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Hund mag keine Kinder...

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    Hallo Ihr,


    wir haben seit drei Wochen einen kleinen Aussie, der jetzt 13 wochen alt ist. Er ist wirklich sehr brav und eigentlich gibt es keine Probleme. Eigentlich - zwei haben wir doch und wegen denen wollte ich hier mal nachfragen:
    1. Zeus läuft wirklich brav an der Leine und Menschen, die an uns vorbei kommen sind kein Problem, aber sobald wir ander hunde sehen ist es vorbei. Dann bockt er auf, fiept und jault wie das Böse und das Jaulen geht auch irgendwann in Bellen über. Ich weiß, dass er nur spielen will. Der Schwanz geht die ganze Zeit hin und her und wenn er hin darf (NUR bei Hunden, die ich kenne), dann freut er sich und schnüffelt und dann darf er auch spielen. Ich habe es mit "Aus" versucht, was er zuhause schon beherrscht, mit Schnauze zuhalten, mit wegziehen (dann jault er dem Hund, obwohl er ihn nicht mehr sieht noch ewig hinterher), aber es klappt nichts - es wird nur schlimmer.


    2. Zeus mag keine Kinder. Allerdings kennen wir auch keine und deshalb kennt er auch keine. Wenn wir also welche auf der Straße oder in einem Geschäft sehen, dann bellt er sie an. Die richtige Lösung wäre, mit ihm hinzugehen und ihm zu zeigen, dass die ganz lieb sind, aber das kann ich ja wohl bei fremden Kindern schlecht machen. Und in einen Kindergarten zwecks Sozialisierung unseres hundes hineinmaschieren geht auch nicht. Vorschläge?


    Vielen Dank im Voraus, Zeus und Nine.

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  • Zitat von "Zeus179"

    Hallo Ihr,


    wir haben seit drei Wochen einen kleinen Aussie, der jetzt 13 wochen alt ist. Er ist wirklich sehr brav und eigentlich gibt es keine Probleme. Eigentlich - zwei haben wir doch und wegen denen wollte ich hier mal nachfragen:
    1. Zeus läuft wirklich brav an der Leine und Menschen, die an uns vorbei kommen sind kein Problem, aber sobald wir ander hunde sehen ist es vorbei. Dann bockt er auf, fiept und jault wie das Böse und das Jaulen geht auch irgendwann in Bellen über. Ich weiß, dass er nur spielen will. Der Schwanz geht die ganze Zeit hin und her und wenn er hin darf (NUR bei Hunden, die ich kenne), dann freut er sich und schnüffelt und dann darf er auch spielen. Ich habe es mit "Aus" versucht, was er zuhause schon beherrscht, mit Schnauze zuhalten, mit wegziehen (dann jault er dem Hund, obwohl er ihn nicht mehr sieht noch ewig hinterher), aber es klappt nichts - es wird nur schlimmer.


    Klar wird es schlimmer. Du belohnst ja sein aufgeregtes Verhalten. Also macht er es immer massiver. Nebenbei bringst Du ihm mit dem Schnüffeln lassen noch bei an der Leine zu ziehen und nicht mehr auf Dich zu achten, wenn andere Hunde kommen. Du legst also schon die Grundsteine dafür, dass er auch im Freilauf ungebremst zu fremden Hunden rennen wird.


    Mit der Rute wedeln bedeutet übrigens keine Freude, sondern schlicht Aufregung. Dazu passt auch das Quietschen und Bellen.


    Er weiß nicht, wie er fremden Hunden begegnen soll und regt sich tierisch auf. Noch fällt er in Spielverhalten - weil er ein Welpe ist. Arbeitest Du jetzt nicht an ruhigem Verhalten, wird er Dich in der Pubertät beginnen zu anderen Hunden schleifen, um sie anzumachen.


    Du solltest mit ihm üben, dass er lernt sich Dir zuzuwenden, wenn er was Spannendes sieht. Das heißt, du solltest ihm beibringen ansprechbar zu sein (Name oder anderes Kommando) - IMMER, wenn was da ist, was er gut findet oder er hinwill, weil er es nicht gut findet und kontrollieren will. Dafür darf er NIE den Erfolg haben sich selbst zu belohnen, indem er dort landet wo er hin will, solange er nicht auf Dich achtet und ansprechbar ist.


    Das kann man auch ersteinmal mit Futter üben. Nimm ihn an die Leine, schmeiß Futter auf den Boden oder nimm den gefüllten Futternapf, halte so einen Abstand, dass er sein Ziel auf gar keinen Fall erreicht und warte - bis er die Idee bekommt sich rumzudrehen. Das kann sehr lange dauern, wenn man sowas noch nie geübt hat.


    Konsequentes Handeln ist gefragt. Jede Ausnahme, die Du zulässt, weil er sich ja so "freut", ist für ihn eine super Belohnung und ein Zeichen dafür, dass er sein (nerviges) Verhalten nur ausreichen massiv durchhalten muss, um endlich zum Ziel zu kommen.


