Fragen, die man sich nicht zu stellen traut - Teil II

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    Warum tragen. Er hat vier gesunde Beine...


    Naja, wenn andere sagen, dass sie sich melden, dann haben die Hunde das in gewissem Maße auch gelernt. Vielleicht liefen die Hunde irgendwie nervös herum, weil sie mussten und die Leute haben das bemerkt und der Hund lernte: Ah, wenn ich das mache, dann komm ich raus! Und so könnte sich das entwickelt haben. Der eine Hund winselt, der andere setzt sich vor die Tür und wieder einer sagt eben nichts. Warum sollte er sich auch melden, wenn das Pinkeln im Haus noch vollkommen normal ist? Wenn meine Hunde draußen machen, sagen sie ja auch nichts, weils ganz normal ist, sich einfach hinzuhocken - und das hat er eben auch noch in der Wohnung im Kopf. Bei meiner zweiten Hündin hat es wirklich bis zum 7 Monat gedauert, bis sie Stubenrein war. Sie hat sich auch nicht gemeldet und einfach gemacht. Da könnt man schonmal eplodieren, ich weiß :) Aber ich habe es hinbekommen. Ich bin einfach oft genug rausgegangen. Gab ihr garkeine "Chance", sich drinnen zu lösen. Und ich hab draußen auch keine Party gefeiert, wenn sie gemacht hat. Es gab ein ruhiges "Suuuper..." oder "Feiiiin" und gut war. "Party machen" kann viele Welpen auch verschrecken und sie hören auf zu pullern *g*


    Na siehst Du! Er kann alleine schlafen! Die Nacht ist ruhig... schreib dir mal alles auf, was er gut kann und daran orientierst Du dich. Nicht daran, was er nicht kann.


    Naja, wenn Du sagst "eigentlich", dann kann er es ja scheinbar doch nicht zu 100% und wie gesagt, hat ein Welpe ein Kommando nicht ZUVERLÄSSIG gelernt, weil er es mal ausführt. Das ist gut, wenn er das kann, aber es ist noch nicht gefestigt. Würde dennoch Übingseinheiten machen, die darauf abzielen. Mein Beispiel z.B. abends mal 5min. Mittags vielleicht... wann Du Zeit hast. Du solltest das jetzt nicht als "abgehakt" sehen. Das ist es nicht. Und das wird dann auch draußen geübt.


    Ihr seid nicht am Versagen, ihr seid einfach nur stinknormale Hundehalter, die es gut meinen und auch noch eine Meeeenge lernen müssen - auch für euch selbst. So, wie Dus machst, ist es doch auch gut, nur das ein oder andere verbessern und es dürfte klappen. Ich bezweifel,dass frischgebackene Menscheneltern direkt die perfekten Eltern sind.


    Und ihr müsst mal vergleichen; Wie lange man einem Kind Zeit lässt, bis es mal endlich stubenrein sein soll. Oder wie lange dauert es, bis man Menschenkinder mal das erste Mal allein lässt? Klar, Hunde und Menschen sind von der Entwicklung an sich total unterschiedlich, aber diese Geduld fehlt vielen bei der Hundeerziehung und die muss erlernt werden und das ist nichts, wofür man sich schämen muss oder weswegen man ein Versager ist.

    Kida & Shawnee, zwei schweizer Schäferhundmädels

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  • Zitat von "EnnoWolfsspitz"

    Natürlich, wenn er groß macht, dann dreht er sich und man kann eingreifen. Aber beim Pinkeln sieht man gar nichts. Mit dem Melden meinte ich auch, dass der Hund MIR das sagt. Wenn die HH schreiben "meldet sich", dann doch in dem der Hund irgendetwas macht? Wenn er am drehen ist, ist er quasi ja schon dabei. Also das verstehe ich eben unter sich melden. Und dass er das so ja wohl nicht lernt. :???:

