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Sorge um eine 14jährige Hundeoma

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    Hallo,


    ich hatte neulich hier gepostet wegen der Hündin meiner Eltern. Wir waren ja beim Tierarzt gewesen, weil die ja starke Bauchschmerzen hatte. Leider sind die heftigen Schmerzen trotz Fasten und Schonkost nicht besser geworden. Deshalb waren wir heute nochmal da. Die Hündin wurde geröntgt, einmal ohne Kontrastmittel, einmal mit Kontrastmittel nach 15 Minuten und dann ein 3. Mal nach 4 Stunden mit Kontrastmittel. Blutwerte sind auch ermittelt worden.


    Ergebnis: Blutwerte sind alle im Normbereich. Beim Röntgen ohne Kontrastmittel hatte mir die TÄ richtig Angst eingejagt, weil sie zuerst sagte zwischen Leber und Dünndarm wäre etwas Merkwürdiges zu sehen, was sich aber beim 2. Röntgen als Mageninhalt identifizieren lies.
    Also einen Tumor können wir erstmal ausschliessen.


    Beim 3. Röntgen , 4 std. nach Kontrastmittelgabe, wurde die Hündin nochmal geröntgt.
    Normalerweise wäre bei einem normal funktionierenden Darm und bei normaler Fütterung das Kontrastmittel bereits nach 4-5 Stunden komplett "durchgeflossen". Bei der Hündin allerdings stoppte die helle Färbung auf dem Röntgenbild an der Engstelle, wo der Dünndarm in den Dickdarm mündet. Nur ein ganz wenig Kontrastmittel war schon durchgelaufen.


    Jetzt hat der Tierarzt folgende Schlussfolgerungen gezogen:
    1. Die Darmbewegung ist ohnehin durch MCP Tropfen/Buscopan eingedämmt und die Hündin hat nur kleinste Mengen Reis gefressen, daher kann es sein dass die 4 Stunden nicht ausgereicht haben um das Kontrastmittel komplett durch den Darm laufen zu lassen und daher ist es "nur" eine Darmentzündung. Antibiotikagabe erfolgt ohnehin.


    2.) Es ist eine noch nicht ausgeprägte Darminvagination (Verschlingung) welche bei Bedarf operativ behandelt werden soll ( die Hündin ist aber schon 14!)


    3.) Ein Verschluss kann es nicht sein, weil die Hündin wenn auch nur 1 Mal täglich- Kot abgesetzt hat(recht weich, braun-gelb)


    4.) Laut Tierärztin sieht diese "Engstelle" wie Nahrung aus, sie kann es aber nicht 100% sagen.


    Ich soll jetzt die Nacht abwarten, ob beim Nachlassen der Schmerzmittel ( Buscopan, Spasmovetsan) die Schmerzen wiederkommen. Wenn ja, dann wird sie morgen nochmal geröntgt ob das Kontrastmittel immer noch an dieser Engstelle sitzt.


    Habt ihr eine Idee was da los ist? Bin total ratlos wie es jetzt weitergeht??? Hatte von euren Hunden schon mal einer sowas?

    Ein Tag ohne Hund ist ein verlorener Tag!

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  • Eine Idee habe ich leider auch nicht. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass bei alten Hunden manchmal keine eindeutigen Krankheiten aus den Symptomen mehr abzulesen sind ....


    Ich drücke Euch die Daumen, dass sich Eure Hündin schnell wieder berappelt!

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • Leider kann dir niemand sagen was das sein könnte.
    Wurde denn ein Ultraschall gemacht ? Bentley hatte im vorigen Jahr auch Probleme mit der Verdauung, da floß der Mageninhalt nicht in den Darm ab, es wurde festgestellt, daß der Dünndarm so dick entzündet war, dass nichts mehr hindurch ging.

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  • Ein kleiner Lichtblick :


    die Hündin hatte heute Nacht keine Schmerzen mehr. Und jetzt verhält sie sich ganz normal. Wir geben ihr weiter Schonkost und Antibiotikum. Jetzt muss sie nur noch wieder Kot absetzen....


    Mal gucken wie sich das weiterentwickelt...

    Ein Tag ohne Hund ist ein verlorener Tag!

  • Das sind ja schöne Nachrichten, alles gute für die Omi :smile:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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