    Zitat

    2. Zeus mag keine Kinder. Allerdings kennen wir auch keine und deshalb kennt er auch keine. Wenn wir also welche auf der Straße oder in einem Geschäft sehen, dann bellt er sie an. Die richtige Lösung wäre, mit ihm hinzugehen und ihm zu zeigen, dass die ganz lieb sind, aber das kann ich ja wohl bei fremden Kindern schlecht machen. Und in einen Kindergarten zwecks Sozialisierung unseres hundes hineinmaschieren geht auch nicht. Vorschläge?


    Bevor Du ihn durch hingehen belohnst, üb es lieber wie oben. Und belohn ihn vor allem, wenn er von Anfang an die Klappe hält, wenn Kinder irgendwo sind.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "Zeus179"


    Ich habe es mit "Aus" versucht, was er zuhause schon beherrscht, mit Schnauze zuhalten, mit wegziehen (dann jault er dem Hund, obwohl er ihn nicht mehr sieht noch ewig hinterher), aber es klappt nichts - es wird nur schlimmer.


    Der Hund ist erst 13 Wochen jung und muss noch lernen, dass er an der Leine auf euch zu achten hat und nicht zu anderen Hunden darf.
    Mit Schnauze zuhalten und wegziehen kommt ihr definitiv nicht weiter (Schnauze zuhalten ist ziemlich rabiat).


    Geht ihr in eine Hundeschule?
    So ein Kleiner muss erst noch lernen, mit Frust umzugehen.




    Zitat

    2. Zeus mag keine Kinder. Allerdings kennen wir auch keine und deshalb kennt er auch keine. Wenn wir also welche auf der Straße oder in einem Geschäft sehen, dann bellt er sie an. Die richtige Lösung wäre, mit ihm hinzugehen und ihm zu zeigen, dass die ganz lieb sind, aber das kann ich ja wohl bei fremden Kindern schlecht machen. Und in einen Kindergarten zwecks Sozialisierung unseres hundes hineinmaschieren geht auch nicht.



    Es wäre nicht die richtige Lösung, zu Kindern zu gehen und ihm zu zeigen, dass sie eigentlich lieb sind, aus Sicht des Hundes sind sie ihm unheimlich.


    Halte den Hund vorläufig gegenüber Kindern so auf Distanz, solange er nicht bellt und sucht euch schnell Hilfe in einer guten Hundeschule, bevor sich das Verhalten des Hundes verfestigt und durch falsches Agieren eurerseits das Problem verschlimmert wird.


    Ein Aussie zeigt nicht selten diese Verhaltensweisen und schnell wird es ein ensthaftes Problem, also sucht euch fachkompetente Hilfe.


    Gruß
    Leo

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  • Wir sind in einer Hundeschule, aber die ist eben nur einmal die Woche und ich kann die Trainerin nicht ständig anrufen - ich dachte ja nur, vielleicht kann mir im Forum auch jemand Tipps geben. In der Hundeschule zeigt er solche Verhaltensweisen nicht.


    Ich wusste nicht, dass ich es so falsch gemacht habe, wenn andere Hunde kamen. Ich werde versuchen, den ersten Tipp umzusetzen. Nur das mit den Kindern ist mir noch ein bisschen schleierhaft... Warum zeigt er da überhaupt solche Reaktionen - es sind doch auch Menschen und bei Erwachsenen ist gar nichts... Heißt das, ich darf ihn überhaupt nie an Kinder heran lassen. Die Cousine meines Freundes hat ein 4-jähriges kind und das wird Weihnachten ja auch dabei sein.

  • Zitat von "Zeus179"

    Wir sind in einer Hundeschule, aber die ist eben nur einmal die Woche und ich kann die Trainerin nicht ständig anrufen - ich dachte ja nur, vielleicht kann mir im Forum auch jemand Tipps geben.


    Du solltest die Trainerin anrufen, denn schließlich ist sie doch da, um zu helfen.


    Zitat

    In der Hundeschule zeigt er solche Verhaltensweisen nicht.


    Das ist sehr häufig so, daher wäre ein Treffen in Einzelstunden, draußen - in der weiten Welt, sinnvoll, nämlich da, wo das Problem auftritt.


    Zitat

    Heißt das, ich darf ihn überhaupt nie an Kinder heran lassen. Die Cousine meines Freundes hat ein 4-jähriges kind und das wird Weihnachten ja auch dabei sein.


    Nein, das soll es nicht heißen - der Kontakt zu Kindern muss laaaangsam aufgebaut werden, noch sind sie deinem Welpen nicht ganz geheuer.
    Es ist in etwa so vorzustellen:


    Du hättest einen große Spinnenphobie, wäre es hilfreich, dir große Spinnen vor die Füße zu legen, ohne, dass du eine Fluchtmöglichkeit hättest?
    Oder wäre es sinnvoller, sie zunächst aus großer Distanz zu sichten und jemand "beschützt" dich vor diesen und sie können dir nicht zu nahe kommen und dich bedrängen...
    So in etwa fühlt sich dein Welpe.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Zeus179"

    Wir sind in einer Hundeschule, aber die ist eben nur einmal die Woche und ich kann die Trainerin nicht ständig anrufen - ich dachte ja nur, vielleicht kann mir im Forum auch jemand Tipps geben. In der Hundeschule zeigt er solche Verhaltensweisen nicht.


