Älterer Zweithund als Ruhepol?

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    Die Frage ist jetzt reinhypothetisch, wir sind im Moment nicht im Begriff einen zweiten Hund ins Haus zu holen.


    Glaubt ihr, dass ein älterer Zweithund den jüngeren Ersthund sicherer werden lassen würde?
    Also mit "älterer Zweithund" meine ich natürlich gleichzeitig, einen soliden, erzogenen Hund, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt.
    Oder glaubt ihr, dass ein unsicherer, hibbeliger Ersthund sich davon nicht "beeindrucken" lassen würde und womöglich noch negativen Einfluss auf den Zweithund ausüben würde?


    Ich habe mich noch nie mit der Rangfolge in Hunderudeln auseinandergesetzt.
    Wäre es wichtig, dass der Hund von der Statur ähnlich wäre, oder könnte z.B. auch ein kleiner Hund einem größeren Sicherheit geben?


    (Für viele vielleicht sehr banale Fragen, aber die verschiedenen Meinungen interessieren mich einfach.)

    LG Anna mit Ylvi und Bembel :)


    Es fehlt unglaublich: Savannah (2008-2014)...Sie mischt jetzt den Himmel auf....


    Auch nach Jahren noch vermisst: Terry (1993-2009)...Einen besseren ersten Hund hätten wir nicht haben können...

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  • meine junge ist zwar kein richtiger hibbel, aber dennoch ist sie durch die anwesenheit unserer oma um einiges ruhiger und selbstbewußter geworden.
    das ömchen bringt aber auch wirklich nichts mehr aus der ruhe.


    beschützen ist natürlich von omas seite her nicht mehr möglich, aber durch ihre unerschrockenheit ist die junge doch um einiges sicherer im umgang mit fremden hunden geworden.

  • Eine lineare Rangordnung gibt es bei Hunden ja sowieso nicht und ob es bei Hunden, die in nicht verwandtschaftlich gewachsenen Rudelstrukturen leben, wie es ja bei Haushunden meistens der Fall ist, überhaupt eine Rangordnung gibt ist auch noch anzuzweifeln.
    Für die Beantwortung deiner Frage ist das aber sowieso sekundär. Insgesamt lässt sich nämlich schon sagen, dass sich jüngere Hunde eher an älteren Artgenossen orientieren als umgekehrt. Von daher kann ein souveräner Althund durchaus als Ruhepol für einen jüngeren Hund dienen. Das Ganze hat auch weder was mit der Größe noch mit Rassezugehörigkeit etc. zu tun...es geht ausschließlich um Souveränität und innere Ruhe. Von daher kann auch ein Zwergpinscher als Sicherheit für eine Dogge dienen...

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Danke ihr 2 für eure Antworten.
    Leider haben nicht mehr ihre Erfahrungen & Einschätzungen geschrieben.


    Also mal anders gefragt: Wäre es dann nicht empfehlenswert, wenn man einem unsicheren Ersthund einen souveränen Zweithund zur Seite stellt? Oder könnte das auch nach hinten losgehen?

    LG Anna mit Ylvi und Bembel :)


    Es fehlt unglaublich: Savannah (2008-2014)...Sie mischt jetzt den Himmel auf....


    Auch nach Jahren noch vermisst: Terry (1993-2009)...Einen besseren ersten Hund hätten wir nicht haben können...

  • ich könnte noch ein beispiel aus meinem bekanntenkreis nennen.


    zusammen lebten eine 14 jährige huskyhündin und ein rottweilermixrüde.
    schön zu sehen war, wie die oma nach dem einzug des jungen wieder aus dem quark kam und richtig munter geworden ist. problematisch war die aggressivität der hündin gegenüber kleinen hunden. dies übertrug sich dann recht schnell auf den rüden. nachdem die hündin nun eingeschläfert werden musste zeigt der rüde keinerlei aggressivität mehr. (beispiel für schuss geht nach hinten los?)


    ob die hündin als ruhepol gedient hat kann man nicht sagen, da sie ja als erstes da war und der rüde sowieso nicht besonders aufgedreht ist.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Hab zwar keinen älteren Zweithund, aber einen zweiten eher ruhigeren(zwischen 2-5Jahren) und eine erste unsichere Hibbelige(bald 8 Jahre).


    Also keiner meiner Hunde ist im Renten Alter, die können sich wunderbar gegenseitig Hochpushen. Sind wie Dick und Doof die beiden.


    Allerdings fühlt sich meine Unsichere ältere erst-Hündin im großen Rudel viel wohler und sicherer. Hat auch mehr selbstvertrauen im Umgang mit anderen Hunden bekommen und geht da Begegnungen viel Souveräner an. Hat sich da einige Kniffe angeeignet dem jüngeren Zweithund zu zeigen wos lang geht.
    Wird aber immer ne Unsichere Hibbelige bleiben.


    Der Jüngere Zweithund hat sich nichts vom Hibbeligen abgeschaut, ausser das er der älteren eben Nachrennt und mit Blödsinn macht :roll: . Halt wie Dick und Doof.
    Ist einfach vom Typ her nen ruhigerer Charackter, der sich gern den Bauch kraulen lässt und vor sich hin Döst.
    Der würde sich auch niemals das Unsichere abschauen, das passt nicht zu seinem Charackter.



    Also die haben schon Einfluss aufeinander. Negativen wie Positiven. Die Lernen voneinander, nur der grund Charackter wird sich nie verändern.

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