Bösartiger Hund ??

Es gibt 244 Antworten in diesem Thema, welches 16.890 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Tante Flauschig.

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    Hallo Falbala


    Egal wie toll so ein Trainer ist, oder wie toll er sich gibt: wenn er OHNE Besitzer 2 Wochen mit dem Hund arbeiten will und der HH soll nicht dabeisein weil er vieles gar nicht sehen will ...........nein, dem würde ich keinem meiner Hunde anvertrauen!



    Birgit

  • Den Hund alleine wegzuschicken finde ich auch schwer. Hier scheint aber - wenn nicht hoffentlich doch noch eine behandelbare Krankheit als Grund auftaucht - die Alternative zu sein, den Hund einschläfern zu lassen. Da würde ich als letzte Möglichkeit vor der endgültigen Trennung auf jeden Fall diesen Versuch wagen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass das u.U. wirklich sinnvoll ist. Das Vorgespräch sollte hier aber Klarheit bringen, welche "Wunder" zu erwarten sind.


    Der Hund ist ja im Moment offensichtlich auch nicht wirklich glücklich, obwohl er gut behandelt wird.

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  • Wenn die Alternative ist das Tier zu euthanasieren, würde ich keine Sekunde zögern und ihn selbstverständlich dort abliefern, da ich Thomas und Chima für kompetent halte.
    Die würde ich niemals bei einem 0815 Teletacker/Stachler Internat tun.


    Ich würde mir aber vorher genau alles erklären lassen.
    Besitzer sind bei solchen massiven Problemen sicher erstmal hinderlich, da rausgefunden werden muss wie der Hund tickt. Da ist der Besi der schon heult (ich würds auch tun) wenn Hunde im Isolationsraum mit verschiedenen Einflüssen wie fallenden Folien konfrontiert werden oder körpersprachlich massiv bedroht werden sicher hinderlich.


    Aber wenns um Leben oder Tod für mein Tier geht würde ich viel in Kauf nehmen, auch Meideverhalten.


    Nun hoffen wir aber doch erstmal alle dass nur die SD ein Problem hat, gelle? :smile:

  • Es muss doch nicht darum gehen einen Hund zu mißhandeln, brechen und kaput zu machen, sondern es kann einfach darum gehen eine neue Situation ohne Altlasten zu schaffen in der neues Lernverhalten möglich ist.
    Es geht hier doch nicht um ein bischen Alltagsgehorsam, oder eine Vorbereitung auf igendeine belanglose Prüfung, hier gibt es festgefahrene Verhaltensweisen, jedemenge Altlasten, negative Gefühle, das hemmt Hund und Halter.
    Jeder der eine solche Situation mit seinem Hund erlebt hat, weiß wie schwer es einem fällt, diesem Hun offen und frei zu begegnen und ihm das nötige Vorschussvertrauen entgegen zu bringen, genau da liegt doch die Chance der Internatsausbildung.
    Nein, ich würde auch keinen meiner Hunde einem Hans Wurst an die Angel geben und gehen, ich muss einem Trainer sehr vertrauen, seine Methoden genau kennen, aber perse sich hinstellen und gleich von Tierquälerei aus zu gehen, finde ich frag würdig.


    Kram

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zusammenfassung:
    1. Krams Standpunkt: durchaus nachvollziehbar
    2. Der Dabeisein-Standpunkt:
    - Mißtrauen
    - Kontrolle
    - Lernen
    - Verstehen


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass man um eine Videodokumentation bittet. 2500 Euro sind auch kein Pappenstil.
    Klar kommt es blöd, wenn man einerseits jemand um Hilfe bittet, weil man nicht mehr weiter weiß -


    und andererseits Mißtrauen äußert.


    Wenn man ausschließlich mit den beiden letzten Punkten argumentiert, dass man etwas über den Umgang lernen möchte und sich die Möglichkeit wünscht, die Art mit dem Hund gearbeitet wird zu verstehen und auch Fragen dazu stellen zu dürfen über die Vorgehensweise, dann hätte eine Videodokumentation durchaus ihre Berchechtigung, wie ich finde.


    Obendrein kommt dazu, das man schon gerne wissen möchte, wo man hier sein Geld eigentlich reinsteckt.


    Deshalb finde ich die Frage danach nicht schlimm - sofern sie richtig formuliert wird....

    "Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen,
    Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." aus "der kleine Prinz"

  • Damit haben gute Trainer auch kein Problem ;)
    Internatsausbildung macht auch ausschließlich Sinn, wenn der Besitzer intensivst geschult wird und auch daheim über einige Zeit eine enge Betreuung erhält.

  • Was man auch nicht vergessen darf:
    Wenn man den Hund allein ohne Besitzer hat, lässt sich in der Anamnese sehr schnell ausmachen, welche "Probleme" wirklich vom Hund ausgehen und welche vom Halter verursacht sind. So findet man sehr schnell die passenden Ansatzpunkte wo der Hund im speziellen lernen muss, wo der Halter allein Nachhilfe nötig hat und in welchen Punkten sie zusammen etwas ändern müssen.


    Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es für den Halter sinnvoll ist, gewisse Dinge nicht zu sehen. Nicht weil der böse Trainer gemein zu ihrem Hund wäre, sondern weil es während der Anamnese zu Szenen kommen kann, die das Bild eines Halters von seinem geliebten Hund zu tiefst erschüttern können. Denn viele Leute neigen dazu selbst das gefährlichste Verhalten doch noch zu bagatellisieren oder zu entschuldigen.
    Was wenn sich aber nun während der Anamnese herausstellt, dass der geliebte Hund auch ohne mit der Wimpfer zu zucken gegen den Besitzer gehen würde, dass er eben doch das Kind auf der anderen Seite des Zauns packen oder den anderen Hund ernsthaft verletzen würde, wenn er nur die Gelegenheit dazu bekommt?
    Ich musste es leider immer wieder miterleben, dass Hunden zwar zu helfen gewesen wäre, die Besitzer aber so geschockt waren, als sie sahen wozu ihr lieber Hund wirklich bereit wäre, dass sie sich aus Angst von ihm trennten.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Komisch, ich kenne das genau umgekehrt.
    Was wurden mir nicht alles für Killer, Monster, Bestien, Totbeißer und dominante Kracher angekündigt und es waren alles Hunde.
    Oft ist das Vertrauen nach einem Beißvorfall so nachhaltig gestört, dass keine positive Interaktion und somit schlicht auch kein lernen mehr möglich ist.

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