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Wie kann ich es besser machen?

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    Hallo zusammen,


    ich habe einen 2 Jahre alten Mischling aus Rumänien. Er ist eine Handaufzucht und kam mit 1/2 Jahr zu uns.


    Er ist ein sehr ängstlicher Hund, der leider schon ein paar mal von anderen Hunden angegriffen wurde. Ich habe mit Hilfe meiner Trainerin versucht ihm Sicherheit zu bieten, aber ich glaube ich krieg das noch nicht so ganz hin.


    Nun ist es so, daß es ein paar Hunde gibt, vor denen er total Schiss hat. Dies äußerst sich so, daß er diese ziemlich anbellt aber nie angreift. Rennt einer der Kandidaten auf ihn zu, gibt er Fersengeld.


    Wenn nun einer dieser Hund bei uns am Haus vorbeiläuft und wir etwas später aus dem Haus gehen, dann schnüffelt meiner den kompletten Weg ab und tut wie eine Sau. Es kann auch vorkommen, daß wir irgendwo unterwegs sind und er auf einem bellt wie ein Bekloppter und im zick zack umherläuft, weil er einen "Feind" in der Nase hat. Meist ist es dann so, daß wir den Hund dann etwas weiter weg sogar noch sehen.


    Ich habe keine Ahnung mehr was ich tun soll. Er geht nie ohne Leine aus dem Haus, aber ich weiß ja nicht, wo gerade die Hunde vorbeigelaufen sind, vor denen er so Schiss hat. Es ist dann ziemlich schwierig ihn in so einer Bellattake zu beruhigen.


    Er ist ein recht großer Hund (67 cm) und wenn uns in den Sitationen gerade Leute begegnen, denken die natürlich ich hab einen hochaggressiven Hund. Wobei er Menschen sehr aus dem Weg geht.


    Kennt jemand so das Problem? Wir haben auch schon vesucht mit den "Feinden" eine Runde zu drehen, das ging teilweise sogar, aber beim nächsten Sicht oder Riechkontakt ist es genau das selbe.


    Freue mich über hilfreiche Antorten.


    LG Sabine

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  • Was sagt die Trainerin zu dem Problem?


    Hast du schon mal versucht deinen Hund mit Leckerlis/Spielzeug in so einer Situation abzulenken?


    Wie oft kommt es vor, dass die Situation am Haus passiert? Wenn es oft vorkommt würde ich einfach bei jeden aus dem Haus gehen, versuchen, dass mein Hund gar nicht erst die Spur aufnimmt. (z.B. Bei Fuß gehen mit Blickkontakt)


    Kannst du ihn, wenn die "feinde" vorbei kommen in Sitz bringen und Blickkontakt herstellen bzw dieses Trainieren?


    Reagiert dein Hund schon sofort auf die Feinde, wenn er sie in der Ferne sieht? Sonst könntest du es mit einer langsamen Annäherung von mal zu mal üben.

  • Zitat von "hobitzker"

    Er ist ein sehr ängstlicher Hund, der leider schon ein paar mal von anderen Hunden angegriffen wurde. Ich habe mit Hilfe meiner Trainerin versucht ihm Sicherheit zu bieten, aber ich glaube ich krieg das noch nicht so ganz hin.


    Ist das Sicherheit bieten in Bezug auf Hundesichtungen gemeint, oder arbeitet Ihr generell am Selbstbewusstsein? Wie arbeitet Ihr?
    Was sagt Oskar (abgesehen von diesen Hunden) zum Thema Impulskontrolle?



    unkonventionelle Idee für das direkte Thema "Feindhunde": offenbar reagiert Oskar ja nicht (nur) auf die Sichtung, sondern vor allem auf den Geruch. Hunde, die ihre Nase so gerne einsetzen, würde ich genau darin bestärken und ausbilden, also alles Richtung Mantrailing, Pettrailing, ZOS, usw. Parallel dazu würde ich z.B. Stofftaschentücher an die Besitzer dieser anderen Hunde verteilen und sie bitten, die Taschentücher einige Tage z.B. in die jeweiligen Hundekörbe zu legen, vielleicht die Pfoten (in sauberem Zustand) damit abzureiben, damit sie anschließend so richtig nach dem jeweiligen Hund riechen. Anschließend aufbewahren in einer verschlossenen Plastiktüte.
    Wenn die Grundlagen in der Suche bei Oskar sitzen, würde ich die Geruchsproben in die Suche mit einbauen. Meine Gedanken dahinter:
    - konzentrierte Arbeit und abgedrehtes Bellen schließen sich aus
    - der Geruch wird durch die Arbeit positiv verknüpft
    - vielleicht kriegt man durch die andere Verknüpfung einen Fuß in die Verhaltenskettentür "Feindhundgeruch - zickzack rennen - bellen"; möglich, dass Oskar irgendwann kurz innehält und überlegt, was er eigentlich bei diesem Geruch tun wollte. Wäre ein perfekter Moment, um das Innehalten zu bestätigen und ein Alternativverhalten aufzubauen.

    Viele Grüße
    von der Rotbuche


    Die Welt ist hier und jetzt.

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