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Was macht einen Hund aggressiv - wann ist er unsicher?

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    Ich bin heute auf folgenden Bericht gestossen:
    http://www.sn-online.de/Nachri…er-greift-59-Jaehrigen-an


    Darin steht, dass der Hund gerade einmal 14 Monate alt war. :/



    Ab wann ist ein Hund für euch aggressiv?


    Was macht einen Hund aggressiv?


    Ist es meist die Schuld des Halters? Falsche Erziehung? Fehlende Sozialisierung?


    Wann ist ein Hund aggressiv, wann unsicher?


    Welche Erfahrungen habt ihr mit aggressiven Hunden gemacht?


    Vielleicht kommen hier ja einige Erfahrungsberichte zusammen :)

    LG,
    Sonja und ihr "Zoo": die Hunde "Jack" und "Boomer"
    + den Katzen Blacky, Mine und Tine + Dsungarin "Kleine Freche“


    Wenn jemand zu dir sagt: "Zeit heilt alle Wunden" ....
    Dann hau ihm aufs Maul und sag: "Warte, ist gleich wieder gut"

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  • Also ich kenne einen :zensur: dessen früherer pitbull angebl.irgendeine Krankheit hatte,da er jeden angriff...er musste dann mit 4 Jahren eingeschläfert werden.Jetzt hat er einen 9 Monate alten Labbi,immer wenn ich den seh,beobachte ich seine fragwürdigen Erziehungsmethoden.
    Hund folgt nicht,wenn er dann mal kommt,greift er ihm über die Schnauze,oder haut ihm auf die Schnauze,weil er nicht folgt :zensur:
    Der Hund ist total leinenaggressiv.Ich und einige andere haben den Besi auch schon angesprochen und er wurde auch schon angezeigt,leider ohne Erfolg :sad2:
    Der arme Hund!Das ist für mich ein Beispiel,dass immer das andere Ende der Leine Schuld trägt!


  • 1) Ich denke diese Frage kann man nicht beantworten. Was ist denn Aggressivität? Wenn ein Hund beißt, weil jemand seine Fressen wegnehmen will?
    Weil ihn jemand anfassen will?
    Weil er bedroht wird?


    Der Hund auf den wir aufpassen, würde auch schnappen, wenn ein Fremder ihn anfasst, weil er früher gschlagen wurde. Ist das aggressiv oder Überlebensinstinkt? Verteidigung?


    beißen kann jeder Hund. So wäre auch jeder Hund aggressiv. Ich finde den Begriff irreführend. Es gibt Hunde die unverhältnismäßig reagieren, sie wissen es aber einfach nicht anders, weil sie falsch gehalten/"erzogen"/sozialisiert wurden.


    2) Immer der Halter bzw. die fehlende/falsche Sozialisation. (Abgesehen von Beißvorfällen, die zB auf Krankheitsbedingte Ursachen zurückzuführen sind (zB neurologische Erkrankungen)).


    3) Wie gesagt, jeder Hund darf sich verteidigen, es ist an dem Besitzer den Hund soweit zu schützen, dass er nicht beißen muss.


    4) Wie gesagt wir betreuen einen Hund, der schnell nach Fremden schnappt, weswegen kein Fremder sie streicheln darf. Aber es ist an uns ihr beizubringen, dass sie sich nichtverteigen muss, weil wir da sind und wir bringen sie nicht in Situationen, in denen sie sich verteidigen muss.


    Unsere Hündin ist auch schonmal "angegriffen" worden und der andere Hund hat weiter gemobbt, obwohl sie schon quickte und auf dem Rücken lag. Aber ist dass aggressiv oder falsch sozialisiert?


    Zum Glück hab eich noch keine erfahrung mit ernsthaften beißvorfällen.

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  • ich denke es liegt haubtsächlich an der sozalisierund und an der vor geschichte ich bin der meinung das hund aus dem tierheim oft viel öfters verunsichert sind und dadurch als agressiv elten und auch so werden tierheimhunde oft schlechtersozalisiert


    aber ich würde einen hund nur dann als wirklich aggrissiv beschreiben wenn er ohne eine begründung wen angreift und sonst ist es meist eine sache von erziehung


    LG.

    Liebe Grüßen ich Bouttn und Dolly

  • Für mich würde ich einen Hund umgangssprachlich als aggressiv bezeichnen, wenn er ohne erkennbaren Grund oder aus sehr nichtigem Grund mit Beschädigungsabsicht nach vorne geht.


    Ursachen können vielfältig sein, auch aus Unsicherheit kann ein Hund aggressiv werden - besonders, wenn er es als erfolgreiche Strategie lernt. Und auch wenn ich mich in die Nesseln setze: für mich kann da tatsächlich eine genetische Komponente dabeisein. Es ist nicht alles Umwelt/Sozialisation. Die Genetik steckt den Rahmen, innerhalb dessen die Erfahrungen bestimmen, was aus dem Hund wird. Es gibt Hunde, deren Reizschwelle bezüglich bestimmter Auslöser sehr tief liegt, gewollt oder ungewollt angezüchtet. Sie ist nicht unveränderlich, aber auch nicht beliebig beeinflussbar.


    Aggression ist ein ganz normaler Bestandteil des Hundeverhaltens. Wie jeder andere Wesenszug hat e sie erlernte und angeborene Komponenten.

    Hunde:
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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Für mich, wenn er unangemessen reagiert.


    Aber da muss man dann auch wieder sehr genau hinschauen.
    Mein kleiner Zwerg ist z.B. Fremden gegenüber neutral. Aber er beißt, wenn er angefasst wird. Er ignoriert Fremde, er duldet sie extrem nah völlig gelassen. Möchte ihn jemand anfassen, weicht er aus. Kann er nicht ausweichen oder wird arg bedrängt, dann geht er in Beschädigungsabsicht nach vorne. Aber er hat eben keine Probleme mit Menschen an sich. Gedränge in der Stadt, Körperkontakt in überfüllten Zügen, etc. nimmt er gelassen hin, da kann er mitten im Trubel schlafen. Er verbittet sich nur bewusstes Angrapschen.
    Für seine Herkunft benimmt er sich völlig normal, für die Durchschnittsbevölkerung aggressiv.
    Genau das beschriebene Verhalten fände ich an einem Labrador ohne erklärende Vorgeschichte unangemessen.
    Man muss also wirklich genau hinschauen. ;)


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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