ANZEIGE
Avatar

Welpe trotz Vollzeitarbeit...? Ja oder Nein?

  • ANZEIGE
    Zitat von "Jula101"


    Meine Grund für meine Unschlüssigkeit besteht hauptsächlich darin, dass ich Vollzeit berufstätig bin und zusätzlich noch zweimal die Woche Abends arbeite. Ich bin also zwei Tage die Woche gute 9 Stunden nicht zu Hause, und zwei weitere Tage bin ich morgens ab 8 Uhr weg, bin dann zwischen 17 und 18 Uhr kurz zu Hause, und dann erst ab 22 Uhr wieder.


    und wenn dieser erst einmal stubenrein wäre, würde das Gassi gehen von den Zeiten her vermutlich auch gut passen, allerdings mache ich mir Sorgen, weil ich das Tier natürlich tagsüber relativ viel alleine lassen würde. Für die ersten zwei drei Wochen könnte ich mir Urlaub nehmen, aber danach...?


    Das beantwortet doch schon alles. Du hättest maximal drei Wochen Urlaub um einen Welpen Stubenrein zu bekommen. Sorry aber das schaffen die meisten Hunde nicht. Einige brauchen sogar mehrere Monate dafür bis zu einem Jahr.


    Zudem würde ich auch von einem bereits Erwachsenen Hund abraten da er einfach zu lange alleine wäre.
    Es wäre ziemlich egoistisch sich dann einen Hund zu kaufen wenn die Ausgangslage so aussieht wie bei dir.


    Vielleicht wären ja zwei Mietzen eine alternative?
    Die können durchaus den ganzen Tag alleine bleiben (die meisten Rassekatzen werden zudem auch nur in Wohnungshaltung vermittelt)
    Für uns war das damals genau die richtige alternative ;)

  • ANZEIGE
  • Zitat von "orangina"

    liebe Jula,
    Mein "Welpe" ist jetzt 5 Monate alt und kann immer mal eine 3/4 Stunde alleine bleiben, aber ich bringe auch das immer kaum übers Herz! Ist also auch eine Gewissensfrage....



    Also das ist für mich persönlich jetzt das andere Extrem. Mit fünf Monaten ist dein Hund kein Welpe mehr und sollte gelernt haben länger als eine 3/4 Stunde alleine zu sein. Ein Notfall, in dem er es können muss, kann schneller auftreten als dir lieb ist. Leider selber schon erlebt.


    Wie schon gesagt, ein Welpe kann nach drei Wochen Eingewöhnung, also ca. im Alter von 12 Wochen mal ne Stunde, vllt auch mal zwei alleine bleiben, wenn du Glück hast und das fleißig übst. Nach zwei Monaten Eingewöhnungszeit, also im Alter von ca. 4 Monaten, hat Hazel drei Stunden gut geschafft. Da musste ich ganz schön hin und her hetzen um auch noch meine Uni zu schaffen. Und mein Partner MUSSTE direkt nach der Arbeit nach Hause, weil ich in der Uni war und klein Welpi schon gewartet hat. Also schon mit zwei Personen war das mehr als stressig.
    Mit mehr Stunden überforderst du den Welpen und tust auch dir keinen Gefallen, weil du gar nicht die Möglichkeit hast den Welpen vernünftig zu sozialisieren. Das rächt sich spätestens in der Pubertät.
    Also entweder schaust du dich nach einem erwachsenen Hund und entsprechender Betreuung um oder du wartest bis deine persönliche Situation einen Welpen zulässt.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Auch von mir ein klares "Nein!".


    Bei uns war 5 Monate durch Nacht- bzw. Tagschicht immer jemand zu Hause. Mit ausnahmen der Zeit wo wir alleine bleiben geübt haben. Wir haben minutenweise angefangen und das langsam ausgedehnt. Wir haben NIE die geplante alleinbleib-Zeit überschritten, wir haben immer jemand organisiert wenn irgendetwas war dass wir nicht da sein konnten. Mit 7 Monaten konnte der Bär 5h alleine bleiben. Ca um die se Zeit war er auch relativ stubenrein. Anfangs musste der Bär nicht alle 2h raus, sondern alle 10min. - wir haben ca 18h am Tag gependelt. Wohnung-Garten-Wohnung-Garten. Sehr wenig Schlaf, kaputte Möbel und trotz aller Sorgfalt so verpinkelte Böden dass wir den Teppichboden rausreissen mussten. Ich bin auf dem Zahnfleisch gelaufen trotz Teilzeitarbeit und der Möglichkeit Bär im Notfall mit ins Geschäft zu nehmen. Ich halte das wirklich für nicht machbar an deiner Stelle.


