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Hund ja/nein?

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    Hallo!


    Ich habe mich ja schon im Vorstellungsthread kurz vorgestellt, nun möchte ich das hier noch etwas ausführlicher tun.


    Ich heiße Ann-Kathrin, bin fast 23 Jahre alt und wohne seit 2 Jahren mit meinem Freund in einer 3 Zimmer Wohnung auf ca. 65m2. Insgesamt ist die Wohnung auf zwei Ebenen aufgeteilt, wobei die untere etwas größer ist. Dazu gehört auch eine Terrasse im Innenhof von ca. 10m2. Auf der Terrasse leben unsere Zwergkaninchen, bisher nur die beiden Jungs. Unsere zwei Mädels leben noch in Innenhaltung, kommen aber ab Mai auch raus.


    In meiner Kindheit hatten meine Eltern eigentlich immer Hunde und auch im Jugendalter hatten
    wir noch eine Colliehündin, die leider 2005 verstorben ist. Seit unsere Hündin nicht mehr da ist, habe ich eigentlich immer darüber nachgedacht, wie es wäre wieder einen Hund zu haben. Mein Freund (wir sind seit 2003 zusammen) ist auch ein absoluter Hundenarr.
    So, nun zu meinem „Problem“. Seit Dezember arbeite ich ehrenamtlich für ein Tierheim in der Nähe und führe Nachkontrollen durch. Mir wird immer bewusster, wie viel Tiere in Tierheimen sitzen und ich würde gerne einem älteren Hund ein zu Hause geben.
    Mein Freund und auch ich sind jedoch am zweifeln, ob wir das richtige zu Hause für einen Hund sein können.
    Mein Freund ist Vollzeit berufstätig und ich selber stecke im Studium bzw. arbeite in den Semesterferien auch Vollzeit.
    Meine Überlegung war, dass ich (ich bin im fünften Semester) während des Semesters richtig viel Zeit habe bzw. jeden Tag Freistunden, in denen es kein Problem wäre einen Hund zu versorgen. Ich kann euch ja mal ein Beispiel meines aktuellen Stundenplans geben:
    Montags: 8-12 Vorlesung und 14-17 Uhr Vorlesung
    Dienstags: 8-12 und 13-15 Uhr
    Mittwochs: 13-18 Uhr Vorlesung
    Donnerstags von 8-10 Uhr Vorlesung und freitags habe ich komplett frei. Natürlich ist das nur die Zeit die ich aus dem Hause wäre, die Zeit die ich lernen muss ist noch nicht enthalten, allerdings kann man sich diese Zeiten ja frei einteilen.
    Nun zuerst einmal dazu: Denkt ihr es wäre in Ordnung, wenn ein Hund in dieser Zeit alleine wäre? Oder bin ich zu oft aus dem Haus um einem Hund ein gutes zu Hause zu geben.


    Nun zu den Zeiten während der Semesterferien: Da arbeite ich in Vollzeit und habe mir schon 2 Dinge überlegt, wie es mit Hund klappen könnte.
    1. Ich suche mir für die Zeit (im Frühjahr sind es ca. 5 Wochen und im Sommer ca. 8 Wochen) eine Betreuung für den Hund in der Stadt wo ich wohne und gehe vorher und nachher selbst mit dem Hund. (Da habe ich auch schon ein oder zwei im Internet gefunden)
    2. Ich suche nach einer Betreuung in der Stadt, in der ich arbeite, und kann dann ich in zusätzlich in der Mittagspause raus gehen. Allerdings müsste der Hund dann jeden Tag eine längere Zeit mit mir im Auto verbringen. (Pro Strecke sind es ungefähr 45 km)
    Dies wäre ebenfalls nötig wenn ich meine Bachelorarbeit im achten Semester schreibe.


    Ich weiß, dass diese Voraussetzungen nicht die besten sind, trotzdem würde ich gerne eure ehrliche Meinung hören. Wie ihr hoffentlich aus dem Post lesen könnt, mache ich mir ziemlich viele Gedanken und möchte nichts überstürzen noch falsch machen.


    Achso, was ich noch vergessen habe: Zu unserer Wohnung, wir sind nicht aktiv auf Wohnungssuche, aber passiv schon. Ich weiß, dass eine Nachbarin einen kleinen Hund im Haus hält, allerdings sehe ich selber, dass ein Garten und eine Wohnung auf einer Ebene wesentlich besser wären. Zur Zeit wohnen wir im EG und die obere Etage wäre für den Hund aufgrund der sehr steilen Treppe nicht zugänglich. Zusätzlich wollen wir natürlich auch für unsere Zwergnasen einen Garten in dem wir ein Gehege bauen können.
    Naja und nun, danke für’s lesen ;)


    Grüße Anka

    Ann-Kathrin mit Labbi-Mix-Opa Terence (*30.08.1996)
    "Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf." - Ernst R. Hauschka

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  • Hey,
    kurze Frage vor einer langen Antwort: Hat der Hund in der Zeit, in der du weg bist (bzw. in der keiner zu hause ist), eine sinnvolle Beschäftigung (in der Wohnung rumliegen zählt nicht ;) )?
    Wie ich es bisher verstanden habe ist ja kein Garten oÄ da, oder?


    glg

  • Vielmehr würde mich interessieren, ob du dir länger zeit nehmen könntest, um den Hund eingewöhnen zu können. ansonsten finde ich die Zeiten doch ganz gut.

    Liebe Grüße,


    Kathi mit dem großen Schwatten


    _____________________________
    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken....

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  • Ich finde die Zeiten nicht schlecht. Wichtig ist doch nur was Ihr in der gemeinsamen Zeit macht. Hund muß nicht den ganzen Tag bespielt und bespaßt werden.


    Und mal ehrlich Garten ist für eine Hundehaltung auch nicht zwingend notwendig. Wir haben ein Haus mit Garten, darin aufhalten tun Sie sich nur zum Knochen vertilgen. Ansonsten machen Sie lieber das Haus unsicher und toben sich auf langen ausgiebigen Spaziergängen aus.

    Conny & die Sabberbacken
    Deutsche Doggen & Irish Wolfhound ad Fontes


    "Nur wer seinen eigenen Weg geht,
    kann von niemandem überholt werden"
    M. Brando

  • Zitat von "Toryn"

    Hey,
    kurze Frage vor einer langen Antwort: Hat der Hund in der Zeit, in der du weg bist (bzw. in der keiner zu hause ist), eine sinnvolle Beschäftigung (in der Wohnung rumliegen zählt nicht ;) )?
    Wie ich es bisher verstanden habe ist ja kein Garten oÄ da, oder?


    glg



    Wozu soll dass denn gut sein? Wozu muß Hund sich beschäftigen wenn HH nicht zu Hause ist? Meine Hunde schlafen wenn Sie alleine sind.

    Conny & die Sabberbacken
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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Toryn"

    eine sinnvolle Beschäftigung


    Was genau meinst du damit? Wir haben für unsere Hasen so eine Buddelkiste, nen Snackball und einen Tunnel zum durchlaufen, meinst du sowas analog für Hunde? Oder meinst du Beschäftigung im Sinne von aufpassen?


    Einen Garten haben wir leider nicht, sondern nur eine 10m2 große Terrasse im Innenhof, die aber den Muckels gehört. Wir werden im Sommer auf der Terrassse gedultet, aber ansonsten ist das deren Revier :hust:



    Zu der Zeit: Es kommt darauf an was ihr als Eingewöhnungszeit empfehlt, ich habe da ja keinerlei Erfahrungen. Im letzten Semester hatte ich die letzten 4 WOchen gar keine Vorlesungen mehr und natrülich kann ich mir von der Arbeit auch mal Urlaub nehmen. Das wären dann aber so maximal 3 Wochen, denn ich bin ja eh nur Wochenweise dort. Ich bin mir nicht sicher ob das reichen würde oder nicht, wie lange meinr ihr denn wären nötigwendig um für eine gute Eingewöhnung zu sorgen?


    Grüße Anka

    Ann-Kathrin mit Labbi-Mix-Opa Terence (*30.08.1996)
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  • Zitat von "Tiggerfreak"


    Zu der Zeit: Es kommt darauf an was ihr als Eingewöhnungszeit empfehlt, ich habe da ja keinerlei Erfahrungen. Im letzten Semester hatte ich die letzten 4 WOchen gar keine Vorlesungen mehr und natrülich kann ich mir von der Arbeit auch mal Urlaub nehmen. Das wären dann aber so maximal 3 Wochen, denn ich bin ja eh nur Wochenweise dort. Ich bin mir nicht sicher ob das reichen würde oder nicht, wie lange meinr ihr denn wären nötigwendig um für eine gute Eingewöhnung zu sorgen?


    Grüße Anka



    Eingewöhnungszeit ist von Hund zu Hund verschieden, so pauschal läßt sich da nichts sagen. Es gibt Nasen die kommen erst nach Monaten im neuen zu Hause an. Schließlich hat ein Hund aus dem Tierheim ja eine Vorgeschichte, die mal mehr oder weniger positiv verlaufen ist. Und schließlich spielt der Charakter und die Rasse eines Hundes auch eine wichtige Rolle, der Eine bindet sich schneller an einen Menschen als Andere.

    Conny & die Sabberbacken
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    M. Brando

  • Hey,
    nicht so hastig, bitte. Ich bin ja auch der Meinung, dass man den Hund auch mal alleine lassen können muss, ohne dass er die ganze Einrichtung aus Wut/Trauer oder Ähnlichem zerlegt.
    Auch war meine Frage nach einer Beschäftigung nicht wertend gemeint, sondern sollte lediglich eine Nachfrage sein (Buddelkisten hab ich tatsächlich schon gesehen, genauso wie Snackbälle oÄ :lol: ). Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe die Zeiten in Gedanken auch etwas hochgespielt, an sich sind sie ja wirklich in Ordnung. Und nur deshalb die komische Nachfrage :headbash: .
    Und die Sache mit dem Garten habe ich nur hinterfragt, weil ich es jetzt nicht genau herauslesen konnte und weil ich, wie oben gesagt, die Zeiten etwas übertrieben habe. Und da wäre ein Garten gut gewesen.
    An sich würde ich dir nicht von einem Hund abraten, die Zeiten klingen gut, wenn der Hund ausgelastet wird sollten sich keine Probleme mit Bewegung oÄ ergeben.
    Und da ich auch studiere weiß ich wie es mit den Zeiten ist, aber die ersten Wochen sollte man schon ab und zu nach dem Hund schauen, da wäre eine vorlesungsfreie Zeit ideal. Den Fall, dass die Zeit, die man sich genommen hat, nicht reicht, sollte man vorher einplanen und sich eine Notlösung bereit legen.
    Ansonsten sehe ich, wie gesagt, kein Problem bei der Haltung eines Hundes und mich freut es immer wieder, wenn ein Hund aus dem Tierheim ein Zuhause findet.


    glg
    Toryn

  • Bei der Zeit kann man natürlich schon Mal danach gucken, was der Hund so kennt.
    Allerdings solltest du dir eine Option freihalten, falls der Hund es dann in 3 Wochen vielleicht noch nicht kann. (Vielleicht kann z.B. dein Freund sich dann im Anschluss an deine 3 Wochen etwas Urlaub nehmen?).


    http://www.tiervermittlung.de
    http://shelta.tasso.net


    Da gibts Tierheim und auch Pflegestellenhunde ;)
    Bei letzteren kann man das Alleinsein i.d.R. schon etwas besser abschätzen ;)

    Liebe Grüße,


    Kathi mit dem großen Schwatten


    _____________________________
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    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken....

  • Hallöle,


    Also das mit dem Urlaub im Anschluss wäre natürlich möglich und die beiden Vermittlungsseiten kenne ich auch schon :smile: und bin ja auch häufiger in Tierheimen unterwegs. Mit ging es generell erstmal darum, ob ihr es für verantwortungsvoll haltet, einen Hund unter unseren Umständen zu halten ;)


    Wie seht ihr die Sache mit der Betreuung? Lieber in dem Ort wo man wohnt (wobei mein Freund ihn/sie dann hinbringen könnte und ich abholen) oder doch lieber dort wo ich arbeite, damit ich im Notfall schnell da sein kann und mich evtl. auch in der Mittagspause ums sie/ihn kümmern kann?


    Lg Anka

    Ann-Kathrin mit Labbi-Mix-Opa Terence (*30.08.1996)
    "Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf." - Ernst R. Hauschka

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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