Ich brauche dringend Eure Hilfe!!!

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    Ich finde es auch spannend, dass es auf der Arbeit so gut klappt und die Probleme zu Hause auftreten.
    Ganz platt: Kannst du es zu Hause nicht machen wie auf der Arbeit?
    Kann es sein, dass du auf der Arbeit straighter mit dem Hundekind bist, eben weil du arbeiten musst und der Hund deshalb mehr "nebenher läuft" - und kein Aufmerksamkeitsmonster ist wie zu Hause?


    Wenn du das ausprobierst, also dich zu Hause mehr wie auf der Arbeit zu verhalten, kannst du auch sehen, ob sich etwas ändert oder das Hundekind doch Stress mitbringt von der Arbeit.


    Und dann möchte ich dich noch darin unterstützen, dass du vollkommen das richtige Gefühl hast mit deinem "Ich bin nicht dafür da, den Hund 24 Std am Tag zu bespaßen!" Vollkommen richtig! Und gut, dass du merkst, dass etwas schief läuft, wenn es darauf hinausliefe, den Hund ständig zu bespaßen.
    Bei euch steht jetzt Ruhe lernen statt Bespaßung an.



    Und nen Bild vom Racker wäre toll ;)

  • Also wenn du deinen Welpen beim anknabbern von Kabeln oder ähnlichem erwischt würde ich schon *nein* sagen, weg bringen und eine Alternative anbieten. Sie lernt dann das Knabberzeugs nur von dir kommen und sie sich diese nicht selbst suchen muss. Wichtig finde ich das du dies Kauknochen wieder weg packst sobald sie fertig ist.

  • Noch einmal ich!


    Hier lese ich etwas heraus, was ich persönlich ganz, ganz wichtig finde:


    Zitat von "Paula2011"


    Draußen brauchen wir leider auch Futter, das sie sonst keinen CM an der Leine geht und ich sie dauernd locken muss.


    Ich bin ein Mensch, der dazu neigt, auf seine Hunde zu "hören".
    Die Hunde "sagen" uns ganz deutlich, wann es ihnen zuviel wird.


    So ein junger Hund möchte noch nicht das vertraute Nest verlassen. Sondern lieber sich in der Nähe aufhalten.
    Und er wird ja "draußen" mit vielen neuen Dingen konfrontiert, die ja irgendwie auch verarbeitet werden wollen.
    - Gerüche
    - Geräusche
    - andere Tiere
    - "unheimliche" Gegenstände


    Darum empfehle ich auch gerne, daß man die junge Hunde nur zum Lösen rausläßt, und nicht wirklich "richtig" mit ihm Gassi geht. Das kommt später.
    Auch wenn es Dir jetzt im Augenblick komisch vorkommt, daß Dein Hund kein Gassi gehen will, so würde ich darauf eingehen. Laß sie erst einmal ihre Welt in ihrer Nähe entdecken. Wenn sie alles "kennt", wird sie neugierig auf mehr werden, und dann wird sie auch von sich aus laufen wollen.


    Wenn Du darauf eingehst, wirst Du auch einen Welpen haben, der abends ruhiger ist.



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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  • Zitat von "Paula2011"

    ich weiß 10 wochen ist noch ok, aber ich habe panische Angst davor mir einen jungen, wilder, augedrehten und hyperaktiven Hund zu erziehen. Aber es ist doch jetzt noch nicht zu spät, oder?



    Hallo Paula, es ist noch nicht zu spät.
    Ich habe allerdings den Eindruck, er ist zu wenig ausgelastet, kann mich auch täuschen.
    Ein Jack Russel ist ein ganz lebendiger, intelligenter Hund. Er will sich einfach viel bewegen bzw. toben.
    Er will auch geistig gefordert werden. Ausserdem ist er ein Jagdhund, der Beute machen will.
    Evtl. sind Apportierspielchen hilfreich, oder Suchspiele, die seinem Charakter sehr nahe kommen.


    Was ich auch immer mache, ist Ihnen beizubringen, auf mich zu achten. Ich halte den Futterbeutel
    in meinen Händen, tu so, als ob ich Futter nehme. Dann laufe ich und sobald der Hund nicht mehr
    neben mir läuft, ändere ich die Richtung. Sobald und solange er neben mir läuft ändere ich nicht die Richtung
    und er darf zwischendurch, nachdem ich Futter genommen habe, auch was aus dem Futterbeutel fressen.


    So wird er geistig gefordert, was einen Hund ermüdet und er hat Erfolgserlebnisse, denn, wenn er Futter bekommt
    und apportiert, kann es für ihn wie Beute machen sein.


    Dann ist ein Jack Russel ein Kleinhund. Ein Kleinhunde ist eben auch aktiver wie ein grosser Hund.
    Wenn ich mit unseren Maltis rausgehe, dass ist das kein Spazierengang. Die haben ein arges Tempobedürfnis.
    Entweder wird ziemlich schnell gelaufen, oder sogar gerannt.


    Desweiteren, Dein Kleiner ist 10 Wochen alt. Ich halte es immer so, dass unsere in dem Alter wenn wir raus gehen, pro Lebensmonat 5 Minuten am Stück laufen. Sie kommen zwischendurch für eine Pause auf den Arm.


    Damit meine ich nicht, wenn der Welpe sich aus eigenem Antrieb bewegt. Dann reguliert er das aus eigenem
    Instinkt.