    Was noch niemand geschrieben hat und was ich für ein sehr grosses Problem halte ist - wenn der Hund sich alleine fühlt, sei es Welpe oder erwachsener Hund, wenn er dann die ganze Nachbarschaft zusammenheult. Lässt er seinen Frust "nur" an den Möbeln aus oder pinkelt rein dann beeinträchtigt das zumindest nicht die Nachbarn! Und selbst ich als Hundehalter krieg nen Koller wenn jemand seinen Hund nur 15 Minuten heulen lässt wenn er alleine daheim ist! Da ist eine Abmahnung vom Vermieter nicht weit.


    Ne... das geht definitiv nicht. :sad2:

  • ANZEIGE
  • Hallo


    Nein, deine momentane Lebensumstände passen nicht für einen eigenen Hund. Weder für einen Welpen, noch für einen erwachsenen Hund.


    Bei solchen Bedingungen setzt man sein eigenes "Will ich" über das Hundewohl hinweg. Es sind soziale in der Gemeinschaft lebende Tiere, die unter Einsamkeit sehr leiden. Die einen still (das sind die Ärmsten, denn da wird dann immer behauptet, "meiner hat kein Problem mit Alleinesein, der verpennt die Zeit, usw.") die anderen laut, da bekommst du Krach mit den Nachbarn und wieder andere zerlegen die ganze Wohnung.


    Biete dich doch als Gassigängerin in einem Tierheim an, oder helfe anderen Leuten als Wochenendablösung/ Freitagsbetreuung für ihren Hund und warte bis deine Lebensumstände besser passen für einen Hund.


    Eine gute Freundin von mir betreut einen "Bretonen" teilweise an den Wochenenden mit und holt ihn ca. 2 Abende pro Woche für einen ausgiebigen Spaziergang. Die Besitzer, obwohl beide zuhause sind, sind trotzdem sowas von froh, dass sie ihn regelmässig mitbewegt.


    freundlicher Gruss
    Eva

  • Auch von mir ein klares NEIN. Habe selbst 6 Welpen groß gezogen und weiß was das heißt. Nicht nur die viele Arbeit, vor allem der Welpe braucht Dich und nicht eine leere Wohnung. Wir haben im April einen Welpen bekommen, sie war 12 Wochen alt als wir sie holten. 3 Wochen Urlaub haben wir uns genommen, aber - sie ist nicht alleine. Wir haben noch 2 Hunde und - ich gehe halbtags arbeiten. Mit einer Vollzeit Stelle hätte ich mir keinen Hund geholt.
    Es geht definitiv nicht und ich bezweifle dass Du einen verantwortungsbewussten Züchter findest, der Dir unter diesen Umständen seinen Welpen anvertraut. Wir hatten ja sogar Probleme einen Züchter zu finden, der uns einen Welpen gibt, dabei bin ich ab mittags zu Hause und Eigenheim mit Garten und Wald und Wiesen vor der Tür vorhanden. Das hat aber nicht interessiert. Gefragt wurde, wie lange ist der Hund tagsüber alleine zu Hause. Für viele waren 5 Stunden schon zu viel.

    Whippet Nele, *10.08.2012
    Silken Windsprite Feline, *18.01.2014
    Langhaarwhippet Yuna, *19.08.2016

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Zitat von "Jula101"


    Und das ein Welpe nicht in 3 Wochen Stubenrein ist, ist mir auch klar ;) Glücklicherweise hab ich nicht ein Stück Teppich in meiner Wohnung liegen.


    Ist sicher praktisch beim Putzen, aber versaute Teppiche sind da nicht das Problem.
    Das Problem ist, wenn dein Welpe so lange allein ist, dass er sich im Grunde täglich in der Wohnung löst bzw. lösen muss, wird es für ihn zur Gewohnheit.
    In drei Wochen bekommst du den Kleinen nicht zuverlässig stubenrein und mit der weiteren Planung wird es vermutlich so enden, dass sich der Welpe einen festen Löseplatz in der Wohnung sucht....


