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An der Leine hört er wenig bis gar nicht

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    Hallo Ihr!


    Wir haben einen Kleinspitzrüden von 16 Monaten. In der Regel ist er sehr gelehrig und folgsam. Auch im Freilauf klappt es ziemlich gut. Gut da kann er ja auch schnuppern und pieseln wo er will, wenn wir im Park sind.


    Aber an der Leine ist das momentan unheimlich nervig. Wir kommen eigentlich nur im Schneckentempo voran. Überall gibt es natürlich etwas zu schnuffeln und zu markieren. Okay, ich lass ihn dann auch schon, aber wenn im dann weiter will und muss und KOMM oder HIER sage, interessiert ihn das gar nicht, er macht einfach weiter und wenn ich dann mit sanftem Zug an der Leine ziehe, hat er dann noch mehr den Rückwärtsgang drin. Heute ist er sogar deshalb aus deinem Geschirr geschlupft.
    Sollte er widererwarten mal seine "Tätigkeit" unterbrechen und mitkommen, wird er natürlich belohnt von mir, keine Frage. Beim nächsten Mal haben wir aber wieder das gleiche Problem...meistens 5 Schritte weiter.


    Merlin ist eh ein sehr selbstbewusster, aber natürlich sehr lieber Spitz :D , aber momentan hat er auf o.g. bezogen einen irren Dickkopf!


    Wie gesagt im Freilauf meist kein Problem und er kommt auch mit, wenn ich ihn vom Spielen mit anderen Hunden abrufe.


    Ich hatte auch schon die Vermutung, dass es im Moment mit den vielen läufigen Hündinnen zusammenhängt, dass das eben soooooooo viel interessanter ist als mein "Gebrabbel" ;)
    Oder könnte es mom. auch am Alter, also "Halbstarkengetue" liegen?


    Wie kann ich noch an diesem Problem arbeiten, ausser halt mit der Belohnung, wenn er hört?
    :hilfe:


    Danke schonmal
    LG
    Andrea

    "...ein Hund ist bereit zu glauben, daß du bist, was du denkst zu sein...!"

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  • Ich hoffe ja bei uns zur Zeit, dass es nur eine Phase ist - zumal er nicht frei laufen darf und wir deswegen im Moment immer ewig unterwegs sind.


    Hab bis jetzt ganz gute Erfahrungen mit einem Halsband gemacht, aus dem er nicht raus kommt. Da hab ich ihn, wenn er halt auch auf Kommando hin nicht mitgekommen ist, sanft aber bestimmt weiter gezogen habe.
    Sonst bin ich auch auf Tipps gespannt.

    Liebe Grüße,


    Kathi mit dem großen Schwatten


    _____________________________
    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken....

  • Hallo,


    tja, das mit dem einfach weiterziehen, nachdem er nicht auf's Kommando hört, mach ich ja auch; aber dann hat er halt, wie beschrieben, den Rückwärtsgang drinne und will überhaupt nicht mehr mit.
    Wenn er ja nur mal das Beinchen heben würd und dann geht's weiter...ist ja kein Problem, aber da wird Ewigkeiten an einer Stelle rumgeschnüffelt, geleckt...wieder geschnüffelt, man kommt nur im Schneckentempo vorwärts manchmal.


    Mit Halsband funktioniert bei uns gar nicht. Ein Spitz hat soviel Fell am Hals, wie ein kleiner Löwe, und ich kann ein Halsband nicht richtig gut befestigen. Also die Erfahrungen haben gezeigt, dass er aus einem Halsband immer rauskommt...wenn er will...nicht gut...! :verzweifelt:


    Gruß
    Andrea

    "...ein Hund ist bereit zu glauben, daß du bist, was du denkst zu sein...!"

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  • ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, aber ich schreibe sie trotzdem mal hier rein:
    wie wäre es, wenn du, wenn er die Aufforderung zum Weitergehen ignoriert, einfach mal die Leine fallen lässt und weiter gehst?
    Und zwar nicht langsam wartend, sonder im normalen bis zügigem Tempo? (ohne dich dabei nach ihm um zu sehen)


    Könnte mir vorstellen, dass er bisher die Erfahrung gemacht hat: "wenn ich nicht weiter will, dann wartet Frauchen auf mich" und er es als sehr irritierend oder sogar unangenehm empfindet, wenn du einfach ohne ihn weiter gehst.


    Das ganze würde ich jetzt natürlich nicht an einer Straße ausprobieren...


    lg

  • Hi!


    Hm, ich weiss nicht recht, meistens tritt ja "unser Problem" auf, wenn wir in der Stadt unterwegs sind. Da kann ich das natürlich nicht machen und im Park würde das Leine einfach fallen lassen ihn glaub ich wenig bis gar nicht interessieren, weil er ja da immer frei läuft und es gewohnt ist, wenn ich einfach weiter gehe und er dann hinter her kommt.


    LG
    Andrea

    "...ein Hund ist bereit zu glauben, daß du bist, was du denkst zu sein...!"