    LG Marianne

  • Zitat von "Paula2011"

    hhmmm ok klingt logisch.
    Also weredn wir die Runden aufs Pippi machen reduzieren und zuhause eine Schiene runter fahren.
    Also weniger spielen, vielleicht mehr schmusen und futter nur noch aus der Box.
    Aber zum thema kanbberzeug oder spielsachen gibt es hier offensichtlich geteilte Meinungen.
    Soll ich ihr nun eine Alternative anbieten oder nicht. Und wenn sie sich jetzt an meinem Kabel vergreift, dann etwas sagen oder ignorienen?


    Was heißt denn Futter aus der Box ? Warum bekommt der Welpe nicht regelmäßig sein Futter aus der Futterschüssel?


    Alle meine bis jetzt 8 Welpen hatten Spielzeug und auch Knabbersachen, deswegen haben sie nicht mehr oder weniger was angeknabbert.
    Ich finde es übrigens beachtlich, daß sich dein Welpe tagsüber so gesittet verhält, deswegen wird er zu Hause aufgedreht sein und da eignet sich wieder Spielzeug, da kann er sich abreagieren, denn irgendwo muß die Lebensfreude ja raus ;) Der Welpe ist 10 Wochen :???: er kann noch nicht perfekt sein.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Paula2011"

    hhmmm ok klingt logisch.
    Also weredn wir die Runden aufs Pippi machen reduzieren und zuhause eine Schiene runter fahren.
    Also weniger spielen, vielleicht mehr schmusen und futter nur noch aus der Box.
    Aber zum thema kanbberzeug oder spielsachen gibt es hier offensichtlich geteilte Meinungen.
    Soll ich ihr nun eine Alternative anbieten oder nicht. Und wenn sie sich jetzt an meinem Kabel vergreift, dann etwas sagen oder ignorienen?


    Ich kann dir ja einfach mal meine Gründe erklären, weshalb ich ein Alternativverhalten bevorzuge.


    Also, der Hund baut Mist. Er knabbert am Kabel.
    Dafür hat er irgendeinen Grund. Die Milchzähnchen jucken, er ist gestresst, ihm ist langweilig.
    Natürlich kann ich es einfach nur verbieten, schimpfen, ab in die Box mit dem Pimpf.
    Aber dadurch verschwindet der Grund nicht, weshalb der Hund es tut und er lernt auch nicht, wie er in Zukunft mit so einer, für ihn misslichen, Situation umgehen soll.


    Zeige ich aber gleich:
    "Hey, dich juckst? Dann nehme das da zum Kauen!"
    "Du hast Stress? Dann baue ihn hieran ab!"


    Dass er über die Zeit lernen muss, mit bestimmten Dingen auch einfach so umzugehen, ist klar. Niemand kann immer springen, wenn der Hund gerade mal eine Laune hat.
    Aber gerade ein Welpe kann das "einfach mal aussitzen" oft noch nicht. Impulskontrolle und Frustrationstoleranz (kannst dazu ja auch mal im Forum stöbern) sind Sachen, die mit der Zeit kommen und auch, zu einem Teil, beigebracht werden müssen.


    Versäume ich das - und das ist bei mir auch zu einem Teil passiert - sucht sich der Hund ein Ventil. Meiner fiept, andere werden unrein, wieder andere knabbern sich die Pfoten wund.
    Hätte ich nochmals die Chance, würde ich besser darauf eingehen, nun habe ich damit zigmal so viel Arbeit.

  • Zitat von "Paula2011"


    Und wenn sie sich jetzt an meinem Kabel vergreift, dann etwas sagen oder ignorienen?



    mhh, das toal ignorieren könnte der kleinen Maus das Leben kosten :???:
    Du gehst SOFORT hin, nimmst sie weg und sorgst dafür das sie ned wieder drann kommt!


    Das versteht sich doch aber von selbst das ich meine Hund (egal ob Welpe oder Adult) nicht Dinge tun lassen die ihn das Leben kosten?


    Ich sehe es wie die meisten hier, du machst dir zu viel mit ihr und dadurch ist sie einfach aufgedreht!
    Das einzige was sie "Lernen" muss, ist ihr Name, das sie auf "Befehl" kommt, ein "Nein" "Tabu" oder wie immer du es nennen willst, und die Stubenreihnheit, und ich finde DAS ist schon ne Menge für den kleine Wurm.
    Futter würde ich sie in dem alter auf keine Fall erarbeiten lassen!

  • ok die einen schreiben ich laste sie zu wenig aus die anderen sagen es ist zuviel. Wie finde ich denn jetzt das Mittelmaß?
    Soll immer ein knochen da liegen oder nicht?
    Was macht den Euer Welpe wenn ihr gerade Hausarbeit macht?


    Und die für mich wichtigste Frage....Ist es schon zu spät oder kann ich das Verhalten noch umlenken?
    Wenn ich jetzt die nötige Disziplin an den tag lege, kann das dann noch was werden oder ist das Kind schon in den Brunnen gefallen?



  • Ich finde es toll das du dir jetzt schon Gedanken machst und nicht abwartest bis das Kind in den Brunnen gefallen ist :gut:

  • Zitat von "Paula2011"

    Und die für mich wichtigste Frage....Ist es schon zu spät oder kann ich das Verhalten noch umlenken?
    Wenn ich jetzt die nötige Disziplin an den tag lege, kann das dann noch was werden oder ist das Kind schon in den Brunnen gefallen?


    Aber klar kannst Du es noch ändern! ;)
    Dein Hund reagiert nur auf das, was um sie herum ist.
    Und Ihr braucht beide eine Weile, bis Ihr Euch aneinander gewöhnt habt, und jede die "Macken" des anderen kennt :D


    Wegen dem Rest:
    Hör auf Dein Bauchgefühl, und beobachte Deinen Hund.
    Siehst Du eine Verbesserung (in Deinem Sinne), machst Du alles richtig!



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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