    Für einen Welpen ist deine derzeitige Situation komplett ungeeignet.
    Dogsitter ist in der Anfangszeit auch problematisch, denn es wird kaum möglich sein, den Kleinen in der ersten Zeit länger als 30 bis 60 Minuten allein zu lassen, da reicht es nicht, wenn wie beim erwachsenen Hund nach vier Stunden jemand für ne Runde Gassigehen kommt.

  • Ich weiß gerade gar nicht recht, wo ich anfangen soll... Hattest du schon mal Einblick in das Leben mit einem so jungen Hund? Ich habe gerade einen 13 Wochen alten Welpen (insgesamt der 4. Hund, der mich von Welpe an begleitet) und ganz ehrlich: das ginge gar nicht in deiner Situation. Nicht ohne Hundesitter oder ähnlichem. Selbst für einen erwachsenen Hund finde ich 8-9 Stunden Wandanstarren und einhalten müssen nicht tragbar. Und nein, es ist nicht dasselbe wie nachts, tagsüber musst du doch auch öfter auf Toilette, auch Hunde haben einen Tag-Nacht-Rhythmus. Und "andere machen das doch auch so" sollte für jemanden, der behauptet, Hunde zu mögen, nun wirklich kein Argument sein...


    Welpen haben extrem kurze Schlaf-Wachphasen und wenn die wach sind, sind die richtig wach, wollen spielen, erkunden, knabbern alles an und Alleinesein kennt so ein Welpe mal gar nicht. Was erwartest du denn, womit der sich den ganzen Tag lang beschäftigt :???: ?


    Und dein "Workaholic"-Dasein in allen Ehren: wenn ich um 8Uhr anfange zu arbeiten, stehe ich den Hunden sei Dank um 5:15Uhr auf, trotz nur gut 10 Minuten Anfahrtsweg zur Arbeit... Und unmittelbar nach der Arbeit gehören mindestens 1,5 Stunden den Hunden (ich arbeite halbtags). Wie willst du das ernsthaft in deinen Tag reinquetschen (zumal im Winter, wenn es dunkel ist, wenn du zur Arbeit fährst und auch wenn du wiederkommst)?


    Ganz ehrlich, das hat für mich nichts mit Hundeliebe zu tun, sondern mit Egoismus. Such dir zumindest einen Plan B, einen Hundesitter, irgendwas in der Richtung. Was machst du, wenn dein Welpe so gar nicht damit klar kommt, die Tapete von der Wand reißt, die Fußleisten abkaut und alles zusammen schreit? Und so unwahrscheinlich ist das nicht...

  • Also zuerst möchte ich dir sagen, du wirst viele Langhaar Hunde finden die nicht haaren, aber wenig Kurzhaarige ;)


    Aber zu deiner wichtigsten Frage, ich finde das beste wäre auf einen Hund in deiner momentanen Situation zu verzichten :|
    Du würdest dem Hund nicht ansatzweise gerecht werden.

    Liebe Grüße Gismonster


    Wenn Hunde nasses Gras fressen ...hat es vorher geregnet ;)
    hier gehts zu unserem Photothread

  • Auch ich muss sagen - das passt nicht mit einem Hund. Denk auch mal dran, dass es die Hälfte des Jahres dunkel ist, wenn du nach Hause kommst... und die zeit des Alleinseins ist defintiv zu lang. Für einen Welpen sowieso.


    Das macht keinen Spaß. Dir nicht und dem Hund auch nicht.

  • Hallo,
    wie schon weiter oben geschrieben, würde ich Dir eher vorschlagen, Dich im Tierheim
    zum Gassigehen zur Verfügung zu stellen. Immer, wenn Du Zeit hast. Also am Wochenende.
    Ich bin Tierpflegerin in einem Tierheim. Und wenn 'schlechtes' Wetter ist, merkt man das sofort.
    Da kommen nämlich nur unsere ganz treuen Gassigänger. Alle anderen sind dann nämlich vermutlich insgeheim
    doch froh, dass sie keinen Hund haben. Bei uns suchen wir
    auch immer Leute, die mit unseren Hunden trainieren, die Hundeschule besuchen oder ähnliches.
    Vielleicht gibt es das bei Dir in der Nähe auch.
    So könntest du prima die Zeit überbrücken, bis Deine
    Lebensumstände geeigneter für einen eigenen Welpen/ Hund sind. :smile:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE