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Problem mit freilaufenden Hunden

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    Moin moin zusammen :smile:


    Gleich vorweg: ich bin selbst kein Hundebesitzer, sondern habe mich nur angemeldet, weil ich den Rat von Hundebesitzern suche. Es geht also nicht um ein Problem mit meinem Hund sondern mit fremden Hunden ;)


    Ich wohne im ländlichen Bereich und laufe eit einigen Wochen täglich.
    Da bleibt die Begegnung mit Hunden und Hundehaltern nicht aus. Eigentlich gibt es hier nie Probleme. Der Hund wird an die kurze Leine bzw. am Halsband genommen, sitzt oftmals sogar ab. Es wird freundlich gegrüßt, ich bedanke mich kurz und weiter geht's.


    Soweit so problemlos.
    Aber, wie schon geschrieben: ich wohne ländlich. Hier gibt es viele verstreute Höfe. Auf diesen Höfen gibt es leider nicht allzu selten Hofhunde (teilweise mehrere je Hof), die den Hof und alles im Umkreis bewachen, inklusive der öffentlichen Straßen bzw. Wege. Diese Hunde laufen frei. Mehrmals ist es mir jetzt schon passiert, dass die Hunde wohl erst aus dem Garten kommen mussten, sprich hinter mir waren, als ich vorbei lief und mich ca. 150 Meter die Straße verfolgten (inklusive Bellen und Knurren). Teilweise wird mir da ziemlich mulmig bei.


    Und gestern morgen hatte ich einen besonders krassen Fall. Da haben mich drei Hunde (ein Rottweiler und zwei kleinere Mischlinge) auf der Straße vor einem Hof gestellt, wirklich fies geknurrt, gebellt und "geschnappt" ohne jedoch wirklich zuzubeißen. Ich hatte reell Angst, da sie mich weder vor noch zurück ließen. Ich bin also einige Minuten stehen geblieben und habe nach den Besitzern gerufen. Keine Reaktion. Ich habe mich dann ganz, ganz langsam rückwärts bewegt und bin umgekehrt - Riesenumweg, eigentlich hatte ich nur noch 2 km vor mir und hier im Moor ist das Straßennetz jetzt nicht unbedingt dicht :D
    Davon abgesehen, dass das ganze bestimmt weitere 5 min gedauert hat, weil ich wirklich nur Tippelschritt für Tippelschritt gegangen bin und dabei versucht habe beruhigend auf die Hunde einzureden.


    Meine Frage ist jetzt:
    Wie verhalte ich mich?
    Mit den Besitzern sprechen geht nicht immer. Ich komme ja noch nicht einmal an die Haustüre und in Rufweite sind sie auch nicht unbedingt, wie in beschriebenem Fall.
    Ich habe auch keine Lust jede Strecke zu meiden, auf der es freilaufende Hunde gibt, denn dann gibt es bald nicht mehr allzu viele Strecken, auf denen ich laufen kann. Es sind jetzt mittlerweile drei Straßen, bei denen ich mich nicht mehr lang traue aufgrund der Vorkommnisse.
    Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Ich habe absolut Nichts gegen Hunde - wir haben etliche in der Siedlung. Ich sehe es nur nicht ein, dass ich mich auf öffentlichen Straßen (wir reden nicht von Privatwegen) nicht bewegen kann und zur Umkehr gezwungen werde wegen freilaufenden, offenbar schlecht erzogenen Hunden.


    Also, was kann ich nach Ansicht von erfahrenen Hundebesitzern machen?
    Dürfen Hundebesitzer ihre Hunde überhaupt frei laufen lassen, wenn sie sich, wie oben beschrieben verhalten?


    Schonmal Danke für Eure Antworten :smile:


    Gruß vom hansi

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  • Oha... Da würde mir aber auch mulmig werden, obwohl ich selbst einen Hund habe. Ich glaube nicht, dass das rechtens ist, wenn die Hunde sich auch auf öffentlichen Straßen aufhalten. Auf Privatgelände ist das was anderes, aber als Person musst du dich ja frei bewegen können, ohne Angst haben zu müssen, dass du da von irgendwelchen knurrenden, schnappenden Hunden gestellt wirst. Hast du nicht doch die Möglichkeit vielleicht mal mit den Besitzern zu sprechen? Vielleicht sind sie ja einsichtig. Die wollen bestimmt auch keinen Ärger. Wenn das nichts bringt, würde ich zum Ordnungsamt gehen.

    Bobo (Malteser-Havaneser Mischling, 29.03.2012)


    Wer einen Malteser hat, der hat einen zweiten Schatten :)

  • Hallo


    Das hört sich ungut an und nein Hunde dürfen öffentliche Wege nicht beschützen. Wenn du nicht mit den Besitzer reden kannst würde ich mal einen Brief bzw. einen Zettel schreiben, was passiert ist und dass du dich massiv gestört fühlst. Vielleicht wissen die Leute ja gar nicht was ihre Hunde machen. Wenn sich die Situation nicht beruhigt würde ich mir überlegen andere Schritte einzuleiten.

