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Wie steht ihr zu euren Pflegehunden?

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    Hallo,
    Mein kleiner spanischer Gast ist nun einen Monat bei mir und ich muss sagen, er ist wirklich ein Glücksgriff. Sozial und selbstbewusst, sehr anhänglich, hört auf Rückruf und spielt Bällchen. Hat meine beiden charmant um die Pfote gewickelt :D ; ein Traumhund. Es war ja ein kleines Risiko, einen Fremdhund hier einziehen zu lassen, es hat sich aber voll gelohnt!
    Trotzdem fühlt es sich anders an als bei meinen “permanenten“ Hunden. Ein wenig distanziert und ... finde gerade nicht die passenden Adjektive. Liegt es vielleicht daran, dass ich weiß, das sein Aufenthalt hier begrenzt ist? Oder zeigt er mit nur zu deutlich die Baustellen von Akki und Leela auf :pfeif: ? Optisch ist er nicht so mein Fall, zu klein und zu lange Haare... Ich mag ihn gerne aber es wird mir nicht dass Herz brechen, wenn er in sein neues Zuhause umzieht.


    Wir war/ist das Verhältnis zu euren Pflegehunden? Konntet ihr kaum loslassen oder war ihr manchmal froh, sie wieder los zu sein? War es eine einmalige Erfahrung oder seid ihr Dauerpflegestelle?

    Was heißt hier Rasse? Jeder meiner Hunde ist eine Spezialanfertigung!

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  • Ps: ist es euch schon mal passiert, dass der vermittelte hund ein paar Tage später wieder vor der Tür stand, weil die neue Familie überfordert oder unfähig war? Wenn ja, wie lief es weiter?

    Was heißt hier Rasse? Jeder meiner Hunde ist eine Spezialanfertigung!

  • Zitat von "Leela7"

    Ich mag ihn gerne aber es wird mir nicht dass Herz brechen, wenn er in sein neues Zuhause umzieht.


    Ist doch super!


    Bei mir war es bei jedem Hund unterschiedlich. Ich hatte bis auf einmal auch nur Kurzzeitpflegis. Bei zwei oder drei Hunden war ich froh, als sie wieder ausgezogen sind, weil sie auch überhaupt nicht zu uns gepasst haben. Solche Pfleglinge finde ich auch am besten. Bei einer (Chira - wurde glaube ich auch hier im Forum vorgestellt) war ich sehr traurig, aber da wir einen so genialen und perfekt passenden Platz gefunden haben, konnte ich sie mit einem weinendem und einem lachenden Auge ziehen lassen.


    Bei Fricka war es so, dass es für mich OK war, weil ich - wie du es beschrieben hast - wusste, dass sie ein Pflegehund ist und wieder ausziehen wird. Ja, obwohl ich sie mochte und sie auch zu uns gepasst hat, war meine Haltung zu ihr irgendwie anders. Selbstschutz, nehme ich an.
    Aber nach einem halben Jahr, nachdem wir nur doofe Interessenten hatten und alle an diesem tollen Hund was auszusetzen hatten (was immer sehr an den Haaren herbeigezogen war) und die letzte Interessentin den Vogel abgeschossen hat (sie fragte, nachdem eigentlich schon alles geklärt war, was sie denn machen solle, wenn der Hund krank würde, denn Tierheime nehmen ja alte, kranke Hunde ungern auf), haben wir uns entschlossen, sie zu behalten.
    Und von diesem Augenblick an konnten wir uns überhaupt nicht mehr vorstellen, wie wir sie jemals hätten weggeben können.


    Fazit: Ja, es ist eine verstandesmäßige Blockade, die man sich selbst aufbaut. :smile:

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  • Ich gehöre zu den Pflegestellenversagern.


    Ich habe Pflegestelle für das örtliche Tierheim gemacht. Dort hat man mir dann einen Terrier gegeben. Och kein Problem, klein, bestimmt Jagdtrieb und überhaupt Terrier wollte ich keinesfalls haben.


    Kein Jagdtrieb und den Rest fand ich dann dich echt süß. Wir konnten ihn nach zwei Wochen nicht mehr abgeben- und sind froh drum. Er ist der absolut perfekte Zweithund.


    Das ist jetzt schon über drei Jahre her =)


    Aber es tat mir wirklich Leid, für all die anderen Hunde die Pflegestellen brauchen. Drei Hunde geht einfach nicht und ich glaube wir wären auch einfach zu anfällig fürs nicht mehr Abgeben.


    Ich bewundere die Leute, die das so gut durchziehen :gut:

  • Aber nach einem halben Jahr, nachdem wir nur doofe Interessenten hatten und alle an diesem tollen Hund was auszusetzen hatten (was immer sehr an den Haaren herbeigezogen war) und die letzte Interessentin den Vogel abgeschossen hat (sie fragte, nachdem eigentlich schon alles geklärt war, was sie denn machen solle, wenn der Hund krank würde, denn Tierheime nehmen ja alte, kranke Hunde ungern auf), haben wir uns entschlossen, sie zu behalten.
    Und von diesem Augenblick an konnten wir uns überhaupt nicht mehr vorstellen, wie wir sie jemals hätten weggeben können.


    Fazit: Ja, es ist eine verstandesmäßige Blockade, die man sich selbst aufbaut. :smile:[/quote]


    Ich habe schon überlegt, ob ein Zauberer mein Herz mit einem Stein vertauscht hat, ohne dass ich es bemerkte :lol:
    Was du da beschreibst ist meine große Sorge, dass die neuen Besitzer sich als Nieten herausstellen... machen vielleicht einen guten ersten Eindruck und lassen dann ganz stark nach :muede:das ok hängt zum Teil ja auch von meiner Einschätzung ab...

    Was heißt hier Rasse? Jeder meiner Hunde ist eine Spezialanfertigung!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Sorge hat man immer, und manchmal ist es auch so. :/


    Aber ganz, ganz oft ist es richtig schön und toll, und bevor du dir da nicht ganz sicher bist, gibst du ihn einfach nicht raus. Ich habe es ja auch rechtzeitig bemerkt!
    (Wobei die letzte Dame eh von selbst "Abstand von dem Hund" genommen hat. Man, die waren alle so doof, was die sich für einen lieben und braven Hund durch die Lappen haben gehen lassen... naja, gut für uns)


    Die Chira z. B., von der ich auch schrieb, die war so klasse - und da freue ich mich heute noch drüber, was für ein tolles Zuhause sie gefunden hat.

  • Zitat von "Fusselnase"

    Guck mal, grad gefunden (Chira mit neuem Frauchen): http://www.dogforum.de/post8601328.html#p8601328u


    Bei solchen Bildern macht man sich keine Sorgen mehr, oder? :smile:


    Zitat von "Fusselnase"

    Guck mal, grad gefunden (Chira mit neuem Frauchen): http://www.dogforum.de/post8601328.html#p8601328


    Bei solchen Bildern macht man sich keine Sorgen mehr, oder? :smile:


    Leider habe ich keine Berechtigung für das Forum :omg: aber es ist schön bestimmt schön zu wissen, das es dem ex-pflegi gut geht.
    Ich überlege gerade, ob ich mit seiner Mähne und Zotteln kurzen Prozess machen lassen soll: Dann wäre er wohl nicht mehr so kuschelig und fotogen aber ich hätte nicht nach jedem Spaziergang den halben Waldboden im Haus...

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