Hund und Pferd- wie einander näher bringen?

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    So, da Aimee inzwischen ziemlich gut hört, gut abrufbar ist und ich mich überwiegend auch auf die verlassen kann, möchte ich nun langsam damit anfangen sie daran zu gewöhnen mit dem Pferd mit zulaufen. Ich weiß, dass man Hunde von Welpen an daran gewöhnen sollten, aber es war mir einfach für Pferd und Hund zu gefährlich.


    Heute hatte ich sie dann zum erstenmal im Stall und sie musste warten, bis ich fertig gemistet und geputzt hatte. Dabei hatte ich sie an eine Box angebunden, denn sie kann einfach nicht frei im Stall herumlaufen, zumindest nicht um die Mittagszeit. Das hat sie auch ganz gut gemeistert, auch wenn wir noch an der Frustrationstoleranz arbeiten müssen, zweimal hat sie sich beschwert, wurde dann von allen ignoriert und gelobt als sie brav und ruhig lag. Natürlich kann ich das nur üben wenn nicht soviel los ist, nicht jeder mag einen Hund im Stall, der noch ab und zu bellt, wobei das eigentlich niemand stört es ist ja immer nur für kurz. Trotzdem möchte ich natürlich vermeiden, dass sich jemand gestört fühlt.


    So nach dem Putzen und Misten bin ich dann auf den Platz gegangen und einfach mal mit Beiden gelaufen. Das Pferdchen meistert das erstaunlich gut und war sehr souverän und brav. Ihr war das ganze erst nicht so geheuer, grooßes Pferd, hat sich aber schnell daran gewöhnt und beruhigt. Sie fand ihn am Ende gar nicht mehr so übel und wie gesagt er war freundlich und hat sich auch durch einmaliges Anbellen nicht aus der Ruhe bringen lassen.


    Nur wie fange ich es an, dass ich reite und sie nebenher läuft? Das ich jemanden zum Helfen brauche ist klar. Ich habe auch ein Pferd dafür angeboten bekommen, dass Hunde gewohnt ist und sich ganz sicher durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und sehr vorsichtig ist. Die Besitzerin, sowohl meine Mutter haben sich angeboten mir zu helfen.


    Nur wie fange ich an, was muss ich am Anfang üben usw... Wie habt ihr das aufgebaut? Also ich werde jetzt am Anfang sie immer wieder mitnehmen und dann einfach ein bisschen laufen, einfach dass sie sich an die Größe des Pferdes und an den Ablauf im Stall gewöhnt. Auch vielleicht mal draufsetzen und simple Kommandos wie "Sitz" und "Bleib" oder auch "Fuß" üben. Hat vielleicht jemand einen Erfahrungsbericht?

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  • Hey,
    das hört sich doch schonmal nicht schlecht an, wie das bisher läuft. :)


    Artus läuft auch manchmal am Pferd mit und ich habe das so gemacht, dass ich sehr lange einfach mit Beiden spazieren gegangen bin - viel Schritt natürlich, auch mal an der Hand getrabt und auch mal angehalten. Das ging echt schnell gut und so hab ich mich eines Tages einfach draufgesetzt und gut war's. :)


    Berichte mal, wie's läuft! :)


    edit bzw. Nachtrag: Das war also sehr einfach bei uns, wir haben gar nicht so viel Tam Tam gemacht und das ging trotz Hibbelterrier super. :ugly:

    Sir Artus (vom ostdeutschen Bauernhof), *30.12.09



    Ich bin in einer Welt groß geworden, in der Malis Hunde waren, mit denen wir Kinder allein in den Wald gehen konnten.

  • Danke für deinen Bericht :).


    Okay ich merke, ich darf einfach nicht so rumpinsen :D. In meinem Fall ist der Hund nicht allzu hibbelig, allerdings das Pferd :roll:


    Ich werde nächste Woche mal anfangen, muss allerdings immer darauf achten, dass der Platz frei ist, dass ich niemanden störe :). Dann berichte ich natürlich auch, ich hoffe, dass es klappt *seufz* :)

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  • Auf dem Platz hab ich eigentlich relativ wenig bis gar nicht geübt, da hatte ich dann doch Bedenken, weil der Raum ja doch begrenzt ist wenn das Pferd mal zur Seite springt oder so. Ich bin von Anfang an mit Beiden ins Gelände gegangen...auf'm Platz soll der Hund ja auch nicht rumlaufen in der Regel. :)

    Sir Artus (vom ostdeutschen Bauernhof), *30.12.09



    Ich bin in einer Welt groß geworden, in der Malis Hunde waren, mit denen wir Kinder allein in den Wald gehen konnten.

  • Doch doch, auf dem Platz kann der Hund schon rumlaufen, die Reithalle dagegen ist tabu. Gelände sofort geht leider nicht, da das Pferd einfach nicht nervenstark genug ist und ich mich, bevor ich ins Gelände gehe 100 % darauf verlassen können muss, dass der Hund den Umgang mit dem Pferd gewöhnt ist und 100 % hört. Unser Platz ist auch riesig, von daher sehe ich da auch kein Platzproblem ;). Aber wie gesagt üben kann ich da nur wenn niemand reitet...

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wieso kann Sie bei euch auf dem Hof nicht frei rum laufen ?????


    Unsere erste Pferd-Hund begegnung war als wenn es das normalste von der welt wäre.