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  • Als erste Maßnahme würde ich ne Handvoll Frolics einpacken, die ich den Hunden vor die Füße werfe. Wenn sie es nicht 100% ernst meinen, dann werden sie darauf anspringen.


    Ansonsten finde ich deine Reaktion sehr besonnen.


    Ich würde aber auch das Ordnungsamt verständigen. Das geht gar nicht! Wobei es ja auf dem Land immer noch normal zu sein scheint. =/

    Viele Grüße von Jana und Diego



    Diego *2010 (Schäferhund-Rottweiler-Mix)

    Linus *2009 (deutscher Jagdterrier)


    Im Herzen dabei

    Rocky 1998-2009 (Glatthaar Foxterrier)

  • Als "Landei" kann ich bestätigen, daß der Ruf nach Ordnungsamt meist gar nichts nutzt. Also zumindest nicht hier am A... der Welt. Entweder kommen sie gar nicht erst raus, oder sie kommen, sagen "Du-Du-Du" und ändern tut sich trotzdem nichts.
    Ich würde wohl auch großzügig mit Leckerchen um mich werfen und dann aus der Situation raus GEHEN, nicht LAUFEN.
    Könnte allerdings im Umkehrschluß bedeuten, daß diese Hunde Dich dann weiterhin abpassen, diesmal dann in freudiger Erwartung und nicht mehr in böser Absicht. Aber irgendwas ist ja immer.

    Grüßle Kirsten

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    Dieses Problem verstehe ich gut und ich finde es toll, dass Du Dich damit an Hundebesitzer wendest. Ich würde mich wundern, wenn erstens die Hundebesitzer wegen eines einsamen Joggers ihre Hunde einsperren würden und zweitens das Ordnungsamt ausrücken würde - nichts ist unmöglich, aber in ländlichen Gegenden, in denen es üblich ist, die Hunde auf dem Hof frei laufen zu lassen, ticken die Uhren meist noch etwas anders.


    Als Soforthilfe kannst du versuchen, einige Leckerbissen für die Hunde mitzunehmen, bis sie sich an Dich gewöhnt haben. Hunde sind sehr bestechlich und wenn da einer kommt, der ihnen etwas zu Fressen hinwirft, werden sie sich mit grosser Wahrscheinlichkeit dem Leckerbissen zuwenden. Dafür in Frage kommen zum Beispiel Brot - das kann auch altes, aber bitte nicht schimmeliges sein - Wurst- oder Käsestückchen, oder eine Handvoll Hundefutter. Brot, Käse und Wurst sind natürlich nicht gerade optimales Hundefutter, aber viele Hunde nehmen diese Dinge gerne an - und Du willst die Tiere damit ja nicht ernähren, sondern Dir vom Leibe halten.


    Achte darauf, den Hunden das Futter nicht dann hinzuwerfen, wenn sie sich Dir gerade unfreundlich nähern, sonst lernen sie, dass es sich lohnt, wenn man Dich bedroht. Was Du ihnen beibringen willst, ist im Gegenteil, dass Du harmlos bist und sie einen Leckerbissen kriegen, wenn sie Dich in Ruhe lassen.

  • ich bin vor ein paar wochen auf ein dorf in niedersachsen gezogen. hier ist es offensichtlich total normal, dass die höfe keine zäune haben. innerorts geht es noch, außerhalb oder in dorfrandlage ist es krass. ich bin auch schon mit drei hunden an der schleppleine unbedarft an einem hof vorbeigelaufen, als die dortige meute sich auf meine hunde stürzte.


    ich habe und würde nicht das ordnungsamt einschalten, sondern da einfach nicht mehr langgehe (jogge selbst). warum? weil ich nicht darauf erpicht bin, mich mit anderen leuten anzulegen. außerdem sehe ich das so, dass das quasi deren natürlicher lebensraum ist, in denen ich als jogger eindringe. da draußen kommt den ganzen tag kein mensch vorbei, nur ich würde da jetzt durchlatschen wollen. recht hin oder her: es gibt genügend andere möglichkeiten zum joggen, da muss ich nicht zwingend da langlaufen.

  • Schonmal danke für Eure Anregungen


    1) Straße meiden ist natürlich eine Möglichkeit, aber wie schon andere User schrieben: Es handelt sich hier in der Pampa in Norddeutschland nicht um Einzelfälle. Da müsste ich schon eine ganze Menge Straße meiden. Wobei man natürlich ehrlicherwise sagen muss: der beschriebene Fall ist ziemlich heftig und stellt nicht die Regel dar. Normalerweise bleibt es bei wütendem Gekläffe aus 3-4 Metern Entfernung. Aber auch das ... OK ist es eigentlich nicht im öffentlichem Raum. Ich kann mich ja auch nicht einfach vor mein Haus auf die Straße stellen, Jedem, der vorbeiläuft Prügel androhen, wenn er nicht umkehrt und dann sagen 'benutz halt eine andere Straße' ;)


    2) Wenn ich eine neue Strecke laufe, weiß ich auch nicht, was mich erwartet. Es trifft einen ja unvorbereitet und als nicht-Hundehalter weiß man ja auch nicht wirklich, wie man sich "richtig" verhält.
    Und ich denke selbst als Hundehalter weiß man nicht 100% genau wie fremde Hunde so ticken.


