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Ungutes Gefühl wg. Hundeschule

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    Hallo,


    seit Wochen stellen ich mir die Frage, wie man einen Hund verklickern kann, dass er dies oder jenes zu unterlassen hat. Bei uns klappt das Kommando "Nein" gut, doch besondere Situationen verlangen manchmal nach besonderen Maßnahmen, z.B. wenn mein Junghund (4 Monate) Kot entdeckt hat. Da reicht ein "Nein" meist nicht aus, ich schiebe seinen Kopf weg. Ich besuche mit Ares die Welpenspielgruppe. Die Hundetrainerin orientiert sich an einem recht umstrittenen Lehrmeister, der das Pieksen in die Seite (sie nennt es "Pseudobiss") praktiziert oder die Hunde in Stresssituationen ( Konflikte untereinander) Hintern an Hintern stehen lässt- und das tun sie nicht freiwillig. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll...bin ich zu kritisch?
    Ich habe seit einiger Zeit ein ungutes Gefühl. Mein Greyhound und ich harmonieren gut miteinander und er ist ein lieber, ruhiger Kerl. Umso wichtiger ist es für mich, bei der Hundeschule ein rundum positives Gefühl zu haben.
    Ich schildere kurz ein Erlebnis der letzten Woche.
    Zu Beginn toben die Junghunde unter Aufsicht, die Verhaltensweisen der Hunde werden erklärt und wie wir uns verhalten sollen. Nach einer halben Std. (oder 45 Min.) legt sich Ares abseits der Gruppe hin und beobachtet das Vorgehen. Mittlerweile weiß ich, dass es ihm dann reicht, er ist erschöpft und wir könnten seiner Meinung nach getrost nach Hause gehen. Es folgte aber anschließend noch eine Übung.
    Mein Gh wurde an die Leine genommen und marschierte zusammen mit der Trainerin über den Platz. Soweit so gut. Spaß machte ihm das nicht mehr, wie bereits von mir erwähnt, irgendwann verlangt er nach Ruhe. Ich betone auch an dieser Stelle, dass sein Wunsch nach Pause/ Ende der Stunde meine Interpretation ist. Dieses Verhalten zeigt sich z.B. auch im Alltag. Er befolgt Kommandos (Sitz, Platz, Komm und Nein), nur unter Ablenkung (z.B. mit Gleichgesinnten spielen)funktionieren sie noch nicht so gut, aber hey, wir lassen uns Zeit und er ist erst 18 Wochen jung! Und wenn er erst einmal müde ist, dann bereiten ihm Kommandos und dergleichen keinen Spaß mehr.
    So, weiter geht`s...das Mitgehen ließ er sich noch gefallen, dann hat sie ihm das Kommando "Sitz" zugezischt. Ares will nicht. Druck am Halsband wird verstärkt, mein Hund arbeitet mit Gegendruck.
    Wird nichts.
    Ich stehe hilflos daneben, weiß nicht was ich tun soll. Es war Ares unangenehm. "Ich kann`s ja mal versuchen", habe ich gesagt. Mittlerweile weiß ich doch, wie ich mit Aes umzugehen habe. Auf Druck, harsche Töne reagiert er nicht- gut so, das widerspricht eh meiner Natur.
    "Nein, sonst nimmt er mich die nächste Zeit nicht mehr ernst". Okay.
    Nach einer geschlagenen Viertelstunde hat er sich zu einem "Sitz" überreden lassen.
    An diesem Tag verließ ich den Hundeplatz mit einem besch... Gefühl. :muede2:
    Reagiere ich über? Habt ihr Tipps, wie ihr die Situation gemeistert hättet? Ares ist mein erster Hund. Es gibt vereinzelt Situationen, indenen ich mir unsicher bin. Wie beurteilt ihr diese Methoden von ihr?

    Jessica mit Whippchen Phelan, Azawakh Zaidit und dem weltbesten Galgo Espanol Eneas


    Pfotos und Geschichten:


    Race The Wind

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  • Ich war mit meinem Galgo Mix Mädel ganz am Anfang auch in einer Hundeschule die mit solchen "Methoden" gearbeitet hat.
    Ich war genau 2 Mal da, danach nie wieder.
    Ich finde gerade die Windhunde sind sehr sensibel und machen bei Druck einfach zu. Sie Verknüpfen auch sehr schnell, sowohl negativ als auch positiv.
    Bei uns sollte auch mit einem "Kniff" in die Seite verhindert werden dass der Hund irgendwas vom Boden aufnimmt. Ich habe das an Beispielen anderer Hunde gesehen, die Hunde hätten, solange der Trainer ist wirklich nichts mehr vom Boden aufgehoben, aber die Haltung der Hunde sprach Bände. Sie wussten genau woher die Bestrafung gekommen ist und haben sich dem Trainer gegenüber ängstlich und unterwürfig verhalten.
    Für meinen Hund die absolut falsche Methode, es sei denn ich möchte mir jede Vertrauen und jeden Willen mit mir zu arbeiten kaputt machen.
    Hör auf dein Bauchgefühl, denn das täuscht in den allermeisten Fällen nicht!

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    ★Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

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  • Danke für eure Einschätzung. Ich muss auch betonen, dass es nicht ihr Ziel ist, mit dem "Piekser" den Hunden Schmerzen zuzufügen, aber...ja. Ich bin halt nicht davon überzeugt...hach, Mensch. Und ich glaubte, von Anfang an die richtige Hundeschule erwischt zu haben...
    SweetEmma, da du ja einen Podencomix hast: wenn dieser Mist baut, wie reagierst du, wenn sie nach dem zweiten strengen und bestimmten "Nein" nicht damit aufhört?