    Wir waren ca. 45min auf der Hundewiese zum auspowern dann gings in den Stall.


    Ich hab ihn dann abgeleint, mir einen Stuhl genommen und mich 1h hingesetzt... die ersten 20min war er etwas hibbelig. Danach war alles gut, zwar respekt vor den riesen Tieren aber keine angst.


    Am nächsten Tag hab ich dann alles wie immer gemacht : gemistet, geputzt, und dann ins Gelände.
    (Kann man natürlich nur wenn Hund gut abrufbar ist und wenn wenig Straßen in der Umgebung sind)


    Ich hatte glück und mein Hund hat sich benommen als hätte er nie was anderes gemacht: Lief links oder rechts neben dem Pferd wenn ich es wollte und war der liebste Hund der welt.


    Reite ich auf dem Platz hat er davor zu warten oder sich anders wie zu beschäftigen.
    Der Platz ist TABU.
    Unterbinden kann ich das mit einem scharfen ,,ab,, .


    Mich stört es einfach auf dem Platz auf Pferd und Hund zu achten.

    "Was ist denn da drin?" "Weiß ich nicht, ich habe ihn noch nicht aufgemacht!"



    Spike´s Fotos

  • Ich nutze diesen Thread einfach mal und hoffe, dass das okay ist.


    Bei mir ist es so. Gestern war ich mit einer Freundin im Stall bei ihrem Pony. Sie hat mir eine Pflegebeteiligung angeboten (das Pony kann noch nicht geritten werden), die ich eigentlich total gerne übernehmen würde. Zeitlich ginge es im Moment noch recht gut, da ich arbeitslos bin. Allerdings möchte ich ihr nicht zusagen, um dann, wenn ich wieder einen Job habe absagen zu müssen.


    Ich könnte die Pflegebeiligung nur annehmen, wenn meine Terrierristen mit auf den Hof können. Dieses ist von dem Verein kein Problem. Es bringen sehr, sehr viele ihre Hunde mit und meine sind verträglich.


    Das Problem sehe ich auch nicht bei Fjari sondern bei Jess. Bisher war sie immer SEHR interessiert an allen Tieren. Allerdings eher jagdlich :hust: bzw. stellt sie die Tiere mit einem lauten Gebell. Das hatte ich einmal bei einer Mutterkuhherde und einmal bei einer Pferdekoppel.


    Dass das in einem Reitstall nicht geht ist klar, aber wie kann ihr beibrigen, dass sie die Pferde nicht dauernd anbellt bzw. ignoriert? Das wird mein größtes Problem sein, denke ich.

  • LiLLy_Lou etwas spät, aber bei uns im Stall herrscht eigentlich Leinenpflicht ;)


    Soo, nachdem es bei Aimee leider momentan am Jagdtrieb scheitert, den ich selbst vom Boden richtig sicher nur mit Schleppleine steuern kann (bei uns gibt es leider überwiegend nur wildreiche Gegenden, sonst kann sie auch ohne laufen), deshalb heißt es bei ihr weiter trainieren, trainieren, trainieren. Im Stall schlägt sie sich inzwischen super, wartet toll und ist angstfrei und ruhig was den Umgang mit Pferden angeht, ich denke das ist schon ein großes Plus ;).


    Apachi habe ich heute mal "ins kalte Wasser geworfen". Klar, er bewegt sich noch nicht wirklich sicher im Stall (in einem Stall hat er ja scheinbar u.a. schlechte Erfahrungen gemacht). Allerdings haben wir echt eine tolle Stallgemeinschaft und alle geben sich Mühe möglichst alles richtig zu machen, dass er sich bald ganz wohl fühlt. Dazu gehört, dass er sich überwiegend nicht anfassen lässt und ich diesbezüglich auch keine Versuche haben möchte. Einer hat sich heute bestimmt eine viertel Stunde auf den Boden gekniet nur um im Leckerlies zu füttern und an der Hand schnuppern lassen. Besen in der Hand von fremden Menschen führen nach wie vor zu Panikattacken. Da um den Stall herum aber "sicheres" Gelände ist, habe ich ihn dann heute auch raus gehen lassen, da ich einfach in der Nähe des fegenden Menschen fertig gemacht hab. Für ihn eine Lösung wenn er ohne Leine ist, dann kann er entscheiden welche Distanz sicher ist.


    Ja, Rentnerpferd hat seine Therapie wieder einmal prima gemacht. "Nicht anfassen" hat auch er sich zu Herzen genommen ohne dazu aufgefordert zu werden. Er stand still während das Terriertier noch nicht so raushatte wie es genau ums Pferd heumlaufen soll. Joa, dann bin ich einfach aufgestiegen uns losgeritten :D Klappte super. Außer das gehorsam muss teilweise noch ein bisschen besser werden ;). Einmal als er dachte, dass wir zurück sind ist er losgeschossen. Hat zwar gewartet und es war auch kein Wegrennen, aber ich möchte, dass er in meiner Nähe bleibt. Pferdchen war brav. Er hasst es normal Stehenzubleiben etc., hat alles heute brav und souverän gemacht. Er scheint wirklich ein gutes Gespür für andere Tiere zu haben.


    Ja, an dieser Stelle bin ich nun. Besseres Grundgehorsam auf kleinen Runden fertig aufbauen und dann darf er auch mal auf was größeres mit ;).


    Hier noch zwei Bilder:



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