    3) Der Tipp mit Frolic in der Tasche ist vielleicht als Notnagel keine schlechte Idee, werde ich in Zukunft wohl mal ausprobieren. Wenn die Hunde mich dann in freudiger Erwartung abpassen, kann ich damit gut leben. :D
    Aber nicht, dass ich dann mit 20 Hunden im Schlepptau nach Hause laufen muss :lachtot:
    Wie gut ist denn das Gedächtsnis von Hunden so? Sagen wir ich laufe da morgen früh noch einmal lang. Hunde kommen wieder, ich "besteche" sie erfolgreich. Wenn ich dann in 2 Wochen erst wieder da lang laufe, erinnern die sich noch an mich?


    4) Ich werde glaube ich heute Nachmittag da tatsächlich mal mit dem Auto vorbeifahren und gucken, ob man mit den Besitzern reden kann. Einen Versuch ist es Wert, ich möchte ja kein Riesenfass aufmachen.
    Als ich da in der Situation stand, wusste ich aber auch nicht wirklich, was ich machen sollte. So nach 2 Minuten habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt 110 zu wählen. :(

  • Hallo,


    Zitat

    3) Der Tipp mit Frolic in der Tasche ist vielleicht als Notnagel keine schlechte Idee, werde ich in Zukunft wohl mal ausprobieren. Wenn die Hunde mich dann in freudiger Erwartung abpassen, kann ich damit gut leben. :D
    Aber nicht, dass ich dann mit 20 Hunden im Schlepptau nach Hause laufen muss :lachtot:
    Wie gut ist denn das Gedächtsnis von Hunden so? Sagen wir ich laufe da morgen früh noch einmal lang. Hunde kommen wieder, ich "besteche" sie erfolgreich. Wenn ich dann in 2 Wochen erst wieder da lang laufe, erinnern die sich noch an mich?


    Jein - das Gedächtnis von Hunden ist ziemlich gut, aber da man so einen Hund ja schlecht fragen kann 'haste das jetz kapiert?' weiss man erst, ob der Hund das, was man ihm beibringen wollte, auch funktioniert, wenn man es testet. Die Chance ist sehr gering, dass nach einmaligem Leckerli-Werfen bereits eine positive Verknüpfung da ist. Je nachdem wie clever Du belohnst, kann es kürzer oder länger dauern, bis sie begriffen haben, dass es sich nicht lohnt, Dich zu vertreiben. Wenn Du wirklich täglich übst und konsequent freundliches Verhalten belohnst würde ich einen realistischen Zeitrahmen zwischen drei Tagen und zwei Wochen sehen.


    Zitat

    4) Ich werde glaube ich heute Nachmittag da tatsächlich mal mit dem Auto vorbeifahren und gucken, ob man mit den Besitzern reden kann. Einen Versuch ist es Wert, ich möchte ja kein Riesenfass aufmachen.
    Als ich da in der Situation stand, wusste ich aber auch nicht wirklich, was ich machen sollte. So nach 2 Minuten habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt 110 zu wählen. :(


    Verständlich. Ich hielte es für eine gute Strategie, die Besitzer zu fragen wie Du denn mit den Hunden umgehen sollst, wenn du sie denn joggenderweise antriffst, anstatt z.B. mit Beschuldigungen um Dich zu werfen. Kann sein, dass Dir von irgendwelcher Seite her auch geraten wird, Dich mit verschiedensten Sprays auszurüsten und die Hunde damit fern zu halten. Das ist allerdings keine besonders gute Idee, denn einerseits stimmt das die Hunde Joggern gegenüber nicht gerade freundlicher und wenn Du andererseits an einen Hund gerätst, den das nicht sonderlich beeindruckt oder ihn zu einer 'jetzt erst recht' Haltung motiviert, hast Du ein echtes Problem.

  • Ach du lieber Himmel, das kann man dir wirklich nicht krumm nehmen da auf den Gedanken zu kommen die 110 zu wählen. Ob nun Rottweiler oder Aussie, es wird einem schon anders wenn fremde Hunde so gegen einen gehen.
    Joggen ist für Hunde im Grunde Fluchtverhalten, auch ohne die Straße zu bewachen weckt das Aufmerksamkeit und Jagdtrieb bei den meisten. Bei uns gibt es nur einen Hof der kein Tor vorne hat. Die Hunde rennen zwar nicht bis auf sie Straße, aber sie verbellen einen wenn man vorbei geht. Würden sie mehr tun spreche auch ich die Besitzer an. Was auf dem Land Nach- aber auch Vorteile hat, es kennt so ziemlich jeder jeden. Wenn du die Anwohner fragst wie der Bauer heißt könntest du ihn auch einfach mal anrufen. Oder wie du sagtest abends mal auf den Hof fahren und dann am Besten Hupen als Klingel. Ansonsten ist eine Tasche mit Leckerli unterwegs auch für Jogger keine schlechte Idee.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


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    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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