    Was macht ihr denn in der Hundeschule so?


    Zitat

    Warum zeigt er da überhaupt solche Reaktionen - es sind doch auch Menschen und bei Erwachsenen ist gar nichts...


    Kinder verhalten sich anders. Sie sind nicht so "kontrolliert". Daher sollte ein Züchter das schon üben und für Kinderkontakt sorgen. Wie hat sich denn seine Mutter bei Kindern verhalten?


    Zitat

    Heißt das, ich darf ihn überhaupt nie an Kinder heran lassen. Die Cousine meines Freundes hat ein 4-jähriges kind und das wird Weihnachten ja auch dabei sein.


    Ich würde üben, dass er lernt Kinder zu ignorieren. Er soll (ersteinmal) die Kinder in Ruhe lassen und sie ihn auch. Wenn er dann irgendwann von sich aus Kontakt aufnimmt, ist es doch okay. Aber ich finde es wichtig, dass man es nicht "fordert".


    Aussies "fremdeln" ja eh gern und ich kenne jede Menge, die nicht so auf fremde Menschen und schon gar nicht auf fremde Kinder stehen. In der Pubertät kommt das ja dann erst noch richtig. Ich würde daher dem Welpe jetzt schon beibringen, dass er sich zurückzieht, ruhig verhält und keinen Kontakt aufnehmen muss, wenn er nicht möchte.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zu den Kindern: Er ist ja noch ganz jung und hat keinerlei Erfahrungen mit Kindern gemacht.
    Ich würde mich an eine Bushaltestelle stellen, wo viele Kinder sind und einfach nur da stehen (mit etwas Abstand) und die Kinder und den Hund nicht beachten. Irgendwann beruhigt er sich schon. Vielleicht kommt ja mal ein Kind an und darf ihn ein Leckerchen geben.

  • Zitat von "pheaven"

    Ich würde mich an eine Bushaltestelle stellen, wo viele Kinder sind und einfach nur da stehen (mit etwas Abstand) und die Kinder und den Hund nicht beachten. Irgendwann beruhigt er sich schon. Vielleicht kommt ja mal ein Kind an und darf ihn ein Leckerchen geben.


    Kinder sind für ohne Kinderkontakt aufgewachsene Welpen "kreischende Getüme" :roll:, die sich außerdem noch so ganz anders verhalten und bewegen als die vertrauten Erwachsenen. Kein Welpe ist kinderlieb geboren. Sie lernen es aber alle mehr oder weniger schnell.


    Das Bushalatestelle-Training ist eine Möglichkeit, jedoch ist es sehr riskant, zu warten, bis sich der Welpe beruhigt hat. Der Schuss kann nach hinten losgehen, er kann sich evtl. in eine verstärkte Kinderaversion hineinsteigern.


    Gut finde ich es, wenn man für solche Gewöhnungsübungen in die Nähe einer Schule geht, wenn da gerade große Pause ist. Und zwar geht man nur so nahe heran, wie der Welpe keine Angst (unerwünschtes Verhalten) zeigt und belohnt dies ausgiebig mit Leckerchen/Spiel. Der Welpe lernt so: Kinder in der Nähe sind super, da kommen von meinem Zweibeiner ganz tolle Sachen.


    Der Abstand kann dann (auf den Welpen abgestimmt) von Übungseinheit zu Übungseinheit verkleinert werden, bis zu direktem Kinderkontakt.


    LG

  • Zitat von "Zeus179"

    1. Zeus läuft wirklich brav an der Leine und Menschen, die an uns vorbei kommen sind kein Problem, aber sobald wir ander hunde sehen ist es vorbei. Dann bockt er auf, fiept und jault wie das Böse und das Jaulen geht auch irgendwann in Bellen über. Ich weiß, dass er nur spielen will. Der Schwanz geht die ganze Zeit hin und her und wenn er hin darf (NUR bei Hunden, die ich kenne), dann freut er sich und schnüffelt und dann darf er auch spielen. Ich habe es mit "Aus" versucht, was er zuhause schon beherrscht, mit Schnauze zuhalten, mit wegziehen (dann jault er dem Hund, obwohl er ihn nicht mehr sieht noch ewig hinterher), aber es klappt nichts - es wird nur schlimmer.


    Ergänzen möchte ich Corinnas und Leos Tips zu diesem Thema dahingehend, dass diese eigentlich Pflichübungen in einer guten Welpenschule sein müssten und dass jeder Welpenbesitzer so lernen kann, diese im täglichen Leben umzusetzen.


    LG

  • Du hast da ein BABY!!!
    Was erwartest Du denn??? Er ist erst seid 3 Wochen bei Euch, schon das war eine sehr große Umstellung für Ihn!!!


    Laß Ihn ein wenig Baby sein, geht in eine Welpenstunde und den Rest lernt er dort mit der Zeit!!!

    Lebe Deine Träume und träum nicht Dein Leben!


    Miron + Rüdiger mit Aussie Monty *18.06.2010*


    Monty`Fotoalbum

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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