    Achso, ok. Das mit dem Melden ist ganz unterschiedlich.
    Meine hat bestimmt fünf Wochen gebraucht, bis sie geschnallt hat, dass sie mich nur anzufiepen braucht, damit wir runter gehen. Angefangen hat das, indem sie in den Flur gelaufen ist. Ich habe sie dann gefragt:"Musst du raus?" und dann ging es raus.
    Wenn ich sie heute frage "Musst du raus?" rennt sie zur Tür, wenn sie muss.
    Irgendwann lernen es eigentlich alle, nur nicht verzagen. Ihr seid doch noch ganz am Anfang. : )
    Wegen dem Fortschritt bei der Stubenreinheit: Mit 12 Wochen konnte meine als Welpe noch nicht einhalten. Sie hat sich dann, wie du es beschreibst, direkt hin gehockt.
    Zwei Wochen später hat das schon bedeutend besser geklappt. Es kann also wirklich sein, dass die Kontrolle darüber einfach noch nicht so vorhanden ist.


    Zitat von "EnnoWolfsspitz"

    Wie gesagt, es stört mich nicht, dass er pieselt. Es stört mich nicht, dass er die Kommandos nicht perfekt kann, das ist mir alles wumpe, ich liebe den Kleinen. Ich denke dadurch aber einfach, dass ich gerade am Versagen bin.

    Ach herrjeh, das kennt wohl jeder Welpenbesitzer. :D
    Nein, du versagst nicht. Das ist alles völlig normal für einen 12 Wochen alten Welpen.
    Du hast ihm sogar schon viel mehr beigebracht, als nötig wäre wie mit dem Sitz und Platz. :smile:
    Jetzt musst du nur noch lernen geduldiger mit euch beiden zu sein! :gut:


    Zitat von "EnnoWolfsspitz"

    Mir wurde abgeraten ihn zu tragen (habe ich anfangs nämlich gemacht) wenn ich ihn trage, fördere ich diese "Trägheit", hieß es.

    Glaube ich nicht.
    Aber dazu wird es hier verschiedene Antworten geben.


    Hast du schon mal probiert ihn ein paar Meter weit von der Haustür weg zu tragen?
    Der Rückweg klappt dann magischerweise reibungslos. :D

  • Woha! Da haben wir das Problem.
    Du versagst nicht! Du hast einfach nen Welpen. Und denen ist es egal was in den tollen Büchern steht, die entwickeln sich meistens anders als es in den Büchern steht.


    Also: Lehn dich zurück, atme tief durch und vergiss den Leistungsdruck!


    Vergiss was er können müsste, freu dich einfach dran ihn aufwachsen zu sehen. Du machst das toll! Wichtig ist nur das du Freude an dem kleinen Wollknäuel hast, alles andere ist nett, aber nicht so wichtig.


    Ich nehm meinen Deppenhund mal als Beispiel: Mit fast 9 Monaten kann Arren Sitz. Und das so ziemlich überall, je nach Ablenkung braucht er 3mal "Sitz" ehe es im Kopf ankommt. Pfote geben klappt ähnlich gut, ebenso das Nein.
    Das Hier klappt drinnen toll, draußen auch aber nur solange keine Hunde oder Kinder da sind...
    Das wars. Mehr nicht. Am Platz arbeiten wir noch, inzwischen hat er eine konkrete Ahnung was ich von ihm will. Es klappt bei 5 von 7 Versuchen, drinnen ohne jegliche Ablenkung.


    Die Versagensgedanken kennt wohl fast jeder von uns, aber das bringt einem ja nix. Konzentrier dich auf die guten Seiten, freu dich über jedes Wedeln, über jede Liebesbekundung und ganz generell über das Leben mit dem Kleinen.
    Alles wird gut, ganz bestimmt!



    PS: White Polarwolf, als Mutter kann ich dir sagen: So unterschiedlich sind Welpen und Babies nicht!
    Am ähnlichsten sind sich Welpen und Kleinkinder: Ständig wiederholst du "Nein", versuchst sie zum Schlafen zu bringen, nimmst ihnen alle paar Minuten was aus dem Mund/Schnauze, kannst sie nicht 1 Sekunde aus den Augen lassen, stubenrein sind sie nicht und es dauert gefühlte Jahrtausende, das nicht hauen/beißen muss ihnen mühsam beigebracht werden, sie haben nix als bunte Knete im Hirn...
    Doch doch, Kleinkind und Welpe sind so ziemlich das gleiche.

