Sterilisation Rüde

  • ANZEIGE

    Warum soll denn der Rüde überhaupt dürfen? Meiner durfte und darf nicht und er akzeptiert das und kommt damit klar. Aber er musste es lernen. Das ich ihn mit einer heissen Hündin nicht allein lasse, ist klar. Aber wenn man wirklich sicher gehen will, sollte man in der Tat was tun.

  • Zitat


    Shannon hat einen so ausgeprägten Trieb, da lässt sich nicht mehr viel trainieren.

    Na dann schonmal viel Spaß, wenn er die ersten Male decken durfte und damit dann erst so richtig auf den Geschmack kommt...

  • Shannon hat ein selten großes Durchhaltevermögen, es ist ja nicht so, als würden wir nicht versuchen, ihm Grenzen aufzuzeigen und ihm klarzumachen, dass er sie nicht besteigen darf. Man merkt aber langsam, wie gefrustet alle sind. Die Hunde, weil sie nicht dürfen, wie sie wollen und wir, weil der Herr auf nichts reagiert, obwohl er sonst wirklich super hört. :rollsmile: Er akzeptiert es eben nicht, dass er nicht darf.


    Es ist ja auch das erste Mal, dass wir in so einer heftigen Situation sind, vorher ergab sich nie wirklich die Möglichkeit, das Verhalten zu trainieren. Wenn jemand Tipps dazu hat, immer her damit. ;)


    Und es spricht ja nicht viel gegen die einfache Sicherheit, dass er sich wenigstens nicht mehr fortpflanzen kann.

  • ANZEIGE
  • Ich habe auch einen sterilisierten Rüden. Aus diversen Gründen bin ich ebenfalls gegen Kastration ohne medizinische Notwendigkeit. Hier hat es unser Stammtierarzt in Braunschweig gemacht. Er musste sowieso unters Messer weil er Einhoder war. Und bei dem Eingriff, in dem der in der Leiste liegende Hoden entfernt wurde, wurde auch die Sterilisation gemacht.
    Sonst hätte es keine wirkliche Not getan, da er noch Einzelhund ist.


    Da er aber ein ziemlicher Rabauke war, der nichts anbrennen ließ, war es doch ein besseres Gefühl zu wissen, dass nix passieren kann, sollte er mir doch mal durch die Lappen gehen. :)


    Gesendet von meinem GT-N7100 mit Tapatalk

  • Ich such mir mal ein paar Beiträge raus und zitiere.


    Zitat von "Miralady"

    Aber gerade weil es ja NICHT die Hormone beeinflusst dürfte eine Kastration am Verhalten nichts ändern also wird er genau so Stress haben gehe ich mal davon aus.


    Doch eine Kastration ändert das Verhalten schon. Es geht hier aber um eine Sterilisation. Lies doch einfach mal, was der Unterschied ist. Und er hat dann keinen Stress mehr, wenn er darf.


    Zitat von "Yelyah"

    Woelfchen, danke für den Link. Wenn es denn irgendwann mal so weit kommt und sie eendlich dürfen (:D), dann passe ich natürlich auf, ich weiß, dass das auch gefährlich werden kann. :) :gut:


    Denke daran dass der Hund noch bis zu 8 Wochen nach dem Eingriff zeugungsfähig bleibt.


    Zitat von "Chrissy3105"

    Das wäre jetzt auch mein Gedanke gewesen?


    Wie ist das denn bei den Besitzern wo der Rüde drauf springen darf? Ist die Scheinschwangerschaft nicht für die Hündin im Nachhinein auch Stress? Abgesehen von dem erhöhten Risiko für Milchdrüsenkrebs oder einer Gebärmuttervereiterung?


    Das ist völlig unabhängig von einem Deckakt. Wir hatten damit mehr Probleme als wir den Rüden noch nicht hatten, also von einer Verschlechterung kann man nun wirklich nicht sprechen.


    Zitat von "Mone2801"

    Na dann schonmal viel Spaß, wenn er die ersten Male decken durfte und damit dann erst so richtig auf den Geschmack kommt...


    Unserer ist dadurch entspannter und ruhiger geworden. Sie machen es maximal 2-3 mal am Tag. Den Rest des Tages sind beide super entspannt und der Rüde hat dann nicht das geringste Interesse. Draußen schnüffelt er schon am Pipi von läufigen Hündinnen, aber welcher Rüde macht das nicht. Wer denkst du ist geiler auf Sex? Der der nie ran darf oder der der zuhause bekommt was er will :D Naja, schlechtes Beispiel, es ist ja nur zwei mal im Jahr. Unser Rüde ist jedenfalls deswegen nicht gesteigert sexuell geworden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Ich find Deine Einstellung gut und würde an Deiner Stelle beides tun: Sterilisation UND dem Rüden das Decken verbieten.


    So hast Du nach acht Wochen die Garantie, dass ein versehentliches Decken keine Welpen nach sich zieht. Das Decken würde ich verbieten, da mir das zu stressig wäre. Ist ja doch auch zeitintensiv so ein Deckakt und, mir noch wichtiger, jedesmal werden Keime in die Hündin gebracht! Das birgt ein sehr hohes Risiko für allerlei Erkrankungen, allem voran Pyometra, es gibt aber auch noch weitere.


    Zum Rüden, wenn es jetzt schon nahezu unmöglich ist, ihm etwas zu verwehren, wie stellst Du Dir das vor, wenn er ein paarmal gedeckt hat? Er ist mit drei Jahren ja auch noch jung, aber ich würde da auf jeden Fall am Gehorsam und der Frustrationstoleranz weiter arbeiten.


    Zur OP an sich, da würde ich einfach herumtelefonieren und nachfragen, wer diese schon ein paar mal durchgeführt hat, und einigermaßen erfahren ist. Vorzugsweise eine Klinik.

  • Zitat von "Elsemoni"

    Ich find Deine Einstellung gut und würde an Deiner Stelle beides tun: Sterilisation UND dem Rüden das Decken verbieten.


    So hast Du nach acht Wochen die Garantie, dass ein versehentliches Decken keine Welpen nach sich zieht. Das Decken würde ich verbieten, da mir das zu stressig wäre. Ist ja doch auch zeitintensiv so ein Deckakt und, mir noch wichtiger, jedesmal werden Keime in die Hündin gebracht! Das birgt ein sehr hohes Risiko für allerlei Erkrankungen, allem voran Pyometra, es gibt aber auch noch weitere.


    Meine absolute Zustimmung!
    Zur Sicherheit die Steri und ansonsten trainieren.
    Das kann und sollte Dein Hund lernen. Wenn Du es schon jetzt nicht schaffst Dich durchzusetzen, dann macht er wenn er denn mal Decken durfte eh was er will. Draußen ne läufige Hündin in der Nase und weg ist er.^^


    Ich habe bei meinem den längeren Atem gehabt und der hätte in der Pubertät Phasenweise am liebsten alles bestiegen was nach einem Atemzug nicht weg war. Aber es hat sich gelohnt und nun gibts hier kaum Stress wenn eine der Mädels soweit ist und er weis wie es geht. Ein Blick oder Räuspern reicht. Gedeckt wird nur wenn ich es ausdrücklich erlaube. Er lässt sich mittlerweile, und er wird im Oktober erst 2, auch draußen von Hündinnen in den Stehtagen abrufen, deren selten Unintelligente Besitzer sie trotzdem Offline laufen lassen.

  • Allgemein bin ich der Meinung man sollte sich vorher Gedanken machen, wie man das Ganze bei einem einem unkastrierten Paar händelt.


    Zum Thema Decken lassen und Scheinträchtigkeit: mir wurde schon von verschiedensten Seiten erzählt, dass Hündinnen, die einen Deckakt (und sei es nur heiße Luft) hinter sich haben, dazu neigen sich auf ungesunde Art und Weise in die Scheinträchtigkeit reinzusteigern und diese dann hormonell behandelt werden muss. Aber das ist alles nur Hören-Sagen und ich selber habe keinerlei Erfahrung damit.


    Ich persönlich würde auch sterilisieren (um einen Unfall zu vermeiden), dennoch mit dem Rüden arbeiten und ihm das Decken nicht generell zu erlauben (das könnte bzgl. Handling außerhalb des eigenen Hauses/Gartens nämlich ganz schön nach hinten losgehen).

  • Meine dürfen nur zu Hause und wenn ich genug Zeit habe. Ansonsten lässt es sich mein Rüde auch verbieten, es reicht ein einfaches "nein". Nur muss ich sie halt im Auge behalten. Wegen Scheinträchigkeit hatte ich am Anfang auch Sorgen, aber bei uns ist es sogar besser geworden. Das ist halt immer die Sache mit dem Hörensagen... wie viele Leute haben schon so eine Konstellation und können aus Erfahrung berichten? Das meiste ist zusammengereimt. Es klingt ja auch logisch. Bleibt natürlich die Gefahr mit eingeschleppten Bakterien, die ist natürlich da. Ob man das Risiko eingehen möchte muss man selbst entscheiden. Gibt es Studien, wie oft so etwas passiert?

  • Meiner Erfahrung nach ist die erste wahrgenommene Läufigkeit für die Rüden immer die schlimmste. Die danach werden deutlich ruhiger und sie sind nur noch an den wichtigsten Tagen wirklich durch den Wind.


    Erziehen, regeln und lenken finde ich so oder so wichtig in der Situation, weil sich die Herren da sonst ziemlich reinsteigern können. Da kommt man also eh nicht drumherum.


    Ich finde die Idee mit der Sterilisation auch okay, so kann wenigstens nichts passieren, wenn es doch passiert. Allerdings sollte man das wirklich gut beobachten, denn nicht alle Hunde finden den Vollzug des Deckaktes dann so toll, wie sie vorher meinten ;) :p


    Viele Grüße
    Corinna

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!