    EDIT: es liegt ein Stück Schweinebraten auf dem Boden, wie verhälst du dich? ;)

    Jessica mit Whippchen Phelan, Azawakh Zaidit und dem weltbesten Galgo Espanol Eneas


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    Race The Wind

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Hundeschule soll Spaß machen! Beiden! Lernen geht auch (in meinen Augen: nur) mit Spaß bei der Sache. Diese sogenannten Trainer sollen ihr Machtbedürfnis bitte woanders platzieren - nicht bei meinem Hund.

  • Hallo Ghares,


    du hast absolut richtig gehandelt, die Trainerin scheint unsensibel zu sein. Außerdem, mal ganz blöd gefragt: Warum soll mein Hund die Trainerin auf dem Hundeplatz ernst nehmen? Sie ist doch eine Fremde?


    Ich bin zwar nicht SweetEmma, aber ich hatte einen Podencomix:
    Mein Podenco (und auch mein jetziger Mischling) war ein Sensibelchen. Wenn er irgendwo etwas aufgehoben hat, hat er es spätestens beim lauteren "Nein!" fallengelassen. Das tut der neue Hund auch. Der "Trick" ging bei beiden so (und der jetzige Hund hat zu Beginn alles gefressen): "Nein!" gerufen. Wenn er nicht gehört hat, hingerast, Maul aufgemacht und das Zeug rausgekramt und den Hund wortlos mitgenommen. Das ist für den Hund wirklich sehr unangenehm (aber leider ja manchmal nötig, vorallem, wenn man nicht weiß, was er gerade fressen wollte) und jetzt nach 3 Monaten hebt der Hund nichts mehr auf, wenn ich "Nein!" rufe.


    Beste Grüße,
    Geckolina

  • du hinterfragst die vorgehensweise deiner trainerin, das ist nicht kritisch sondern total gut. und ein pseudobiss- das geht doch gar nicht.


    zudem: welpen spielen höchstens 10 minuten, sicherlich nicht 30, da ist ärger vorprogrammiert. die trainerin erzeugt also stress und behebt ihn dann mit noch mehr stress "pseudobiss". absolut daneben.


    des weiteren: in einer welpenspielstunde (!) aber auch hundeschule für erwachsene, wenn der trainer sieht dass es dem hund reicht- dann entweder pause, oder ab nach hause.


    ein solch junger hund hat natürlich probleme damit eine stunde lang zu funktionieren- normale welpengruppen dauern schon oft 1 stunde, aber da sind auch entspannungsübungen dabei, massagen vom halter usw. und ein guter lehrer nimmt deinen hund echt nicht an die leine!


    "Auf Druck, harsche Töne reagiert er nicht- gut so" - genau! druck bei einem hundekind, sowas von daneben. man muss positiv verstärken. hundeschule muss immer als freude wahrgenommen werden, für den hund und den halter.

  • Zitat von "GhAres"


    SweetEmma, da du ja einen Podencomix hast: wenn dieser Mist baut, wie reagierst du, wenn sie nach dem zweiten strengen und bestimmten "Nein" nicht damit aufhört?


    Also ich habe ja auch 2 Podencos bzw einer davon ein mix, da besonders Phönix extrem schnell vertrauen verliert und wirklich nachtragend ist haben wir nein mit etwas positivem verknüpft
    also quasi Hund will irgendetwas fressen -> strenges nein -> Hund hört auf und bekommt Leberwurst/wird mit was gaaanz tollem belohnt, was besseres als er gerade gefunden hat :D


    Gerade bei Sensiblen Hunden finde ich sollte "Nein" nicht mit einer Bestrafung verknüpft werden :ops:
    Bei uns funktioniert das Super :)
    Besser als bei unseren Nachbarn die auf Empfehlung eines Hundetrainers mit Futternäpfen und c.o. nach ihren 4 Hunden werfen...


    Ich würde eine Hundeschule die so arbeitet auch nicht weiter besuchen :gut:

  • Du hast das richtige Gefühl! Weg dort, neue HuSchu suchen!
    Allein die geschichte von der Trainerin und dem Sitz: Druck erzeugt Gegendruck, Belohnung und positive Bestärkung sind die Zauberworte. Und außerdem finde ich 30-45 Minuten spielen viel zu lange, wenn danach noch gearbeitet werden soll. Rocky war in dem Alter je nach Übungen schon nach 20 Minuten platt....


    Und das mit Kot fressen. Ich kann dich beruhigen. Das lässt "im Alter" nach :smile: Rocky hat das früher auch gemacht. Auch manchmal Menschenkot - war dann besonders.... naja.... Inzwischen macht er das von sich aus nicht mehr.


    ansonsten hab ich ihm das nicht vom Boden fressen so beigebracht: Zuerst (wenn ich schnell genug war), ein strenges Nein. Hat das nichts gebracht und er hatte es schon, hab ichs ihm aus dem Maul genommen, mit einem freundlichen Aus kombiniert und ihm als Gegenleistung eine Belohnung angeboten. Diese Tauschgeschäfte haben bei ihm Wunder gewirkt. Heute nimmt er nicht einmal mehr von sich aus seine Leckerchen vom Boden, wenn sie mir beim Trainieren runterfallen.

    Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meines Hundes (James Gardener)


    Ein Zuhause ohne Golden Retriever ist einfach nur ein Haus

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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