    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
    Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
    Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet


    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen

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  • Zitat

    Doch doch, Kleinkind und Welpe sind so ziemlich das gleiche.


    Ja, das seh ich ja auch so. Ich war jetzt von der allgemeinen Entwicklung ausgegangen :smile: Eben, dass ein Hund körperlich mit gut 12-15 Monaten (eben je nach Rasse) ausgewachsen ist und geistig eben mit 2-3 Jahren, DAS ist nichts im Vergleich zu einem Menschenkind, das schonmal gut 20 Jahre braucht :lol:


    Das andere.... da stimm ich Dir zu und so denke ich auch. Habs wohl nur doof ausgedrückt. Hab 'ne kleine Schwester, 1 Jahr alt und es war damals zu Beginn echt lustig, als die Kleine auf die Welt kam, da war meine erste Hündin auch erst 8 Wochen alt... da gabs dann so Spaßgespräche zwischen mir und meiner Mutter "Und? Schläft sie schon durch?" oder "Und? Ist sie schon stubenrein?" - also, dass die sich in dem Sinne nichts tun, das weiß ich :lol:

    Kida & Shawnee, zwei schweizer Schäferhundmädels

  • Hab mal was nicht hündisches. Wenn ich was überwiesen hab, kann ich doch innerhalb von zwei Wochen diese Übeweisung zurückfordern oder hab ich da was falsch verstanden?


    Ich kenne das von Paypal, bin mir aber nicht sicher, ob das auch normal bei ner Überweisung geht?

    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich'

    [Konrad Adenauer]

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Nein, das kann man nicht. Zurückbuchen geht meines Wissens nur solange, wie das Geld noch nicht auf dem anderen Konto ist, denn der Empfänger könnte das Geld ja direkt abgehoben haben.


    EDIT:
    Und ich finde es auch gut, dass das nicht so einfach geht.
    Stell dir das mal für Onlinekäufe vor, da könnte man das Geld ja einfach wieder zurückbuchen lassen, sobald man die Ware bekommen hat oder diese losgeschickt wurde.

  • Zitat von "Saltimbanco"

    Hab mal was nicht hündisches. Wenn ich was überwiesen hab, kann ich doch innerhalb von zwei Wochen diese Übeweisung zurückfordern oder hab ich da was falsch verstanden?


    Ich kenne das von Paypal, bin mir aber nicht sicher, ob das auch normal bei ner Überweisung geht?


    Nein, kannst Du nicht :/ du kannst idealerweise innerhalb der ersten Minuten die Bank anrufen und darum bitten, die Buchung zu stoppen, bevor sie das Empfängerkonto erreicht (bei einer anderen Bank, innerhalb einer Bank ist die Überweisung normalerweise innerhalb Sekunden am Ziel), das ist allerdings mit Gebühren für den Rückruf verbunden.


    Ganz schlecht vor allem dann, wenn man merkt, dass man an einen Betrüger überwiesen hat. Nicht ganz so schlimm bei falscher Bankverbindung, mit ein bischen Glück existiert die falsche Empfängernummer nicht und das Geld kommt (irgendwann) zurück, recht unproblematisch bei seriösen Empfängern, die es zurücküberweisen :smile:

  • Zitat von "Lololein"

    Nein, das kann man nicht. Zurückbuchen geht meines Wissens nur solange, wie das Geld noch nicht auf dem anderen Konto ist, denn der Empfänger könnte das Geld ja direkt abgehoben haben.


    EDIT:
    Und ich finde es auch gut, dass das nicht so einfach geht.
    Stell dir das mal für Onlinekäufe vor, da könnte man das Geld ja einfach wieder zurückbuchen lassen, sobald man die Ware bekommen hat oder diese losgeschickt wurde.


    Bei Lastschrift geht das problemlos mehrere Wochen lang nach Kenntnisnahme der Buchung ;) Das macht man aber nicht.

  • Zitat von "Persephone"

    Bei Lastschrift geht das problemlos mehrere Wochen lang nach Kenntnisnahme der Buchung ;) Das macht man aber nicht.


    Lastschrift ist in meinen Augen aber auch nochmal etwas anderes als eine normale Überweisung und wird doch eher bei regelmäßigen Zahlungen verwendet.

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