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dann unterscheide doch zwischen schnüffeln & trödeln und zwischen bei fuß gehen.
    Bei zweiterem wird generell nicht geschnüffelt und auch nicht markiert, dann gehts an lockerer (<- Ziel) Leine mit dir mit. Ich würde ihn dann erst gar nicht an etwas ranlassen.


    Läuft er lose gehst du einfach weiter und er muß sehen, daß er den Anschluß nicht verliert. An der Leine hat er doch alle Zeit der Welt, du wartest doch. Du bist perfekt für ihn erzogen, läßt ihn schnüffeln, bequemt sich der Herr zu kommen gibts ein dickes Lob und wenn er was anderes interessant findet, dann läßt er dich halt warten.


    Warum machste das mit ? :roll:


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Es gibt doch diese groben Ketten, die man ganz individuell einstellen kann. Ein Neufi aus dem Bekanntenkreis trägt die immer, wegen der Fellmasse um den Hals. Sowas: http://www.zooplus.de/shop/hun…halsbaender_leinen/179430


    Alternativ ein Kommando zum Abbruch des Schnüffelns einführen? Wüsste zwar nicht wie, aber vielleicht jaa du selbst.
    Wenn er mich ganz schlimm nervt, geh ich mit ihm auch mal mitten auf der Straße(hier gibts fast keinen Verkehr), da hat er dann keine Möglichkeit mehr groß zu schnüffeln.


    Sonst wüsste ich auch nichts. Aber wenn wir irgendwann schlauer sind und es ihm ausgetrieben haben, berichte ich, wie wirs geschafft haben.

    Liebe Grüße,


    Kathi mit dem großen Schwatten


    _____________________________
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  • hm...
    kannst du das mal an einer ruhigen Straße ausprobieren?
    oder mal in einer Fußgängerzone, z.B. morgens wenn noch keine Geschäfte offen haben -> weniger Menschen.


    Oder läuft dein Hund generell selten an der Leine? kann es sein, dass er die Leinenführigkeit noch nicht verinnerlicht hat?
    Wenn dein Hund eigentlich eh nur in der Stadt an der Leine läuft, könntest du ihm ja auch beibringen, dass an der Leine nicht geschnüffelt wird?


    lg

  • Hallo Staffi,


    tja, warum lass' ich mir das gefallen? :headbash:


    Wie Du schon sagst, er hat mich gut erzogen. Eigentlich dachte ich ja das Gegenteil...okay, jetzt arbeiten wir dran! :gut:


    Ich glaube als allererstes muss ich ihm wirklich das "Bei Fuß" richtig beibringen!!!
    Vielleicht hast Du ja da noch so 1 - 100 Tipps für mich ??? :gott:
    ..und er läuft schon öfter an der Leine als ohne!


    Ich denke mal, das ist jetzt das A und O! Da wir schon oft in der gleichen Situation sind...also in der Stadt z.B. aber ich unterschiedlich damit umgehen möchte. Einmal gehen wir locker Gassi, (oft abends, da ich mom. im Dunkeln nicht mehr im Park rumdappe), da lass ich ihn schnüffeln und pieseln usw...einmal nehm ich in mit z.b. zu einem Termin oder einkaufen, da hab ich's eilig und er soll nicht überall trödeln. Ich mein in beiden Situationen sind wir in der gleichen Umgebung.


    LG
    Andrea

    "...ein Hund ist bereit zu glauben, daß du bist, was du denkst zu sein...!"

  • Hallo Andrea,


    achtet er an der Leine denn überhaupt auf dich oder hat er dich da ausgeblendet? Wenn das so ist muss er doch zuerst mal lernen, dass du auch noch da bist und dass er aufmerksam sein muss.


    Als ich mit meinem Flokati angefangen habe an der Leine zu trainieren musste er das auch lernen, dass es nur weitergeht wenn er Kontakt zumir aufnimmt. D.h. ich bin einfach stehen geblieben und habe gewartet. Irgendwann (kann durchaus dauern) wird der Hund zu dir gucken (Frauchen? warum gehts nicht weiter?). Dann wird groß gelobt und wenn er mag gibts auch was. Erst wenn er das soweit kann gehts mit den Kommandos weiter. Ich habe fürs Weitergehen ein "Weiter". Reagiert er nicht wird die Leine vibriert - wirkt auf den Hund so, als wenn einer ständig auf deine Schulter tippt und dich drängelt endlich mit zu kommen. Da kann man sich nicht mehr (auf die lecker Gerüche) konzentrieren. Kommt er dann immer noch nicht - hin gehen und am Geschirr mitnehmen. An der Leine ziehen zeigt ihm doch nur, dass er es ausreizen kann bis er hinterher geschleift wird.


    Bei uns hat das (im Gegensatz zu vielen anderen Dingen) gar nicht lange gedauert. Hingegangen bin ich höchstens 2 oder 3 x sonst kam er immer von selbst.


    Viel Erfolg


    Conny =)

    Pedro, Gos d'Atura Catala (*7/2009)
    Sissy, Bobtail-Riesenschnautzer-Mix (*1/1996 - +1.10.2009)


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (Albert Einstein)

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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