • Zitat von "Balufi"

    Ich rief nochmal, sie kehrte um, und stand dann so vor mir, dass ich sie hätte zu mir nehmen können - hab ich aber nicht, ich wollte dass sie von sich aus bis zu mir kommt


    Das verstehe ich dann aber auch nicht. Solche Kleinigkeiten diskutier ich mit meinem Hund nicht aus, wenn andere beteiligt sind. Da lein ich so schnell wie möglich an, auch wenn der Hund das Kommando noch nicht perfekt ausgeführt hat. Dann rufe ich ihn halt kurze Zeit später, wenn man wieder allein ist, noch mal ab und bestehe darauf, dass der Hund ganz her kommt.


    @TS: auf keinen Fall würde ich die Situation einfach laufen lassen. Ob hochnehmen, hinter dich bringen... egal, was eben gut geht, aber reagieren musst du auf jeden Fall. Dein Hund soll nicht lernen, dass er ohne Leine auf sich gestellt ist.

  • Den eigenen Hund hochnehmen oder anderweitig gut abschirmen und dem Hundehalter eine klare Ansage machen. Sätze im Stil einer direkten und konsequent geäußerten Aufforderung ziehen bei solchen Leuten am besten.
    Wenn der dann noch nicht schleunigst reagiert, den anderen Hund energisch wegschicken (Stimme, Körpersprache oder notfalls Füße).
    Hilfreich ist, wenn man einen Regenschirm dabei hat. Damit kann man den anderen Hund gut fernhalten und dem ignoranten Hundehalter signalisieren, dass man es ernst meint. Kettenhalsband oder diese Disc-Dinger zum Werfen sind natürlich auch prima und besser mitzuführen. Früher hatte ich in einer bestimmten Gegend immer eine Rappeldose (Getränkedose gefüllt mit kleinen Steinen) beim Fahrradfahren dabei.
    LG Petra

  • Hallo,


    wenn ich merke, dass mein Hund Angst oder Abwehr bei der Begegnung mit einem anderen Hund zeigt, leine ich meinen frühzeitig an und versuche den aufdringlichen Hund so gut als möglich fernzuhalten. Wenn dessen Halter ihn dann nicht schon von sich aus abgerufen hat oder Abruf nicht funktioniert hatte, bitte ich ihn, seinen Hund zu entfernen. Wenn er das nicht macht mit dem Argument "Der will doch nur spielen.", werde ich deutlich und unfreundlich... ;) Solche Begegnungen kann man nicht vermeiden aber kein Hund muss sich von einem anderen, der "nur spielen" will bedrängen oder nerven lassen.
    Ist deine denn mit 7 Monaten schon zuverlässig abrufbar? Newton ist 5 Monate und wir üben sehr fleißig am Abruf. Es klappt auch immer besser, aber wenn irgendwo in Sichtweite eine Straße ist, habe ich ihn minimal an der Schleppleine. Alles andere ist mir zu riskant. Habe ihn nur im Wald/Feld im Freilauf.
    Von dem Hochnehmen würde ich übrigens abraten. Ist einer guten Sozialisierung nicht förderlich. Sonst bekommst du einen kleinen Kläffer, der bei jeder Begegnung mit anderen Hunden richtig loslegt.


    Lg,
    Rafaela

  • Zitat von "RafiLe1985"

    Von dem Hochnehmen würde ich übrigens abraten. Ist einer guten Sozialisierung nicht förderlich. Sonst bekommst du einen kleinen Kläffer, der bei jeder Begegnung mit anderen Hunden richtig loslegt.


    Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe bei Gefährdung oder Angst bereits mehrere meiner Hunde hochgenommen und es hat keiner von ihnen damit angefangen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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